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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Extrem rechte Aufkleber am Monimbo-Platz

    12.11.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Am Monimbo-Platz auf der Lichtenberger Brücke wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Corruptiv. Propaganda für die Regierung" gesehen und entfernt. Hierbei handelt es sich um eine Anspielung auf die Recherchen des Medienhauses "Correctiv" zu extrem rechten Akteuren. Das Wortspiel, welches sich mit dem Begriff der "Korruption" zusammensetzt, diffamiert die Journalist*innen und Recherchen und kann als Teil eines extrem rechten Kulturkampfs verstanden werden.

    Direkt daneben klebte ein Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" mit der Aufschrift "Unser Land - unsere Werte".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Ost

    12.11.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Nossener Str. wurden 14 extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Darunter waren zwölf Aufkleber gegen Antifaschist*innen aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18", sowie zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg".

    In der Riesaer Str. wurden drei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Darunter ein Aufkleber, der eine "Schwarze Sonne" enthielt, sowie zwei Aufkleber des "III. Weg".

    An Durchgang in der Branitzer Allee wurde ein Aufkleber mit dem Logo der NRJ entdeckt und entfernt.

    In der Carola-Neher-Str. wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber des "III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • LGBTIQ*-feindliche Aufkleber in Karlshorst

    12.11.2024 Bezirk: Lichtenberg

    In der Ilsestr. wurde ein Aufkleber entdeckt, der eine durchgestrichene Regenbogenflagge und den Spruch "Pädophilie bekämpfen" zeigt. Es handelt sich hierbei um eine gezielte Desinformationskampagne, die von der extremen Rechten ausgeht und queere Menschen in Verbindung mit sexualisierter Gewalt oder Kindesmissbrauch bringt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber des "III. Weg" u.a. in Niederschöneweide

    12.11.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am S-Bahnhof Schöneweide wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Auf dem Regionalbahnsteig des Bahnhof Schöneweide wurde ein Aufkleber der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen sind demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren. Eine Vermischung von Kulturen ist nicht gewünscht.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • LGBTIQ*-feindliche Sachbeschädigung an Kinder- und Jugendeinrichtung in Kaulsdorf

    12.11.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am Morgen wurde auf dem Gelände einer Kinder- und Jugendeinrichtung in Kaulsdorf entdeckt, dass eine Regenbogenfahne mitsamt des Fahnenmastes gestohlen wurde. Dabei wurde die Halterung beschädigt. Die Täter*innen sind über einen Zaun auf das Gelände. Überreste der verbrannten Fahne wurden in der Nähe gefunden.

    Quelle: Polizeimeldung vom 13.11.2024, Tagespresse
  • Neonazistischer Zahlencode in Rudow

    12.11.2024 Bezirk: Neukölln

    An der Haltestelle "Am Großen Rohrpfuhl" in Rudow wurde der Zahlencode "1161" entdeckt. Dieser steht für "Anti-Antifaschistische Aktion".

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Transfeindliche Beleidigung in Charlottenburg

    12.11.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Wilmersdorfer Straße wurde am Nachmittag eine 34-jährige Frau von einem Mann transfeindlich beleidigt und bedroht. Der Mann flüchtete, bevor die Polizei eintraf.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2308 vom 23.11.2024
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen und des "III. Weg" in Hellersdorf-Nord

    11.11.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am Blumenladen im U-Bahnhof Hellersdorf wurden drei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Auf der Strecke vom Alice-Salomon-Platz bis zum Büro der Linken in der Henry-Porten-Str. wurden ein rassistischer Aufkleber des "III. Weg" und 13 Aufkleber mit der Aufschrift "FCK Antifa" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen im Weitlingkiez

    11.11.2024 Bezirk: Lichtenberg

    In der Wönnichstraße zwischen Lückstraße und Münsterlandstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Anti-Antifa" gesehen und entfernt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet.

    In der Zillepromenade wurde zudem erneut ein Aufkleber mit der Aufschrift "Corruptiv. Propaganda für die Regierung" gesehen und entfernt. Hierbei handelt es sich um eine Anspielung auf die Recherchen des Medienhauses "Correctiv" zu extrem rechten Akteuren. Das Wortspiel, welches sich mit dem Begriff der "Korruption" zusammensetzt, diffamiert die Journalist*innen und Recherchen und kann als Teil eines extrem rechten Kulturkampfs verstanden werden.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Aufkleber mit NS-Symbolik auf Banner

    11.11.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Auf einem Banner für ein queeres Jugendzentrum, das an einer kirchlichen Einrichtung hing, wurde ein Aufkleber geklebt, der die Farben der Reichsflagge und die schwarze Sonne von Thule abbildet.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Registers
  • Extrem rechte Aufkleber und Schmierereien in Hellersdorf-Ost

    11.11.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Stollbergstr. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.

    Zwischen Nossener Str. und Glauchauer Str. wurden insgesamt 15 Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich mehrheitlich gegen Antifaschist*innen richteten. Darunter waren auch Aufkleber der "Deutschen Jugend Voran" (DJV).

    Am Kastanienboulevard wurden drei rassistische Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Auf einem Spielplatzschild in der Oelsnitzer Str. wurde ein Hakenkreuz entdeckt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Extrem rechte Propaganda in Mitte

    11.11.2024 Bezirk: Mitte

    Am U-Bahnhof Spittelmarkt wurde ein Aufkleber der „Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund“ entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechter Aufkleber im Prenzlauer Berg

    11.11.2024 Bezirk: Pankow

    Am S-Bahnhof Prenzlauer Allee wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund“ in den Farben der deutschen Flagge entdeckt und entfernt. Die zugehörige Gruppierung verbreitet auf ihrer Website rassistische Stereotype über Migrant*innen und Geflüchtete. Zentral ist dabei das Konzept des Ethnopluralismus, das in extrem rechten Kreisen verwendet wird, um kulturelle Trennlinien zwischen Bevölkerungsgruppen zu ziehen und Migration als Bedrohung darzustellen. Die Selbstdarstellung als „patriotisch“ trotz Migrationshintergrund dient dabei als Strategie, um rassistische Positionen scheinbar anschlussfähig zu machen.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Hakenkreuz in Wilmersdorf

    11.11.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Aufzug eines Wohnhauses in Wilmersdorf wurde mit Kugelschreiber in die Holzverkleidung des Fahrstuhls ein Hakenkreuz geritzt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • NS-verharmlosende Propaganda u.a. in Hellersdorf-Süd

    11.11.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am U-Bahnhof Kienberg wurden zwei Aufkleber mit der Aufschrift "NS Zone", sowie zwei Aufkleber, die Freiheit für einen Neonazi forderten, entdeckt und entfernt. Zudem wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Am Wahlkreisbüro der Partei Die Linke am Cecilienplatz wurden der neonazistische Zahlencode "1161", ein Hakenkreuz, sowie der Schriftzug "FCK AFA" (Fuck Antifa) entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Rassistischer Angriff in Heinersdorf

    11.11.2024 Bezirk: Pankow

    Ein Mann of Color spazierte mit seiner Familie auf der Idunastraße als ein vorbeifahrender Radfahrer ihn plötzlich und unvermittelt nach seiner Herkunft fragte und ihn aufforderte, sich auszuweisen. Anschließend beleidigte der Radfahrer ihn rassistisch und stieß ihm mit der Hand gegen die Brust. Ein vorbeifahrender Autofahrer und ein Passant, die zu diesem Zeitpunkt vorbeikamen, verhinderten, dass der Angreifer, der betrunken war, den Mann weiter angriff. Der Angreifer fuhr in Richtung Asgardstraße davon.

    Quelle: Polizeimeldung vom 12.11.2024
  • Sticker gegen politische Gegnerschaft am Moritzplatz

    11.11.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Im U-Bhf. Moritzplatz wurden mehrere Sticker eines extrem rechten Onlinehandels entfernt. Abgebildet war der Slogan "Love Football Hate Antifa", wobei das "A" in Antifa als Schlagring dargestellt war.

    Quelle: Berliner Register
  • Antisemitische Pöbelei in Oberschöneweide

    10.11.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Anlässlich der Erinnerung an die Novemberpogrome veranstaltete der VVN BdA Köpenick einen antifaschistischen Stadtrundgang in Oberschöneweide. Dabei wurde die Gruppe von einem Passanten mit den Worten "Ihr seid alle verblendet - Israel begeht einen Genozid!" angepöbelt. Der Passant zeigte dabei aggressive Gesten.

    Quelle: VVN BdA Köpenick
  • Antisemitisch motivierter Angriff am U-Bhf. Gneisenaustraße

    10.11.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein 33-Jähriger soll gegen 19:15 Uhr mit einem bislang unbekannten Mann und zwei Frauen am U-Bahnhof Gneisenaustraße ins Gespräch gekommen sein. Aus anfänglichem „Plaudern“ entspann sich eine Diskussion, der Unbekannte soll sich im Verlauf des Gesprächs antisemitisch geäußert haben. Der 33-Jährige, selbst nicht jüdischen Glaubens, wollte Haltung zeigen und widersprach seinem Gegenüber. Daraufhin habe der andere Mann dem 33-Jährigen unvermittelt Reizgas ins Gesicht gesprüht, auch mit Fäusten sei er traktiert worden. Der Angegriffene wurde von Rettungskräften ärztlich versorgt.

    Quelle: Tagesspiegel vom 11.11.24
  • Aufkleber des "III. Weg" in Kaulsdorf

    10.11.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Im S-Bahnhof Kaulsdorf wurde an einem Kiosk ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Biesdorf

    10.11.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am Elsterwerdaer Platz wurde an einem Fahrradständer ein Aufkleber mit der Aufschrift "FCK Antifa" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    Quelle: Augenzeug*in
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Alt-Hohenschönhausen

    10.11.2024 Bezirk: Lichtenberg

    An der Straßenbahnhaltestelle Simon-Bolivar-Straße wird ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels entdeckt und entfernt, der sich gegen politische Gegner*innen richtet. Er trägt die Aufschrift "Fuck Communism" und "Fuck Antifa" und zeigt ein durchgestrichenes Hammer-und-Sichel-Symbol sowie eine Person, die ein eisernes Kreuz und eine schwarze Sonne tätowiert hat.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechter Aufkleber und Schriftzug in Rummelsburg

    10.11.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Am Eingang zur Max-Taut-Schule wird ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels gesehen und entfernt. Auf diesem steht: "Jugend raus aus dem Mainstream" und es sind fünf durchgestrichene Symbole zu sehen: das Fridays for Future Logo, das Logo der Antifaschistischen Aktion, eine Spritze und Pillen, ein Hanfblatt und eine LGBTIQ*-Fahne.

    Auf einem Spielplatz in der Dolgenseestraße wird in dem Holzschiff eines Klettergerüsts der Schriftzug "1161" entdeckt, der für "Anti-Antifaschistische Aktion" steht und sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Sticker in der Palisadenstraße

    10.11.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einem Laternenmast Palisadenstraße / Ecke Lichtenberger Straße wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel entdeckt und überklebt, der für die Freilassung verurteilter Personen warb (u. a. für einen Aktivisten aus dem österreichischem Kampfsportmilieu und einer Holocaustleugnerin).

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • "III. Weg"- Aufkleberserie in Hellersdorf-Süd bis Hellersdorf-Ost

    10.11.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am Abend des 10.11.24. wurde jeweils ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" am U-Bahnhof Kienberg und Cottbusser Platz entdeckt. Letzterer wurde entfernt.

    Am Abend des 11.11.24 wurden insgesamt fünf Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" im Kastanienboulevard entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • "III. Weg"-Schmiererei an Tramhaltestelle in Weißensee

    10.11.2024 Bezirk: Pankow

    An der Tramhaltestelle "Herbert-Baum-Straße" in Weißensee wurde eine Schmiererei entdeckt, die folgenden Wortlaut trägt: "III. Weg ist die einzige Option". Hiermit wird auf die neonazistische Kleinstpartei "Der III. Weg" und ihre extrem rechte Ideologie Bezug genommen.

    Quelle: Berliner Register via Meldeformular
  • Rassistischer Aufkleber in Marzahn-Süd

    10.11.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am S-Bahnhof Springpfuhl wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt, der die Forderung nach einer sog. "Remigration" enthielt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Rassistischer Aufkleber in Tegel

    10.11.2024 Bezirk: Reinickendorf

    In Tegel wurde an der Ecke von Mirau- und Gorkistraße ein rassistischer Aufkleber bemerkt und überklebt, der für "Remigration" warb.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Antimuslimische Beleidigung in Wedding

    09.11.2024 Bezirk: Mitte

    Im Wedding ereignete sich eine antimuslimisch-rassistische Beleidigung. Auf Wunsch der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Pöbeleien in Steglitz

    09.11.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In der Kieler Straße trat ein 29-jähriger Mann eine Kerze von einem Stolperstein. Dabei rief er antisemitische Sprüche wie u.a. "Ich hasse Juden". Zeug*innen riefen die Polizei.

    Quelle: Tagesspiegel vom 10.11.2024; Polizeimeldung Nr. 2275 vom 10.11.2024
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