Hakenkreuz in Friedrichshagen
Auf einem Anhänger in der Nähe des Spreetunnels wurden ein Hakenkreuz und eine "88" entdeckt.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Auf einem Anhänger in der Nähe des Spreetunnels wurden ein Hakenkreuz und eine "88" entdeckt.
In Rudow wurden zahlreiche extrem rechte Aufkleber, darunter auch Israel dämonisierende Motive einer Neonazi-Kleinstpartei, entdeckt und entfernt.
Nachdem sich ein schwules Paar umarmt und geküsst hatte, wurde einer der Männer in der Nähe des U-Bahnhofs Nollendorfplatz in der Kleiststraße von einem Jugendlichen aus einer Gruppe heraus mit einer Schusswaffe bedroht.
Es wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Angriff dokumentiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum stimmt zum Betroffenen-Schutz nicht exakt mit dem Vorfalls-Datum überein.
Nachdem Passant*innen eine Person, die einen mit einem Hakenkreuz beschmierten Anhänger in der Nähe des Spreetunnels ausräumte, ansprachen, ob denn das Hakenkreuz bereits bei der Polizei angezeigt wurde, reagierte diese mit rassistischen Äußerungen. Erst bezweifelte die Person, dass die Polizei sich darum kümmern würde, dann sagte die Person, dass die Polizei ja nicht einmal aufhalten könnte "was da über die polnische Grenze rüberkommt". Gemeint sind damit auf entmenschlichende Weise Geflüchtete, die meist aus Afghanistan über Belarus nach Deutschland flüchten um hier Asyl zu beantragen.
An der Ecke Alt-Köpenick/ Freiheit wurde ein antisemitischer Aufkleber der JN (Jugendorganisation der NPD) mit der Aufschrift "Israel mordet und die Welt schaut zu" entdeckt und entfernt.
In der Neuen Hochstraße in Gesundbrunnen wurde eine antisemitische Schmiererei auf einem Wahlplakat der SPD entdeckt: Mit einem Filzstift wurde großflächig "Judas" geschrieben.
An der Ecke Adlergestell/ Dörpfeldstr. wurde eine "88" entdeckt.
Eine Mieterin im Bezirk Mitte wurde über längere Zeit rassistisch diskriminiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Es fand eine rassistische Diskriminierung im Bereich Wohnen/Vermietung statt. Zum Schutz der Betroffenen wurde der Vorfall anonymisiert.
Ab 15:00 fand eine Reichsbürger*innen-Kundgebung vor dem Bundestag mit ca. 15 Teilnehmenden statt, auf den NS-Relativierungen verbreitet wurden.
Im Ortsteil Mitte wurden drei verschwörungsideologische Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt.
An der Ecke Oberspreestr./ Bärlauchstr. wurde ein Aufkleber der JN (Jugendorganisation der NPD) entdeckt und entfernt.
Es fand eine rassistische Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt statt von der eine Schwarze Person betroffen war. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Angaben gemacht.
Bei einem Becker in Mitte wurden in Anwesenheit Schwarzer Personen anti-Schwarze rassistische Bemerkungen gemacht.
Eine jüdische oder israelische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.
Eine jüdische Institution erhielt auf Facebook mehrere antisemitische Direktnachrichten von der selben Person.
An der Haltestelle Hasselwerder Str. wurde der Schriftzug "NAZI KIEZ" entdeckt.
Ein Mann wurde in Mitte von einem Security-Mitarbeiter rassistisch motiviert beleidigt und angegriffen. Weitere Informationen werden zum Schutz des Betroffenen nicht veröffentlicht.
An einer Ampel am Köllnischen Platz wurde ein rassistischer Aufkleber aus einem neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt.
Erneut wurden alle Flyer des Nachbarschaftszentrums, mit Bezug zur Arbeit mit Geflüchteten, gestohlen. Alle anderen Flyer (bspw. der Brauerei) waren noch vorhanden. Zudem wurde ein Flyer des Bezirksamtes zu Beratungseinrichtungen für Migrant*innen im Bezirk mit einem Zettel mit der Aufschrift "Wir wollen sie nicht !!!" im Flyerständer gefunden.
Ein älterer afrikanischer Mann sollte über Amtsgerichtsbeschluss in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen werden, obwohl er selbst, sein direktes soziales Umfeld und seine Kirchengemeinde dies für unbegründet hielten.
Eine jüdische oder israelische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.
Eine jüdische oder israelische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.
Eine jüdische oder israelische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.
Unter einem Tweet einer jüdischen Organisation der sich mit der Teilnahme rechter Verlage an der Frankfurter Buchmesse beschäftigte, wurden antisemitische Kommentare veröffentlicht.
Mehrere zivilgesellschaftliche Adressat*innen erhielten eine E-Mail mit antisemitischen und verschwörungsideologischen Inhalten.
Unter einem Facebook-Beitrag einer jüdischen Institution wurde ein antisemitischer Kommentar veröffentlicht.
In der Friedrichstraße zwischen U Bahnhof Oranienburger Tor und dem U Bahnhof Friedrichstraße, zwischen dem U-Bahnhof Oranienburger Tor und dem Monbijoupark sowie um die Straße Unter den Linden und Charlottenstraße wurden zahlreiche unterschiedliche Sticker der extrem rechten Patriotischen Jugend entdeckt und entfernt. Viele der Aufkleber richteten sich gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie und gegen verschiedene politische Gegner*innen. Zudem wurde in der Behrenstraße, Ecke Wilhelmstraße einen Sticker von Druck18, einem extrem rechten Versandhandel für Bekleidung, entfernt.
In einem Mitwirkungsschreiben der Familienkasse wird trotz des Nachweis der polizeilichen Anmeldung ein weiterer Nachweis gefordert, der den Wohnsitz einer Familie mit Migrationserfahrung in Deutschland bestätigt. Zudem wird das Arbeitsverhältnis überprüft. Neben Arbeitsvertrag und Lohnabrechnungen wird zudem der Nachweis für den Zufluss des Lohnes gefordert. Die geforderten Unterlagen gehen über die reguläre Prüfung des Antrages hinaus.