Stand der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg in der Köpenicker Dammvorstadt
Die neonazistische Kleinstpartei III. Weg führte auf dem Elcknerplatz einen Infostand durch und verteilte rassistische Flyer.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Die neonazistische Kleinstpartei III. Weg führte auf dem Elcknerplatz einen Infostand durch und verteilte rassistische Flyer.
Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Eine jüdische Organisation erhielt diverse antisemitische Kommentare unter einem Facebook-Beitrag.
Unter einem Social-Media-Beitrag einer jüdischen Institution wurden antisemitische Kommentare veröffentlicht.
Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
An der Bushaltestelle Johannisthal Kirche wurden an einen Mülleimer die Parole "Antifa töten" geschrieben.
In der Grünauer Str. wurde ein Hakenkreuz und ca. 25 Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung sowie ca. 15 NS-verherrlichende und andere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.
Am S-Bhf. Spindlersfeld führte die NPD einen Wahlkampfstand durch.
In Tiergarten fand eine verschwörungsideologische Demonstration statt, bei der sich wieder ein breites Spektrum von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten zusammen fand. Es wurden vielfach NS-relativierende und gelegentlich antisemitische Vergleiche verbreitet
Unter einem Social-Media-Beitrag einer jüdischen Institution wurden mehrere antisemitische Kommentare von einer Person veröffentlicht.
Eine jüdische Organisation erhielt diverse antisemitische und verschwörungsideologische Kommentare zu einem Video.
An der Fußgängerbrücke zwischen Hauptbahnhof und Bundestag wurde ein Sticker mit der Aufschrift "Impfen macht Frei" entdeckt, der ein Eingangstor eines ehemaligen Konzentrationslagers zeigte.
Eine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Tweet.
Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Im Regierungsviertel in Tiergarten fand eine verschwörungsideologische Demonstration statt, bei der sich wieder ein breites Spektrum von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und auch an diesem Tag besonders vielen extremen Rechten zusammen fand. Auf von der AfD waren wieder besonders viele Bundes- und Landespolitiker*innen anwesend. Es wurden vielfach antisemitische und NS-relativierende Vergleiche verbreitet.
In der Wattstr. wurde ein Hakenkreuz in den Eingangsbereich eines Hausflures geschmiert.
In Wilmersdorf wurden mehrere NS-verharmlosende Aufkleber des internationalen Corona-Leugner*innen-Netzwerks "The White Rose" entdeckt.
Die Gedenkstele für Otto Wels an der Ecke Bölschestr./ Aßmannstr. wurde beschädigt. Dabei wurde ein Teil des Textes verfremdet und das Jahr "2020" ergänzt. Die Sachbeschädigung zielt damit auf eine Gleichsetzung des Nationalsozialismus mit den Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie ab.
Am S-Bhf. Köpenick wurde ein rassistischer Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
Gegen 15:20 Uhr wurde eine 50-jährige Transfrau auf der Straße aus LGBTIQ*feindlicher und rassistischer Motivation von einem Bekannten mit Pfefferspray angegriffen. Im Vorfeld war sie bereits mehrfach bedroht und beleidigt worden. Die 50-Jährige erstattete Anzeige.
Bei einer Behörde im Bezirk Mitte wurde eine Schwarze Person rassistisch diskriminiert. Zum Schutz der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.
Nach der Auflösung der Versammlung gegen das Infektionsschutzgesetz in Tiergarten zogen Personen in Richtung Brandenburger Tor auch am Denkmal für die ermordeten Juden Europas entlang. Dort schrie eine Person in Richtung des Denkmals: "Denkmal der Schande!"
Unter einem Social-Media-Beitrag einer jüdischen Institution wurde ein antisemitischer Kommentar veröffentlicht.
An der Ecke Hermann-Dorner-Allee/ Katharina-Boll-Dornberger-Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg mit Corona-Bezug entdeckt und entfernt.
Eine Schwarze Muslima berichtete, dass sie während der Ausbildung Rassismus im ausbildenden Supermarkt erfährt.
Eine Schwarze Frau mit Fluchterfahrung wird bei der Ausbildungssuche rassistisch diskriminiert.