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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rassistischer Vorfall an Schule

    10.11.2021 Bezirk: Berlinweit

    An einer Berliner Schule fand rassistischer Vorfall statt. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen (ADAS)
  • Stolpersteine in Wilmersdorf mit rohem Ei beworfen

    10.11.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    In der Regensburger Str. 29 in Wilmersdorf erinnern drei Stolpersteine an drei jüdische Schwestern, die dort bis 1942 lebten und deportiert wurden. Die Hausgemeinschaft putzte diese zum 9. November und stellte Blumen und Kerzen auf. Abends entdeckten sie, dass die Kerze gelöscht wurde, indem die Stolpersteine mit einem rohen Ei beworfen wurden.
    Quelle: Stolpersteine-Initiative Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Antifeministische Schmiererei gegen Klimaaktivistin Greta Thunberg

    09.11.2021 Bezirk: Spandau
    Auf einer Plakatwand am Eingang zur Spandauer Altstadt (Ecke Am Juliusturm/ Carl-Schurz-Straße) wurde eine antifeministische Schmiererei gegen die Klimaaktivistin Greta Thunberg gesichtet. Inhaltlich werden die Aktivistin und die von ihr ins Leben gerufene Bewegung „Fridays For Future“ einer satanistischen Weltverschwörung bezichtigt. Diese Theorie ist vereinzelt unter Klimawandelleugner*innen verbreitet.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben gGmbH
  • Antisemitische Kommentare

    09.11.2021 Bezirk: Berlinweit

    Unter einem Tweet einer jüdischen Institution anlässlich des 9. November wurde ein antisemitischer Kommentar veröffentlicht in dem die Situation von Impfgegner*innen heute mit denen von Jüdinnen_Juden im Nationalsozialismus gleichgesetzt wurde.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Reichsbürger*innen-Kundgebung in Tiergarten

    09.11.2021 Bezirk: Mitte
    Ab 11.00 Uhr fand vor dem Paul-Löbe-Haus in Tiergarten eine Reichsbürger*innen-Kundgebung statt, organisiert von der Gruppe "Staatenlos" um einen ehemaligen NPD-Kader, auf der antisemitische Verschwörungsmythen verbreitet wurden. Vor ca. 20 Teilnehmenden erklärte der Anführer von Staatenlos u.a., der Jüdische Weltkongress hätte dem Deutschen Reich den Krieg erklärt und damit den 2. Weltkrieg verursacht. Bereits in den vergangenen Jahren provozierte diese Gruppierung mit ähnlichen Veranstaltungen zum 9. November.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS), Berlin gegen Nazis
  • Antisemitische Sachbeschädigung in Charlottenburg

    09.11.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Zwischen 17:00 und 19:30 Uhr wurde die Grableuchte, welche in Gedenken am Stolperstein für Ludwig Hornung in der Wilmersdorfer Straße aufstellt worden war, wiederholt ausgelöscht und in die Gosse geworfen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Behindertenfeindliche Beleidigung am Kottbusser Tor

    09.11.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Eine Verkäuferin in einer Drogerie am Kottbusser Tor drängte eine Frau im Rollstuhl, mit Spracheinschränkung, respektlos dazu deutlicher zu sprechen. Dabei wurde sie immer lauter und rollte mit den Augen in Richtung der in der Schlange wartenden Kund*innen. Die Frau im Rollstuhl machte die Verkäuferin auf ihre Unfreundlichkeit aufmerksam und erhielt dabei Unterstützung durch eine weitere Kundin. Die Verkäuferin reagierte uneinsichtig.
    Quelle: AnDi-App
  • Hakenkreuz an Britzer Hauswand

    09.11.2021 Bezirk: Neukölln

    An eine Hauswand in Britz wurde ein Hakenkreuz gesprüht. Eine jüdische Anwohnerin meldete den Vorfall und berichtete, dass sie bereits zuvor von Unbekannten mit Reizgas attackiert worden war.

    Quelle: Register Neukölln, BZ Berlin 10.11.2021
  • "III. Weg"-Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    09.11.2021 Bezirk: Lichtenberg
    In der Altenhofer Straße (Ecke Landsberger Allee) wurde ein Aufkleber vom "III. Weg" mit der rassistischen Aufschrift "Kriminelle Ausländer raus!" gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • LGBTIQ*-feindliche Beleidigung am Stuttgarter Platz

    09.11.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am Stuttgarter Platz auf Höhe der Leonhardtstraße in Charlottenburg wurde gegen 21:00 Uhr ein Paar (29 und 21 Jahre), welches Hand haltend dort entlanglief, von einem 38-jährigen Mann homofeindlich beleidigt. Der Mann wurde von Einsatzkräften in einem nahegelegenen Lokal angetroffen. Es wurde Anzeige erstattet, woraufhin der Mann ebenso Anzeige erstattete.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2478
  • LGBTIQ*-feindliche Schmierereien am Wuhlewanderweg

    09.11.2021 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Am Wuhlewanderweg sowie rund um das Mahnmal beim ehemaligen NS-Zwangsarbeiterlager wurden mehrere LGBTIQ*-feindliche und NS-verherrlichende Schmierereien entdeckt. In Regenbogenfarben angemalte Poller wurden mit weißer Farbe übermalt. Mit der gleichen Farbe wurden mehrere Phallus-Symbole auf den Boden geschmiert sowie der Spruch "Nein zu LBG" (in Anspielung auf LGBTIQ*). Gleichzeitig wurde zweimal der extrem rechte Zahlencode "88" auf dem Boden hinterlassen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • QAnon-Aufkleber in Weißensee

    09.11.2021 Bezirk: Pankow
    In der Pistoriusstraße auf dem Parkplatz eines Einzelhandelskaufhaus wurde ein Auto mit einem QAnon Aufkleber entdeckt. QAnon ist eine extrem rechte Verschwörungsideologie.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Rassistische Aussagen in Video von AfD-Abgeordneten

    09.11.2021 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Ein AfD-Abgeordneter aus Marzahn-Hellersdorf postete ein Video, in dem er behauptet, dass der Bezirk in einer reaktivierten Unterkunft am Blumberger Damm "Afghanen und sonstige illegale Migranten unterbringt". Er fordert daraufhin, dass "hier diese illegale Unterbringung" beendet werden soll. Damit suggeriert er, dass eine Unterbringung von Geflüchteten in der Unterkunft nicht legal sei und sich Bewohner*innen der Unterkunft illegal in Deutschland aufhalten würden.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rechter Sticker an Kirchengemeinde im Simplon-Kiez

    09.11.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Am Fallrohr des Kirchengebäudes der evangelischen Kirche in der Simplonstraße wurde ein Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle entfernt. Er richtete sich gegen politische Gegner*innen.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Reichsbürger-Aufkleber in Moabit

    09.11.2021 Bezirk: Mitte
    In der Bremer Straße in Moabit wurde an einem Parkscheinautomat ein Aufkleber einer Reichsbürger*innen-Gruppierung entdeckt und entfernt. Die Gruppe nennt sich "Ewiger Bund" und betreibt eine Webseite, auf die der Aufkleber auch hinweist. Sie sind eng verbunden mit weiteren Reichsbürgergruppierungen wie dem "Vaterländischen Hilfsdienst" oder auch mit „Bismarcks Erben“ und dem daran angeschlossenen „Preußischen Institut“.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Shoa-relativierende Aufkleber im Prenzlauer Berg

    09.11.2021 Bezirk: Pankow

    In der Nähe der Straßenbahnhaltestelle Eberswalderstraße wurden Aufkleber mit einer Darstellung vom Eingangstor des Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz und dem Slogan "Impfen macht frei" entdeckt und entfernt.

    Quelle: RIAS
  • Werbeschild eines Imbisses beschmiert

    09.11.2021 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Nahe der Kaulsdorfer Straße wurde ein Werbeschild eines Döner-Imbisses mit dem Wort "AfD" beschmiert, was als Provokation aufgefasst wurde.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Antisemitische E-Mail

    08.11.2021 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische oder israelische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische E-Mail

    08.11.2021 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische oder israelische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Extrem rechte Propaganda gegen Greta Thunberg

    08.11.2021 Bezirk: Mitte
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurden drei gegen die Klimaaktivistin Greta Thunberg und Fridays For Future gerichtete Aufkleber eines extrem rechten Versandgeschäfts aus Halle entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Hakenkreuz-Schmiererei und rechte Aufkleber in Berlin-Buch

    08.11.2021 Bezirk: Pankow
    An einer Bank beim Skaterplatz wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt (3.11.). In der Wiltbergstraße wurden zwei Aufkleber (8.11.) der Jugendorganisation der neonazistischen Partei - JN - entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber hatte ein Motiv, dass sich gegen die Partei Bündnis 90/ Die Grünen richtete, ein Aufkleber richtete sich gegen die EU und ein Aufkleber hatte ein völkisch-nationales Motiv. Darüber hinaus wurde ein Aufkleber (8.11.) der neonazistischen Partei III. Weg in der Karower Chausee entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • "Identitären"-Aufkleber in Lichtenberg-Nord

    08.11.2021 Bezirk: Lichtenberg
    In einer Sportstätte in der Siegfriedstraße wurde ein Aufkleber der "Identitären Bewegung" in der Umkleidekabine gemeldet und entfernt. Darauf steht "revolt against modern world".
    Quelle: Lichtenberger Register
  • "III. Weg"-Flyer im Fennpfuhl

    08.11.2021 Bezirk: Lichtenberg
    Im Umfeld des Fennpfuhl wurden Flugblätter der Neonazipartei "Der III. Weg" mit dem Titel "Kein zweites 2015" in Briefkästen gesteckt, in denen in rassistischer Weise über Flüchtlinge geschrieben wurde.
    Quelle: Berliner Register
  • Neonazistische Aufkleber

    08.11.2021 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Ludwig-Renn-Straße Ecke Raoul-Wallenberg-Straße wurden Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Shoa-relativierende Sprüherei im Prenzlauer Berg

    08.11.2021 Bezirk: Pankow

    An der Bushaltestelle Kniprodestraße/ Danzigerstraße wurde eine Shoa-relativierende Sprüherei entdeckt. Der Slogan war: "Bargeldlos geht's nach Auschwitz". Die Sprüherei nimmt vermutlich Bezug auf das kontaktlose Entgelt als eine Maßnahme zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische E-Mail

    07.11.2021 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische oder israelische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische E-Mail

    07.11.2021 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische oder israelische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische E-Mail

    07.11.2021 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische oder israelische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische E-Mail

    07.11.2021 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische oder israelische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische E-Mail

    07.11.2021 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische oder israelische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Homophober Angriff in der Adalbertstraße

    07.11.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 6:20 Uhr sprach ein Mann einen anderen Mann an, den Ort zu verlassen. Als dieser der Aufforderung nicht nachkam, verletzte er ihn am Bein und flüchtete in Richtung Oranienstraße. Beim Opfer wurde durch Rettungskräfte eine Stichverletzung festgestellt und es wurde zur medizinischen Versorgung ins Krankenhaus gebracht. Der Staatsschutz ermittelt aufgrund einer homophoben Motivation.

    Quelle: Polizei Berlin Nr. 2452
  • "NS Area"- Sprüherei in Berlin-Buch

    07.11.2021 Bezirk: Pankow
    Unter der Brücke zwischen Buch und Karow in der Karower Chaussee wurde der Slogan "NS AREA" (=nationalsozialistisches Gebiet) entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Rassistische und extrem rechte Aufkleber in Spindlersfeld

    07.11.2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Oberspreestr. zwischen S-Bhf. Spindlersfeld und Lange Brücke wurden ca. 10 rassistische und extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Fünf der Aufkleber hatten rassistische Inhalte und stammten von der neonazistischen Kleinstpartei "III. Weg", die anderen kamen aus einem neonazistischen Onlinehandel.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Anti-Schwarze rassistische Bedrohung durch Nachbar*innen im Wedding

    06.11.2021 Bezirk: Mitte
    Eine Schwarze Person, die seit längerem von zwei Nachbar*innen rassistisch motiviert gemobbt und beleidigt wird, wurde erneut von einer dieser Nachbar*innen rassistisch beleidigt und nun auch direkt bedroht. Zum Schutz der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
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