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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • NS-Verharmlosungen auf verschwörungsideologischer Demo

    18.11.2021 Bezirk: Mitte
    Ab 11.00 Uhr fand eine verschwörungsideologische Versammlung am Brandenburger Tor statt. Ein Reichsbürger hielt dort eine rassistische Rede. Rund 30 Teilnehmende zogen von dort durch den Tiergarten zum Großen Stern und verbreiteten NS-verharmlosende Vergleiche.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis
  • NS-verherrlichendes Graffiti in Biesdorf

    18.11.2021 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Am Wuhle-Wanderweg, Ecke Schillerfalterstraße wurde ein Graffiti, mit positivem Bezug auf den Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß mit schwarzer Farbe angebracht, entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassistische Äußerung in Neuköllner Café

    18.11.2021 Bezirk: Neukölln
    In einem Café an der Sonnenallee äußert eine Frau, dass sie ihr Kind in einem "Indianer"-Kostüm zum Fasching gehen lassen wolle. Eine andere Frau erklärte ihr, dass dieses Kostüm rassistisch diskriminiert. Die angesprochene Frau blickte sie daraufhin abwertend an und rollte mit den Augen. Beim "Indianer" handelt es sich um ein ethnisierendes Kostüm, das von der kolonialen Vorstellung geprägt ist, die indigene Bevölkerung Amerikas sei rückständig und unzivilisiert.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • Rassistischer Aufkleber in Plänterwald

    18.11.2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Bergaustr. wurde ein rassistischer Aufkleber, der sich gegen Geflüchtete richtete und aus einem neonazistischem Onlineversand stammte, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Antimuslimische Pöbelei im Bus in Neu-Hohenschönhausen

    17.11.2021 Bezirk: Lichtenberg
    Eine Frau mit Kopftuch wurde im Bus zwischen Wartenberg und Hohenschönhausen von zwei Frauen, die ihr gegenüber saßen, beleidigt und angepöbelt. Erst als sie damit drohte, die Polizei zu rufen, hörten die beiden Frauen auf.
    Quelle: GU Hagenower Ring
  • Antisemitische Aufkleber am U-Bhf. Wuhletal

    17.11.2021 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am U-Bahnhof Wuhletal wurde ein verschwörungsideologischer Aufkleber mit antisemitischen Chiffren entdeckt. Der Aufkleber verweist auf den Verschwörungsmythos des sogenannten „Great Reset“ und zeigt Bill Gates, George Soros und Klaus Schwab. Der Mythos vom „Great Reset“ behauptet ein weltweites, planvolles und bösartiges Vorgehen jüdischer „Eliten“. Der Aufkleber stammt aus einem extrem rechten Versandhandel aus Halle.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Antisemitische E-Mail

    17.11.2021 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische oder israelische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Kommentar

    17.11.2021 Bezirk: Berlinweit

    Unter einem Tweet einer jüdischen Institution zu neonazistischen Gedenken in Wunsiedel wurden ein israelbezogener antisemitischer Kommentar und mehrere Bilder veröffentlicht, die Israel dämonisierten und delegitimierten.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Tweet

    17.11.2021 Bezirk: Berlinweit

    Eine zivilgesellschaftliche Institution, die Antisemitismus im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie kritisierte, erhielt einen Tweet, in dem Antisemitismus geleugnet und Jüdinnen_Juden, die nicht antizionistisch eingestellt sind, als "Zionazis" beschimpft wurden. Zudem wurden weitere Israel delegitimierende und dämonisierende Inhalte angefügt.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Familienkasse prüft zu lang

    17.11.2021 Bezirk: Berlinweit

    Eine Familienkasse prüft die Anspruchsvoraussetzung einer POC-Person über einen langen Zeitraum, obwohl die Person von Anfang an die Anspruchsberechtigung nachgewiesen hat.

    Quelle: Amaro Foro e.V.
  • Geschichtsrevisionistischer Schriftzug in Lichtenberg-Nord

    17.11.2021 Bezirk: Lichtenberg
    An einen Supermarkt wurde "1933 Die Geschichte wiederholt sich", mit Kreide geschrieben, entdeckt und entfernt. Dieser und ähnliche Schriftzüge tauchen seit Ende 2020 nördlich der Frankfurter Allee Nord auf und beziehen sich auf die Maßnahmen zur Einschränkung der Corona-Pandemie. Aufgenommen wird dieser wegen eines relativierenden Bezugs zum NS.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Hakenkreuze in Altglienicke

    17.11.2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Bushaltestelle Siriusstr. wurden 6 Hakenkreuze und der Schriftzug "Nazi Zone" entdeckt und der BVG zur Reinigung gemeldet.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Junger Schwarzer Mann bei Strom- und Gasanbieter rassistisch beleidigt

    17.11.2021 Bezirk: Spandau

    Einem jungen Schwarzen Mann mit ungesichertem Status wurden hohe Strom- und Heizkosten in Rechnung gestellt, obwohl er sich arbeitsbedingt selten zu Hause aufhielt und die Heizung der Wohnung nicht funktionierte. Als er dies in den Hotlines der Anbieter klären wollte, wurde er, weil er noch geringe Deutschkenntnisse hatte, abgewiesen, rassistisch beleidigt und mit seinem Anliegen nicht ernst genommen.

    Quelle: Each One Teach One (EOTO) e.V.
  • LGBTIQ*-feindlicher Vorfall in Berlin

    17.11.2021 Bezirk: Berlinweit

    Es wurde eine LGBTIQ*-feindliche Bedrohung dokumentiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum stimmt zum Betroffenen-Schutz nicht exakt mit dem Vorfalls-Datum überein.

    Quelle: L-Support
  • Person wird in der U-Bahn bedroht

    17.11.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine Schwarze Person wurd in einer stark gefüllter U-Bahn zunächst von einem großen muskulösen Mann mit hasserfülltem Blick über längere Zeit angestarrt, bevor er sich vor ihr aufbaut und direkt vor ihrem Gesicht mit seiner Faust einige Male mit voller Wucht in die Hand schlägt. Danach setzt er sich wieder auf seinen Platz, als sei nichts geschehen. Mitfahrende reagieren nicht.

    Als die Betroffene den Fall bei der Polizei melden wollte, bot diese ihr keinen sicheren Raum, um von ihrer Erfahrung zu berichten. Stattdessen wurde mitgeteilt, dass sich in ihrem Fall nichts machen ließe, da die Person sie nicht berührt habe.

    Quelle: EOTO
  • Plakate von neonazistischer Kleinstpartei

    17.11.2021 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    An der Louis-Lewin-Straße Ecke Torgauer Straße wurden rund ein Dutzend Plakate der neonazistische Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Strukturelle Benachteiligung im Jobcenter

    17.11.2021 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Der Antrag eine:r Antragssteller:in wird vom Jobcenter Steglitz-Zehlendorf mit unschlüssiger Begründung abgelehnt.

    Aus Datenschutzgründen wurde das Datum verändert und der Inhalt anonymisiert.

    Quelle: Amaro Foro e.V.
  • AfD-Abgeordneter zieht geschichtsrevisionistische Parallelen

    16.11.2021 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Ein AfD-Abgeordneter aus Marzahn-Hellersdorf hat in einem Social-Media-Posting die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft gleichgesetzt. Er zog dabei geschichtsrevisionistische Parallelen zwischen der NSDAP und den demokratisch gewählten Parteien der Bundesrepublik Deutschland.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Anti-Schwarze rassistische Aufkleber im Afrikanischen Viertel

    16.11.2021 Bezirk: Mitte
    Im Afrikanischen Viertel in der Nähe des U-Bahnhofs Rehberge und der Gedenktafeln zur Kolonialgeschichte des Afrikanischen Viertels wurden drei anti-Schwarze rassistische Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels aus Halle entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitische E-Mail

    16.11.2021 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische oder israelische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Tweet

    16.11.2021 Bezirk: Berlinweit

    Eine zivilgesellschaftliche Institution, die Antisemitismus im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie kritisierte, erhielt einen Tweet, in dem Antisemitismus geleugnet und Jüdinnen_Juden, die nicht antizionistisch eingestellt sind, als "Zionazis" beschimpft wurden. Zudem wurden weitere Israel delegitimierende und dämonisierende Inhalte angefügt.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Aufkleber der Jungen Alternative in Steglitz

    16.11.2021 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf
    In der Ahornstraße in Steglitz wurden Aufkleber der Jugendorganisation der AfD, der Jungen Alternative, entdeckt und entfernt. Sie trugen die Parole "Heimatschutz statt Mundschutz".
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • Flyer vom III. Weg

    16.11.2021 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf
    Mitarbeiter*innen vom Haus der Jugend in Zehlendorf fanden mehrere Flyer der extrem rechten Kleinstpartei in ihrem Briefkasten sowie vor ihrer Einrichtung.
    Quelle: Haus der Jugend Zehlendorf
  • Homophobie in der Schule

    16.11.2021 Bezirk: Mitte
    In einer Schule im Bezirk Mitte äußerten sich Schüler*innen homofeindlich und sexistisch im Unterricht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • NS-Symbole in Alt-Mariendorf

    16.11.2021 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In Alt-Mariendorf wurden Parolen und Symbole entdeckt und entfernt. Eine Parole richtete sich gegen "Moluken". Eine andere Parole lautete "Alles was nicht deutsch geboren ist" und ein Hakenkreuz dahinter. An den Haltestellen der Buslinie 181 wurden vier Hakenkreuze und die Parole "Nazi-Kiez" entdeckt und entfernt.

    Quelle: hass-vernichtet.de
  • Rassismus in der Schule

    16.11.2021 Bezirk: Berlinweit

    Eine Junge Schwarze Frau berichtete wie sie seit ihrer Kindheit immer wieder wegen ihres Aussehens, ihrer Haare, ihrer Sprache und Kultur in Berliner Schulen rassistisch erniedrigt wurde.

    Quelle: Each One Monitoring
  • Rassistische Beleidigung in Arztpraxis

    16.11.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Eine Frau wurde in einer Arztpraxis bei der Anmeldung nach ihren Beschwerden gefragt. Als sie antwortete, dass sie lieber mit der Ärztin in ihrer Landessprache darüber sprechen wolle, weil sie sich dann besser ausdrücken könne, wurde ihr gesagt, dass sie in Deutschland sei und Deutsch zu sprechen habe. Die behandelnde Ärztin nahm ihr Personal für dieses Verhalten in Schutz, stellte während der Behandlung eine Diagnose und forderte die betroffene Frau auf, die Praxisräume zügig zu verlassen.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • Rassistischer Sticker am Freiaplatz

    16.11.2021 Bezirk: Lichtenberg

    Am Freiaplatz wurde an einen Aufkleber gegen die AfD ein Sticker angebracht, auf dem steht: "Bekannte Terroristen einzufliegen ist Nächstenliebe Scheiss auf den Rest".

    Quelle: Licht-Blicke
  • Rechte Aufkleber und Schmierereien auf der Schloßstraße

    16.11.2021 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf
    In der Steglitzer Schloßstraße wurden zwei Aufkleber entdeckt und entfernt und diverse Schmierereien, die sich gegen antifaschistisches Engagement, gegen die Impfung gegen das Corona-Virus aussprachen und die die Sklaverei verharmlosten ("Maskensklaverei"). Einer der beiden Aufkleber stammte von der extrem rechten Kampagne "EinProzent".
    Quelle: Initiative „Hass vernichtet“
  • Veränderte Sticker im Weitlingkiez

    16.11.2021 Bezirk: Lichtenberg
    In der Münsterlandstraße Ecke Maximilianstraße wurde wieder ein Aufkleber der Antifa so verändert, dass nun "Faschistische BUND Aktion" darauf steht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechtes Gedenken auf dem Friedhof Columbiadamm

    15.11.2021 Bezirk: Neukölln
    Rosen und Kerzen wurden auf dem Friedhof Columbiadamm auf Gräbern für die gefallenen Soldaten des 1. und 2. Weltkriegs abgelegt. Extrem rechte Akteure nutzen bestimmte Tage im Jahr regelmäßig für Veranstaltungen und für NS-verharmlosendes Gedenken.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechtes Gedenken auf dem Friedhof Rudow

    15.11.2021 Bezirk: Neukölln
    Rosen und Kerzen wurden auf dem Friedhof Rudow auf Gräbern für die gefallenen Soldaten des 1. und 2. Weltkriegs abgelegt. Entdeckt wurde auch Propaganda vom III. Weg ("Heldengedenken"). Extrem rechte Akteure nutzen bestimmte Tage im Jahr regelmäßig für Veranstaltungen und für NS-verharmlosendes Gedenken.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Homofeindliche Beleidigung

    15.11.2021 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf einem Bahnsteig des S-Bahnhofes Rathaus Steglitz kam es am Nachmittag zu einer homofeindlichen Beleidigung. Zuerst rempelte der Täter den Telefonierenden an und beleidigte ihn anschließend homofeindlich, danach stieg er in eine S-Bahn und verschwand.

    Quelle: Polizeimeldung
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