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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rechte Aufkleber in Pankow

    27.11.2021 Bezirk: Pankow
    In der Brehmestraße wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Heimatliebe ist kein Verbrechen" (Gruppe "Identitäre Bewegung"), "Volksaufstand Ostdeutschland" (Druck 18) und ein Aufkleber hatte als Motiv die Farben schwarz, weiß und rot sowie den Slogan "Tradition ist unbezahlbar".
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Verschwörungsideologische Kundgebung im Wedding

    27.11.2021 Bezirk: Mitte
    Am Nettelbeckplatz im Wedding fand eine verschwörungsideologische Kundgebung mit nur noch geringer Beteiligung von ca. 25 Personen statt, auf der auch NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet wurden. Bereits am 31.7. und am 28.8. diesen Jahres hatten dort Kundgebungen mit damals noch weitaus größerer Beteiligung stattgefunden. Die Organisator*innen stammen aus den Netzwerken der "Demo-Tour" und von "Eltern stehen auf".
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis, Fridays for Future Berlin
  • Antischwarzer Angriff in Lichtenberg-Nord

    26.11.2021 Bezirk: Lichtenberg

    Vor einem bezirklichen Gebäude wurde ein Lichtenberger mit seinem Kind von einer Frau erst antisschwarz rassistisch beleidigt und dann hat ihn die Frau mehrmals angespuckt. Dies dokumentierte er mit einem Handy-Video und stellte dieses bei Twitter online.

    Quelle: Polizei Berlin, Twitter
  • Aufkleber von "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund" in Mitte

    26.11.2021 Bezirk: Mitte

    Von der Friedrichsgracht bis zum Alexanderplatz wurden im Ortsteil Mitte zahlreiche Aufkleber mit dem Slogan "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund - Mach mit!" und einem QR-Code mit dem Link zu einer gleichnamigen Webseite entdeckt. Auf der Webseite werden ethnopluralistische Argumentationen verbreitet. Der Betreiber der Webseite trat nach unseren Informationen zum ersten Mal 2019 als Einzelperson mit einem Schild auf einem "Wir für Deutschland"-Aufmarsch auf, auf dessen Rückseite stand: "Block der Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund", auf dessen Vorderseite: "Nicht Deutschland muss sich verändern. Wir Ausländer müssen uns anpassen!". "Wir für Deutschland" war eine extrem rechte Gruppierung in Berlin, die von 2019 bis Anfang 2020 regelmäßig Aufmärsche in Berlin-Mitte veranstaltete. Bundesweit waren sie verbunden mit einem losen Netzwerk "Deutscher Patrioten".

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • NS-Verharmlosung in Reinickendorf

    26.11.2021 Bezirk: Reinickendorf

    In einer Nachbarschaft in Reinickendorf spielte eine Person mehrfach lautstark und gut für die benachbarten Wohnparteien hörbar ein Lied, das die Schoa verhöhnte. In dem Lied wurde der Text eines bekannten Schlagers von DJ Ötzi abgewandelt, so dass es um die historischen "Judensterne" ging. In der Vergangenheit hatte die Person bereits häufig laut in der Wohnung Hitlerreden gehört.

    Quelle: RIAS (Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus)
  • Rassistische Bedrohung in Neukölln

    26.11.2021 Bezirk: Neukölln

    Ein weißer Mann belästigte eine Schwarze Frau in rassistischer Weise. Darüber hinaus stalkte er sie und drängte sie in eine Beziehung.

    Quelle: EOTO
  • Schriftzüge gegen Antifaschist*innen in Alt-Treptow

    26.11.2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Elsenstr. (9) und der Heidelberger Str. (6) wurden insgesamt 15 Schriftzüge gegen Antifaschist*innen einer extrem rechten Graffiti-Gruppe entdeckt. Unter dem Kürzel "AHM", das für "Antifa-Hunter-Miliz" steht, kam es in den vergangenen Monaten mehrfach zu Todesdrohungen gegen Antifaschist*innen.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Verschwörungsideologische Sticker in Mitte

    26.11.2021 Bezirk: Mitte
    In der Friedrichstraße und der Georgenstraße in Mitte wurden drei NS-verharmlosender Sticker des internationalen Verschwörungsideolog*innen-Netzwerks "The White Rose" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • AfD-Anhänger provoziert bei Demonstration gegen Gewalt an Frauen

    25.11.2021 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Ein männliches Mitglied der bezirklichen AfD ist bei einer Demonstration von Frauen, Lesben, inter Menschen, nichtbinären Menschen, trans Menschen und agender Menschen zum "Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen" provokativ aufgetreten. Am Auftaktort vor dem Einkaufszentrum "Eastgate" ging er zwei Mal durch die Demonstration. Darauf angesprochen, sagte er, er sei von der bezirklichen AfD und wolle die Demonstration kritisch beobachten. Als er darauf hingewiesen wurde, dass die Anwesenheit von Männern mitten in der Demonstration nicht erwünscht sei, wurde er laut und pöbelte gegen einzelne Demonstrant*innen, bis er polizeilich auf die andere Straßenseite begleitet wurde.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Angriff in der S-Bahn mit schwersten Folgen

    25.11.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein junger Schwarzer Mann mit Gehhilfe wurde von einem weißem Mann in der Ringbahn zunächst rassistisch beleidigt und dann so schwer körperlich verletzt, dass er seit dem Angriff an den Rollstuhl gebunden ist und dauerhaft unter Schmerzen leiden wird.

    Quelle: EOTO
  • Erneut Shoa-verharmlosende Sprüche im Prenzlauer Berg

    25.11.2021 Bezirk: Pankow
    An der Haltestelle Conrad-Blenkle-Straße wurde der Slogan "Damals die Juden - heute die Ungeimpften" entdeckt. Der Slogan setzt Ungeimpfte mit den Opfern der Shoa gleich und verharmlost so den mörderischen Antisemitismus.
    Quelle: Berliner Register
  • Mann bepöbelte mehrfach Personen auf Demonstration gegen Gewalt an Frauen

    25.11.2021 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Ein männlicher Passant hat eine Demonstration von Frauen, Lesben, inter Menschen, nichtbinären Menschen, trans Menschen und agender Menschen zum "Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen" provoziert und angepöbelt. An der Marzahner Promenade bemerkte er die Demonstration und begab sich in die Versammlung hinein. Als er mehrfach höflich gebeten wurde, als Mann die Demonstration zu verlassen, bepöbelte er die Demonstrant*innen mysogin, bis er polizeilich an die Straßenseite begleitet wurde. Wenige Minuten später tauchte er erneut auf, um Demonstrant*innen antifeministisch zu bepöbeln.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Neonazistische Propaganda am Eastgate

    25.11.2021 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Marzahner Promenade und rund um das Einkaufszentrum Eastgate wurden Plakate und Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassistische Diskriminierung bei der Wohnungssuche

    25.11.2021 Bezirk: Neukölln
    Eine Person mit afrikanischem Nachnamen versuchte gemeinsam mit der Beratungsstelle "Fairmieten" eine Wohnung zu finden. Bei einer Bewerbung bekam sie als Absage, dass bereits zu viele Bewerbungen eingegangen wären. Als die Person von Fairmieten eine Bewerbung mit "deutschem" Nachnamen an die gleiche Wohnung schickte, wurde sie eingeladen.
    Quelle: Register Neukölln
  • Antiasiatischer Rassismus beim Einkaufen in Mitte

    24.11.2021 Bezirk: Mitte

    Eine Frau asiatischer Herkunft wurde im Beisein ihrer Tochter in einem Geschäft im Ortsteil Mitte von einer weißen Kundin rassistisch beschimpft und ihr wurde gesagt, sie gehörten nicht nach Deutschland und würden Krankheiten einschleppen.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitische Äußerungen vor Testzentrum in Karlshorst

    24.11.2021 Bezirk: Lichtenberg

    Um etwa 16:00 Uhr kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einen Frau, die keinen Mund-Nasen-Schutz trug, und Wartenden in der Schlange des Corona-Testzentrums der HTW in der Treskow Allee. In dem Streigespräch sagte die Frau in Bezug auf die Coronaschutzmaßnahmen, das "es ja wieder wie 1933" sei. Sie wiederholte dies auch, nachdem sie darauf hingewiesen wurde, dass dies den Holocaust verharmlose. Nachdem eine Person des Testzentrums die Frau wegschickte, entfernte sie sich mit der Aussage, das sei wie in einer Diktatur.

    Quelle: Register TK
  • Antiziganistische Kommentare in lokaler Facebookgruppe

    24.11.2021 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Lokale Medien haben eine Aktion zum internationalen Roma-Tag auf Facebook geteilt. Bei dieser Aktion wurde in 12 Berliner Bezirken die Roma-Flagge vor dem Rathaus gehisst. In einer Marzahn-Hellersdorfer Facebookgruppe wurde der geteilte Artikel mit antiganistischen Aussagen kommentiert.

    Quelle: Amaro Foro
  • III. Weg-Flyer in Berlin-Buch

    24.11.2021 Bezirk: Pankow
    An mehreren Stellen im Ortsteil Buch wurden Flyer auf dem Gehweg gefunden. Diese waren von der neonazitischen Partei III. Weg.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Kameradschaftsbanner in Westend

    24.11.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Beim Fußballspiel der Herren-Regionalliga von Tennis Borussia Berlin gegen FC Carl Zeiss Jena hängten Fußballfans ein Banner mit der Aufschrift "Kameradschaft" in Frakturschrift. Es handelte sich um ein Banner der neonazistischen Hooligangruppe "Kameradschaft Jena-Gladbach". Tennis Borussia Berlin ordnete an, das Banner abzuhängen, was Fans beider Teams mit Applaus befürworteten.
    Quelle: MDR Sport im Osten 21.11.2021, Rechercheportal Jena-SHK
  • NS-verharmlosende Schmierereien an der Karl-Marx-Str.

    24.11.2021 Bezirk: Neukölln
    Mit Bezug auf Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie wurden an mehreren Stellen entlang der Karl-Marx-Straße Schmierereien gemeldet, die sich gegen die aktuellen Maßnahmen wendeten und einen Faschismus herbeifantasierten.
    Quelle: Register Neukölln
  • NS-verharmlosende Schmiererei in Nord-Neukölln

    24.11.2021 Bezirk: Neukölln
    Mit Bezug auf Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie wurde an der Hermannstraße zum Columbiadamm hin eine Schmiererei gemeldet, die sich gegen die aktuellen Maßnahmen wendet und einen Faschismus herbei fantasiert.
    Quelle: Register Neukölln via twitter
  • Rassistische Darstellung auf Wochenmarkt in Charlottenburg

    24.11.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Auf dem Wochenmarkt am Karl-August-Platz befand sich ein Obst- und Gemüsemarktstand mit einem rassistischen Wort im Namen, sowie eine bildliche Darstellung, die in Verbindung mit dem Wort als anti-schwarz rassistisch interpretiert werden kann. Der Stand soll sich dort schon seit längerer Zeit befinden.
    Quelle: Register CW
  • Unterkunft für Geflüchtete mit Feuerwerkskörpern beschossen

    24.11.2021 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Eine kürzlich reaktivierte Unterkunft für Geflüchtete in der Dingolfinger Straße wurde aus einem Auto heraus mit Feuerwerkskörpern beschossen. Einige Bewohner*innen bemerkten den Angriff und informierten den Wachdienst. Als dieser sich dem Auto näherte, entfernten sich die Angreifer*innen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung bei Behörde und der Ausbildungssuche

    23.11.2021 Bezirk: Mitte

    Eine junge Schwarze Frau berichtete, wie sie während der Ausbildungssuche und bei der Ausländerbehörde Rassismus erfahren habe. Sie habe daher keine offiziellen Papiere, nur ein Übergangsvisum. Sie könne aufgrund dessen nicht die Anerkennung ihres ausländischen Abiturs beantragen, wovon wiederum ihr Arbeits- und Aufenthaltsstatus abhängen würden.

    Quelle: EOTO
  • Brandanschlag auf Grünen-Büro in Wittenau

    23.11.2021 Bezirk: Reinickendorf

    In der Nacht zum 23. November verübten Unbekannte einen Brandanschlag auf das Abgeordneten-Büro der Grünen am Eichborndamm in Wittenau. Nur dem Zufall ist es zu verdanken, dass keine Menschen in dem Haus verletzt wurden. Kurz vor 2 Uhr nachts bemerkte eine Passantin die Flammen und alarmierte die Feuerwehr. Diese konnte den Schwelbrand löschen. Vor dem Hintergrund vorangegangener ähnlicher Vorfälle im August und November ist davon auszugehen, dass die Täter*innen aus den Reihen rechter Corona-Leugner*innen stammen.

    Quelle: Tagesspiegel vom 23. November 2021, eigene Recherchen
  • Hakenkreuz auf mobile Toilette geschmiert

    23.11.2021 Bezirk: Neukölln
    In der Fuldastr. wurde ein Hakenkreuz gemeldet, das auf eine mobile Toilette geschmiert wurde. Es wurde von einer anderen Person bereits übermalt.
    Quelle: Register Neukölln
  • NS-relativierende Schmiererei am Kottbusser Tor

    23.11.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Auf einem Mülleimer am Celalettin-Kesim-Platz am Kottbusser Tor wurde eine "Impfen macht frei"-Schmiererei entdeckt. Das Ordnungsamt wurde von der Person, die die Schmiererei entdeckt hatte, aufgefordert, sich um die Entfernung zu kümmern.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Propaganda der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg"

    23.11.2021 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Etkar-André-Straße Ecke Neue Grottkauer Straße sowie am Forum Kienberg wurden Aufkleber und Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Darauf werben sie u.a. für ihre Jugendorganisation.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassistische Diskriminierung im Bereich Wohnen in Reinickendorf

    23.11.2021 Bezirk: Reinickendorf

    In Reinickendorf fand eine rassistische Diskriminierung im Bereich Wohnen/Vermietung statt, die sich auch gegen die Religion und den sozialen Status des Betroffenen richtete. Zum Schutz der Betroffenen wurde der Vorfall anonymisiert.

    Quelle: Beratungsstelle FairMieten - FairWohnen
  • Rassistische Flugblätter in Marzahn

    23.11.2021 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Martha-Arendsee-Straße wurden rassistische Flugblätter der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" verteilt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassistischer Aufkleber in Buckow

    23.11.2021 Bezirk: Neukölln
    In der Rudower Str. wurde ein rassistischer Sticker entdeckt und entfernt, dessen Inhalt explizit anti-Schwarzer Rassismus war.
    Quelle: Register Neukölln
  • Rausschmiss aus Club nach sexueller Belästigung

    23.11.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine Schwarze Frau wurde in einem Friedrichshainer Club von einem weißen Mann sexuell belästigt und bedrängt. Als sie sich verbal wehrte, beleidigte sie der Täter rassistisch. Obwohl es viele Zeug:innen gab, wurde Ihr Aggessivität unterstellt und sie wurde des Clubs verwiesen.

    Quelle: EOTO
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