Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
30.09.2021 Bezirk: ReinickendorfIn einer Chatgruppe mit Reinickendorf-Bezug beim Messengerdienst Telegram, die im Kontext der Proteste gegen die Corona-Maßnahmen entstanden ist, wurden von Juli bis September mehrfach extrem rechte, antisemitische, verschwörungsideologische und NS-verharmlosende Inhalte in Text- und Bildform geteilt. In einem dort geteilten Post wurde der Mord an George Floyd verharmlost. Mehrfach wurden Posts von verschwörungsideologischer und extrem rechter Kanäle geteilt. Die diskriminierenden und extrem rechten Äußerungen blieben in der Chatgruppe unwidersprochen.Quelle: Telegram
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Gedenkplatte für Erich Boltze in Weißensee besprüht
30.09.2021 Bezirk: PankowDie Gedenkplatte für den Kommunisten und Widerstandskämpfer gegen die nationalsozialistische Herrschaft wurde mit türkiser Farbe übersprüht.Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
NS-verharmlosende Schmiererei am Rudolfplatz
30.09.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm Rudolfplatz wurde eine Schmiererei entdeckt, welche die 2G-Regelung zur Covid-Eindämmung sowie Gesundheitsminister Jens Spahn mit dem Nationalsozialismus gleichsetzt. Dazu war ein Hakenkreuz angebracht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Propaganda, Pöbeleien und Beleidigungen durch Vertreter:innen der Partei "die Basis" auch außerhalb von Wahlwerbung
30.09.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergWarum nehmen wir die Partei "die Basis" als Sammel-Wahleintrag in die Chronik auf?
Die unter dem Sammelbegriff „Querdenken“ bekannte Protestbewegung gegen Corona-Schutzmaßnahmen ist esoterisch geprägt, viele ihrer Thesen entstammen der anthroposophischen Weltanschauung. Aus den Protesten gingen zahlreiche neue Parteien hervor. Für die Studie „Politische Soziologie der Corona-Proteste“ der Universität Basel von Ende 2020 wurden 1.150 Teilnehmer von Querdenken-Demonstrationen und aus Corona-kritischen Telegram-Chatgruppen befragt. Bei Fragen zu ihrem künftigen Wahlverhalten gaben deutsche Corona-Protestler der rechtsextremen AfD mit 27% den höchsten Wert. Die Kleinpartei „dieBasis“ erhielt mit 18% die zweithöchste Zustimmung.
Der Bundestagskandidat der Partei "die Basis" erklärte, "die Juden" hätten von den Nazis "das Böse gelernt" und durch Impfen schlimmeres verbrochen als das NS-Regime.
Darüber hinaus ließ die Partei kaum eine rechte, verschwörungsideologische Demo mit ihrer Teilnahme aus, war oft selbst mit Lautsprecherwagen dabei oder veranstaltete eigene Kundgebungen.
In ihrem Wahlprogramm vertritt sie u. a. die Meinung, daß Demokratie und Meindungsfreiheit in Deutschland wiederhergestellt werden müßten. Die stellt aus Sicht von Expert:innen damit die Demokratie in Frage.
Es folgen einige der Vorfallsmeldungen, die uns überwiegend über Bürger:innen und per Twitter erreichten:30.05.21 Basis-Partei verteilt Infoflyer im Bergmannkiez
05. und 06.06.21 Im Samariterviertel wurden mit Schablonen "du bist die Basis" und blauer Farbe mehrere Gehwege beschmiert.
07.06.21 Im Boxikiez wurden mit Schablonen "du bist die Basis" und blauer Farbe mehrere Gehwege beschmiert, u. a. vor dem Biomarkt in der Boxhagener Straße 82.
11.06.21 Weitere Gehwege wurden mit Schablonen "du bist die Basis" und blauer Farbe beschmiert, u. a. vor dem Biomarkt in der Boxhagener Str. 103 und in der Wühlischstraße.
13.06.21 Auch in Stralau wurden Gehwege wie beschrieben beschmiert, z. B. in der Modersohnstraße und vor der Stralauer Allee 6.
14.06.21 Wieder wurde ein Schriftzug der Partei "die Basis" in auf einem Gehweg in Stralau entdeckt, der von den bisherigen Schmierereien abweicht. An der Rudolf-/ Ecke Modersohnstraße wurde mit schwarzer Farbe gesprüht "die Basis" und vier vertikale Striche.
Besonders im Juni wurden auch aus Kreuzberg Gehwegbeschmierungen von "die Basis" gemeldet.
Am 01.08.21 beschimpften Mitglieder der Partei während der Querdenkendemos Gegendemonstranten. Sie wurden bepöbelt und beleidigt.
10.08.21 In der Rigaer Straße hat "die Basis"-Partei Wahlplakate angebracht mit dem Slogan "Corona-Impfung ist Genexperiment! Mit uns zurück zur Menschlichkeit". Sie schließt damit an rechte, antisemitsche Verschwörungsmythen an.
Weitere Einträge in der Chronik:
02.09.2021 Wahlstandmitarbeiter:innen der Partei „die Basis“ bepöbeln Anwohner:onnen
07.08.2021 Querdenker stilisieren Toten zu Märtyrer in Kreuzberg
03.08.2021 Toter Querdenker in Kreuzberg als Märtyrer für die Bewegung stilisiert
14.07.2021 Werbung durch rechten Querdenker für rechtsoffene Partei
Quelle: Bürger:innenmeldungen, Twitter -
Rassistische Facebook Beiträge der NPD Charlottenburg-Wilmersdorf
30.09.2021 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfDie NPD-Charlottenburg-Wilmersdorf nutzte im September ihre Facebook-Seite, um Wahlkampf zu betreiben und rassistische Beträge, die u.a. gegen den Islam, Flucht und Migration hetzten, zu verbreiten.
Quelle: Register CW via Facebook -
Rassistische Postings auf Neuköllner AfD-Facebook-Seite
30.09.2021 Bezirk: NeuköllnAuf ihrer Facebook-Seite veröffentlichte die Neuköllner AfD im September mehrere rassistische Postings, die "Migranten-Kriminalität" behandeln.Quelle: Register Neukölln -
Rassistische u.a. Aufkleber der NPD in Adlershof
30.09.2021 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Nipkowstr. wurden drei rassistische Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt. In der Anna-Seghers-Str. wurde drei teils rassistische Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt. In der Radickestr. wurden ebenfalss zwei rassistische Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
Quelle: Adlershof gegen Rechts -
Sticker gegen politische Gegner*innen in der Simplonstraße
30.09.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn der Ladentür einer weltoffenen Kultureinrichtung wurden ein bis zweimal pro Woche Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle entdeckt, die sich inhaltlich gegen politische Gegner*innen richteten.Quelle: Bürger*innenmeldung -
Angriff auf obdachlose Frau
29.09.2021 Bezirk: NeuköllnEine 41-jährige obdachlose Frau wurde im Antita-Berber-Park von zwei unbekannten Männern mit Schlägen und Tritten auf den Boden gezwungen, dann ausgeraubt und verletzt.
Quelle: Register Neukölln -
Antisemitische Beleidigung vor dem KaDeWe
29.09.2021 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEin Kind und seine Mutter wurden vor dem KaDeWe von einer Frau antimisemitisch beleidigt. Die Frau hatte ihnen gegenüber geäußert: "Das Kind Israels ist das Problem. Ihr werdet schon sehen, dass ihr das Problem seid"Quelle: Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA e.V.) -
Antisemitischer Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
29.09.2021 Bezirk: LichtenbergAn der Haltestelle Zingster Straße / Ribnitzer Straße wurden mehrere antisemitische Aufkleber mit dem Judenstern und der Aufschrift "Ungeimpft" sowie "Wieder soweit" gefunden und entfernt.Quelle: Lichtenberger Register -
Behindertenfeindlichkeit an einer Schule
29.09.2021 Bezirk: Tempelhof-SchönebergSchüler*in erhält trotz Bedarf keinen Online Unterricht, weil die Schule die Krankschreibung, die vom SIBUZ akzeptiert wird, nicht anerkennt.
Quelle: ADAS -
Behindertenfeindlichkeit an einer Schule
29.09.2021 Bezirk: Tempelhof-SchönebergSchule setzt Vorgaben zum Online-Unterricht für Schüler*in mit schwerer Erkrankung nicht vollständig um und stellt weitere Materialien nicht zur Verfügung.
Quelle: ADAS -
Behindertenfeindlichkeit an einer Schule
29.09.2021 Bezirk: Tempelhof-SchönebergSchüler*in erhält trotz Bedarf keine ausreichende Unterstützung für den Online Unterricht und wird von Lehrer*in aktiv ausgegrenzt.
Quelle: ADAS -
Einwanderungsfeindliche AfD-Kundgebung vor dem Kanzleramt
29.09.2021 Bezirk: MitteAb 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt. Dies war die letzte Kundgebung dieser "Merkel muss weg"- Veranstaltungsreihe an jedem Mittwoch. Der Brandenburger AfD-Veranstalter führte in seiner Rede den Wählerverlust der Berliner AfD bei der Abgeordnetenhauswahl von 14,3 auf 8,0 Prozent auf das "eindeutige Scheitern" der Berliner "Meuterei-Linie" unter dem als "gemäßigt" geltenden früheren Berliner AfD-Landes- und Fraktionsvorsitzenden Pazderski zurück. Als vorbildlich bezeichnete er hingegen den extrem rechten politischen Kurs und das Bundestagswahlergebnis der AfD in Thüringen und Sachsen.Quelle: Registerstelle Mitte -
LGBTIQ*-feindlicher Vorfall in Berlin
29.09.2021 Bezirk: BerlinweitEs wurde eine LGBTIQ*-feindliche Bedrohung dokumentiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum stimmt zum Betroffenen-Schutz nicht exakt mit dem Vorfalls-Datum überein.
Quelle: L-Support -
Rassistische Beleidigung an Schule
29.09.2021 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfEs kam zu einem rasstischen Vorfall in einer Schule in Steglitz-Zehlendorf. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen -
Strukturelle Benachteiligung in einem Amt
29.09.2021 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn einem Marzahn-Hellersdorfer Amt wurde eine Person aufgrund ihrer zugeschriebenen Herkunft strukturell benachteiligt. Details wurden zum Schutz der betroffenen Person anonymisiert..
Quelle: Amaro Foro -
Struktureller Rassismus in der Schule
29.09.2021 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEs kam zu einem rasstischen Vorfall in einer Schule. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen -
Antimuslimisch-rassistische Diskriminierung in der Schule
28.09.2021 Bezirk: MitteEine Betroffene schilderte in der Beratung, wie eine Lehrkraft an einer Schule im Bezirk Mitte wiederholt muslimische Mädchen diskriminierte. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antisemitische Online-Propaganda
28.09.2021 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEin deutsch-israelische Cafe in Wilmersdorf erhielt eine antisemitische Online-Bewertung, nachdem ein Gast auf das Einhalten der 2G-Regel hingewiesen wurde.
Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel
28.09.2021 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Müggelheimer Str. bei Aldi wurden drei Aufkleber, mit der Aufschrift "Deutschland meine Heimat" in den Reichsfarben und mit Reichsadler, entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Frauenfeindliche Schmiererei in Waidmannslust
28.09.2021 Bezirk: ReinickendorfAn einer Infotafel auf dem S-Bahnhof Waidmannslust wurde eine Schmiererei entdeckt, mit der Angela Merkel frauenfeindlich beleidigt wurde. Die extreme Rechte bedient sich zunehmend der Strategie, ihre politischen Gegnerinnen als Frauen* herabzuwürdigen.
Quelle: Eigene Recherchen des Register Reinickendorf -
Hakenkreuze am S-Bahnhof Waidmannslust
28.09.2021 Bezirk: ReinickendorfAn einer Infotafel auf dem S-Bahnhof Waidmannslust wurden drei Hakenkreuze mit der Überschrift "es ist an der zeit macht euch bereit" entdeckt und unkenntlich gemacht.Quelle: Register Reinickendorf -
Homophobie bei Veranstaltung im Wedding
28.09.2021 Bezirk: MitteBei einer Veranstaltung im Wedding ereiferte sich eine Frau religiös motiviert schwulenfeindlich und unterstellte außerdem Schwulen Pädophilie und Kindesmissbrauch.Quelle: Registerstelle Mitte -
Neonazi-Angriff auf Spielplatz Samariter-/Eldenaer Straße
28.09.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin betrunkener Neonazi rief „Heil Hitler!“ und andere extrem rechte sowie antisemitische Parolen auf einem Spielplatz und bewarf Spielplatzbesucher*innen mit Schmutz. Als ein junger Vater einschreiten wollte, wurde er von dem Neonazi mit einer Bratpfanne angegriffen und am Kopf verletzt.Quelle: Berliner Zeitung -
NS-Verharmlosende Propaganda in Nordneukölln
28.09.2021 Bezirk: NeuköllnAn der Ecke Hermannstraße und Thomasstraße wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf dem Sticker stand "Wollt ihr die totale Plandemie?"Quelle: Register Neukölln -
NS-verharmlosende Schmiererei im Kontext von Corona
28.09.2021 Bezirk: ReinickendorfAn einer Hauswand im Ortsteil Reinickendorf wurde eine Schmiererei mit dem Text "Stop Covid Fascism" entdeckt.Quelle: Meldung einer Einzelperson via Twitter -
NS-verharmlosende Sticker an der Elsenbrücke
28.09.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf der Fußgänger*innen-/Fahrradbrücke im Friedrichshainer Teil der Elsenbrücke wurde ein Sticker entdeckt und entfernt, der das Impfen mit „Eugenik“ gleichsetzt.Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg -
Rassistische Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
28.09.2021 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Bahnhofstr. wurden zwei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf den Aufklebern befand sich ein rotes STOPP-Schild und die Aufschrift "kein 2015". Das Jahr '2015' benutzen extrem rechte Gruppierungen als Chiffre für eine vermeintliche Bedrohungssituation durch Geflüchtete.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Rassistische Beleidigungen gegen Schulkinder in Oberschöneweide
28.09.2021 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Kottmeierstraße wurden Schulkinder auf dem Fußweg von einer Passantin mehrfach rassistisch beleidigt.
Quelle: Berliner Register -
Rassistische Diskriminierung zwischen Lehrkräften
28.09.2021 Bezirk: MitteIn einer Schule im Bezirk Mitte wird eine Lehrkraft von einer anderen Lehrkraft, die rassistische Diskriminierungen in der Schule nicht wahrnehmen will, dadurch rassistisch diskriminiert, indem ihr ihre Kompetenz und Erfahrung als Lehrkraft abgesprochen wird und ihre Rassismuserfahrungen nicht ernst genommen werden.Quelle: Registerstelle Mitte -
Antisemitischer Vorfall
27.09.2021 Bezirk: BerlinweitEs wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall
27.09.2021 Bezirk: BerlinweitEs wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall
27.09.2021 Bezirk: BerlinweitEs wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: RIAS Berlin -
Antiziganistischer Kommentar
27.09.2021 Bezirk: BerlinweitUnter einer These im Wahl-O-Mat für Berlin wird ein antiziganistischer Kommentar gepostet.
Quelle: Amaro Foro e.V. -
Behindertenfeindliche Beleidigung in der U-Bahn
27.09.2021 Bezirk: MitteIn der U-Bahnlinie 9 wurde zwischen den Stationen Amrumer Str. und Leopoldplatz gegen 15.30 Uhr ein junger Mann von zwei Jugendlichen behindertenfeindlich beleidigt.Quelle: Registerstelle Mitte -
Extrem rechte Aufkleber in Niederschöneweide
27.09.2021 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Brückenstr. wurden ein antimuslimischer und ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Berliner Register via Twitter -
Hakenkreuze in Lichtenberg Mitte
27.09.2021 Bezirk: LichtenbergIn der Rummelsburger Straße wurden drei Hakenkreuze, die mit schwarzem Edding an einem Stromkasten geschmiert wurden, gemeldet.Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuz in Altglienicke
27.09.2021 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Bushaltestelle Dankmarsteig wurde auf einem Sitz ein Hakenkreuz entdeckt.
Quelle: Partnerschaft für Demokratie Treptow-Köpenick -
Lehrkraft von Schüler*in rassistisch beleidigt
27.09.2021 Bezirk: MitteIn einer Schule im Bezirk Mitte wird eine Lehrkraft von einem/einer Schüler*in rassistisch beleidigt.Quelle: Registerstelle Mitte -
NPD-Aufkleber in Lichtenberg Nord
27.09.2021 Bezirk: LichtenbergAm Supermarktparkplatz am Roederplatz wurde ein Aufkleber der NPD gemeldet, der sich gegen die derzeitige Asylpolitik richtet.Quelle: Lichtenberger Register -
Rassismus in der Schule
27.09.2021 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEs kam zu einem rasstischen Vorfall in einer Schule. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen -
Rassistische Aufkleber in Adlershof
27.09.2021 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Haltestelle Radickestr. wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "White Lives Matter" entdeckt. 'White Lives Matter' (Weiße Leben zählen) ist eine Gegenkampagne der extrem Rechten in den USA zur antirassistischen 'Black Lives Matter' (Schwarze Leben zählen) Bewegung, die nach dem rassistischen Mord an einem Schwarzen in den letzten Wochen auch in Deutschland zu vielen Demonstrationen gegen Rassismus führte. Mit dem Slogan 'White Lives Matter' werden die rassistischen Morde an PoC relativiert und verhöhnt. An der Ecke Rudower Chaussee/ Gottfried-Leibnitz-Str. wurden vier rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf den Aufklebern befand sich ein rotes STOPP-Schild und die Aufschrift "kein 2015". Das Jahr '2015' benutzen extrem rechte Gruppierungen als Chiffre für eine vermeintliche Bedrohungssituation durch Geflüchtete.
Quelle: Adlershof gegen Rechts -
Rassistische Beleidigung und Angriff in Pankow
27.09.2021 Bezirk: PankowEine 28-jährige Frau wird beim Spaziergang mit dem Hund ihrer Mitbewohnerin in der Berliner Straße von einer unbekannten Frau aus rassistischer Motivation beschuldigt, den Hund gestohlen zu haben. Dabei wird sie beleidigt und angegriffen. Als ein Bekannter der 28-Jährigen eingreift, wird er von der Angreiferin in den Arm gebissen.
Quelle: ReachOut -
Rassistische Pöbelei in Mitte
27.09.2021 Bezirk: MitteEin Mann, der am Heinrich-Heine-Platz auf Türkisch telefonierte, wurde gegen 19.00 Uhr von einem Mann mittleren Alters barsch auf Deutsch angesprochen: "Das ist Deutschland! Warum sprichst Du nicht Deutsch?"Quelle: AnDi Antidiskriminierungs-App -
Rassistische und verschwörungsideologische Aufkleber in Mitte
27.09.2021 Bezirk: MitteIn der Straße Unter den Linden und um den Pariser Platz wurden vier Fake-Aufkleber (sehen wie von der jeweiligen Partei aus, sind aber gegen sie gerichtet) entdeckt und entfernt, mit denen Bündnis90/Die Grünen und die CDU rassistisch-einwanderungsfeindlich und verschwörungsideologisch diffamiert wurden.Quelle: Registerstelle Mitte -
Rechte Aufkleber in Weißensee
27.09.2021 Bezirk: PankowIn den letzten Tagen wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Am Pasedagplatz (25.09.2021) wurde ein Aufkleber der neonazistischen Partei NPD mit dem Slogan "Stärke durch Einheit" entdeckt und entfernt. Am Steinberg wurde an verschiedenen Tagen ein Aufkleber mit dem Gesicht eines rechten Koches mit dem Slogan "Deutschland erwache" entdeckt und entfernt. Am Steinberg (27.09.2021) wurden Aufkleber mit der Darstellung von Wehrmachtssoldaten und dem Slogan "Es waren die besten Soldaten der Welt" entdeckt und entfernt. Ebenso gab es Aufkleber mit dem Slogan "Identität bewahren" und schwarz-weiß-roter Farbgebung sowie Aufkleber mit dem Slogan "Ich hasse Zecken bis aufs Blut", "Defend Europe" und Aufkleber des rechten Magazins "Compact", die sich gegen die Partei Bündnis 90/Die Grünen wendeten und auf Analena Baerbock bezogen, und Aufkleber mit dem Slogan "Deutsche Jugend voran" entdeckt und entfernt.Quelle: NEA (Antifa-Nordost) -
Beleidigungen und Drohungen gegen politische Gegener:innen
26.09.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergDie Partei Bündnis90/Die Grünen wurde im Wahlkampf immer wieder von politischen Gegner*innen beschimpft und bedroht. Überwiegend fand das in den sozialen Medien statt, aber der Hass richtete sich auch direkt gegen Personen. Beispiele: Die Illustratorin des im bezirklichen Wahlkampf verwendeten Hintergleisplakats wurde auf Ihren privaten Twitter-Account massiv bedroht und mußte diesen von öffentlich auf privat umstellen. An Wahlkampfständen eines grünen Abgeordneten, vor allem am Lausitzer Platz, kam es immer wieder zu rassistischen Äußerungen ihm gegenüber. Ein Parteimitglied wurde auf einem Plakat der Bergpartei bedroht, vermutlich hat der Absender hier die Parteien verwechselt.
Quelle: Fraktion Bündnis 90/Die Grünen -
Extrem rechte Aktivitäten im Wahlkampf
26.09.2021 Bezirk: LichtenbergBei den Wahlen zum Bundestag, Abgeordnetenhaus und zur Bezirksverordnetenversammlung traten mehrere extrem rechte Parteien an, die im Stadtbild mit Wahlplakaten und Parteiständen vertreten waren. Im Gegensatz zu vergangenen Wahlen blieb deren Wahlkampf jedoch ohne größere öffentliche Aktivitäten und Skandale. Alle Parteien der extremen Rechten verloren bei den Wahlen deutlich an Stimmen. Im Wahlkampf wurden mehrere Wahlhelfer_innen demokratischer Parteien an Ständen und beim Plakataufhängen bedroht, beschimpft und angegriffen. Etliche Plakate demokratischer Parteien wurden im Wahlkampf beschädigt, mit Parolen und Hakenkreuzen besprüht oder zerstört.
Quelle: Lichtenberger Register