NS-verherrlichender Schriftzug in der Altstadt Köpenick
In der Freiheit wurde an die Wand eines Durchgangs der Schriftzug "1939 begann die Auferstehung des deutschen Reichs" gesprüht.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
In der Freiheit wurde an die Wand eines Durchgangs der Schriftzug "1939 begann die Auferstehung des deutschen Reichs" gesprüht.
Einem Schwarzen Mann wird aufgrund unangebrauchter Kleidung der Eintritt in einen Club verweigert. Ähnlich gekleideten weißen Menschen wurde der Zutritt gestattet.
Es wurde ein Vorfall dokumentiert bei dem ein Mensch mit Behinderung betroffen war. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
In der Wiesenstraße in Gesundbrunnen werden zwei israelbezogen antisemitische Aufkleber entdeckt und entfernt.
Eine jüdische oder israelische Institution wurde auf Facebook antisemitisch angefeindet.
In der Rudower Chaussee wurden drei Aufkleber gegen Klimaaktivist*innen entdeckt und entfernt, auf denen diese als 'Terroristen' diffamiert wurden. An der Ecke Rudower Chaussee/ Newtonstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt, auf dem diese als Faschist*innen diffamiert wurden.
Eine jüdische oder israelische Institution wurde auf Twitter antisemitisch angefeindet.
Eine jüdische oder israelische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.
Am Brandenburger Tor fand eine Versammlung gegen die Corona-Maßnahmen statt, die ursprünglich am Denkmal für die ermordeten Juden stattfinden sollte. Dabei wurden Analogien zwischen Impfmaßnahmen und der antisemitischen Politik im NS-Faschismus verbreitet. Ein Redner relativierte die Schoah, in dem er Impfungen gegen Corona mit der Selektierung an der Rampe von Auschwitz gleichsetzte. Er sei gegen "Konzentrationslager" sowie "Zyklon B" und nannte in der Folge Namen von unterschiedlichen Impfstoffen gegen Corona. Auch instrumentalisierte er die Impfpolitik Israels für seinen Geschichtsrevisionismus und wiederholte mehrfach: "Nie wieder Holocaust".
Ein Mensch mit Behinderung berichtete, dass ihr Fahrdienst sich weigerte, sie zum Impftermin zu fahren. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Eine jüdische oder israelische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.
Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
An der Haltestelle Richtershorn wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber wurde behauptet, dass Antifaschismus ein Verbrechen sei.
An der Haltestelle Mahlsdorfer Str./ Gehsener Str. wurde ein Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt. Zudem wurde ein Schriftzug gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt. Er diffamierte 'Linke' als 'Stasi' und 'Nazis'.
Es wurde eine LGBTIQ*-feindliche Bedrohung dokumentiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum stimmt zum Betroffenen-Schutz nicht exakt mit dem Vorfalls-Datum überein.
Ein AfD-Abgeordneter aus Marzahn-Hellersdorf hat die Teilnehmenden einer LGBTIQ*-Parade in Marzahn gefilmt und anschließend in einem Video im Internet diffamiert. Er behauptet in diesem Video, die Veranstaltung sei von "Linksextremen" organisiert und würde sich in Wirklichkeit "gegen die Rußlanddeutschen" in Marzahn-Hellersdorf richten, indem behauptet werde, diese seien homofeindlich. Weiterhin behauptet der AfD-Abgeordnete, es handle sich um einen "Krawallmarsch". Gleichzeitig sagt er, die "wahre Bedrohung" für LGBTIQ* käme von "Moslems".
Beim Auftakt der "Marzahn Pride"-Parade wurde ein*e Teilnehmer*in von einer männlichen Person bedroht, weil er*sie eine Regenbogen-Fahne mit Davidstern bei sich trug.