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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Extrem rechte Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt

    26.04.2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Elcknerplatz wurde ein antisemitischer Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels sowie drei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg, die für einen Aufmarsch am 1. Mai warben, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Extrem rechte Sticker in Lichtenberg Mitte

    26.04.2021 Bezirk: Lichtenberg
    Am Radweg parallel zum Hönower Weg wurde ein Aufkleber der "Identitären" mit der Aufschrift "Heimatliebe ist kein Verbrechen", auf einem Mülleimer geklebt, gemeldet und entfernt. In der Nähe, an der Ecke Mellenseestraße, wurde ein Sticker mit einer schwarz-weiß-roten Fahne darauf, das auf ein Schild geklebt war, gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Fake-Parteiaufkleber in Wilmersdorf

    26.04.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Beim U-Bhf Hohenzollernplatz in Wilmersdorf wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Darunter Fake-Parteiaufkleber gegen Die Grünen, die Linke und die CDU, die seit ca. zwei Jahren auftauchen und sich gegen alle demokratischen Parteien richten. Auf einem Aufkleber gegen Die Grünen stand beispielsweise: "Abtreibung auch noch im 9. Monat. Nicht nur mit den Jusos. Auch mit uns."
    Quelle: Register CW via Twitter
  • Fake-Parteiaufkleber in Wilmersdorf

    26.04.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    In der Darmstädter Straße wurden an einem Fahrradbügel mehrere Fake-Parteiaufkleber entdeckt und entfernt. Solche Aufkleber tauchen seit ca. zwei Jahren auf und richten sich gegen alle demokratischen Parteien.
    Quelle: Register CW
  • Hakenkreuz und rassistischer Aufkleber der NPD in Köpenick Nord

    26.04.2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Haltestelle Mahlsdorfer Str./ Gehsenerstr. wurde ein Hakenkreuz geschmiert. Hier hatte es zuvor Schmierereien gegeben, die Linke als "Stasi" und "Nazis" bezeichneten, diese wurden übermalt. Als Reaktion darauf wurde das Hakenkreuz angebracht. An der Filehnerstr. wurde ein rassistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Nazi-Rock und Bedrohung in Kleingartenkolonie

    26.04.2021 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg
    Ein Mitglied der Kleingartenkolonie "Kleeblatt" in Mariendorf terrorisiert seine Nachbar*innen mit Nazi-Rock (u.a. „12 doitsche Stimmungshits“, indiziert wegen Volksverhetzung) und bedroht sie mit seinem Kampfhund. Mitglieder beschweren sich beim Vorstand, der nichts unternimmt. Die Pächter*innen erstatten Anzeige bei der Polizei.
    Quelle: Tagesspiegel, 26.04.2021
  • Neonazistische Zahlencodes in Adlershof

    26.04.2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An den ehemaligen Marktpassagen zwischen Florian-Geyer-Str. und Genossenschaftsstr. wurden sechs "88" (HH = Heil Hitler) Schmierereien entdeckt.

    Quelle: Adlershofer Bürgerverein
  • Rassistischer Angriff in einer Bäckerei in der Warschauer Straße

    26.04.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Gegen 7:00 Uhr beleidigte ein Kunde zwei Verkäuferinnen rassistisch und schmiss Lebensmittel, Gläser und andere Gefäße durch einen Bäckerladen in der Warschauer Straße. Eine Angestellte erlitt leichte Hand- und Kopfverletzungen und musste ambulant im Krankenhaus behandelt werden. Ein Zeuge schritt ein und drückte den Mann aus dem Geschäft, der durch die gerufene Polizei vor Ort festgenommen wurde.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0909
  • Schmierereien mit NS-Bezügen in der Zachertstraße

    26.04.2021 Bezirk: Lichtenberg
    In der Zacherstraße ist auf einen Baustellenzaun ein Hakenkreuz und der Schriftzug "Fuck Antifa" geschmiert worden. In der Nähe war auf eine Hausnummernleuchte "NSDAP" geschmiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Verschwörungsideologen greifen TV-Team an

    26.04.2021 Bezirk: Mitte
    Am Abend wurde ein TV-Team der "Welt" vor dem Paul-Löbe-Haus in der Nähe des Bundestags während einer Live-Schaltung von Verschwörungsideologen massiv bedrängt. Zwei 39-jährige und ein 34-jähriger Mann hatten zunächst zwei Sicherheitsdienstmitarbeiter mehrfach abgelenkt, bedrängten und bedrohten anschließend massiv den 58-jährigen Moderator, um die Liveübertragung nachhaltig zu stören. Dabei unterschritt einer der 39-Jährigen deutlich den Sicherheitsabstand zum Journalisten, trat bis auf wenige Zentimeter an ihn heran und versuchte, das Mikrofon zu ergreifen.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Polizeimeldung vom 27.04.2021, Welt vom 27.04.2021
  • Verschwörungsideologische Kundgebung vor dem Brandenburger Tor

    26.04.2021 Bezirk: Mitte

    An Nachmittag versammelten sich ca. 70 Teilnehmende der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten vor dem Brandenburger Tor zur “Montagsdemonstration” . In einer Rede wurde vom "Schuldkult" gesprochen, in einer anderen wurde antisemitische Verschwörungsmythen reproduziert. Es wurden NS-verharmlosende und gelegentlich antisemitische Vergleiche verbreitet.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Extrem rechter Sticker in Pfarrstraße

    25.04.2021 Bezirk: Lichtenberg
    In der Pfarrstraße wurde ein Aufkleber vom extrem rechten Onlineversand Politaufkleber gemeldet, mit inhaltlichem Bezug auf die Wirtschaftspolitik in Coronazeiten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Kampfsporttraining von Neonazis in Alt-Treptow

    25.04.2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ca. 20 Neonazis trainierten im Treptower Park Vollkontakt-Kampfsport. Dabei traten sie in zwei Gruppen gegeneinander an. Eine Gruppe trug Shirts mit einer Schwarzen Sonne und die andere in den Reichsfarben Schwarz-Weiß-Rot mit der Aufschrift "Sport frei".

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • NPD-Sticker in Nordneukölln

    25.04.2021 Bezirk: Neukölln
    Auf einem Briefkasten In der Harzer Str. wurde ein Aufkleber der NPD über einen antifaschistischen Sticker geklebt.
    Quelle: Register Neukölln
  • NS-Verharmlosung bei Querdenken-Aktion in Neukölln

    25.04.2021 Bezirk: Neukölln
    Im Rahmen einer Demonstration bzw. "Parade", die im Stadtteil Gropiusstadt startete, wurde gemeldet, dass dort Teilnehmer*innen Schilder mit NS-verharmlosenden Botschaften trugen.
    Quelle: Register Neukölln via twitter
  • Pöbelei gegen politische Gegner*innen in Alt-Treptow

    25.04.2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Eine Person, die ein Kampfsport-Training von ca. 20 Neonazis beobachtete, wurde von diesen angepöbelt: "Was guckst du? Noch nie deutsche Kämpfer gesehen? Alles Deutsche hier. Der Krieg kann kommen...."

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistische Pöbelei gegen Geflüchtetenunterkunft

    25.04.2021 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Am Abend tauchte ein unbekannter Mann vor der Geflüchtetenunterkunft Murtzaner Ring auf. Ohne erkennbaren Grund schrie er das Sicherheitspersonal an und beschwerte sich darüber, dass dort eine Geflüchtetenunterkunft stehe. Im weiteren Verlauf wurde eine Glastür durch den Täter beschädigt. Es wurde Anzeige bei der Polizei erstattet.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rechte Sticker in der Gärtnerstraße und der Warschauer Straße

    25.04.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    An einem Stromkasten an der Kreuzung Wühlisch- / Gärtnerstraße wurde erneut ein Graffiti mit Werbung für einen rechtspopulistischen Medien-Aktivisten entfernt. Außerdem wurde auf der östlichen Seite der Warschauer Straße ein Sticker der rechtsoffenen Gruppe "Studenten stehen auf" entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Sticker vom "III. Weg" am Linden Center

    25.04.2021 Bezirk: Lichtenberg
    Am Linden-Center wurde ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "III. Weg" mit der Aufschrift "Kampf dem Kapitalismus" gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Anti-Antifaschismus Aufkleber

    24.04.2021 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Köpenicker Allee wurden mehrere Aufkleber entdeckt, die sich gegen antifaschistische Meinungen aussprachen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • Antisemitische Schmierereien in Alt-Mariendorf

    24.04.2021 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg
    Während eines Putzspaziergangs in Alt-Mariendorf wurden zwei Graffiti mit der Aufschrift "Juden-Union", ein Hakenkreuz und die Parole "Fick Israel" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Initiative „Hass vernichtet“
  • Bedrohung eines politischen Gegners am Wohnort in Adlershof

    24.04.2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Während die neonazistische Kleinstpartei Der III. Weg am Marktplatz in Adlershof einen Infostand durchführte, versuchte ein Neonazi am Wohnort eines linken Journalisten in Adlershof, Flyer in dessen Briefkasten zu stecken. Der Betroffene stellte den Neonazi zur Rede. Dieser bedrohte ihn daraufhin: „Hat es nicht schon genug gebrannt?“. Da es sich bei dem Neonazi um den Hauptverdächtigen der Anschlagsserie in Neukölln handelte und dem linken Journalisten bereits im Jahr 2014 zweimal das Auto angezündet wurde und seine Adresse von Neonazis veröffentlicht worden ist, sowie im April zwei Brandanschläge auf ein linkes Hausprojekt in Spandau verübt worden sind, muss diese Aussage als Drohung interpretiert werden. Als der Journalist daraufhin den Neonazi zum Gehen aufforderte, regierte dieser mit der Drohung, mit 10 weiteren Leuten wiederzukommen. Der Betroffene hat Anzeige erstattet.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Diffamierende Äußerung gegenüber Opferverband

    24.04.2021 Bezirk: Lichtenberg

    Um 12:54 Uhr wurde von der Lichtenberger AfD-Fraktion auf ihrem Facebook-Account ein Post veröffentlicht, in dem sie die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) als den "staatsfinanzierten Kopf vieler Antifagruppen" und als einen "linksextreme Tarn-Verein" bezeichnet. Auch die Büroadresse der VVN-BdA in Lichtenberg wurde markiert. Sie schreibt weiter, dass die VVN-BdA ihre "vermeintliche Autorität" aus "dem Leiden der kommunistischen Häftlinge" beziehe. Zudem wird darin von einem Nutzen des Kapo-Systems im heutigen Kontext geschrieben. Die Inhalte des Posts diffamieren die VVN-BdA mit dem Ziel, ihren Arbeitsschwerpunkt, Erinnerung an die Verbrechen des NS, zu diskreditieren. Die Formulierungen stellen eine Bagatellisierung der Schoa und der NS Verbrechen dar, die Opfer des NS werden zu Täter*innen verkehrt und die Opfer und ihre Nachfahren werden erniedrigt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Flyeraktion im Fennpfuhl

    24.04.2021 Bezirk: Lichtenberg
    Ein extrem rechter Akteur verteilte unter dem Label "Freie heimatliche Bewegung Lichtenberg" im Fennpfuhl Flugblätter in Anwohner_innen-Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Hitlergruß in der Stralauer Allee

    24.04.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Gegen 12:30 Uhr wurde gegen einen Mann von Zeug*innen Anzeige erstattet, weil dieser in der Stralauer Allee nahe Elsenbrücke den Hitlergruß gezeigt hatte. Die Zeug*innen positionierten sich gegen diesen Gruß und der Mann wurde ihnen gegenüber aggressiv. Die Polizei nimmt die Personalien des Mannes auf.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindlicher Vorfall in Berlin

    24.04.2021 Bezirk: Berlinweit

    Es wurde eine LGBTIQ*feindliche Bedrohung dokumentiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum stimmt zum Betroffenen-Schutz nicht exakt mit dem Vorfalls-Datum überein.

    Quelle: L-Support
  • NS-verherrlichende Sticker rund um das Ostkreuz

    24.04.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    In der Corinthstraße sowie am Markgrafendamm wurden Sticker in nationalsozialistischer Ästhetik mit der Aufschrift „Ruhm und Ehre dem deutschen Soldat“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rechtsextreme Schmierereien und Aufkleber in Gropiusstadt

    24.04.2021 Bezirk: Neukölln
    An der Lipschitzallee wurde ein großes Graffiti, mit Keltenkreuz und ANB (Autonomen Nationalisten Berlin), und mehrere Sticker des III.Weges mit NS-verherrlichenden Inhalten gesichtet und entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet“ / Omas gegen Rechts
  • Shoa-Leugnung in einem Gespräch in Pankow

    24.04.2021 Bezirk: Pankow
    Im Ortsteil Pankow kommt es am Abend auf der Florastraße zu einem Gespräch zwischen ein paar Menschen. Ein Mann äußerte in diesem Gespräch, dass "wir aktuell in einem Faschmismus leben, da Merkel und unsere Polikter Faschisten sind" und weiterhin äußerte er, dass "es nicht bewiesen ist, dass Juden im Nationalsozialismus vergast wurden" und "dass es wieder ein Kaiserreich brauche, da man Politikern nicht trauen kann".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
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