Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
23.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische Propaganda in Berlin
23.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische und NS-verharmlosende Pöbelei in Mitte
23.11.2025 Bezirk: MitteIn einer Ausstellung mit NS-Bezug leugneten zwei Besucherinnen das Ausmaß der Schoa und befürworteten den Mord an Juden.
Quelle: RIAS Berlin -
Antiziganistischer Schriftzug in Charlottenburg
23.11.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf einer Bank in der Mittelinsel der Schloßstraße in Charlottenburg wurde über die gesamte Anlehnfläche der anziganistische Schriftzug "Never trust a G****" eingeritzt. "G*****" wird als englischprachige, rassistische Fremdbezeichung für Sint*izze und Rom*nja genutzt, um diese Gruppen abzuwerten.
Außerdem klebte ein Stück entfernt in der Kantstraße ein anti-schwarzer rassistischer Sticker. Auf dem Sticker waren unterschiedliche Haarfarben und Augenfarben untertitelt mit der Bezeichnung "White" und mehrere Bilder von schwarzer Haarfarbe und dunklen Augen untertitelt mit der Bezeichnung "Diversity" zu sehen. Der Aufkleber spielt auf das rassistische Bild an, dass alle Schwarzen Menschen gleich aussähen und nur weiße Menschen ein individualisiertes Äußeres hätten. Er diffamiert Schwarze Menschen, andere Menschen of Color und Diversity-Ansätze. Ein Link auf dem Sticker führt zum Onlineshop einer extrem rechten Bekleidungsmarke.
Quelle: Register CW -
Extrem rechter Aufkleber in Friedrichshagen
23.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Wupatzseestr./ Störitzseestr. wurde ein extrem rechter Aufkleber aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechter Aufkleber in Niederschöneweide
23.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Schnellerstr. wurde ein Aufkleber entdeckt, der die Reichsfarben und der Schriftzug "Make Germany great again" enthielt. Der Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Berliner Register via Instagramm -
LGBTIQ*-feindliche Kundgebung in Mitte
23.11.2025 Bezirk: MitteVor dem Humboldtforum am Schloßplatz fand eine Kundgebung gegen eine Dragqueen-Lesung statt. Dragvorlesungen und Queerness wurde auf der Kundgebung in die Nähe von Pädophilie gerückt: Beispielsweise zeigte ein Teilnehmer ein Schild mit der Aufschrift: "Niemals! Indoktrination unserer Kinder durch Pädophile! Eure 'Demokratie' ist Verrat am deutschen Volk!". Andere Teilnehmende zeigten Schilder mit der Aufschrift "Kinder + Erwachsene + Sex = Keine gute Idee". Ein Redner sprach von "Geschlechts- und Identitätspropaganda" und "Transpropaganda", die Kinder gefährde. Ein anderer Redner echauffierte sich über "Männer im Frauensport" und sprach von "Männern", die auf "Frauenlistenplätzen im Bundestag" säßen, was in diesem Kontext als Verweis auf trans Frauen in der Politik und im Sport verstanden werden kann. Ein dritter Redner forderte, dass Eltern, die ihre Kinder zu Draglesungen bringen, vom Jugendamt beobachtet werden sollten. Versammlungsleiter der Demonstration war ein Berliner "AfD"-Abgeordneter. Zu den Teilnehmenden zählten neben Landes- und Bezirkspolitiker*innen der "AfD" auch ein Mitglied des europäischen Parlaments. Auch zwei Aktivisten der neonazistischen Kleinpartei "Die Heimat" (ehemals NPD) waren vor Ort.
Quelle: Tagesspiegel vom 23.11.2025, Registerstelle Mitte -
NS-verherrlichende Aufkleber in Hellersdorf-Süd
23.11.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einer Anzeigetagel im U-Bahnhof Cottbusser Platz klebten zwei Aufkleber mit der Aufschrift „I (Herz) NS“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistische Beleidigung im Straßenverkehr am Paul-Lincke-Ufer
23.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine Autofahrerin, die sich über einen in 2. Reihe parkenden Lieferwagen ärgerte, beleidigte den Fahrer, der gerade etwas auslieferte, rassistisch und schrie ihn mit den Worten "Scheiss Kanacke" an.
Quelle: Berliner Register -
Rassistische Pöbelei in Niederschöneweide
23.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Nachmittag beleidigten zwei Männer den Sicherheitsmitarbeiter der Sparkasse an der Kreuzung Brückenstr./ Schnellerstr. lautstark rassistisch. Dabei traten die beiden Männer sehr aggressiv auf, schrien und kamen dem Mann sehr nah, zudem hatten sie einen großen, bellenden Hund dabei.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Angriff auf der Frankfurter Allee in Lichtenberg-Nord
23.11.2025 Bezirk: LichtenbergEin 31-jähriger Mann erstattete nach einem rassistischen Übergriff Anzeige bei der Polizei, nachdem er deshalb in einem Krankenhaus behandelt werden musste.
Der Betroffene war gegen 4:10 Uhr in der Frankfurter Allee auf dem Gehweg unterwegs, als ihn drei unbekannte Jugendliche angesprochen und unvermittelt geschlagen sowie getreten haben sollen. Zudem sollen sie ihn rassistisch beleidigt haben. Anschließend flüchtete das Trio. Der angegriffene 31-Jährige erlitt Verletzungen am Kopf sowie an den Rippen und begab sich selbst in ein Krankenhaus, in dem er sich bis Montag zur stationären Behandlung befunden hatte. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts Berlin hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 2483 vom 25.11.2025, Tagesspiegel vom 25.11.2025 -
Rassistischer Angriff in Lichtenberg
23.11.2025 Bezirk: LichtenbergEin Mann wird auf der Straße auf Grund von antimuslimischem Rassismus gestoßen, getreten, beleidigt und verletzt. Zum Schutz der betroffenen Personen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: ReachOut Berlin -
Rassistischer Aufkleber in Spindlersfeld
23.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Kreuzung Färberstr./ Ahornallee wurde ein rassistischer Aufkleber aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Anti-asiatisch rassistische Beleidigung in Charlottenburg
22.11.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn Charlottenburg ereignete sich ein Vorfall von antiasiatischer rassistischer Beleidigung am Arbeitsplatz. Weitere Angaben werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht.
Quelle: Register Mitte -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
22.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
22.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Berlin
22.11.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Sachbeschädigung in Wilmersdorf
22.11.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Landhausstraße Ecke Berliner Straße wurde ein Werbeplakat des Deutsch Jüdischen Theaters teilweise abgerissen und beschädigt. Auf dem Plakat war Shani Louk zu sehen, eine der am 7. Oktober 2023 bei dem antisemitischen Angriff der Hamas auf das Nova-Festival in Israel ermordeten Personen. Das Plakat warb zudem für eine Jugendkampagne gegen Antisemitismus.
Quelle: Register CW via Signal -
Antisemitische und terrorverherrlichende Parolen während einer Versammlung in Tempelhof
22.11.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAuf einer Versammlung ausgehend vom Platz der Luftbrücke wurden u.a. antisemitische und terrorverherrlichende Parolen gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Kundgebung vor Linken-Parteizentrale
22.11.2025 Bezirk: MitteVor dem Karl-Liebknecht-Haus, der Parteizentrale der Linken in der Kleinen Alexanderstraße in Mitte, hielten überwiegend Parteimitglieder der Linken eine Kundgebung mit ca. 35 Teilnehmenden gegen den Parteiausschluss eines Anti-Israel-Aktivisten ab. Eine Rednerin delegitimierte Israel, indem sie den Apartheids- und Kolonialismusvorwurf auf ganz Israel bezog und den "Zionismus als faschistoide Ideologie" bezeichnete. Nachdem das Parteischiedsgericht der Linken den Ausschluss des Anti-Israel-Aktivisten bestätigt hatte, besetzten einige Teilnehmende vorübergehend einige Räume der Parteizentrale.
Der Aktivist war ausgeschlossen worden, weil er in Chats nach dem terroristischen Angriff der Hamas und ihrer Verbündeten auf Israel am 7. Oktober 2023 geschrieben hatte: „Wir sind bereit, den antikolonialen Befreiungskampf durchzuziehen und international zu unterstützen.“ Und: „Ich denke, es wird mehr als ‚einen Mord an Israelis‘ brauchen.“ In den sozialen Medien hatte er außerdem geschrieben, die Terroristen hielten „heldenhaft selbstaufopfernd die letzte Linie (für) Gazas Selbstverteidigung“.
Quelle: Registerstelle Mitte, Tagesspiegel vom 23.11. 2025 -
Bedrohung eines Journalisten durch Neonazis der NRJ
22.11.2025 Bezirk: LichtenbergEtwa um 11:30 bedrohten zwei junge Neonazis der neonazistischen „NRJ“ („Nationalrevolutionären Jugend“, Jugendorganisation der Neonazipartei „Der III. Weg“) einen Journalisten vor einem Supermarkt in der Weitlingstraße Ecke Sophienstraße. Der Vorfall ereignete sich, während ein an dieser Stelle mit 8-10 NRJ-Aktivisten durchgeführter Infostand der NRJ unter Aufsicht der Polizei von den restlichen NRJ-Aktivisten abgebaut wurde.
Quelle: Lichtenberger Register, Pixa Pixelarchiv, Aus dem Weg -
„Der III. Weg“-Infostand in Marzahn-Mitte
22.11.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfDie neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ zw. deren Jugendorganisation NRJ machte einen Infostand vor dem Einkaufszentrum „Eastgate“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber und anti-antifaschistische Schmierereien in Lichtenberg-Mitte
22.11.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Margaretenstraße Ecke Eitelstraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Gruppierung "Racial Power Germany" (RPG) gefunden und unkenntlich gemacht. RPG ist eine extrem rechte Gruppe aus NRW, die bereits im August 2025 in Lichtenberg in Erscheinung getreten ist, als sie sich am 2.8. am Querdenken-Jahrestag in einem bekannten Neonazi-Treffpunkt im Weitlingkiez mit der extrem rechten Jugendgruppe "Deutsche Jugend Voran" getroffen haben. Beide Gruppen waren auch am 23.8. beim JN-Aufmarsch gegen den CSD in Magdeburg. „RPG“ lief direkt hinter der „DJV“. Einer aus der Gruppe trug eine Art Freundschafts-Shirt mit den Logos von „DJV“ und „RPG“.
In der Rummelsburger Bucht in Richtung des ehemaligen Friedhofs wurde auf einem Verkehrsschild ein rassistischer Aufkleber aus einem Neonaziversand mit der Aufschrift "Remigration jetzt" gefunden.
In der Stadthausstraße im Kaskelkiez wurde ein rassistischer Aufkleber von "Aktiv Berlin" mit der Aufschrift "Remigration jetzt! ... Bevor es zu spät ist!" gefunden und entfernt.
In der Metastraße Ecke Margaretenstraße im Weitlingkiez wurde der auf einen Altkleider-Container aufgesprühter neonazistischer Zahlencode "1161" gemeldet. Zudem wurde ein paar Meter weiter auf einer Hauswand ein anti-antifaschistischer "FCK AFA" (="Fuck Antifascist Action")-Schriftzug entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*innen -
Extrem rechter Aufkleber in Pankow
22.11.2025 Bezirk: PankowAn der Tramhaltestelle S+U Pankow wurde ein Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen Versand“ entdeckt und überklebt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Infostand der neonazistischen "NRJ" im Weitlingkiez
22.11.2025 Bezirk: LichtenbergDie neonazistische Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" ("NRJ") der Neonazipartei "Der III. Weg" führte Sonnabendvormittag einen Infostand mit 8-10 Aktivisten vor einem Supermarkt in der Weitlingstraße Ecke Sophienstraße durch. Es wurde extrem rechtes Propagandamaterial an Passant*innen verteilt.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*innen, Pixa Pixelarchiv, Aus dem Weg -
LGBTIQ*-feindliche Bedrohung und Beleidigung an der Warschauer Straße
22.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin Familienvater zeigte am S-Bahnhof Warschauer Straße (Gleis Richtung Wartenberg/Schönefeld) immer wieder mit wilden Gesten zu einer trans Frau. Dann zeigte er auf seine Partnerin und rief: "Frau!". Nachdem er mit der Partnerin und seinem Kind eingestiegen war, kam er an eine Fensterscheibe um der trans Frau am Bahnsteig Gesten sexualisierter Gewalt zu zeigen. Laut der Betroffenen wirkte es so, als habe er der Frau am Bahnsteig ungefragt erläutern wollen, wen er als Frau sehe und wen nicht, und sie schließlich gedroht.
Quelle: Koordinierung Berliner Register -
Neonazistreamer bei antifaschistischer Demonstration im Weitlingkiez
22.11.2025 Bezirk: LichtenbergEin bekannter Aktivist der Neonazipartei "Die Heimat" (ehemals NPD) filmte im Weitlingkiez das Geschehen rund um eine antifaschistische Demonstration, die u.a. den Opfern von Neonazigewalt gedachte. Es ist davon auszugehen, dass das Material zur Bekämpfung des politischen Gegners der Extremen Rechten in Form von "Anti-Antifa"-Arbeit dient.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*innen -
Rassismus in Supermarkt im Falkenhagener Feld
22.11.2025 Bezirk: SpandauZwei Frauen mit einem Kleinkind standen in einem Supermarkt im Falkenhagener Feld in einer langen Schlange vor der Kasse. Ein Kunde wollte auf die andere Seite der Schlange und versuchte, zwischen den beiden Frauen durchzukommen. Als die Frauen nicht sofort reagierten und Platz machten, beleidigte er sie rassistisch.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistischer Angriff auf afrodeutsche Frau in Moabit
22.11.2025 Bezirk: MitteGegen 2:00 Uhr wurde auf der Putlitzbrücke eine junge afrodeutsche Frau von einem Mann von ihrem E-Roller gestürzt und dabei rassistisch mit dem "N..."-Wort sowie sexistisch beleidigt. Der Täter trug szenetypische Bekleidung der extremen Rechten.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistischer Sticker im Weidenweg
22.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm Weidenweg wurde ein Sticker eines extrem rechten Onlinehandels entfernt. Darauf war eine Deutschlandkarte in den Farben der bundesdeutschen Flagge abgebildet mit einer Grenzschranke darüber. Darüber stand, ebenfalls in den Farben der bundesdeutschen Flagge "Sicherheit statt Multikulti". Durch den Sticker wird "Multikulti" und damit alles nicht-weiße auf rassistische Weise zu einer Gefahr stilisiert, der mit einer restriktiven Abschottung gegen alles vermeintlich nicht-deutsche begegnet werden müsse.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Reichsbürger*innenkundgebung am Brandenburger Tor
22.11.2025 Bezirk: MitteVor der us-amerikanischen Botschaft am Pariser Platz hielten vier Reichsbürger*innen eine "Mahnwache" ab. Dabei zeigten sie Reichsfahnen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Sozialchauvinistischer Angriff in Prenzlauer Berg
22.11.2025 Bezirk: PankowIn der Ringbahn der Linie S42 stiegen an der Station Greifswalder Straße vier Kontrolleure in den Zug ein. Einer der Kontrolleure schrie einen mutmaßlich wohnungslosen Mann, der auf einem Vierersitz im Zug schlief, ohne vorherige Ansprache laut an und trat ihm unmittelbar danach gewaltsam die Beine von der Sitzfläche. Es kam ohne vorherige Auseinandersetzung direkt zu körperlicher Gewalt.
Als eine Zeugin einschritt und den Kontrolleur aufforderte, den Mann nicht so zu behandeln, wurde sie von einem weiteren Kontrolleur angeschrien und herabwürdigend angesprochen. Der Kontrolleur äußerte sich zudem in entmenschlichender und abwertender Weise über den wohnungslosen Mann. Anschließend verließen die Kontrolleure den Zug.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Verherrlichung des Massakers vom 7. Oktober 2023 in der Naunynstraße
22.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Naunynstraße wurde ein Plakat entdeckt, das den Angriff auf Israel durch die Hamas am 07.10.2023 verherrlichte. Auf dem Plakat wurde zu einer Demonstration in Kreuzberg aufgerufen unter dem Motto "Keine Kapitulation, lasst die Flamme brennen".
Im Hintergrund war ein Bulldozer abgebildet, der einen Zaun einreißt. Es handelt sich um eine gezeichnete Version eines Standbildes aus einem Video vom Morgen des 7. Oktober 2023. Dieses zeigt wie ein Radlader den Grenzzaun zwischen dem Gazastreifen und Israel durchbrach und somit bewaffneten Kämpfern den Durchgang zum nahgelegenen Kibbuz Nir Oz ermöglichte, von denen mindestens 100 Einwohnende ermordet wurden. Das Bild wurde zum Symbol für den Überfall der Hamas.
Quelle: Berliner Register -
Antimuslimisch-rassistische Diskriminierung in Mitte
21.11.2025 Bezirk: MitteIn einer Geflüchtetenunterkunft im Bezirk Mitte ereignete sich eine antimuslimisch-rassistische Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung im Arbeitsverhältnis in Mitte
21.11.2025 Bezirk: MitteBei einer Verpackungsfirma im Bezirk Mitte wurde eine weisungsbefugte Schwarze Person über einen Zeitraum von vier Monaten von einigen Kolleg*innen im Arbeitsalltag systematisch rassistisch gemobbt: So wurde seine Weisungsbefugnis nicht akzeptiert, z.B. wurden Anweisungen darüber, wo Staplerfahrer Dinge ablegen sollten, nicht befolgt, oder Informationen darüber, wo Dinge abgelegt worden waren, nicht an die Speditionsfahrer weitergegeben. Zudem wurde Essen der Person regelmäßig entwendet. Schließlich wurde der Arbeitsvertrag der betroffenen Person nicht verlängert.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
21.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
21.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Wilmersdorf
21.11.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Binger Straße Ecke Wiesbadener Straße wurde an einer Straßenlaterne ein Sticker entdeckt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete. Es handelte sich um die Aufschrift "FCK AFA" (abgekürzt für: "Fuck Antifaschistische Aktion").
Quelle: Register CW via Signal -
Aufkleber gegen politsche Gegner*innen in Wilmersdorf
21.11.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Wilhelmsause in Wilmersdorf wurde an einer roten Bank ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich mit den Worten "FCK Antifa" gegen politische Gegner*innen der extrem Rechten richtete.
Quelle: BENN Wilmersdorf -
Beleidigungen gegen politische Gegnerschaft in der Silvio-Meier-Str.
21.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin rechter Streamer beleidigte vor laufender Kamera Teilnehmende der Silvio-Meier-Mahnwache. Im Chat seines Streams kam es zu weiteren Beleidigungen, antisemitischen Aussagen und NS-Verharmlosungen.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
LGBTIQ*-feindlicher Angriff mit gefährlicher Körperverletzung am Görlitzer Park
21.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine queere Person wurde von drei Männern zunächst nach der sexuellen Orientierung gefragt und anschließend zusammengeschlagen und zu Boden gebracht. Im weiteren Verlauf schlossen sich drei weitere Täter an und griffen den 33-Jährigen ebenfalls an. Zwei der Angreifer schlugen dabei mit einer Bierflasche auf den Mann ein. Eine Passantin rief lautstark um Hilfe. Dies ermöglichte dem Verletzten die Flucht. Er erlitt leichte Verletzungen im Kopf- und Rumpfbereich. Die Kriminalpolizei hat die weiteren, noch andauernden Ermittlungen zu der gefährlichen Körperverletzung übernommen.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 2469 vom 22.11.2025 -
Neonazistischer Zahlencode in Britz
21.11.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Nähe des U-Bahnhofes Britz-Süd wurde der neonazistische Zahlencode "1161" ("Anti-antifaschistische Aktion") entdeckt und unkenntlich gemacht.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Rassistische Beleidigungen in Oberschöneweide
21.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Mittag beleidigte ein Mann mehrere Fahrgäste in der Tram Höhe Rummelsburger Str./ Edisonstr. anti-muslimisch. Zudem äußerte er: "Ja, ich bin Rassist, ruft doch die Bullen!".
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistische Schmiererei in Neu-Hohenschönhausen
21.11.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Barther Straße wurde auf einer Packstation der DHL die rassistische Zahlenkombination "444" entdeckt. Der Zahlencode steht für den vierten Buchstaben im Alphabet und bedeutet "Deutschland den Deutschen".
Quelle: Fach- und Netzwerkstelle LichtBlicke -
Rassistische Sticker in der Rotherstraße entfernt
21.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Rotherstraße wurden drei rassistische Sticker eines extrem rechten Onlinehandels entfernt. Darauf stand "Du wirst abgeschoben!".
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antiasiatische rassistische Beleidigung in Wedding
20.11.2025 Bezirk: MitteEine asiatisch gelesene Frau wurde in einem Geschaft im Wedding von einer anderen Kundin antiasiatisch-rassistisch beleidigt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung in Bildungseinrichtung
20.11.2025 Bezirk: BerlinweitIn einer Bildungseinrichtung in Berlin ereignete sich eine anti-Schwarze rassistische Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.Quelle: Each One Monitoring / EOTO -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
20.11.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
20.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
20.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin