Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
07.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Wuhlgartenweg wurde die extrem rechte Schmiererei „ZKN BXN“ (Zecken Boxen), sowie mehrere „1161“-Tags entdeckt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
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Schmiererei gegen politische Gegner in Hellersdorf-Nord
07.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf einem Stromkasten in der Klausdorfer Straße war „Fuck Antifa“ geschmiert.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Schmiererei in Waidmannslust
07.10.2025 Bezirk: ReinickendorfAm S-Bahnhof Waidmannslust wurde erneut eine Schmiererei entdeckt, die sich gegen antifaschistische Aktivist*innen richtete und ihnen den Tod wünschte. Des Weiteren war ein Aufkleber angebracht, der sich gegen Grüne richtete.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Shitstorm und Morddrohungen nach Veranstaltung
07.10.2025 Bezirk: BerlinweitAnfang Oktober kam es zu einem Shitstorm gegen die Amadeu-Antonio-Stiftung, insbesondere eine Mitarbeiterin. Die Mitarbeiterin berichtete am 30. September 2025 bei einer lokalen Veranstaltung in Treptow über rechte Medien. Der Vortrag wurde von einem Medienportal ohne Zustimmung mitgeschnitten und als Grundlage für eine Verbreitung diffamierender Narrative über die Stiftung genutzt. Dieser wird vorgeworfen, sie wolle die Pressefreiheit gewaltvoll einschränken. Verbunden wird dies mit der Forderung, ihnen die staatliche Förderung für die Demokratiearbeit zu entziehen. Weitere, zum Teil rechte Publikationen, nahmen diese Darstellung auf und verbreiteten sie. Extrem rechte Akteur*innen teilten in den Sozialen Medien Beiträge gegen die Stiftung und die Mitarbeiterin. Infolgedessen erhielt die Stiftung massenhaft rassistische und antisemitische Zuschriften. Die betroffene Mitarbeiterin, deren Bilder in extrem rechten Kreisen verbreitet wurden, erhielt gezielte rassistische Beleidigungen, Abschiebungs- und Morddrohungen. Auch gegen andere Mitarbeitende der Stiftung kam es zu Gewaltaufrufen. Die Veranstaltungsort wurde zudem mit einem Hakenkreuz beschmiert.
Quelle: Berliner Register -
Sticker gegen politische Gegner*innen in Zehlendorf
07.10.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf der Winfriedstraße Ecke Berliner Straße wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Der Sticker richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal -
Antimuslimische Pöbelei im Ortsteil Reinickendorf
06.10.2025 Bezirk: ReinickendorfAuf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Franz-Neumann-Platz im Ortsteil Reinickendorf pöbelte ein Mann aus rassistischer Motivation eine Frau mit Kopftuch an. Gegen 21:30 Uhr redete der Mann, der ein Bier in der Hand hielt, auf sie ein und behauptete dabei, dass alle Türken nach Deutschland kämen, um Sozialhilfe zu kassieren, und dass Muslime und Türken sich nicht in Deutschland integrieren würden. Als sich eine Person, die die Situation beobachtet hatte, dem Mann näherte, ging die Frau mit zwei anderen Frauen von dem Mann weg. Er folgte ihnen nicht, rief aber weiter rassistische Bemerkungen, ohne sich an jemanden Bestimmten zu wenden.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung bei Behörde in Mitte
06.10.2025 Bezirk: MitteBei einer Behörde im Bezirk Mitte ereignete sich ein Vorfall von anti-Schwarzer rassistischer Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antisemitische Propaganda in Berlin
06.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
06.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
06.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Mitte
06.10.2025 Bezirk: MitteIn der Sophienstraße im Ortsteil Mitte wurde auf einem Aufkleber mit der Aufschrift „Jewish Lives Matter“ das Wort „Jewish“ durchgestrichen.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Sachbeschädigung in der Gitschiner Straße
06.10.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 14:45 Uhr wurde ein 54-jähriger Mann festgenommen, nachdem Zeugen die Polizei informierten. Der Mann war gerade dabei, in der Gitschiner Straße ein Wegweiserschild des Jüdischen Museums zu beschmieren und darunter ein Plakat mit anti-israelischem Inhalt anzubringen.
Quelle: Polizei Berlin Nr. 2267 vom 07.10.2025 -
Antisemitische Schmiererei in Dahlem
06.10.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfNahe des U-Bahnhofs Freie Universität Berlin wurde die Schmiererei "Fck Zios" entdeckt. "Zios" steht für Zionisten. Die Bezeichnung wird häufig als Code für Juden*Jüdinnen verwendet.
Quelle: Koordinierung der Berliner Register -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
06.10.2025 Bezirk: MitteVor dem Auswärtigen Amt am Werderschen Markt hielten etwa 100 Personen eine pro-palästinensische Kundgebung ab. Es wurde ein Transparent mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Teilnehmenden riefen die Parolen "Kindermörder Israel" und "Zionisten sind Faschisten - töten Kinder und Zivilisten". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Eine Person zeigte ein Schild mit der Aufschrift "IzrHell Killing Machine". Mit der Parole "IzrHell" wird Israel als Staat nicht einfach kritisiert, sondern dämonisiert und als grundsätzlich böse dargestellt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antiziganistische Pöbeleien in Steglitz
06.10.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn einem Bus der Linie 181 ungefähr auf Höhe der Haltestelle Feuerbachstraße tätigte ein Mann rassistische Aussagen. Er sprach keine bestimmte Person an, beleidigte aber u.a. Romn*ja und Sinti*zze mit der rassistischen Fremdbezeichnung.
Quelle: Bürger*innenmeldung über sozialen Messenger -
Aufkleber des "III. Weg" in Niederschöneweide
06.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Gang zum S-Bahnhof Schöneweide wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt, die zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufriefen.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Neu-Hohenschönhausen
06.10.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Ribnitzer Straße wurde ein Aufklebermotiv mit der Aufschrift "Enkel gegen Links" gemeldet. Dieses Motiv soll den politischen Gegner diffamieren, indem die zivilgesellschaftliche Organisation "Omas gegen Rechts" persifliert wird.
Quelle: Lichtenberger Register -
Behindertenfeindliche Diskriminierung bei der Arbeit
06.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine chronisch kranke Person erlebte Benachteiligung am Arbeitsplatz. Zum Schutz der Betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
„Der III. Weg“-Aufkleber in Hellersdorf
06.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Kastanienboulevard wurde ein Aufkleber von „Der III. Weg“ entdeckt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Diskriminierende Äußerungen in Reinickendorf
06.10.2025 Bezirk: ReinickendorfBei einem queeren Vernetzungstreffen im Bezirk Reinickendorf kam eine Person unangemeldet zu der Gruppe und äußerte sie sich abwertend über Muslim*innen, jüdische Personen und trans Personen. Sie wurde gebeten, den Raum zu verlassen, und ging, wobei sie noch mehr beleidigende Worte von sich gab.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Extrem rechte Aufkleber in der Köpenicker Altstadt
06.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Kreuzung Müggelheimer Str./ Wendenschloßstr. wurden vier extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber hatte einen rassistischen Inhalt, die anderen Aufkleber richteten sich gegen Antifaschist*innen, wobei auf einem Aufkleber zu Gewalt aufgerufen wurde. Alle Aufkleber stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: BENN Allende-Viertel -
Extrem rechte Aufkleber und antisemitische Schmiererei in Alt-Hohenschönhausen
06.10.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Hohenschönhauser Straße Ecke Weißenseer Weg wurden zwei aus einem extrem rechten Versand stammende Aufkleber gefunden und zum Teil entfernt. Auf einem Motiv war die gegen politische Gegner*innen gerichtete Parole "FCK Antifa" abgebildet. Auf dem anderen Motiv stand die rassistische Forderung nach "Remigration".
Zudem sind an der Straßenbahn-Haltestelle Oberseestraße Schmierereien von Anhängern des BFC Dynamo mit u.a. antisemitischem Inhalt aufgetaucht. Auf einem Schriftzug ist die antisemitisch konnotierte und gegen Fans des Ligakonkurrenten des FC Carl Zeiss Jena gerichtete Parole "Juden Jena" zu lesen. Andere Parolen waren u.a. "Nur der BFC! Jugend voran!", "Aktive Jugend voran!" und "Jugend voran!".
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf-Nord
06.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Zossener Straße wurde an einem Glascontainer diee Schmiererei „D3W“ (für „Der III. Weg“) entdeckt. Auf dem Fußballplatz neben einer Jugendeinrichtung an der Alten Hellersdorfer Straße wurde eine weitere „D3W“-Schmiererei entdeckt, sowie drei „1161“-Schmierereien (für: „Anti-Antifa“).Schmierereien.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber in Französisch-Buchholz
06.10.2025 Bezirk: PankowIn der Aubertstraße wurde ein Aufkleber des extrem rechten Onlineversandhandels "Sturmzeichen Versand" entdeckt und entfernt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Hitlergruß in Neu-Hohenschönhausen
06.10.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Zingster Straße, gegenüber dem Lindencenter, kam es von einer unbekannten Person zu einem Hitlergruß inklusive der verbalen Äußerung „Heil Hitler“.
Quelle: Bürger*innenmeldung, Lichtenberger Register -
Neonazistische Propaganda in Hellersdorf
06.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Fahrstuhl des U-Bhf. Kienberg wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „I (Herz) NS“ sowie ein rassistischer Aufkleber mit dem Spruch „Raus mit die Viecher“ entdeckt. Zudem wurde ein Aufkleber der "Identitären Bewegung Berlin" entfernt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Neonazistische Propaganda in Marzahn
06.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf der Toilette am Kienberg klebte ein „I (Herz) NS“ Aufkleber aus einem neonazistischen Versandhandel.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistische Aufkleber u.a. in Oberschöneweide
06.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Umfeld der Kreuzung Wilhelminenhofstr. / Edisonstr. wurden zwei rassistische und ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt und entfernt. Alle Aufkleber stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische Drohungen gegen Reinickendorfer Verein
06.10.2025 Bezirk: ReinickendorfEin muslimischer Verein im Bezirk Reinickendorf bekam Drohungen in Hassmails.
Quelle: Register Mitte -
Rassistischer Aufkleber in Adlershof
06.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bahnhof Adlershof wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sog. "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Vorfall in Mitte
06.10.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein rassistischer Vorfall. Aus Schutzgründen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistische Stimmungsmache im Abgeordnetenhaus
06.10.2025 Bezirk: BerlinweitDie "AfD"-Fraktion im Abgeordnetenhaus stellte eine Schriftliche Anfrage zu "Kosten, Auslastung und Vergabe des Bus-Shuttles zu Unterkünften (insb. TXL) sowie Vergleich zu BER". Darin wurde nach einem Vergleich zwischen der Häufigkeit der Busanbindung zur Geflüchtetenunterkunft Tegel mit dem Flughafen BER gefragt.
Dies wird wie folgt bewertet, dass es suggeriere, die Anbindung des BER sei schlechter als die der Massenunterkunft auf dem Gelände des ehemaligen Flughafen Tegel, und Geflüchtete könnten auch zu Fuß den regulären ÖPNV erreichen. Es wird so eingeschätzt, dass damit das rassistische Narrativ bedient wurde, Geflüchtete würden besonders gut versorgt, während die deutsche Bevölkerung schlechter gestellt werde.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin Drucksache 19 / 24 040 -
Rassistische und anti-antifaschistische Aufkleber im Weitlingkiez
06.10.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Weitlingstraße wurde ein rassistischer Aufkleber aus einem extrem rechten Versand mit der Parole "Remigration" und einem darauf abgebildeten Abschiebeflieger vor einer Deutschlandkarte in schwarz-rot-gold gefunden.
In der Archenholdstraße Ecke Rummelsburger Straße wurde zudem ein Aufkleber aus einem einschlägig bekannten Neonaziversand entdeckt. Auf dem Motiv stand "Anti-Antifa" in Kombination mit einem durchgestrichenen Logo der "Antifaschistischen Aktion".
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistische und extrem rechte Propaganda in Mitte
06.10.2025 Bezirk: MitteIn der Umgebung der Karl-Marx-Allee und der Berolinastraße im Ortsteil Mitte wurden fünf Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "Die Heimat" (ehemals NPD) entdeckt und entfernt. Die Aufkleber hatten die Aufschriften "White Lives Matter" "Maria statt Scharia" und "Deutschland uns Deutschen". Ein Aufkleber eines Onlinehandels für Kleidung mit extrem rechten Aufdrucken wurde ebenfalls entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
05.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Parolen bei Veranstaltung in Neukölln
05.10.2025 Bezirk: NeuköllnAuf einer Versammlung wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
05.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
05.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
05.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
05.10.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz betroffener Personen nicht veröffentlicht.Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten im Allendeviertel
05.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Erwin-Bock-Str. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen aus einem neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Alt-Hohenschönhausen
05.10.2025 Bezirk: LichtenbergAn einem Fallrohr in der Konrad-Wolf-Straße wurde ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber aus einem extrem rechten Versand gefunden. Auf dem Motiv war ein durchgestrichenes Logo der "Antifaschistischen Aktion" zu sehen.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Aufkleber in Friedrichshagen
05.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Tramhaltestelle S-Bahnhof Friedrichshagen wurden insgesamt acht extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Einige Aufkleber waren rassistisch motiviert und richteten sich gegen geflüchtete Menschen, andere gegen Antifaschist*innen. Alle Aufkleber stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische Anfeindungen und Shitstorm in Bohnsdorf
05.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickNachdem ein Mitarbeiter in einer Fleischerei in der Traut-Passage mehrfach rassistisch von Kund*innen beleidigt wurde, kündigte dieser. Der Inhaber des Ladens stellte daraufhin ein Schild mit der Aufschrift "Nazis müssen draußen bleiben!" auf. Daraufhin kam es mehrfach zu Anfeindungen gegen die Mitarbeitenden. Anfang Dezember wurde dann ein Facebookbeitrag veröffentlicht, in dem eine Person behauptete als AfD-Wähler aus dem Laden verwiesen worden zu sein. Das war eine Lüge. In der Folge kam es zu einem Shitstorm gegen die Fleischerei, die zu Telefonterror und weiteren Anfeindungen und auch geschäftsschädigenden Verhalten, wie Bestellungen, die dann nicht abgenommen wurden, führten. Die Betreiber der Fleischerei änderten daraufhin ihr Schild, auf dem sie sich nun gegen Rassismus positionieren.
Quelle: Presseartikel von Berliner Morgenpost (17.12.25) und Tagesspiegel (12.01.26) -
Rassistische Parole in Neukölln
05.10.2025 Bezirk: NeuköllnAn einer Hauswand am Maybachufer in Neukölln wurde ein großes rassistisches Graffiti entdeckt. Dort stand in großen Lettern: "REMIGRATION".
Mindestens seit dem Jahr 2016 verwendet die Neue Rechte „Remigration” als Kampfbegriff in politischen Kampagnen, in denen sie die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien fordert.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Rassistische Propaganda in Mitte
05.10.2025 Bezirk: MitteIn der Heinrich-Heine-Straße wurde ein rassistischer Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Reichsflagge in Hellersdorf-Süd
05.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Erich-Kästner-Straße hing im Fenster eines Wohnhauses von außen gut sichtbar eine Reichskriegsflagge.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Schmierereien gegen Antifaschist*innen in der Rummelsburger Bucht
05.10.2025 Bezirk: LichtenbergAm Rummelsburger Ufer in der Nähe An den Knabenhäusern Ecke Alice-und-Hella-Hirsch-Ring wurden auf einem Geländer ein Schriftzug der extrem rechten Gruppierung „EHL“ (="Einheit Lichtenberg") und weitere unkenntliche Schmierereien entdeckt. Auch ein verblichener "1161"-Zahlencode war mit dabei. Dieser steht für "Anti-Antifaschistische Aktion" und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Lichtenberger Register -
Schmierereien gegen politische Gegner*innen in Britz
05.10.2025 Bezirk: NeuköllnAn einem Zaun in der Nähe des U-Bahnhofes Britz-Süd wurden mehrere Schmierereien entdeckt und entfernt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richten. Darunter auch der neonazistische Zahlencode "1161" ("Anti-Antifaschistische Aktion").
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
04.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin