Aufkleber des "III. Weg" in Oberschöneweide
An der Post an der Ecke Wilhelminenhofstr./ Edisonstr. wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
An der Post an der Ecke Wilhelminenhofstr./ Edisonstr. wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
In der Brückenstraße, Schnellerstraße und Fließstr. wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift "Support your local anti antifa" und "We hate Antifa" entdeckt und entfernt.
In der Oberseestr. wurde ein Aufkleber entdeckt, der sich gegen queere Menschen richtet. Zu sehen ist eine Familie, die sich mit einem Regenschirm vor einem Regenbogen schützt. Die Darstellung suggeriert, dass der Regenbogen (der traditionell für LGBTIQ steht) etwas ist, vor dem es sich zu schützen gilt. Zu lesen ist der Slogan: "Wir sind normal. Wir sind immun".
In der Sophienstraße und in der Heinrichstraße wurden Aufkleber der extremen Rechten entdeckt. Diese richten sich gegen die Antifa.
Auf einem Schild in Alt-Marzahn wurde ein gegen politische Gegner*innen gerichteter Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Entlang der Riesaer Straße wurden über 50 Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
An der selben Stelle wie in der Vorwoche wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt. Der Sticker wurde über den ersten überklebten Aufkleber angebracht. Der Inhalt suggeriert unsere Demokratie sei ein Unrechtsstaat gegen den Widerstand geleistet werden müsse.
Zum wiederholten Male (siehe hier und hier) wurden im Wröhmännerpark Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt. Diese richteten sich in der Mehrzahl gegen den politischen Gegner, ein weiterer Aufkleber hatte einen rassistischen Inhalt und forderte Abschiebungen.
Im Bellevuepark wurde zweimal der neonazistische Zahlencode "1161", sowie einmal die "88" entdeckt. Zudem wurde ein Keltenkreuz entdeckt.
Ein Mann, der sich in einer polizeilichen Maßnahme befand, zeigte den Hitlergruß und rief verfassungsfeindliche Parolen in Richtung des Denkmals für die ermordeten Juden Europas.
An der Bushaltestelle Rixdorfer-/Britzer Straße wurde mit schwarzem Filzstift ein Hakenkreuz auf ein Werbeplakat geschmiert.
In der U-Bahnhlinie 7 auf Höhe Kleistpark wurde gegen 19:30 Uhr eine queere Person von vier Jugendlichen beleidigt und mit Pfefferspray bedroht.
Eine Person in Berlin wurde auf dem Wohnungsmarkt im bestehenden Wohnverhältnis strukturell diskriminiert. Es handelte sich um eine rassistische Diskriminierung.
Am Brodowiner Ring, in der Jan-Petersen-Straße und am Parsteiner Ring wurden mehrere neonazistische Aufkleber, u.a. von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", entdeckt und entfernt. Die meisten der Aufkleber richteten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Eine Schwarze Person erlebt anti-Schwarzen Rassismus bei der Arbeitssuche. Das Datum entspricht nicht dem Vorfallstag. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Im Bezirk Mitte kam es zu einem antisemitischen Vorfall.
Auf einem Gehweg am Wiesenpark in Marzahn wurde eine antisemitische Schmiererei mit dem Wortlaut "Juden töten!" entdeckt.
An der Geschäftsstelle der Grünen wurden erneut fünf Aufkleber mit der Aufschrift "support your local anti antifa" entdeckt und entfernt. In der Schnellerstr. wurde ein weiterer Aufkleber aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18" entdeckt und entfernt.
In der Ribnitzer Str. wurde ein Aufkleber entdeckt, der sich gegen das Recht auf reproduktive Selbstbestimmung positioniert. Radikale "Lebensschützer" positionieren sich gegen die Gleichstellung der Geschlechter.
In der Wiecker Str. wurde ein Aufkleber von dem extrem rechten Verein "1 Prozent" entdeckt.
In der Frankfurter Allee entdeckte eine Person gegen Mittag ein Schild mit der Aufschrift: "Grüne raus!". Als die Person es aufheben und entfernen wollte, wurde sie von einem Mann bedroht und als "blöde F*" beleidigt. Der Mann griff ebenfalls das Schild. Die Betroffene wurde als Gegner*in der extremen Rechten adressiert.
Im Park entlang der Neuen Wuhle, etwa parallel zur Wuhletalstraße, wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.
In der Gülzower Straße, Lily-Braun-Straße, der Carola-Neher-Straße und nahe des U-Bahnhofes Kienberg wurden erneut mehrere neonazistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber warben u.a. für die neonazistische Kleinstpartei "Der III. Weg" und das NeonazijugendNetzwerk "DJV" ("Deutsche Jugend Voran").
Im U-Bahnhof Leopoldplatz wurde ein Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und anti-muslimischen Rassismus.
In der Schloßstraße wurde an einem Altglascontainer ein Aufkleber des extrem rechten Magazins "Deutsche Stimme" entdeckt und entfernt. Die "Deutsche Stimme" ist die Zeitung der neonazistischen Partei "Die Heimat" (vormals NPD).
In der Wallstraße in Mitte wurden ein Hakenkreuz und der Neonazi-Zahlencode "88" an eine Bushaltestelle geschmiert.
Auf einer Holzbank an einem Wanderweg zum Teufelsberg wurde ein mit schwarzer Farbe gesprühtes Hakenkreuz entdeckt.
Auf dem Bahnsteig des S-Bahnhof Hackescher Markt wurde ein gegen die Antifa gerichteter Aufkleber der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Am U-Bahnhof Hellersdorf wurden Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Bereits an den Vortagen tauchten hier wiederholt Aufkleber der Neonazipartei auf.
Am Alice-Salomon-Platz und in der Hellersdorfer Straße wurden insgesamt zwei rassistische Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt.
An einem Parteibüro der Partei Die Linke in Hellersdorf wurden zwei Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten.
An der Tram-Haltestelle in der Riesaer Straße Ecke Nossener Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.
An der Busstation am Naumburger Ring wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Anti Antifa" entdeckt. Der Aufkleber stammt aus einem neonazistischen Versandhandel.
In der Kottmeierstraße wurden ein Hakenkreuz sowie ein "SS"-Zeichen in ein Auto eingeritzt.
Auf die Gedenktafel eines Stadtteilzentrums, die daran erinnert, dass das Haus bis in die 1930er ein jüdisches Kinderheim war, wurde ein Aufkleber geklebt, der suggeriert, dass der Krieg in Gaza mit den Verbrechen des Nationalsozialismus gleichzusetzen ist.
An der Haltestelle Brodowiner Ring wurde ein Aufkleber, der eine "NS Zone" (NS = Nationalsozialismus) propagierte, entdeckt.
In Nord-Neukölln wurde die aufgehängte Regenbogenfahne einer queerfreundlichen Lokalität abgerissen und die Häuserfassade mit Eiern beworfen.
In der Selchowstraße wurden zwei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
An der Ecke Selchowstr./ Wassermannstr. wurde ein transfeindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt.
Eine betroffene Person berichtete in Beratungsterminen von anti-Schwarzen rassistischen Benachteiligungen bei der Wohnungssuche.
Im Monbijoupark in Mitte wurde ein antifeministischer Aufkleber, der sich gegen das Recht auf Schwangerschaftsabbrüche richtete, entdeckt und entfernt.
Eine Schwarze Person erfuhr rassistische Diskriminierungen bei der Arbeitssuche in Steglitz. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Eine Schwarze Person erfuhr rassistische Diskriminierungen bei der Arbeitssuche in Mitte. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
In der Ringbahnstraße wurde eine Schmiererei entdeckt, die das Existenzrecht Israels infrage stellt.
In der Brüsseler Straße wurden drei israelbezogene, antisemitische Aufkleber mit der Aufschrift "No Pride in Israeli Apartheid" entdeckt und entfernt.