Neonaziaufkleber nahe des Butzer Sees
Nahe des Butzer Sees wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand an einem Poller entdeckt und entfernt. Der Aufkleber trug den Slogan "FCK Antifa" (=Fuck Antifaschismus).
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Nahe des Butzer Sees wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand an einem Poller entdeckt und entfernt. Der Aufkleber trug den Slogan "FCK Antifa" (=Fuck Antifaschismus).
Im Kurt-Julius-Goldstein-Park wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Weiterhin wurde ein Aufkleber entdeckt, der für die Neonazipartei warb. Am Cottbusser Platz sowie in der Rathener Straße in Hellersdorf wurden darüber hinaus Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt.
Am Montagabend brüllte ein Mann in Weißensee nationalsozialistische und antisemitische Parolen. Laut Meldung der Polizei rief der 38-Jährige gegen 18:00 Uhr in seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Bernkasteler Straße in so hoher Lautstärke, dass ein 61-jähriger Nachbar die Polizei alarmierte. Im Anschluss erwirkte die Polizei einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss, der von Spezialeinsatzkräften des Landeskriminalamtes vollstreckt wurde. Dabei wurden zwei Langwaffen in der Wohnung des Mannes entdeckt. Die Waffen erwiesen sich als Anscheinwaffen, die sichergestellt wurden.
An der Ecke Annenallee/ Hämmerlingstr. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der Rudolf Heß abbildete, mit der Aufschrift "Ein Toter ruft zur Tat". Heß war Hitlers Stellvertreter und wird bis heute von Neonazis verehrt.
An der Tramhaltestelle Brandenburgplatz wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
Auf Fahrplänen an der BVG-Haltestelle "Lichtenberger Brücke Süd" wurden mehrere Schriftzüge des extrem rechten Zahlencodes "1161" gesehen. Dieser steht für "Anti-Antifaschistische Aktion".
Eine Person in Berlin wurde auf dem Wohnungsmarkt bei der strukturell diskriminiert. Es handelte sich um eine rassistische Diskriminierung.
Erneut wurden am Parsteiner Ring Aufkleber aus einem neonazistischen Versandhandel entdeckt und entfernt. Die Aufkleber richteten sich u.a. gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Eine Demonstration sogenannter Querdenker*innen und Sympathisant*innen der Partei „Die Basis“ zog vom Rathaus Schöneberg zum Winterfeldtplatz. An der Demonstration nahmen maximal 15 Personen teil. Während mindestens einer der wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen wurde die Zeitung „Demokratischer Widerstand“ verteilt. Personen aus diesem Spektrum demonstrieren öfter mit Mitgliedern der extremen Rechten.
In der Michelangelostraße wurde ein Aufkleber entdeckt. Der Aufkleber richtete sich gegen gendersensible Sprache und nimmt mit der Ausdrucksweise "Sprache sauber halten" Bezug zur NS-Zeit. Der Aufkleber zeigte eine Person, die einen Gendersternchen in den Müll wirft.
An diversen Häuserwänden in der Eldenaer Straße waren Graffiti geschmiert, die Israel dämonisieren, z. B. "Israel burn chidren alive" (mit Schreibfehler im Original). Daneben waren Davidsterne gesprüht.
Auf dem Bebelplatz in Mitte, auf dem sich zu diesem Zeitpunkt die Ausstellung "Platz der Hamas-Geiseln" befand, wurden rote Dreiecke an eine denkmalgeschützte Uhr geschmiert. Seit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 wird das rote Dreieck von Anhänger*innen der palästinensischen Terrororganisation vermehrt zur Markierung von Angriffszielen verwendet.
An der Ecke Königsheideweg/ Sterndamm wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
In der Springbornstr. wurde ein Aufkleber der NPD (jetzt Die Heimat) entdeckt und entfernt.
An der Tramhaltestelle Seelenbinderstr. wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber rief zu Gewalt gegen Antifaschist*innen auf.
An einer Leitplanke in der Seelenbinderstr. wurde der Schriftzug "Scheiss Homos!" entdeckt.
In der Zachertstraße wurde am Eingang zum Sportplatz ein extrem rechter Aufkleber gesehen, der sich gegen die Antifa richtet.
Im zweiten Stock des Gebäudes der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität am Bebelplatz in Mitte wurden in den letzten beiden Monaten immer wieder extrem rechte Schmierereien entdeckt und entfernt.
Am S-Bahnhof Karlshorst wurde der Schriftzug "1161" auf einem Mülleimer gesehen. Dieser steht für "Anti-Antifaschistische Aktion". Außerdem wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels mit der Aufschrift "Kampfsport statt Drogen" gesehen und überklebt. Auf dem Aufkleber sind Boxhandschuhe abgebildet.
Ein weiterer extrem rechter Aufkleber wirbt für die "Gegenuni". Diese ist ein Projekt der Neuen Rechten, das versucht, theoretische Grundlagen für ein rechtes Lager zu erarbeiten und zu vermitteln.
Auf der Brücke am S-Bahnhof Altglienicke wurde der Schriftzug "Zecken klatschen", sowie "SS" entdeckt.
Vor einen Supermarkt nahe des U-Bahnhofes Kaulsdorf-Nord wurde ein Hakenkreuz auf den Boden geschmiert. In der Etkar-André-Straße wurde zudem ein Aufkleber mit der Aufschrift "NS Zone" (NS=Nationalsozialismus) entdeckt und entfernt.
In der Straße Im Katzengraben wurde der neonazistische Zahlencode "1161" an einer Hauswand entdeckt.
Im Kienhorstpark in Reinickendorf-Ost wurde eine Frau rassistisch bedroht. Als sie gegen 12:00 Uhr durch den Park joggte, bemerkte sie einen frei laufenden Kampfhund. In etwa zehn Metern Entfernung ging der Hundehalter. Die Läuferin bat den Mann, den Hund bei sich zu halten. Dieser behauptete, der Hund würde nichts tun. Als sie in erneut darum bat, beschimpfte er sie. Er beleidigte er sie mit den Worten "Scheiß Araber verschwinde". Die Betroffene befürchtete, dass er seinen Hund auf sie hetzen würde und unterbrach ihr Training.
In der Wuhlheide wurde der neonazistische Zahlencode "1161", sowie ein rassistischer Aufkleber, der "Abschiebung" fordert, entdeckt und entfernt.
An einem Stromkasten nahe der Schule am Rathaus wurde der Slogan: " Rot/Grüne Kanacken raus" entdeckt und übermalt.
Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Bei einer Kundgebung am Wittenbergplatz, bei bis zu 400 Personen teilnahmen, wurde mehrfach der Sprechchor "From the river to the sea, palestine will be free!" gerufen, der Israel des Existenzrecht abspricht und daher als antisemitisch gewertet wird. Die Teilnehmenden versuchten nach dem Ende der Kundgebung, das KaDeWe zu stürmen. Bei der Abreise kam es auch im Nachbarbezirk Charlottenburg zu "From the river to the sea"-Rufen.
An der Tram-Haltestelle Ledebourstraße sowie am Kressenweg wurden zwei Aufkleber aus neonazistischen Versandhandlungen entdeckt und entfernt. Beide richteten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
In der Nossener Straße wurden über 40 neonazistische Aufkleber entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten. Zwei weitere Aufkleber, die in der Nossener Straße entdeckt wurde, zeigten eine Reichsfahne sowie eine "Schwarze Sonne".
In der Louis-Lewin-Straße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "FCK Antifa" (=Fuck Antifaschismus) an ein Straßenschild geklebt.
In der Mark-Twain-Straße und entlang des Kastanienboulevards befand sich zudem Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg".
Die Aufkleber wurden teilweise entfernt.
In der Halle des S-Bahnhofs Köpenick wurden fünf extrem rechte Aufkleber entdeckt. Ein Aufkleber stammte von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", ein weiterer Aufkleber richtete sich gegen LGBTIQ* und Antifaschist*innen, ein weiterer Aufkleber enthielt den Aufruf "Heimat verteidigen" und nutzte hierfür die Reichsfarben.
Am Brodowiner Ring wurde ein Aufkleber des extrem rechten "Compact Magazins" entdeckt. In Alt-Marzahn wurden zwei Aufkleber aus einem neonazistischen Versandhandel entdeckt und entfernt. Einer der Aufkleber zeigte eine Reichsflagge mit Adler und die Aufschrift "Deutschland meine Heimat".
Zwischen der Nazarethkirchstraße und dem U-Bahnhof Leopoldplatz wurden 10 Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und anti-muslimischen Rassismus.
An der Ecke Am Falkenberg/ Rosestr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Kill your local Antifa" (Töte deine lokale Antifa) entdeckt und entfernt.
Am Beerenpfuhlgraben in Hellersdorf wurde ein Graffiti mit Werbung für die Jugendorganisation "NRJ", die zur Kleinstpartei "Der III. Wegs" zählt, an einer Graffiti-Wand entdeckt und entfernt.
Am S-Bahnhof Wuhletal wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" an eine Laterne geklebt.
In der Umgebung der Neuhofer Straße in Rudow wurden mehrere neonazistische Aufkleber entdeckt und teilweise entfernt. Darunter waren Sticker der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" mit dem rassistischen Slogan "Asylflut stoppen! Grenzschutz ist Heimatschutz".
An eine Sitzbank in der Cecilienstraße, in Höhe der Cecilienbrücke über die Wuhle, wurde der neonazistische Zahlencode "1161" geschmiert.
In der Nehringstraße wurde der neonazistische Zahlencode "1161" gesprüht. Er steht für "Anti-Antifaschistische Aktion".
Auf einer Bank vor dem S-Bahnhof Friedrichshagen wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
An der Ecke Kochelseestr./ Walchenseestr. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" an einem Schild entdeckt und entfernt.
Am S-Bahnhof Grünau wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt, die zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufriefen.
Am S-Bahnhof Grünau wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
An der Regattatribühne wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Erstammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
In der Mahlsdorfer Str. wurden auf einem Stromkasten der neonazistische Zahlencode "1161" sowie ein Keltenkreuz entdeckt.
An der Haltestelle Gartenstadtweg wurden zwei NS-verherrlichende Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie huldigten der SS.
Auf einem Sportplatz in der Zachertstraße wurden mehrere NS-verherrlichende Schriftzüge entdeckt: "HH" und zweimal "88", beides steht für "Heil Hitler", ein Hakenkreuz und eine SS-Rune. Außerdem ein Schriftzug, der eine beleidigende rassistische Fremdbezeichnung für Schwarze Menschen beinhaltet. Die Schmierereien wurden soweit wie möglich entfernt.
In der Marzahner Promenade wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" mit rassistischem Motiv entdeckt.
Auf dem Pariser Platz hielten weniger als 10 Reichsbürger*innen eine Kundgebung ab. Dabei zeigten sie Reichsfahnen.
Eine Fußgängerin wurde gegen 4:00 Uhr nachts auf der Treskowallee transfeindlich bedroht. Ein Mann rief aus einem Auto beleidigend: "Schwanzmädchen". Die Mitfahrer lachten.
In den Kleingartenkolonien in Westend wurde die AfD-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe Herbst/Winter 2023 sowie ein Flyer, der sich gegen die geplante Geflüchtetenunterkunft in der Soorstraße richtet, verteilt. Sowohl in der Zeitung als auch auf dem Flyer werden Aussagen verbreitet, die als rassistisch gewertet werden können. So werden beispielsweise Migrant*innen mit Kriminalität und „Verwahrlosung“ in Verbindung gebracht.
Eine Mitarbeiterin einer Bildungseinrichtung fand in ihrem Briefkasten ein Papier mit einer antisemitischen Feindmarkierung.
In der Brüsseler Straße wurden vier israelbezogene, antisemitische Aufkleber mit der Aufschrift "No Pride in Israeli Apartheid" entdeckt und entfernt.