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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Extrem rechte Sticker in Tegel entfernt

    15.05.2021 Bezirk: Reinickendorf
    An einer Tischtennisplatte an einem Gymnasium in Tegel wurden extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Sticker richteten sich gegen politische Gegner:innen und wurden vor Ort u.a. dazu genutzt, Aufkleber, die sich gegen Nazis aussprachen, zu überdecken.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Extrem rechte Sticker und SS-Runen in Gropiusstadt

    15.05.2021 Bezirk: Neukölln
    Zwischen Zwickauer Damm und Lipschitzallee wurden insgesamt 35 Aufkleber entdeckt und entfernt. Darunter auch welche vom III. Weg und der IB (Identitäre Bewegung). Ebenfalls entdeckt wurde eine SS-Rune.
    Quelle: Initiative „Hass vernichtet“
  • Hakenkreuze und extrem rechte Aufkleber in Altglienicke

    15.05.2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Bereich Grünauer Str./ Normannenstr./ Keltensteig wurden insgesamt ca. 10 Hakenkreuze sowie ein Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung und mehrere Aufkleber eines neonazistischen Versandhandels entdeckt und entfernt. Darunter waren auch Aufkleber, die zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufriefen.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Hakenkreuz in Friedrichsfelde

    15.05.2021 Bezirk: Lichtenberg
    In der Lincolnstraße (zwischen Bietzke- und Zachertstraße) wurde ein Hakenkreuz, das mit schwarzem Edding auf einen Stromkasten geschmiert war, entdeckt. In der Rummelsburger Straße Höhe Robert-Uhrig-Straße wurde außerdem ein selbstgemachter Aufkleber mit einem Verweis auf die verschwörungserzählung 'New World Order' gemeldet. Beides wurde entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassismus in der Familie

    15.05.2021 Bezirk: Berlinweit

    Eine Schwarze Frau berichtete, dass sie Rassismus im direkten familiären Umfeld erfährt, bei dem ihre Persönlichkeitsrechte verletzt werden.

    Quelle: Each One Monitoring
  • Rassistische Belästigung am U-Bahnhof Franz-Neumann-Platz

    15.05.2021 Bezirk: Reinickendorf

    Auf der U-Bahnstation Franz-Neumann-Platz wurde eine Frau von drei Männern aus antiasiatischer Motivation verbal und körperlich sexuell belästigt. Eine junge Zeugin unterstützte die Betroffene, indem sie den Männern sagte, sie sollen weggehen und die Frau in Ruhe lassen. Weil die Männer in die einfahrende U-Bahn einstiegen, traute sich die junge Frau nicht einzusteigen. Die Zeugin bot an, mit ihr zusammen zu fahren und begleitete sie bis zu ihrer Zielhaltestelle.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Reichsbürger*innen-Kundgebung vor dem Bundestag

    15.05.2021 Bezirk: Mitte

    Vor dem Bundestag fand eine Reichsbürger*innen-Kundgebung mit ca. 35 Teilnehmenden statt, auf der antisemitische Verschwörungsmythen, NS-Relativierungen und israelbezogener Antisemitismus verbreitet wurden.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • SS-Rune und extrem rechte Aufkleber im Süden Neuköllns

    15.05.2021 Bezirk: Neukölln
    Zwischen Lipschitzallee und Zwickauer Damm wurden insgesamt 35 extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Darunter befanden sich u.a. Sticker vom III. Weg. Außerdem wurde eine SS-Rune im selben Gebiet entdeckt.
    Quelle: Initiative „Hass vernichtet“
  • Verschiedene extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg Mitte

    15.05.2021 Bezirk: Lichtenberg
    In der Einbecker Straße Ecke Massower Straße wurden zwei Aufkleber gemeldet und entfernt: einer von einem extrem rechten Versandhandel, der sich gegen Kommunist*innen richtet, und einer vom "III. Weg" zum Thema Corona. Weitere Aufkleber vom "III. Weg" wurden in der Alfred-Kowalke-Straße gemeldet. Auch am S-Bhf. Lichtenberg wurden mehrere Aufkleber mit der "Schwarzen Sonne" und der Aufschrift "Good night left side" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Verschwörungsideologische Demo mit NS-Relativierungen

    15.05.2021 Bezirk: Mitte
    In Mitte nahmen ca. 250 Teilnehmende an der dritten Veranstaltungsausgabe der verschwörungsideologischen Initiative „Es Reicht“ teil, die bundesweit zu ähnlichen Kundgebung gegen ein angebliches Infektionsschutz-„Ermächtigungsgesetz“ aufgerufen hatte. In mehreren Reden und auf zahlreichen Plakaten wurden NS-Relativierungen verbreitet.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitische Beleidigung gegen Presse

    14.05.2021 Bezirk: Neukölln

    Ein Demonstrationsteilnehmer bezeichnete eine Gruppe von Journalist*innen gegenüber anderen Demonstrationsteilnehmer*innen als "Juden" und filmte sie.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische E-Mail

    14.05.2021 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail, in der die Politik Israels mit der des nationalsozialistischen Deutschlands gleichgesetzt wurde.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Kommentare

    14.05.2021 Bezirk: Berlinweit

    Unter einem Facebook-Beitrag einer jüdischen Organisation wurden antisemitische Kommentare veröffentlicht.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Kommentare

    14.05.2021 Bezirk: Berlinweit
    Auf den Beitrag einer jüdischen Organisation auf twitter gab es antisemitische Antworten.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Antisemitische Parolen auf Kundgebung

    14.05.2021 Bezirk: Neukölln

    Bei einer Demonstration bzw. einer Kundgebung am Hermannplatz kam es zu antisemitisch-israelfeindlichen Parolen, darunter "Kindermörder Israel" und "Intifada bis zum Sieg".

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle (RIAS)
  • Antisemitische Stereotype im Nachbarschaftsgespräch

    14.05.2021 Bezirk: Neukölln
    Eine Frau, die sich als jüdisch zu erkennen gab, wurde von ihrem Nachbarn mit antisemitischen Stereotypen konfrontiert. Im Gespräch wurde sie mit vermeintlich positiven, antisemitischen Assoziationen belegt. Als diese als antisemitisch von ihr benannt werden, wird der weiteren Auseinandersetzung damit ausgewichen.
    Quelle: RIAS
  • Flyer vom "III. Weg" in der Neustadt

    14.05.2021 Bezirk: Spandau

    Im Kiez um den Lutherplatz in der Neustadt (Ortsteil Spandau) wurden Flyer der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" in Briefkästen entdeckt. In einem Flyer wurden Frauen direkt angesprochen, "Sicherheitstipps" gegeben und und es wurde unterstellt, dass Frauen in der Umgebung von Unterkünften für Geflüchtete sexuelle Gewalt durch Asylbewerber drohe. Im zweiten Flyer wurde ein Zusammenhang von erhöhter Kriminalität und der Gewährung von Asyl hergestellt und zur Einrichtung von Bürgerwehren aufgerufen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • "III. Weg"-Flyer in Hakenfelde

    14.05.2021 Bezirk: Spandau

    Anwohner*innen der Schützenstraße in Hakenfelde fanden Flyer der extrem rechten Kleinstpartei "III. Weg" im Briefkasten und meldeten diesen Vorfall beim Register Spandau. Die Partei, die eine extrem rechte Mobilisierung vor Ort anstrebt, warnt auf dem Flyer explizit Frauen vor "exotisch aussehenden, fremden Männern" und "trinkenden Asylanten, die Angst und Schrecken" verbreiten.

    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • JN-Aufkleber in Karlshorst

    14.05.2021 Bezirk: Lichtenberg
    Auf dem Gregoroviusweg Ecke Treskowallee wurde ein Aufkleber der Jungen Nationalisten gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Zerstörung der Türschlösser der Integrationsbeauftragten in Schöneberg

    14.05.2021 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg
    Im Rathaus Schöneberg wurden die Türschlösser der Integrationsbeauftragten und der Koordination für Geflüchtete mit unterschiedlichen Materialien verstopft, sodass sie sich nur noch sehr schwer oder gar nicht öffnen ließen. Auf einem Plakat, mit der Aufschrift „Bunte Vielfalt“ wurde der Text handschriftlich durch die Aufschrift „AFD ÜBER ALLES“ ersetzt.
    Quelle: Integrationsbeauftragte Tempelhof-Schöneberg
  • Antisemitischer Aufkleber in Baumschulenweg

    13.05.2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Heidekampweg wurde ein antisemitischer Aufkleber eines neonazistischen Versandhandels entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber war ein gelber Davidstern mit der Aufschrift 'Ungeimpft' sowie die Frage "Ist es schon wieder soweit?" abgebildet. Ähnliche Bilder waren bereits auf verschiedenen Demonstrationen von Querdenken zu sehen. Sie relativieren die Shoah.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • NS-Parolen und Hitlergrüße in Schmöckwitz

    13.05.2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Nachmittag grölten mehrere junge Männer in der Tram zwischen Schmöckwitz und Grünau mehrfach "Heil Hitler" und zeigten den Hitlergruß. Außerdem bedrängten sie andere Fahrgäste und traten zum Teil sehr aggressiv auf.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistische und rechte Aufkleber im Prenzlauer Berg

    13.05.2021 Bezirk: Pankow
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden in der Diesterwegstraße verschiedene rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber trugen u.a. die Slogan "Mein Kumpel ist Ausländer" (Politaufkleber) oder "Aufbauhilfe Afrika. Deutschland macht das wunderbar" (mit einer rassistischen Darstellung eines Schwarzen Menschen) (Politaufkleber). Auf der Greifswalder Straße in der Nähe des Tählmannparkes wurde rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber hatten eine rassistische Darstellung eines Schwarzen Menschen. Darüber stand der Slogan "Ficki, Ficki". Der Aufkleber war von dem neonazistischen Onlineversandhandel Politaufkleber. Ebenfalls in der Nähe des Tählmannparkes wurden weitere verschiedene rassistische und rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese Aufkleber hatten u.a. die Slogan "Mein Kumpel ist Ausländer" (Politaufkleber), "Ficki, Ficki?" (Politaufkleber), "In Deutschland ist es wichtiger Verständnis zu haben als Verstand" (Politaufkleber), "Stoppt Tierversuche - nehmt Politiker der Altparteien" (Politaufkleber), "Heute Füttern Tötet Europäer Morgen" (Politaufkleber), "Europas Untergang" (Politaufkleber) oder "Weiss ist braun genug" (Politaufkleber).
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Rechte und rassistische Aufkleber in Pankow

    13.05.2021 Bezirk: Pankow
    Im Rettigweg, in der Brehmestraße und in der Mühlenstraße wurden rechte und rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogans "Es wird Zeit zu gehen euer Heimatland braucht euch" (Politaufkleber), "Islamists not welcome" (Identitäre Bewegung), "Love football hate Antifa" (Druck18), "Hier wurde antideutsche Propaganda überklebt" (Druck18) oder "Deutschland mach die Beine breit - der Nafri - braucht nen Zeitvertreib" (Politaufkleber). In der Elsa-Brändström-Straße und Neumannstraße wurden Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Transfeindliche Propaganda in Wilmersdorf

    13.05.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    In der Wilhelmsaue Ecke Uhlandstraße in Wilmersdorf wurde ein transinklusiver Pride-Aufkleber aus transfeindlicher Motivation überklebt und ein Video davon im Internet verbreitet.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • Versuchtes Anzünden einer Israel-Fahne in Pankow

    13.05.2021 Bezirk: Pankow
    Im Ortsteil Pankow wurde gegen 0:30 Uhr versucht, eine Israel-Fahne am Rathaus Pankow in der Breite Straße anzuzünden. Es wurden Müllcontainer vor den Eingang des Rathauses geschoben, direkt unter die Flagge, und dann angezündet. Die Flagge wurde nicht beschädigt. Die Polizei ermitteilt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 13.05.2021, Tagesspiegel vom 13.05.2021
  • Antisemitische Beleidigung an Bushaltestelle

    12.05.2021 Bezirk: Neukölln
    Eine Frau, die an einer Bushaltestelle ein Poster abfotografierte, auf dem zu einer Versammlung anlässlich des sogenannten Nakba-Tags aufgerufen wurde, wurde von einem Mann beobachtet. Er kam auf sie zu und beschimpfte sie mit "Fick dich Juden-Schlampe". Er lief dann an ihr vorbei, drehte sich noch einmal um und lachte laut. Die Betroffene stieg in den nächsten Bus ein. Sie trug eine Davidsternkette.
    Quelle: RIAS
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