Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
10.11.2025 Bezirk: BerlinweitMehrere jüdische und zivilgesellschaftliche Organisationen sowie Adressaten aus Medien und Politik erhielten eine antisemitische und verschwörungsideologische Massenzuschrift.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische Propaganda in Berlin
10.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Sachbeschädigung bei Stolpersteinen in Mitte
10.11.2025 Bezirk: MitteIn der Jägerstraße in Mitte wurden Kerzen teilweise umgestoßen, teilweise geklaut, die zur Erinnerung an die Pogromnacht 1938 bei zwei Stolpersteinen für jüdische Opfer des Nationalsozialismus aufgestellt worden waren. Dabei wurden die Stolpersteine auch stark beschmutzt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Schmiererei in Neukölln
10.11.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Toilettenkabine einer Bar in der Donaustraße wurde ein antisemitisches Graffiti entdeckt.
Quelle: Register Neukölln -
Behindertenfeindliche und rassistische Diskriminierung in Reinickendorf
10.11.2025 Bezirk: ReinickendorfIm Bezirk Reinickendorf ereignete sich ein Vorfall von behindertenfeindlicher und rassistischer Diskriminierung im Wohnverhältnis.
Quelle: Register Mitte -
Diskriminierende Aufkleber in Spindlersfeld
10.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Ottomar-Geschke-Str. Nähe S-Bahnhof Spindlersfeld wurden ein LGBTIQ*-feindlicher und ein rassistischer Aufkleber gegen geflüchtete Menschen entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber in Niederschöneweide
10.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Tramhaltestelle Brückenstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
An der Kreuzung Brückenstr. / Spreestr. wurde ein Aufkleber, der ein extrem rechtes Musiklabel bewarb, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechter Aufkleber in Lichtenberg-Nord
10.11.2025 Bezirk: LichtenbergAuf der Hundeauslauffläche Frankfurter Allee Ecke Gürtelstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber aus einem Neonaziversand mit der Aufschrift "Heimat, Freiheit, Tradition" entdeckt und unkenntlich gemacht.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Extrem rechte Schmiererei in Hermsdorf
10.11.2025 Bezirk: ReinickendorfAn einer Paketstation in der Nähe der S-Bahnstation Hermsdorf wurde die Schmiererei "1161" bemerkt. Der extrem rechte Zahlencode steht für "Anti-Antifaschistische Aktion".
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
LGBTIQ*-feindlicher Angriff durch Security-Mitarbeiter in Bibliothek in Mitte
10.11.2025 Bezirk: MitteIn einer Bibliothek in Mitte schubste ein Security-Mitarbeiter eine Besucherin zur Schließzeit aus dem Gebäude und gegen eine Tür. Dabei bedrängte er sie Brust an Brust. Die Betroffene berichtete, dass er sie so behandelt habe, weil er sie als homosexuelle Frau identifiziert habe. Eine Beschwerde bei der Bibliothekshotline blieb folgenlos.
Quelle: Berliner Register, Bürger*innenmeldung -
Lichtenberg-Mitte: Kind rassistisch beleidigt und Mutter geschlagen
10.11.2025 Bezirk: LichtenbergIn Rummelsburg soll es laut Polizeimeldung zu einer Körperverletzung und einer Beleidigung mit rassistischem Hintergrund gekommen sein. Nach ersten Erkenntnissen soll eine 32-Jährige im Beisein ihrer zehnjährigen Tochter gegen 15:15 Uhr an einem Spielplatz an der Sophienstraße Ecke Wönnichstraße vorbeigelaufen sein. Dabei habe ein Mann die Tochter rassistisch beleidigt. Als die Mutter den Tatverdächtigen aufforderte, dies zu unterlassen, habe dieser ihr mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Anschließend floh der Mann in Richtung Wönnichstraße. Die 32-Jährige erlitt ein Hämatom am rechten Ohr, bedurfte jedoch keiner ärztlichen Behandlung. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts Berlin übernommen.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 2422 vom 11.11.2025 -
NS-verherrlichende Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
10.11.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Ribnitzer Straße Ecke Zingster Straße wurden auf einem Mülleimer insgesamt sechs Aufkleber von einem Neonaziversand bzw. einer extrem rechten Gruppierung entdeckt. Auf drei Motiven wurde in Form der Reichs- bzw. der Reichskriegsflagge der NS verherrlicht. Auf den anderen Motiven waren Parolen wie "Kniet nieder, die Deutschen kommen", "Antifa verbieten" und "Deutschland, steh auf" (von der extrem rechten Gruppierung "Ein Prozent").
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
NS-verherrlichender Aufkleber in der Nähe vom Mahnmal am Lindenufer
10.11.2025 Bezirk: SpandauAm Lindenufer, gegenüber dem Mahnmal für die ehemalige Spandauer Synagoge und die Opfer der Shoah, wurde ein „NS-Zone“-Aufkleber mit den Reichsfarben sowie anti-schwarzen, anti-kommunistischen und gegen Punks gerichtete Zeichen entdeckt. Der Aufkleber wurde nicht entfernt, da er sehr hoch geklebt war.
Quelle: Register Spandau -
Queerfeindliche Sprühereien auf Beratungseinrichtung in Lichtenberg-Mitte
10.11.2025 Bezirk: LichtenbergEin Beratungsprojekt für LGBTIQ* in Victoriastadt wurde mit einer queerfeindlich motivierten Sprüherei auf den Rollläden über der Fensterfront beschädigt, indem u.a. das Wort "queer" durchgestrichen wurde.
Quelle: QueerHome, Berliner Register -
Rassistischer Aufkleber in Wendenschloß
10.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Kreuzung Klepschweg / Grüne Trift wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sog. "Remigration" fordert, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Schmiererei mit Döner an der Geschäftsstelle der Partei Die Linke
10.11.2025 Bezirk: SpandauEin unbekannter Mann lief an der Geschäftsstelle der Partei Die Linke in Spandau an der Pichelsdorfer Str. vorbei. Während sich zwei Personen im Inneren befanden, beschmierte der Mann die Scheibe mit einem Döner und warf dann den Döner gegen die Tür. Der Mann zeigte den Personen in der Geschäftsstelle schließlich den Mittelfinger.
Quelle: Die Linke Spandau -
Schriftzüge gegen Antifaschist*innen in Oberschöneweide
10.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Platz am Kaisersteg wurde der Schriftzug "FCK ANTIFA" und auf dem Kaisersteg der Schriftzug "FCK 161" (Fuck Antifa) entdeckt.
In der Kottmeierstr. wurde ebenfalls der Schriftzug "FCK 161" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Transfeindliche Bedrohung in der Ringbahn
10.11.2025 Bezirk: BerlinweitZwischen 23:05 und 23:20 Uhr in der Ringbahnlinie S42 zwischen Südkreuz und Ostkreuz bedrohte ein Fahrgast eine Frau mit homofeindlichen Worten. Als die Frau mit einem Begleiter am Südkreuz zustieg und die beiden ein Gespräch begannen, setzte sich der unbekannte Mann neben sie. Er starrte die Frau zunächst minutenlang mit aufgerissenen Augen an, dann zeigte er ihr seine Kreuzkette und begann ein Gespräch über Frieden, an dem sich die beiden nicht beteiligen. Nach weiteren Minuten des Anstarrens begann der Unbekannte die Frau mehrfach als "Schwuchtel" zu beschimpfen, nannte sie "widerlich", fragte sie, ob sie sich "nicht schäme", und drohte ihr schließlich Gewalt an. Die Frau forderte ihn mehrfach auf, dies zu unterlassen. Ihr Begleiter benannte dem Mann gegenüber, als mögliche Konsequenz der Bedrohungen, die Polizei zu rufen. Als der Mann am Ostkreuz ausstieg, blieb er lange sehr nah an der Frau stehen, obwohl im Türbereich viel Platz war.
Quelle: Koordinierung der Berliner Register -
Antifeministischer Vorfall in Steglitz-Zehlendorf
09.11.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn Steglitz-Zehlendorf fand ein antifeministischer Vorfall statt. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: Meldestelle Antifeminismus -
Antipalästinensischer Sticker in Schöneberg
09.11.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAuf der Gotenstraße wurden ein Aufkleber entdeckt und entfernt mit der Aufschrift "Kindermörder Palästina - make gaza jewish again". Die pauschale Verurteilung aller Palästinenser*innen sowie die Drohung Gaza jüdisch zu machen und damit muslimisches und andere religiöse Leben auszulöschen, ordnen wir als rassistisch ein.
Quelle: Persönliche Meldung -
Antisemitische Beleidigung im Berliner Hauptbahnhof
09.11.2025 Bezirk: MitteEin Rabbinatsstudent wurde im Berliner Hauptbahnhof aggressiv angesprochen und beschimpft. Wie der angehende Rabbiner der Jüdischen Allgemeinen schilderte, wurde er - an Hut und Bekleidung als orthodoxer Jude erkennbar - in einem Geschäft im Hauptbahnhof von einem Mann über mehrere Minuten aggressiv angestarrt. Irgendwann fragte er ihn, ob alles in Ordnung sei. »Er fragte zurück, ob ich aus Israel sei«, berichtete der Rabbinatsstudent. »Als ich verneinte, antwortete er: ›Besser so.‹ Ich habe ihn daraufhin gefragt, woher er denn komme, und er sagte: ›Palästina.‹ Und ich sagte: ›Schön.‹« Beim Verlassen des Geschäfts rief der Mann dem angehenden Rabbiner »Free Palestine, du Hurensohn!« hinterher.
Quelle: Jüdische Allgemeine vom 10.11.2025 -
Antisemitische Propaganda in Berlin
09.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall im Prenzlauer Berg
09.11.2025 Bezirk: PankowAn Stolpersteinen in der Stargarder Straße aufgestellte Kerzen wurden zertreten und Blumen zerfleddert.
Quelle: RIAS -
Antisemitische Schmierereien im Bezirk Pankow
09.11.2025 Bezirk: PankowIn einer Boulderhalle wurden mehrere antisemitische Schmierereien entdeckt.
Quelle: RIAS -
Antisemitische Schmierereien und Zettel in Lichterfelde
09.11.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn Lichterfelde West wurden mehrere antisemitische Vorfälle entdeckt. An einer Wand klebte ein Zettel, dessen Inhalt die Shoah bagatellisierte, außerdem wurde eine antisemitische Schmiererei gefunden. An eine Bushaltestelle wurde ein antisemitischer Schriftzug geschmiert.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Lichtenberg-Mitte
09.11.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Straße Am Tierpark wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Aufkleber und Schmiererei gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten im Landschaftspark Herzberge
09.11.2025 Bezirk: LichtenbergIm Landschaftspark Herzberge wurden mehrere gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf diesen stand "Hier wurde linker Müll entfernt" in Kombination mit einer NS-verherrlichenden Reichsflagge.
In der Allee der Kosmonauten am Landschaftspark Herzberge wurde zudem auf einer Mauer ein gegen Anarchist*innen gerichtetes Graffiti in Form eines Strichmännchens, dass ein Anarchiezeichen in einen Mülleimer schmeißt, gemeldet.
Im Aufzug von "Pyramid Fitness" in der Alten Rhinstraße, wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand gefunden und entfernt. Auf dem Motiv war der Slogan "Antifa verbieten!" in Kombination mit einem durchgestrichenen Logo der "Antifaschistischen Aktion" zu sehen.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Extrem rechte Aufkleber in Oberschöneweide
09.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Straße An der Wuhlheide wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der Kampagne "Stolzmonat" entdeckt und entfernt.
An der Kreuzung Ostendstr. / Waldowstr. wurde ein Aufkleber der extrem rechten Jugendgruppe "Jägertruppe Berlin-Brandenburg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Propaganda im Hansaviertel
09.11.2025 Bezirk: MitteAn der Ecke Altonaer Straße / Lessingstraße im Hansaviertel wurde ein selbstgemachter Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte Propaganda in Wedding
09.11.2025 Bezirk: MitteIm U-Bahnhof Leopoldplatz wurde ein Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Hakenkreuz in Alt-Reinickendorf
09.11.2025 Bezirk: ReinickendorfAn einer Wand an der Roedernallee neben der S-Bahnbrücke wurde von Unbekannten ein Hakenkreuz geschmiert. Es wurde entfernt. Daneben hatten vermutlich dieselben Personen das Graffito "JN" angebracht, das Kürzel der "Jungen Nationalisten", der Jugendorganisation der Neonazi-Partei "Die Heimat".
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Hakenkreuz in der Köpenicker Dammvorstadt
09.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Bellevuepark am Ausgang Richtung Friedrichshagener Str. wurde ein Hakenkreuz an einem Gebäude entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische Aufkleber in Wendenschloß
09.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Pritstabelstr. und in der Dregerhoffstr. wurden insgesamt drei rassistische Aufkleber mit der Forderung nach einer sog. "Remigration" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische Durchsage von Trambahnfahrer in Karlshorst
09.11.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Trambahnlinie Richtung Lichtenberg kam es auf Höhe der Haltestelle Traberweg zu einem rassistischen Vorfall. Nachdem ein paar junge, migrantisiert gelesene Männer die Tür der Tram aufhielten, um noch zusteigen zu können, schrie der Tramfahrer lautstark herum, dass diese die Tür kaputt gemacht hätten und die Trambahn nun nicht weiterfahren könne. Dann ist er ausgestiegen und nach hinten gelaufen und hat die jungen Männer rausgeschmissen. Daraufhin ist er wieder nach vorne gelaufen und hat über die Lautsprecheranlage an die Fahrgäste gerichtet einen rassistischen Kommentar abgegeben: "Liebe Damen und Herren, das war eine kleine Vorstellung davon, mit was wir es jetzt in unserem Land zu tun haben!".
Quelle: Lichtenberger Register, Augenzeug*in -
Rechter Streamer griff eine Person auf einer Veranstaltung am Boxhagener Platz an
09.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergUm 18:00 Uhr begann am Boxhagener Platz eine Lichterkette der Initiative Eltern gegen Rechts, unterstützt vom Adenauer SRP, an der sich über 300 Menschen beteiligten, unter Ihnen sehr viele Babys, Kleinkinder, Kinder und Jugendliche. Ein rechter Youtube-Streamer tauchte schon im Vorfeld der Veranstaltung auf und streamte. Da er einen Presseausweis besaß, konnte er nicht von der Veranstaltung verwiesen werden. Es wurde ihm sowohl mehrfach vom Veranstalter als auch von der Polizei untersagt, die Kinder zu filmen, da diese einem besonderen Schutz unterliegen. Da er sich nicht an das Verbot hielt, hatten sich mehrere Personen/ Eltern über einen längeren Zeitraum immer wieder zwischen die Lichterketten-Teilnehmer*innen und den Streamer gestellt, um die Aufnahme von Kindern zu verhindern. Diese wurden durchweg beleidigt und mehrfach u. a. als Faschisten beschimpft, ein Kind wurde als "Balg" bezeichnet.
Um den Weg für seine Aufnahmen frei zu machen, schubste der Streamer eine Person massiv zur Seite. Gegen Ende der Veranstaltung erhielt der Streamer dann auch einen Platzverweis durch die Polizei.
Zudem äußerte sich eine ältere Frau zu Beginn der Veranstaltung im Gespräch gegenüber zwei Veranstaltungsteilnehmerinnen demokratiefeindlich. Sie bezeichnete u. a. die Bundesrepublik als nicht souveränen Staat. Im weiteren Gespräch kamen immer mehr verschwörungsideologische, und bei der Person scheinbar verfestigte, Reichsbürgerideologien zu Tage, worauf hin die beiden Gesprächspartner*innen das Gespräch abbrachen.Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg -
Reichbürger*innenkundgebung in Tiergarten
09.11.2025 Bezirk: MitteVor dem Reichstag hielten fünf Reichsbürger*innen der Gruppe Staatenlos.Info eine Kundgebung ab, auf der sie NS-Verharmlosungen, Schuldumkehr, Verschwörungsmythen über die deutsche Geschichte und den Krieg in der Ukraine sowie Anti-Schwarzen Rassismus verbreiteten
Quelle: Registerstelle Mitte -
Schmierereien am Schäfersee
09.11.2025 Bezirk: ReinickendorfRund um den Schäfersee im Ortsteil Reinickendorf wurden eine Reihe von Schmierereien und Aufkleber entdeckt, die sich gegen Antifaschismus richteten. Mit einem schwarzen Stift wurden Parolen wie "Antifa Dreckspack“, "USA verbietet Antifa“ oder „Antifa packt deine Koffer - Dalli Dalli" auf Geländer und Mülleimer geschrieben.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Anti-antifaschistische Schmiererei in Lichtenberg-Mitte
08.11.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Treppe in der Skandinavischen Straße hin zur Frankfurter Allee wurde der neonazistische Zahlencode "1161" gemeldet.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Antimuslimische Beleidigung am U-Prinzenstraße
08.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm U-Bahnhof Prinzenstraße wurde eine kopftuchtragende Frau von einer anderen Frau antimuslimisch-rassistisch beleidigt.
Quelle: Narud e. V. -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
08.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
08.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Bedrohung in Kreuzberg
08.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einer Versammlung am Südstern wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
08.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einer öffentlichen Toilette am Lausitzer Platz wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Neukölln
08.11.2025 Bezirk: NeuköllnEin Plakat, auf dem in arabisch und hebräisch das Wort "Bruder" steht und auf dem eine muslimische und eine jüdische Figur gemeinsam entlanglaufen - die jüdische Figur hat ihren Arm um die muslimische Figur gelegt -, wurde antisemitisch beschmiert. Das arabische Wort für "Bruder", das über der jüdischen Figur steht wurde durchgestrichen und daneben auf arabisch "mein Feind" geschrieben. Neben die jüdische Figur wurde auf arabisch "Terrorist" geschrieben.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische und rassistische Propaganda in Wedding
08.11.2025 Bezirk: MitteIn Berlin-Wedding wurde Propaganda entfernt. In der Liebenwalder Straße wurde ein Sticker entdeckt und entfernt, auf dem "Killing Jews is resistance" stand. Am Leopoldplatz wurde ein antimuslimisch-rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register, Bürger*innenmeldung -
Antisemitismus in einem Lokal in Moabit
08.11.2025 Bezirk: MitteIn der Herrentoilette eines Lokals in Moabit ist ein Davidsstern zu sehen. Der Gast wird gezwungen, sein Geschäft darauf zu verrichten. Aufgrund der Oberfläche der Innenseite des Toilettendeckels ist es nicht möglich, das Symbol zu entfernen.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Antiziganistische Diskriminierung im Bezirk Pankow
08.11.2025 Bezirk: PankowEs fand eine antiziganistischer Vorfall im Bezirk Pankow statt. Zum Schutz der betroffenen Person wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht und das Datum anonymisiert.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Aufkleber und Zahlencodes gegen Antifaschist*innen in Niederschöneweide
08.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Kreuzung Schnellerstr. / Karlshorster Str. wurden zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
An einem Briefkasten am Schöneweide Center in der Schnellerstraße wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem Rechte Aufkleber in Hellersdorf-Ost
08.11.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Kastanienboulevard klebte ein Aufkleber in den Farben der Reichsflagge mit der Aufschrift „Deutschland meine Heimat“. In der Klingenthaler Straße klebte auf einem Mülleimer ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg", der sich gegen politische Gegner*innen der extremen richtete. Er wurde entfernt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber in Friedrichshagen
08.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Spreepark nahe des Spreetunnels wurde ein Aufkleber eines NS-Black-Metal-Labels (NSBM) entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick