Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
11.01.2024 Bezirk: BerlinweitEine in Berlin wohnende Person erhielt eine antisemitische E-Mail, die eine jüdische Weltverschwörung imaginiert.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitismus auf Demonstration in Tiergarten
11.01.2024 Bezirk: MitteAuf einer pro-palästinensischen Demonstration vor der Botschaft Südafrikas zeigte eine Teilnehmende ein antisemitisches Schild, das Israel als Apartheidstaat bezeichnete und zum Boykott Israels aufrief.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Aufkleber gegen Antifaschismus in Karow
11.01.2024 Bezirk: PankowAn der Bucher Chaussee Ecke Achillesstraße wurde ein Aufkleber mit einem durchgestrichenen "Antifaschistische Aktion"-Zeichen gefunden. Darüber stand der Slogan "Antifa verbieten".
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen auf Friedhof
11.01.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einem Mülleimer auf dem Friedhof in der Lemkestraße in Mahlsdorf wurden zwei extrem rechte Aufkleber mit der Aufschrift "Zecken boxen" entdeckt und entfernt. Von der extremen Rechten werden Linke und Punks als politische Gegner*innen abwertend als "Zecken" bezeichnet.
Quelle: Augenzeug*in -
Bedrohung durch Neonazi am Arbeitsplatz in Niederschöneweide
11.01.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickEs kam zu einer Beleidigung und bedrohlichem Auftreten eines Neonazis am Arbeitsplatz in Niederschöneweide.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
"III. Weg"-Aufkleber in Hellersdorf-Süd
11.01.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Hellersdorfer Straße Ecke Cecilienstraße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Israel-bezogene antisemitische Schmiererei am Hermannplatz
11.01.2024 Bezirk: NeuköllnAn einer Bushaltestelle am Hermannplatz in Nord-Neukölln wurde eine israelbezogene antisemitische Schmiererei entdeckt.
Quelle: Register Neukölln -
Jugendklub in der Urbanstraße verwüstet und antisemitische Parolen geschmiert
11.01.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Nacht verwüsteten Unbekannte einen Jugendklub in der Urbanstraße. Neben umgeworfenen und beschädigten Schränken wurden u. a. im Innen- und Außenbereich "Fuck Israel"-Parolen geschmiert. Ein Mitarbeiter bemerkte dies gegen 8:00 Uhr und alarmierte die Polizei.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0082, Tagesspiegel vom 12.01.24 -
Rassistische Bedrohung in Steglitz
11.01.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn einer U-Bahn der Linie U9, an der Haltestelle "Rathaus Steglitz", wurde eine Person of Color (PoC) von einer Frau bedroht. Sie drohte der betroffenen Person, diese und "alle weiteren wie dich" zu töten. Nachdem die betroffene Person die Frau mehrmals aufforderte zu gehen, ließ sie von der betroffenen Person ab. Andere Fahrgäste schritten nicht ein.
Quelle: Bürger*innenmeldung über Meldeformular -
Rassistische Diskriminierung an Schule
11.01.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einer Schule im Bezirk Marzahn-Hellersdorf fand eine anti-Schwarze rassistische Diskriminierung statt. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: NARUD e.V. -
Rassistische Diskriminierung durch Ausländerbehörde
11.01.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin Schwarzer Minderjähriger wurde bei der Ausländerbehörde rassistisch diskriminiert. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.
Quelle: EOTO -
Rassistische Pöbelei und Abschiebepläne in Ausschuss-Sitzung
11.01.2024 Bezirk: LichtenbergIn einer Sitzung des Schulausschusses äußerte sich, laut Tagesspiegel, ein Vertreter der AfD rassistisch über unbegleitete minderjährige geflüchtete Jugendliche. Der AfD-Politiker äußerte, dass Kinder, die kein Deutsch sprechen, doch zurück in ihre Heimat sollten.
Quelle: Artikel des Tagesspiegel vom 15.01.2024 -
Angriff eines AFD-Politiker auf einen Passanten in Pankow
10.01.2024 Bezirk: PankowLaut einem Video wurde ein AFD-Politiker in Pankow am Hugenottenplatz gefilmt, als er AFD-Wahlplakate aus einem Auto holte. Als der AFD-Politiker dies bemerkte, griff er die filmende Person an.
Quelle: NEA (Antifa-Nordost) -
Antisemitische Propaganda in Nord-Neukölln
10.01.2024 Bezirk: NeuköllnIn Nord-Neukölln wurden Plakate, die die von der Hamas am 7. Oktober 2023 entführten Geiseln zeigten, abgerissen und mit Sprüchen wie „Zionism = [Hakenkreuz]“ beschmiert.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Nord-Neukölln
10.01.2024 Bezirk: NeuköllnAn der Bushaltestelle am Hermannplatz wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
10.01.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
10.01.2024 Bezirk: BerlinweitBei diversen jüdischen und nicht-jüdischen Organisationen ging eine verschwörungsideologische antisemitische Massen-E-mail ein.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer und NS-verherrlichender Schriftzug im Prenzlauer Berg
10.01.2024 Bezirk: PankowAn der Eldenaer Straße Ecke James-Hobrecht-Straße wurde ein antisemitischer und NS-verharmlosender Schriftzug an einer Hauswand gefunden. Der Wortlaut lautete: "Your brainlesness led to Auschwitz. Free Palestine" (deutsch: Eure Hirnlosigkeit führte nach Auschwitz. Befreit Palästina). Der Vergleich des Nahostkonflikts mit der Shoa wurde als NS-Verharmlosung und als antisemitische Täter-Opfer-Umkehr gewertet.
Quelle: Berliner Register via Signal -
Antisemitische Veranstaltung in Tempelhof-Schöneberg
10.01.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAuf einer Versammlung am Wittenbergplatz wurden antisemitische Schilder gezeigt und eine antisemitische Parole gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber von "Der III. Weg" in Waidmannslust
10.01.2024 Bezirk: ReinickendorfIn der Nähe des S-Bahnhofes Waidmannslust sind wiederholt Aufkleber vom "III. Weg" gesehen und entfernt worden. Ein Aufkleber trug die Aufschrift "Familienglück statt LGBTQ". Weitere waren rassistisch oder antisemitisch.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Bedrohung von Mitarbeitenden des Zentrum für Demokratie in Niederschöneweide
10.01.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Nachmittag klopfte ein Mann am Zentrum für Demokratie an die Tür. Als ein Mitarbeiter öffnete, pöbelte der Mann aggressiv und versuchte seinen Fuß in die Tür zu stellen, was er zum Glück nicht schaffte. Dabei sagte er: "Seit ihr hier seid, geht alles den Bach runter!" Nachdem die Tür geschlossen war, rief er laut: "Letzte Warnung - das ist die letzte Warnung!" und machte dabei Drohgebärden.
Der Täter war bereits vor 10 Jahren Teil der organisierten Neonazi-Szene in Schöneweide und zog sich dann zurück. Er fiel bereits im vergangenen Jahr bei mehreren Straßenfesten auf.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Extrem rechte Aufkleber in Friedrichshagen
10.01.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Ahornallee/ Aßmannstr. in direkter Nähe zur Wilhelm-Bölsche-Schule wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich für die Freiheit sog. "politischer Gefangener" einsetzt. Bei den Gefangenen handelt es sich zum großen Teil um Menschen, die wegen der Leugnung des Holocaust im Gefängnis sind.
An der Ecke Drachholzstr./ Scharnweber Str. wurde ein rassistischer Aufkleber eines neonazistischen Onlinehandels entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber wird "Abschiebung statt Böllerverbot" gefordert.Quelle: Zentrum für Demokratie -
Extrem rechter Aufkleber in Plänterwald
10.01.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Supermarkt an der Ecke Orionstr./ Dammweg wurde ein extrem rechter Aufkleber eines neonazistischen Onlinehandels entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
"GegenUni"-Aufkleber im Prenzlauer Berg
10.01.2024 Bezirk: PankowAn der Haltestelle Prenzlauer Allee Ecke Danziger Straße wurde ein Aufkleber von "GegenUni" entdeckt und entfernt. "GegenUni" ist ein Projekt der sogenannten Neuen Rechten, das versucht, theoretische Grundlagen für ein extrem rechtes Lager zu erarbeiten und zu vermitteln.
Quelle: NEA (Antifa-Nordost) -
Im Bezirk ereignete sich ein Racial-Profiling-Vorfall
10.01.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine Schwarze Person mit ungesichertem Aufenthalt und Arbeitsverbot erlebte Racial Profiling. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.
Quelle: EOTO -
Magazin mit LGBTIQ*-feindlichen Aussagen erschienen
10.01.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfEin ehemaliger AfD-Politiker, der bereits in der Vergangenheit durch Kontakte in die extrem rechte Szene aufgefallen ist, veröffentlicht regelmäßig ein Online-Magazin für den Bezirk. In der Dezemberausgabe, die im Januar 2024 erschienen ist, äußert er sich abfällig zu vielfältigen Lebensweisen, wie Patchworkfamilien oder gleichgeschlechtlicher Elternschaft. Gegen Transpersonen richtet er sich gezielt mit der Aussage von der „Geschlechtsverstümmleung [sic] vorgesehene Kinder und Jugendliche“. Vielfältige Lebensweisen bezeichnet er als „Satanismus“. Immer wieder äußert er sich gegen die „woke“ Gesellschaft und hofft auf „Erlösung“ von vielfältigen Lebensweisen.
Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf -
"Nazi Zone"-Schmiererei in Karow
10.01.2024 Bezirk: PankowIn der Busonistraße wurde eine extrem rechte Schmiererei gefunden. Der Slogan war "Nazi Zone".
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Neonazistische Aufkleber am Cecilienplatz
10.01.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfNahe des Hellersdorfer Cecilienplatzes wurden neonazistische zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", u.a. mit LGBTIQ*-feindlichem Inhalt, entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
NS-verharmlosendes Verhalten in einer Oberschule in Treptow-Köpenick
10.01.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickEine Lehrkraft hat sich während des Unterrichts an einer Oberschule NS-verharmlosend geäußert und verhalten.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Plakat für LGBTIQ*-Rechte in Pankow zerrissen
10.01.2024 Bezirk: PankowAn der Straßenbahnhaltestelle Würtzstraße wurde ein LGBTIQ*-Plakat abgerissen, auf dem "Schau nicht weg bei Queerfeindlichkeit und misch dich ein!" stand. Die Scheibe der Werbevitrine wurde ebenfalls zerstört.
Quelle: Berliner Register via Signal -
Rassistischer Aufkleber vor Kindertagesstätte
10.01.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfVor einer Kindertagesstätte nahe des S-Bahnhofes Kaulsdorf wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Rechte Edding-Schmiererei im Bahnhof
10.01.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einem Pfeiler am Gleis des S- und U-Bahnhofes Wuhletal wurde eine rassistische und den Nationalsozialismus verherrlichende Edding-Schmiererei entdeckt und entfernt. Geschrieben waren zwei Sig-Runen sowie die Worte "Kanake raus".
Quelle: Augenzeug*in -
Antimuslimische Schmiererei in S-Bahn am Südkreuz
09.01.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIn der S-Bahnlinie S2 Südkreuz Richtung Teltow Stadt wurde im Zug eine Schmiererei, die Parole „Moslems Not Welcome“ mit Edding geschrieben, entdeckt.
Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf -
Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung bei Behörde in Mitte
09.01.2024 Bezirk: MitteBei einer Behörde im Bezirk Mitte kam es zu einem Vorfall von anti-Schwarzer rassistischer Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung in Mitte
09.01.2024 Bezirk: MitteEine Schwarze Person mit Kind erlebte rassistische Diskriminierungen in einer Sammelunterkunft im Bezirk Mitte.
Quelle: EOTO -
Anti-Schwarz-Rassistische Diskriminerung in Schule
09.01.2024 Bezirk: BerlinweitEin Schwarzer Junge erlebte eine rassistische Diskriminierung in der Schule durch Mitschüler*innen.
Quelle: EOTO- Each One Monitoring -
Antisemitische Propaganda am Kottbusser Tor
09.01.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm U-Bhf. Kottbusser Tor wurde an eine Wand der Spruch "FFROM THE RIVER TO THe sea PALESTINE will be FREE" (Schreibweise übernommen) geschmiert.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Aufkleber der extremen Rechten an der Landsberger Allee
09.01.2024 Bezirk: LichtenbergAn der Landsberger Allee wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten bemerkt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Beleidigung gegen politische Gegnerschaft
09.01.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergNachdem "Der III. Weg" in mehreren Ortsteilen in Köpenick in Briefkästen geflyert hatte, haben aktive Menschen aus dem Bezirk genau an diesen Stellen Aufklärungsflyer in den Briefkästen verteilt. Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus erhielt daraufhin anonyme Post, in der sie als "Denunzianten und Sackratten" beschimpft wurde.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Diskriminierung am Aufenthaltsort
09.01.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine gesundheitlich eingeschränkte Schwarze Person erlebte Diskriminierung in einer Sammelunterkunft. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.
Quelle: EOTO -
Diskriminierung russischer Geflüchteter in Reinickendorf
09.01.2024 Bezirk: ReinickendorfBewohnende einer Unterkunft für Geflüchtete in Reinickendorf berichteten, dass Mitarbeitende russische Staatsangehörige diskriminiert hätten, indem sie ihre Dokumente nicht entgegengenommen hätten.
Quelle: Berliner unabhängige Beschwerdestelle (BuBs) -
Erneut "III. Weg"-Aufkleber im U-Bahnhof Kienberg
09.01.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn den Gleisen des U-Bahnhofs Kienberg wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
09.01.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf der Spindlersfelder Brücke wurden drei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer der Aufkleber richtete sich gegen Antifaschist*innen und rief zu Gewalt auf. Er stammt von den Autonomen Nationalisten Berlin. Ein weiterer Aufkleber verherrlichte Rudolf Heß, ein anderer hatte die Aufschrift "NAZI KIEZ".
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Extrem rechte Symbolik auf Demonstration
09.01.2024 Bezirk: MitteAuf der Straße des 17. Juni demonstrierten erneut Personen mit ihren Fahrzeugen gegen die geplante Streichung von Subventionen in der Landwirtschaft. An einem Traktor war die Fahne der "Landvolkbewegung" angebracht. Diese war eine völkische und antisemitische Bewegung in den 1920er Jahren. Personen aus dem Reichsbürger*innenmilieu und der verschwörungsideologischen Szene versuchten Anschluss an die Veranstaltung zu finden, in dem sie die, zum Teil auch über Nacht in ihren Fahrzeugen ausharrenden, Teilnehmenden mit Lebensmitteln versorgten.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Graffiti gegen politische Gegner*innen
09.01.2024 Bezirk: NeuköllnAuf einem Mülleimer in der Nähe des U-Bahnhofes Lipschitzallee in Gropiusstadt wurde der Schriftzug "Linke raus!" entdeckt.
Quelle: Register Neukölln -
Hakenkreuz und extrem rechte Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
09.01.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Ribnitzer Straße wurde ein Hakenkreuz und mehrere Aufkleber der extremen Rechten bemerkt. Das Hakenkreuz wurde unkenntlich gemacht. Die Aufkleber kommen aus einem extrem rechten Versandhandel und richten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Ein weiterer Aufkleber verherrlicht den Nationalsozialismus, zeigt die Reichsflagge und titelt: "Tradition schlägt jeden Trend".
Quelle: Gangway Hohenschönhausen -
"III. Weg"-Aufkleber im Flora-Kiez
09.01.2024 Bezirk: PankowIn der Florastraße wurden an dem Unabhängigen Jugendzentrum Pankow (JUP) mehrere (mindestens 12) Aufkleber der extrem rechten Partei "Der III. Weg" an der Tür angebracht.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Neonazi-Aufkleber im U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße
09.01.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einem Fahrscheinautomat im U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße wurde ein neonazistischer Aufkleber mit einer abgebildeten Reichsfahne entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
NS-verherrlichende Kleidung in Alt-Hohenschönhausen
09.01.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Tram M8 in Richtung Lüneburger Str. wurde auf Höhe der Station KEH ein Mann bemerkt, der eine Jacke mit Aufnähern trug, die den Nationalsozialismus verherrlichen. Auf der Jacke befand sich ein SS-Totenkopf. Das Zeigen des SS-Totenkopf ist in Deutschland strafbar. Neonazis nutzen das Symbol oft in abgewandelter Form um ihr extrem rechtes Gedankengut zur Schau zu stellen.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassismus in Unterkunft
09.01.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine Schwarze Person erlebte rassistische Diskriminierung durch Sozialarbeiter*innen in einer Sammelunterkunft. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.
Quelle: EOTO