Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen
Logo: Leichte Sprache, von: Inclusion Europe Logo: DGS Deutsche Gebärdensprache

Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

Zu Vorfalls-Liste springen

Vorfälle Filtern

von:
bis:
Volltext-Suche
Filter zurücksetzen
Zurück zu Vorfalls-Filter springen

Weitere Links

Glossar
  • Extrem rechte Sticker in Rudow

    15.11.2024 Bezirk: Neukölln

    In der Umgebung des U-Bahnhofes Rudow wurden zwei extrem rechte Sticker entdeckt und entfernt. Einer der beiden Aufkleber titelte den Slogan "White Lives Matter" (=Gegenpart der "Black Lives Matter"-Bewegung) und den Untertitel "In Gedenken an alle deutschen Gewaltopfer".

    Die "Black Lives Matter"-Bewegung organisierte Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt. Sie thematisierte dabei anti-Schwarzen Rassismus in der Gesellschaft. Der Slogan "White Lives Matter" hingegen wird von weißen, extrem rechten Gruppierungen benutzt, die sich überlegen fühlen und den Slogan für sich umdeuten.

    Auf dem zweiten Sticker war eine Reichskriegsflagge und ein Wehrmachtssoldat abgebildet. Zu lesen war folgender Satz: "Sie waren die besten Soldaten der Welt".

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Homofeindlicher Angriff in der Ebertystraße

    15.11.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 1:15 Uhr wurde ein 22-Jähriger an der Ecke Ebertystraße / Kochhannstraße von zwei Unbekannten in den Rücken getreten und zu Fall gebracht. Anschließend beleidigten die Täter den Betroffenen mehrmals homofeindlich, schlugen und traten auf ihn ein und besprühten ihn mit Reizgas. Die Täter konnten flüchten. Der Betroffene wurde ambulant im Krankenhaus behandelt.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2332
  • Ku-Klux-Klan-Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    15.11.2024 Bezirk: Lichtenberg

    An einer Straßenlaterne in der Wiecker Straße wurde ein Aufkleber des deutschen Ablegers der aus dem US-amerikanischen Raum bekannten rassistischen und gewalttätigen Gruppierung "Ku Klux Klan" entdeckt. Auf dem Aufkleber sind die bekannten Kopfbedeckungen des "Ku Klux Klan" zu sehen und am unteren Rand des Aufklebers findet sich der Wortlaut: "White Power!" sowie "Section Germany".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische Pöbelei in Hellersdorf-Nord

    15.11.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Ludwigsfelder Str. traute sich ein Schulkind nicht an einer Frau mit einem großen Hund vorbei. Daraufhin schrie die Frau das Kind an, dass es vorbeigehen solle. Nun mischte sich eine andere Person ein und erklärte ihr, dass sie ihren Hund auf dem Schulweg zur Seite nehmen solle. Daraufhin äußerte sich die Frau in rassistischer Weise abfällig über das Kind und forderte, dass es "dorthin zurückgehen solle, wo es herkäme".

    Quelle: Augenzeug*in
  • Antisemitische Propaganda in Wedding

    14.11.2024 Bezirk: Mitte

    In der Brüsseler Straße in Wedding wurden zwei israelbezogene, antisemitische Aufkleber mit der Aufschrift "No Pride in Israeli Apartheid" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Aufkleber des "III. Weg" in Adlershof

    14.11.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem Adlergestell wurde ein Aufkleber der NRJ, sowie ein Transfeindlicher Aufkleber entdeckt.

    In der Dörpfeldstr. wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Aufkleber des "III. Weg" in der Köpenicker Altstadt

    14.11.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Rathaus Köpenick wurde an einem Briefkasten ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber rief zu Gewalt gegen Antifaschist*innen auf.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Behindertenfeindliche Bedrohung auf Sechsjährigen vor Oberschule in Pankow

    14.11.2024 Bezirk: Pankow

    Vor der Kurt-Tucholsky-Oberschule in der Neumannstraße wurde eine Mutter mit ihrem Kind, der sich mithilfe eines Rollstuhls fortbewegt, von einer Gruppe von 5-6 Jugendlichen bedroht. Die Jugendlichen machten sich über den Jungen lustig und nannten ihn wiederholt "Timmy" – eine Anspielung auf eine Figur mit Behinderung aus der Serie South Park. Dabei lachten sie laut und verhielten sich respektlos. Da es dunkel war und die Straße leer war, hatte die Mutter Angst, die Jugendlichen zur Rede zu stellen, und ging schnell weiter. Zu Hause schilderte sie den Vorfall in einer Facebook-Gruppe von Eltern mit Kindern mit Behinderung. Dort erfuhr sie, dass dieses Verhalten kein Einzelfall ist, sondern Teil eines aktuellen Trends auf der Plattform TikTok, bei dem Menschen mit Behinderung unter dem Namen „Timmy“ verspottet werden. Ein Artikel der BBC bestätigt dieses beunruhigende Phänomen: https://www.bbc.com/news/articles/c9dl0nqdl10o

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechte Aufkleber in Wartenberg

    14.11.2024 Bezirk: Lichtenberg

    In Neu-Hohenschönhausen wurden mehrere extrem rechte Aufkleber gesehen und entfernt. In der Rostocker Straße in Wartenberg steht "Anti-Antifa" auf dem Aufkleber und es ist eine durchgestrichene Antifa-Flagge abgebildet. Am selben Ort klebte ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels mit der Aufschrift "Lesen Lieben Kämpfen". Dieser Aufkleber wurde ebenfalls an der Ecke Ernst-Barlach-Straße / Hagenower Ring gesehen und ebenfalls entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechter Aufkleber an der Frankfurter Allee

    14.11.2024 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Frankfurter Allee Richtung Lichtenberg wurde ein Aufkleber von den "Jungen Nationalisten Dortmund", der Jugendorganisation der ehemaligen NPD, inzwischen "Die Heimat", entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber war in Schwarz-Weiß-Rot der Slogan "Döp dödö döp" abgebildet - eine Anspielung auf den Gigi d'Agostino Song „L’amour toujours“ (Sylt-Song), der im Sommer 2024 mit einer verfremdeten Version, die rassistische Parolen enthielt, neue Bekanntheit erlangte. Der Aufkleber verhöhnt außerdem queere Personen und kann als LGBTIQ-feindlich aufgefasst werden: Auf der linken Seite des Aufklebers ist eine Gruppe von Personen in Schwarz-Weiß-Roten Trikots abgebildet, die offensichtlich Spaß haben und stark und selbstbewusst wirken. Auf der rechten Seite des Aufklebers ist eine weinende Person mit einem Regenbogen-T-Shirt abgebildet.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Hakenkreuz in Wilmersdorf

    14.11.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im U-Bahnhof Spichernstraße wurde ein in roter Farbe gemaltes Hakenkreuz sowie eine rassistische Beleidigung entdeckt.

    Quelle: Register Reinickendorf
  • Hakenkreuz u.a. in Köpenick-Nord

    14.11.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Entlang des Wuhlewegs zwischen Hoppendorfer Str. und Argenauer Str. wurden ein Hakenkreuz, das Kürzel "HH" (Heil Hitler), sowie der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistischer Angriff in Alt-Tegel

    14.11.2024 Bezirk: Reinickendorf

    In Alt-Tegel wurde ein Passant aus rassistischer Motivation angegriffen. Laut Polizeimeldung stieg der 25-jährige Mann gegen 6:00 Uhr früh mit einem Messer in der Hand zunächst am U-Bahnhof Alt-Tegel in die Buslinie 125. Er verletzte einen 18-Jährigen, indem er ihn mit der Hand gegen die Stirn schlug. Danach zerschlug er ein Busfenster und verließ den Bus. Im Anschluss beleidigte und bedrohte er mehrere Männer in der Nähe mit dem Messer. An der Bushaltestelle des U-Bahnhofs Alt-Tegel beleidigte er einen 29-jährigen Mann rassistisch, der aus einem anderen Bus stieg. Er schlug ihm unvermittelt ins Gesicht. Der Angegriffene erlitt einen Bluterguss im Gesicht. Zeug*innen halfen dem Angegriffenen und alarmierten die Polizei, die den Täter in der Nähe festnahm.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2325 vom 15.11.2024
  • Antisemitische Bedrohung an der HU

    13.11.2024 Bezirk: Mitte

    Eine jüdische Studentin an der HU wurde am Rande eines Seminars von zwei Studienkolleginnen israelbezogen antisemitisch beleidigt und bedroht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Propaganda in Wedding

    13.11.2024 Bezirk: Mitte

    In der Brüsseler Straße in Wedding wurden fünf israelbezogene, antisemitische Aufkleber mit der Aufschrift "No Pride in Israeli Apartheid" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Reden bei Demonstration in Schöneberg-Nord

    13.11.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Bei der Kundgebung "Stoppt den Gaza Genozid – Stoppt den Krieg im Libanon" auf dem Wittenbergplatz bezichtigte ein Redner Israel des Holocausts und sprach davon, dass Israel vorsätzlich Menschen verbrenne. Dies kann als Dämonisierung Israels verstanden werden und relativiert den Holocaust, weswegen der Vorfall als antisemitisch bewertet werden kann.

    Quelle: Jüdisches Forum JFDA, Youtube
  • Antisemitische Schmierereien in Buckow

    13.11.2024 Bezirk: Neukölln

    In einem Wohnhaus im Mollnerweg in Buckow wurden antisemitische Schmierereien entdeckt. Darunter waren u.a. Parolen wie "Shit Juden", "Judensöhne", "I (Herz) Hamas" und ein durchgestrichener Davidstern.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Aufkleber des "III. Weg" in Hellersdorf-Süd

    13.11.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Cecilienstr. und in der John-Heartfield-Straße wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und teilweise entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Aufkleber des "III. Weg" u.a. in Hellersdorf-Nord

    13.11.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Bushaltestelle Zossener Str. und Kurt-Weill-Gasse wurde jeweils ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    An einer Bäckerei in der Janusz-Korczak-Str. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Biesdorf

    13.11.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An einem Gymnasium an der Ecke Maratstr./ Annastr. wurden zwei Aufkleber eines neonazistischen Onlinehandels entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Extrem rechter Aufkleber in Friedrichshagen

    13.11.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Bölschestraße wurde auf einem Straßenschild ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Braun ist bunt genug" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Extrem rechter Sticker in Lankwitz

    13.11.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf einer Laterne an der Mudrastraße wurde ein Sticker entdeckt, der aus einem extrem rechten Versandhandel stammt. Der Sticker richtet sich gegen politische Gegner*innen. Eine darauf abgebildete Person zerschlägt u.a. das "Black Lives Matter"-Logo und ein Logo, welches für geschlechtliche Vielfalt steht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Rassistische Veranstaltung in Charlottenburg

    13.11.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Bibliothek des Konservatismus (BdK) fand eine Buchvorstellung statt. Aufgrund der getätigten Äußerungen kann die Veranstaltung als rassistisch und sozialchauvinistisch eingeordnet werden. Der Autor argumentierte, eine „ethnische deutsche Identität“ werde durch Abstammung weitergegeben, nicht durch Staatsbürgerschaft – eine Vorstellung von nationaler Zugehörigkeit, die als rassistisch eingeordnet werden kann. Zudem behauptete er, Migration aus Afrika und dem Nahen Osten gefährde die „weiße Mehrheit“ in Europa und führe zu einem kulturellen Identitätsverlust.

    Die Rede griff das völkische Konzept des „Ethnopluralismus“ auf, das Migration als Bedrohung für eine vermeintlich homogene nationale Kultur darstellt. Zudem wurden Migrant*innen pauschal als weniger produktiv und qualifiziert abgewertet.

    An einer Stelle des Vortrags werden zudem sozialchauvinistische Einstellungen vertreten, indem der Autor sagt, er würde sich wünschen, dass "vor allen Dingen die Klugen, Fleißigen und Anstrengungsbereiten Kinder bekommen".

    Die Veranstaltung wurde von einem Gegenprotest begleitet, an dem etwa 200 Personen teilnahmen.

    Quelle: Register CW
  • Sozialchauvinistische Pöbelei in Adlershof

    13.11.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Als eine Frau vor einem Einkaufszentrum einer Person Geld in ihren Becher gab, wurde sie von drei Männern mit Bierflaschen, mit den Worten "Ich bin auch arm. Jetzt krieg ich bestimmt 500 €." angepöbelt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Strukturelle Benachteiligung in einer Behörde

    13.11.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Es fand eine antiziganistische Diskriminerung im Bereich der Verweigerung von existenzsichernden Leistungen statt. Die selektive und unverhältnismäßige Anforderung von Nachweisen stellt eine diskriminierende Praxis dar, die in das Muster antiziganistischen Rassismus fällt. Weitere Informationen liegen vor, werden jedoch zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht.

    Quelle: Amaro Foro-DOSTA
  • Antifeministische Veranstaltung im Grunewald

    12.11.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Laut Beiträgen aus Sozialen Netzwerken, die am 12.11.2024 veröffentlicht wurden, trafen sich mehrere junge Frauen der "NRJ", der Jugendorganisation der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" ausgehend vom S-Bahnhof Grundwald zu einer Wanderung im Grunewald und zu einem Vortrag mit dem Titel "Weiblichkeit statt Feminismus". Zudem hielten sie zu Propagandazwecken ein Transparent mit diesem Slogan hoch.

    Quelle: Register CW via Instagram
Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen