Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Altglienicke
In der Köpenicker Str./ Besenbinderstr. wurde ein Aufkleber, der zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufrief, entdeckt und entfernt.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
In der Köpenicker Str./ Besenbinderstr. wurde ein Aufkleber, der zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufrief, entdeckt und entfernt.
Es wurde eine LGBTIQ*-feindliche Bedrohung dokumentiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum stimmt zum Betroffenen-Schutz nicht exakt mit dem Vorfalls-Datum überein.
Eine Schwarze Frau erfuhr durch ihre Mitbewohner*innen Rassismus. Diese versuchten sie aus der gemeinsamen Wohnung zu bekommen, wodurch sie obdachlos geworden wäre.
Eine Person wurde im öffentlichen Raum rassistisch diskriminiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
In der Ausgabe Juni 2021 des Trendmagazins ging es um einen Rückblick auf die eigene Arbeit des Herausgebers Andreas Wild im Berliner Abgeordnetenhaus von 2016 bis 2021. Er druckte in der Zeitschrift einige Parlamentsreden ab. Darin hatte er den Terror des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) mit den Corona-Maßnahmen der Bundesregierung verglichen. Den zweiten Lockdown nannte er eine Kriegserklärung. Eine weitere Rede enthielt antifeministische Haltungen. Herausgeber des Magazins ist der Abgeordnete Andreas Wild, der schon in der Vergangenheit durch Kontakte zur extremen Rechten aufgefallen war. Bei der Ausgabe im Juni 2021 handelte es sich um die letzte Ausgabe des Trendmagazins, das anschließend bis auf Weiteres eingestellt wurde.
An der Haltestelle Adlergestell/ Vetschauer Allee wurde ein anti-Schwarzer Aufkleber eines neonazistischen Onlinehandels entdeckt und entfernt.
An einem Mülleimer an der Bushaltestelle Hermannplatz wurde die Parole "Fuck Israel" und ein durchgestrichener Davidstern entdeckt.
Wegen eines Angriffs mit einem Messer auf einen Jamaikaner ist ein Haftbefehl gegen einen polizeibekannten Rechtsextremisten aus Berlin erlassen worden. Bei einem Streit im Stadtteil Rudow in Neukölln soll der 28-jährige Deutsche den 35-jährigen Mann aus Jamaika rassistisch beleidigt und mit dem Messer am Hals verletzt haben. Der 35-Jährige wurde im Krankenhaus behandelt. Die Polizei nahm den Rechtsextremisten fest und überstellte ihn dem für politische Taten zuständigen Staatsschutz der Kriminalpolizei im LKA. Der Haftbefehl wurde wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ausgestellt.
Ein Betrunkener beleidigt am Samstagabend einen Vater und seine beiden Töchter rassistisch im Stadtpark Steglitz in Berlin-Dahlem und bedroht sie mit einem Messer. Beobachter*innen greifen ein und stellen sich schützend vor den Mann und informieren die Polizei, die ihn im Park festnimmt.
Ab 15:00 fand eine Reichsbürger*innen-Kundgebung vor dem Bundestag mit ca. 25 Teilnehmenden statt, auf der NS-Relativierungen verbreitet wurden.
Eine jüdische oder israelische Institution wurde auf Twitter antisemitisch angefeindet.
Unter einem Instagram-Beitrag einer jüdischen Institution wurde ein antisemitischer Kommentar veröffentlicht.
An der Haltestelle Hoernlestr. wurde ein Aufkleber der JN (Jugendorganisation der NPD) entdeckt und entfernt. Zudem wurden zwei Schriftzüge gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt. Sie diffamierten 'Linke' als 'Stasi' oder 'Nazis'.
Ein Kind wurde an einer Schule rassistisch diskriminiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Eine jüdische oder israelische Institution wurde auf Facebook antisemitisch angefeindet.
Eine jüdische oder israelische Institution wurde auf Facebook antisemitisch angefeindet.
An mehrere Lehrer*innen einer Schule in Berlin-Westend wurde eine antisemitische E-Mail verschickt.
Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
An einem Tag im Juli wurde einer Person im Jobcenter Lichtenberg die Antragstellung auf Leistungen aus antiziganistischen Motiven erschwert. Zum Schutz der Betroffenen wurde der Vorfall anonymisiert.