Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen
Logo: Leichte Sprache, von: Inclusion Europe Logo: DGS Deutsche Gebärdensprache

Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

Zu Vorfalls-Liste springen

Vorfälle Filtern

von:
bis:
Volltext-Suche
Filter zurücksetzen
Zurück zu Vorfalls-Filter springen

Weitere Links

Glossar
  • Antisemitische Kommentare

    19.10.2021 Bezirk: Berlinweit

    Unter einem Facebook-Beitrag einer jüdischen Organisation wurden antisemitische Kommentare veröffentlicht.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antiziganistische Pöbelei in Alt-Tegel

    19.10.2021 Bezirk: Reinickendorf

    Vor der Station U-Bahnhof Alt-Tegel wurde eine Frau mit Kopftuch, die auf dem Boden an die Wand gelehnt saß und vor sich einen Pappbecher stehen hatte, von einer Passantin aus antiziganistischen und sozialchauvinistischen Motiven beschimpft. Sie warf der Frau vor, dass sie das System belaste, zu viele Kinder in die Welt setze und dass sie weniger Sex haben solle, wenn sie kein Geld habe. Die Passantin baute sich bedrohlich vor der Person auf dem Boden auf, machte aggressive Gebärden und sprach mit lauter Stimme.

    Quelle: Amaro Foro
  • Antiziganistische strukturelle Benachteiligung im Jobcenter Treptow-Köpenick

    19.10.2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Es kam zu einer antiziganistisch motivierten strukturellen Benachteiligung im Jobcenter Treptow-Köpenick. Der leistungsbeziehenden Person wurde aus nicht nachvollziehbaren Gründen die Leistung gestrichen.
    Zum Schutz der betroffenen Person wurde der Vorfall sowohl inhaltlich als auch zeitlich anonymisiert.

    Quelle: Amaro Foro
  • Erinnerungsabwehrende E-Mail

    19.10.2021 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Institution erhielt eine E-Mail, in der ein Ende der Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus gewünscht und Ablehnung der Prozesse gegen damalige Täter_innen zum Ausdruck gebracht wurde. Zudem wurde impliziert, Erinnerung an die NS-Verbrechen fördere Antisemitismus.

    Quelle: RIAS Berlin
  • "III. Weg"-Aufkleber in Lichtenberg Mitte

    19.10.2021 Bezirk: Lichtenberg
    In der Wönnichstraße Ecke Irenenstraße und in der Irenenstraße wurden neue Aufkleber des "III. Weg" gefunden und entfernt. Ein weiterer wurde in der Margaretenstraße gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • LGBTIQ*-feindliche Flugblätter

    19.10.2021 Bezirk: Lichtenberg
    In Lichtenberg-Mitte wurden in den vergangenen Tagen Flugblätter des "3. Weg" gegen "Homo-Propaganda" in Briefkästen verteilt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Neonazi-Aufkleber in Lichtenberg-Nord

    19.10.2021 Bezirk: Lichtenberg
    Im Umfeld des Roederplatzes und der Herzbergstraße wurden Neonazi-Aufkleber entdeckt, unter anderem "Zecken boxen", "Deutsche Zone" und "Kampfgeist stärken - Deutschland voran". Sie wurden von einem Anhänger der NPD dort angebracht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung bei Behörde

    18.10.2021 Bezirk: Mitte

    Eine Mann afrikanischer Herkunft wurde bei einer Behörde im Bezirk Mitte rassistisch diskriminiert. Security-Mitarbeiter wollten ihn nicht zu einem Termin vorlassen und maßten sich an, seinen vereinbarten Termin in Frage zu stellen. Erst als eine weiße Begleitung einschritt, wurde er dann doch zu seinem Termin vorgelassen.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitische E-Mail

    18.10.2021 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische oder israelische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Kommentare

    18.10.2021 Bezirk: Berlinweit

    Unter einem Tweet einer jüdischen Organisation wurden antisemitische Kommentare veröffentlicht.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Kommentar

    18.10.2021 Bezirk: Berlinweit

    Unter einem Tweet einer jüdischen Institution zu Pegida wurde ein antisemitischer Kommentar veröffentlicht.

    Quelle: RIAS Berlin
  • "Freedom Parade" teilt Aufruf von extrem rechter Kleinstpartei

    18.10.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Die Freedom Parade teilt über Telegram einen Aufruf der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg", nachts im Raum Guben Flüchtlinge an illegalen Grenzübertritten zu hindern. Dies ist darüber hinaus ein Aufruf zu einer illegalen Aktion, da ausschließlich die Bundespolizei für die Grenzsicherung zuständig ist.
    Quelle: Telegram
  • Mann jahrelang durch falsche Steuerklasse benachteiligt

    18.10.2021 Bezirk: Spandau

    Ein rumänischer Mann wurde mehrere Jahre lang auf Steuerklasse VI beschäftigt, obwohl er keinen Zweit- oder Nebenjob hatte. Der Arbeitgeber hat damit in erheblichem Maße Lohnnebenkosten gespart, während für die betroffene Person deutlich höhere Abgaben anfielen.

    Quelle: DOSTA – Dokumentationsstelle Antiziganismus / Amaro Foro e.V.
  • Mülleimer mit extrem rechtem Zahlencode beschmiert

    18.10.2021 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    An einen Mülleimer am Kastanienboulevard wurde der extrem rechte Zahlencode "88" entdeckt. Die "88" bezieht sich auf den achten Buchstaben im Alphabet, das H. "88" bedeutet folglich "HH" und steht für „Heil Hitler“.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Antisemitische Beleidigungen während Fußballspiel

    17.10.2021 Bezirk: Neukölln

    Während eines Fußballspiels zwischen NFC Rot-Weiß 1932 und TuS Makkabi kam es zu antisemitischen Äußerungen eines Gastes. Ein Verantwortlicher handelte sofort und verwieß den Pöbler des Platzes. Der Verein NFC Rot-Weiß entschuldigte sich zudem offiziell beim TuS Makkabi dafür.

    Quelle: RIAS Berlin, Presse
  • Extrem rechte Propaganda in Charlottenburg

    17.10.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    An einer Bushaltestelle an der Ecke Bismark- und Leibnitzstraße wurde ein Aufkleber mit extrem rechtem Motiv entdeckt, der einer gewalttätigen neonazistischen Gruppe aus Westdeutschland zuzuordnen ist.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • Extrem rechter Aufkleber im Schillerkiez

    17.10.2021 Bezirk: Neukölln
    Im Schillerkiez wurde ein Sticker entdeckt, der sich gegen "die Antifa" richtet und diese als Faschisten und nützliche Idioten (mit Bezug auf die aktuelle Corona-Pandemie) bezeichnet.
    Quelle: Register Neukölln
  • Morddrohung per SMS

    17.10.2021 Bezirk: Neukölln
    Ein Betroffener der rechten Angriffsserie in Neukölln erhielt zum wiederholten Mal per SMS eine Morddrohung.
    Quelle: Register Neukölln
  • Neonazistische Plakate

    17.10.2021 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Hönower Straße Ecke Riesaer Straße in Hellersdorf wurden Plakate von der neonazistischen Kleinstpartei "III. Weg" entdeckt. Auf den Plakaten werben sie für eine Demonstration am Volkstrauertag.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Plakate und Aufkleber des "III. Weg" in Lichtenberg-Mitte

    17.10.2021 Bezirk: Lichtenberg
    Im Weitlingkiez wurden an mehreren Stellen Plakate und Aufkleber von der Kleinstpartei "III. Weg" gemeldet und entfernt. An einem Mülleimer in der Irenenstraße Ecke Wönnichstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Überfremdung stoppen. Deutschland den Deutschen" entfernt. An einem Altkleidercontainer in der Nähe eines Supermarktes in der Volkradstraße wurden sechs Plakate gemeldet, die zu einem "Heldengedenken" mobilisieren, mit dem Titel "Kampf der Rotfront". In der Eitelstraße wurde ebenfalls ein mobilisierender Aufkleber gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Antisemitische Corona-Aufkleber in Friedrichsfelde

    16.10.2021 Bezirk: Lichtenberg

    In der Löwenbergerstraße Ecke Alt-Friedrichsfelde wurden in der Nähe einer Bushaltestelle zwei Aufkleber eines Versandshops aus Halle gemeldet, die einen Davidstern und das Wort "Ungeimpft" sowie die Frage "Wieder soweit?" zeigen. Dieser stellt die Verfolgung von Jüd*innen im NS verharmlosend gleich mit den Maßnahmen zur Einschränkung der Corona-Pandemie und verunglimpft die Opfer der Shoah. Außerdem wurde an einer Baustelle an der Frankfurter Allee ein weiterer Aufkleber der "Identitären" gefunden, gemeldet und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Antisemitische Kommentare

    16.10.2021 Bezirk: Berlinweit

    Unter einemTweet einer jüdischen Organisation wurden antisemitische Kommentare veröffentlicht.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg Mitte

    16.10.2021 Bezirk: Lichtenberg
    In der Münsterlandstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Propaganda" von einer Plattform, die extrem rechte Propaganda verteilt, gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Hakenkreuz in Neu-Hohenschönhausen

    16.10.2021 Bezirk: Lichtenberg
    Am Skatepark Wartenberg in der Nähe des Hagenower Rings wurde in schwarzer Farbe ein Hakenkreuz und dazu "1933-1945" auf eine Fläche gesprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • III. Weg-Flyer, Plakate und Aufkleber im Prenzlauer Berg

    16.10.2021 Bezirk: Pankow
    In der Otto-Braun-Straße, Am Prenzlauer Berg und in der Greifswalder Straße wurden Flyer, Plakate und Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt. Die Plakate bewarben das neonazistische "Heldengedenken" am 13.11.2021 in Wunsiedel. Die Aufkleber hatten viele verschiedene Motive aus dem Sortiment der neonazistischen Partei.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • III. Weg stickerte großräumig im Norden Friedrichshains

    16.10.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Heute wurden eine große Anzahl verklebter Sticker und Poster der rechtsextremen Kleinstpartei "Der III. Weg" nördlich der Karl-Marx-Allee entfernt. Die Melderin traf später in der Tram M8 auf eine Gruppe Jugendlicher (Zustieg Büschingstr.), die Anbringer der Propaganda waren. Darauf angesprochen, dass so etwas hier nicht erwünscht sei, äußerten die Jugendlichen, dass sie hier in ihrem Land seien... Sie verließen die Tram am Rosenthaler Platz.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Ableistischer Vorfall

    15.10.2021 Bezirk: Berlinweit

    Es fand ein Vorfall statt bei dem ein Mensch mit Behinderung betroffen war. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung
  • Antisemitische Schmiererein in der TU

    15.10.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In einer Toilettenkabine in einem Gebäude der Technsiche Universität Berlin in Charlottenburg wurden extrem rechte und antisemitische Schmierereien entdeckt.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • NS-verharmlosende Äußerungen in Pankow

    15.10.2021 Bezirk: Pankow
    In einem Gespräch am Rathaus-Center Pankow fielen von einer Person NS-verharmlosende Äußerungen. Es wurde geäußert: "Die Ungeimpften sind die heutigen Juden" und "Damals 1933 hat das auch so angefangen". Darüber hinaus fielen weitere Vergleiche.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Rassistische Beschimpfungen in Döner-Imbiss

    15.10.2021 Bezirk: Spandau

    Eine Person besuchte einen Döner-Imbiss eines Bekannten. Als er die Maske kurz abnahm, um den Bekannten zu begrüßen, beschwerte sich ein Paar mit rassistischen Bemerkungen. (Datum anonymisiert)

    Quelle: Outreach Mobile Jugendarbeit in Spandau-Mitte
  • Rassistisch motivierte Sachbeschädigung in Friedrichshagen

    15.10.2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Erneut wurden im Nachbarschaftszentrum alle Flyer, die einen Bezug zur Arbeit mit Geflüchteten haben, gestohlen. Zusätzlich wurden ebenfalls alle Flyer von TKVA, der bezirklichen Stelle gegen Antisemitismus, gestohlen.

    Quelle: Stephanus Stiftung/ Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen
  • Rechte Plakate und Provokationen auf linker Demo

    15.10.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Auf der für heute geplanten Demoroute für den Erhalt von Kulturzentren und Wagenplätzen wurden mehrere extrem rechte Plakate der Anti-Antifa entfernt. Sie befanden sich u. a. nahe des Georg-von-Rauch-Hauses auf der Bethaniendamm-Seite. Zudem filmten und fotografierten extrem rechte Medienaktivisten die Teilnehmer*innen der Demo ab.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Schwerbehinderten-Ausweis und Attest wird nicht anerkannt

    15.10.2021 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg
    In einer Filiale einer Bank wurde einer schwerbehinderten Person, die ein ärztliches Attest zur Befreiung von der Maskenpflicht vorlegte, der Zugang verweigert. Der zusätzlich vorgezeigte Schwerbehindertenausweis wurde nicht wahrgenommen. Er empfand die Abweisung als diskriminierend, weil für ihn dadurch die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben stark beeinträchtigt wurde.
    Quelle: Beirat von und für Menschen mit Behinderung Tempelhof-Schöneberg
Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen