Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
19.09.2023 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn Alt-Marzahn wurde ein Hakenkreuz an den Pfeiler eines Verkehrsschildes geschmiert.Quelle: Augenzeug*in
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LGBTIQ*-feindliche Pöbelei im Gericht
19.09.2023 Bezirk: MitteIm Kriminalgericht Moabit pöbelte ein Mann LGBTIQ-feindlich. Er sagte: „Du brauchst mich nicht anzuschwulen! Ich bin anti-schwul!“ und „Für mich sind Schwule minderwertig, Homosexualität ist für mich ekelerregend.“
Quelle: Berliner Zeitung vom 19.09.2023 -
Massive III. Weg-Propaganda am Kastanienboulevard
19.09.2023 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Kastanienboulevard wurden mehrere Aufkleber und Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
NS-relativierender Aufkleber in Köpenick-Nord
19.09.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Bushaltestelle S-Bhf. Köpenick in der Mahlsdorfer Str. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der die Bombardierung Dresdens im 2. Weltkrieg NS-relativistisch verklärt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
NS-verherrlichender Schriftzug in der Köpenicker Altstadt
19.09.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Jägerstr. wurde an einer Hauswand der Schriftzug "NS JETZT!" entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Queerfeindlicher Aufkleber in Wittenau
19.09.2023 Bezirk: ReinickendorfAn der Ecke Roederallee Am Nordgraben wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "# Stolzmonat" gesehen und entfernt. Unter dem Hashtag wendete sich die extreme Rechte gegen queere Menschen.
Quelle: Register Reinickendorf -
Rassistische Pöbelei in Friedrichshagen
19.09.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Bölschestr. wurde eine Frau, die ein Kopftuch trug und auf dem Bürgersteig mit ihrem Fahrrad fuhr, rassistisch von einem älteren Mann beschimpft. Eine Passantin reagierte und wies den Mann auf seine rassistische Aussage hin.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Stromkasten mit der Reichskriegsflagge in Pankow besprüht
19.09.2023 Bezirk: PankowIn der Elsa-Brändströmstr. Ecke Eschengraben in Pankow wurde ein Stromkasten mit der Reichskriegsflagge besprüht.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Andauernder Shitstorm gegen die Berliner Register
18.09.2023 Bezirk: BerlinweitIn der Woche erschienen drei diffamierende Veröffentlichungen gegen die Berliner Register. In den Artikeln der zum Teil rechten Publikationen (Heimatkurier, NachDenkSeiten), sowie einem tausendfach geklickten Youtube-Video und einem Video eines AfD-Politikers auf der Plattform „X“ (ehemals Twitter) wurde die Arbeit der Berliner Registerstellen diskreditiert. Ihnen wurde vorgeworfen nach Vorbild der Stasi in der DDR bzw. der Gestapo im Nationalsozialismus zur Denunziation von Personen aufzurufen und mit erfundenen Vorfällen die öffentliche Meinung zu manipulieren. Infolge der Falschdarstellungen erhielt die Koordinierung der Berliner Register 40 Falschmeldungen über das Online-Formular, sowie zahlreiche beleidigende E-Mails und Anrufe. Dies war bereits die vierte Woche innerhalb eines über mehrere Wochen anhaltenden „Shitstorms“ gegen die Berliner Register.
Mehr Informationen zu dem "Shitstorm" gibt es Hier.
Quelle: Berliner Register -
Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung von aus der Ukraine geflüchteter Person
18.09.2023 Bezirk: MitteEine aus der Ukraine geflüchtete Schwarze Person wurde im Bezirk Mitte rassistisch diskriminiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Horoya Coalition -
Antiziganistische Beleidigung durch Hausbesitzer in Neukölln
18.09.2023 Bezirk: NeuköllnEin Hausbesitzer trifft sich mit Mitarbeitenden vom Bau-und Wohnungsamt in einem Wohnhaus in Neukölln. Dabei macht er rassistische Äußerungen über die Bewohner*innen des Hauses und sagt: „Hier wohnen nur [Z-Wort], die das Haus nicht sauber halten. Wir haben keinen Bock mehr auf diese Leute“. Außerdem merkt er an, dass bereits (unberechtigte) Kündigungen angedroht wurden.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Behindertenfeindlichkeit in Schule in Charlottenburg-Wilmersdorf
18.09.2023 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEs fand ein behindertenfeindlicher Vorfall in einer Schule statt. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen -
Hakenkreuz in Nord-Neukölln
18.09.2023 Bezirk: NeuköllnIm Mittelweg in Nord-Neukölln wurde auf den Boden ein Hakenkreuz gesprayt.
Quelle: Register Neukölln -
"III. Weg"-Sticker auf Plakat der "Letzten Generation"
18.09.2023 Bezirk: SpandauAn einem Stromkasten vor einem Haus in der Mönchstraße, in der Nähe des Marktplatzs Spandau, klebte auf einem Plakat der Klimaaktivist*innen "Letzte Generation" ein riesiger Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg". Der Stromkasten befindet sich gegenüber dem Bezirksbüro von Bündnis 90/ Die Grünen.
Quelle: Register Spandau -
Israelbezogene antisemitische Schmiererei am Hermannplatz
18.09.2023 Bezirk: NeuköllnAuf dem Säulendenkmal mit den tanzenden Figuren auf dem Hermannplatz wurde eine aufgemalte Israelfahne druchgestrichen und darunter "Apartheid" geschmiert.
Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin) -
LGBTIQ*-feindlicher Angriff in der Ederstraße
18.09.2023 Bezirk: NeuköllnIn der Ederstraße in Nord-Neukölln wurde ein lesbisches Paar von fünf bis sechs jungen Menschen angegriffen. Das Paar wurde im Vorbeigehen von den Jugendlichen angepöbelt, woraufhin eine verbale Auseinandersetzung zwischen den Beteiligten entstand. Im Zuge dessen schlug einer der Jugendlichen der 39-jährigen Frau ins Gesicht. Die 27-jährige Begleiterin versuchte den Angreifer zu konfrontieren und wurde daraufhin mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Beide Frauen mussten stationär behandelt werden.
Quelle: Berliner Morgenpost vom 19.09.2023, queer.de 19.09.2023, Polizeimeldung vom 19.09.2023 (Nr. 1711) -
Rassistische Pöbelei in Berlin
18.09.2023 Bezirk: BerlinweitEine Frau rief bei einer Dokumentationsstelle für Antiziganismus in Berlin an. Sie behauptete in dem Gespräch in Bezug auf Antiziganismus, Sinti*zze und Rom*nja seien ja selbst die Aggressor*innen und seien daher Schuld an der gegen sie gerichteten Diskriminierung. Dies kann als eine Täter-Opfer-Umkehr und als Leugnung von Antiziganismus verstanden werden.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Rassistische Pöbelei in Berlin
18.09.2023 Bezirk: BerlinweitEine Person rief eine Berliner Selbstorganisation von Rom*nja an und stellte Antiziganismus in Frage. Sie behauptete, „Sinti“ würden Straftaten begehen und würden sich selbst rassistisch verhalten. Dies ist eine Täter-Opfer-Umkehr und kann als Leugnung von Antiziganismus verstanden werden. Außerdem kriminalisierte sie Sinti*zze, was einem antiziganistischem Vorurteil entspricht.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Rassistischer und sozialchauvinistischer Übergriff in der U8
18.09.2023 Bezirk: MitteIn einer U-Bahn der Linie U8 kam es zu einem Angriff. Eine schwangere Frau, die ein Kopftuch trug, wurde von einem Mann angepöbelt, als sie an diesem und seiner Begleiterin vorbeilief. Der Mann beschwerte sich, dass sie zu nah an seinem Hund vorbeigegangen sei und beleidigte sie rassistisch. Verschiedene Personen solidarisierten sich mit der Betroffenen, darunter ein BIPOC-Mann, der neben dem Paar saß. Während sich die Betroffene entfernte, bedrohte der Pöbler den neben ihm sitzenden Mann. Die Situation beruhigte sich etwas, bis ein älterer Mann einstieg und nach Geld fragte. Der Pöbler beleidigte den älteren Mann sozialchauvinistisch, worauf der neben ihm sitzende Mann etwas entgegnete. Der Pöbelnde stand auf und schlug dem Mann ins Gesicht. Mehrere Personen schritten daraufhin ein und stellten sich vor den Angegriffenen. Das Paar verließ an der nächsten Station die U-Bahn.
Quelle: Meldeformular des Berliner Registers -
Schmiererei gegen Antifaschismus in Karlshorst
18.09.2023 Bezirk: LichtenbergIn der Treskowallee wurde auf einen Kasten mit Streugut mit schwarzer Farbe "FCK AFA" gesprüht. Die Abkürzung steht für Antifaschistische Aktion.
Quelle: Lichtenberger Register -
Verschwörungsideologische Demonstration in Schöneberg-Nord
18.09.2023 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEine Demonstration sogenannter Querdenker*innen und Sympathisant*innen der Partei „Die Basis“ zog vom Rathaus Schöneberg zum Winterfeldtplatz. An der Demonstration nahmen maximal 15 Personen teil. Während mindestens einer der wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen wurde die Zeitung „Demokratischer Widerstand“ verteilt. Personen aus diesem Spektrum demonstrieren öfter mit Mitgliedern der extremen Rechten.
Quelle: Einzelperson über Twitter -
Verschwörungsideologischer Aufkleber am Plötzensee
18.09.2023 Bezirk: MitteAuf einem Parkweg am Plötzensee im Ortsteil Wedding wurde ein Aufkleber der verschwörungsideologischen extrem rechten Gruppierung "Studenten stehen auf" entdeckt und entfernt.
Quelle: Meldeformular des Berliner Registers -
Antimuslimisch-rassistische Beleidigung in Wedding
17.09.2023 Bezirk: MitteEs ereignete sich eine antimuslimisch-rassistische Beleidigung in Wedding. Auf Wunsch der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antisemitische Beleidigung in Treptow-Köpenick
17.09.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Bezirk wurde eine antisemitische Beleidigung dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: RIAS Berlin -
Antiziganistische Beleidigung in Charlottenburg-Nord
17.09.2023 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm U-Bahnhof Jungfernheide wurde eine Familie antiziganistisch beleidigt. Ein Mann beschimpfte sie mit dem rassistischen Z-Wort und rief dann "Sieg Heil!". Von den Passant*innen schritt niemand ein.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Beleidigung wegen chronischer Krankheit in Mitte
17.09.2023 Bezirk: MitteEin Mann wurde durch eine Nachbarin aufgrund seiner chronischen Erkrankung beleidigt. Die Nachbarin hatte sich in der Vergangenheit bereits mehrfach über seine Erkrankung lustig gemacht.
Quelle: Meldeformular des Berliner Registers -
Hitlergruß und "Sieg Heil"-Rufe im Olympiastadion
17.09.2023 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm Olympiastadion wurde von einem Fußballfan von Eintracht Braunschweig beim Einlass ein Hitler-Gruß gezeigt. Weiterhin haben sich Eintracht-Braunschweig-Fans wenig später im Zwischenraum vor den Getränkeständen im Auswärtsblock mit "Sieg Heil"-Rufen begrüßt. Dies fand statt beim Spiel der Zweiten Fußballbundesliga Herren von Hertha BSC Berlin gegen BTSV Eintracht Braunschweig.
Quelle: RIAS Berlin -
LGBTIQ*-feindliche massive Bedrohung in der U8
17.09.2023 Bezirk: MitteEine nicht-binäre und schwerbehinderte Person wurde in der U8 zwischen den Stationen Jannowitzbrücke und Heinrich-Heine-Straße gegen Abend von einem ca. dreißigjährigen Mann aus LGBTIQ*Feindlichkeit massiv u.a. mit dem Tod bedroht.
Quelle: Meldeformular des Berliner Registers -
Neonazi-Aufkleber im U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord
17.09.2023 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber propagiert Gewalt gegen politische Gegner*innen.Quelle: Augenzeug*in -
Neonazi-Aufkleber vor Geflüchtetenunterkunft
17.09.2023 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einem Verkehrsschild neben einer Geflüchtetenunterkunft in der Louis-Lewin-Straße wurden zwei neonazistische Aufkleber entdeckt und entfernt.Quelle: Augenzeug*in -
Pöbelei gegen Entfernen von Neonazi-Propaganda
17.09.2023 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Kastanienboulevard klebte ein unbekannter Mann Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg". Als eine Person die illegal angebrachten Aufkleber entfernte, wurde diese von dem unbekannten Mann aggressiv angepöbelt.
Quelle: Augenzeug*in -
Rassismus an einer Grundschule in Spandau
17.09.2023 Bezirk: SpandauEine Mutter meldete persönlich, dass ihr Kind an seiner Grundschule regelmäßig durch Mitschüler*innen rassistisch beleidigt wird, an der Schule selbst und in der Chatgruppe der Klasse. Nach Gesprächen mit Klassen- und Schulleitung wurden Elterngespräche und ein Antirassismus-Projekt durchgeführt, was bisher nicht zu einer Verbesserung der Situation führte.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistische Pöbelei auf einem Spielplatz im Weitlingkiez
17.09.2023 Bezirk: LichtenbergAuf einem Kinderspielplatz in der Sophienstr. pöbelte eine Frau gegen 11:30 Uhr lautstark rassistische Dinge und verhielt sich aggressiv. Sie positionierte sich neben einer migrantischen Familie, schoss einen Fußball und rief dabei "Schöne Grüße von den Ausländern". Die Familie mit Kindern entfernte sich daraufhin von dem Sportplatz.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistischer Aufkleber am U-Bahnhof Elsterwerdaer Platz
17.09.2023 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Anzeigetafel der Bushaltestelle am Elsterwerdaer Platz wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.Quelle: Augenzeug*in -
Rassistischer Aufkleber von AfD-Jugendorganisation
17.09.2023 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Ecke Am Rosenhag/Kleeackerweg in Mahlsdorf wurde ein rassistischer Aufkleber der "Jungen Alternative" entdeckt und entfernt.Quelle: Augenzeug*in -
Rassistischer Vorfall im Wohnumfeld
17.09.2023 Bezirk: Marzahn-HellersdorfEs kam zu einem rassistischen Vorfall in einem Wohnumfeld. Zum Schutz der betroffenen Personen wurden Details des Vorfalls anonymisiert.
Quelle: Augenzeug*in -
Rechte Aufkleber in Heinersdorf
17.09.2023 Bezirk: PankowAn der Haltestelle "Am Wasserturm" wurden verschiedene (extrem) rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sechsmal gab es Aufkleber mit dem Slogan "Deutschland ist bunt genug" (1-Prozent), fünfmal den Slogan "FCK ANTIFA" (=Scheiß Antifaschismus) und 27-mal waren Aufkleber mit LGBTIQ*feindlichen Inhalten zu sehen. Letztere zeigten die Abbildung eines Mannes, einer Frau und zwei Kindern, die unter einem Regenschirm standen. Der Slogan dazu war: "Wir sind normal, wir sind immun". Dazu stand die URL zu einem extrem rechten Onlineversandhandel (FSN TV).
Quelle: NEA (Antifa-Nordost) -
Antifeministische Demonstration durch Mitte
16.09.2023 Bezirk: MitteIn Tiergarten kam es zu einer antifeministischen Demonstration. Die 3000 Teilnehmenden des "Marsch für das Leben" forderten ein Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen. Mehrfach wurden dabei Schwangerschaftsabbrüche mit der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik gleichgesetzt. Auf von den Veranstalter*innen verteilten Schildern wurden Schwangerschaftsabbrüche mit der Ermordung "unwerten Lebens" im Nationalsozialismus gleichgesetzt. Ein Teilnehmer trug ein T-Shirt mit einer Aufschrift, welche Abtreibungen mit dem Holocaust gleichsetzte. Neben verschiedenen christlichen Gruppen waren auch Mitglieder der extremen rechten Gruppen anwesend. Ein Teilnehmer zeigte eine bei amerikanischen Rassist*innen verbreitete Geste.
Quelle: Registerstelle Mitte, Taz.de vom 16.09.2023, Taz.de vom 18.09.2023 -
Antimuslimische und andere Schmierereien in Mariendorf
16.09.2023 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAn der Bushaltestelle Am Heidefriedhof in Alt-Mariendorf, wurde die antimuslimische Schmiererei „Islam raus“ neben AFD-Schmierereien und die Parole „Zecken boxen“ entdeckt und enfernt.
Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/ -
Anti-Schwarze rassistische und LGBTIQ*-feindliche Beleidigung von aus der Ukraine geflüchteter Person
16.09.2023 Bezirk: MitteEine aus der Ukraine geflüchtete Schwarze Person wurde im Bezirk Mitte rassistisch und LGBTIQ*-feindlich beleidigt. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Horoya Coalition -
Anti-Schwarzer Rassismus im Geschäft in Mitte
16.09.2023 Bezirk: MitteIn einem Schuhgeschäft in Mitte wurde eine Schwarze Kundin von den beiden Angestellten gezielt übersehen und nicht bedient.
Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung -
Antiziganistische Stereotype bei Durchsage am Hauptbahnhof
16.09.2023 Bezirk: MitteIn einer Durchsage am Hauptbahnhof, in der dazu aufgerufen wurde, niemandem Geld zu geben, der danach fragt oder bettelt, wurden dabei antiziganistische Stereotype verwendet.
Quelle: Amaro Foro/DOSTA -
Extrem rechter Aufkleber in Charlottenburg
16.09.2023 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Berliner Straße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: hass-vernichtet.de -
Extrem rechter Aufkleber in Charlottenburg-Nord
16.09.2023 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm S-Bahnhof Jungfernheide wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt, der sich gegen Kommunismus und Antifa richtete. Abgebildet waren zudem ein durchgestrichenes Hammer & Sichel- Symbol, sowie eine Zeichnung eines oberkörperfreien Mannes mit einem Tattoo eines Eisernen Kreuzes und der "Schwarzen Sonne".
Quelle: Register CW via Signal -
Hakenkreuze und Sticker von "Der III. Weg" in Rudow
16.09.2023 Bezirk: NeuköllnZwischen dem Neudecker Weg und der Straßenecke Selgenauer Weg/Neuhofer Straße wurden zwei große Hakenkreuzschmierereien entdeckt. Außerdem wurden dort 14 Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" gesichtet. Hakenkreuze und Aufkleber wurden entfernt.
Quelle: hass-vernichtet.de -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in der Altstadt Spandau
16.09.2023 Bezirk: SpandauIn der Carl-Schurz-Straße/ Ecke Charlottenstraße wurden auf einer Laterne zwei LGBTIQ*-feindliche Aufkleber entdeckt. Auf dem einen war ''NORMAL STATT DIVERS'' mit Abbildungen von einem heterosexuellen und einem gleichgeschlechtlichen Paar zu lesen bzw. zu sehen. Auf dem zweiten Aufkleber stand ''AUS ANNE WIRD FRANK. DAS IST DOCH KRANK!'' zu lesen.
Quelle: Register Spandau -
NS-verherrlichender Aufkleber in Müggelheim
16.09.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickAn dem Haltestellenschild Ludwigshöheweg wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "I (Herz) HTLR" ("Ich liebe Hitler") entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Rassistische Beleidigung in Mitte
16.09.2023 Bezirk: MitteIn der Friedrichstraße beleidigte ein Mann Passant*innen mit anti-asiatischen rassistischen Schimpfwörtern.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
Rassistische Pöbelei und LGBTIQ*-feindliche Drohung in Alt-Hohenschönhausen
16.09.2023 Bezirk: LichtenbergAm Allee-Center beleidigte gegen 18:00 Uhr eine Frau eine Familie mit Kindern rassistisch. Als sich eine Person einmischt und die Frau konfroniert, beleidigt die Frau die Person LGBTIQ*-feindlich als "Schwuchtel". Mehrfach droht die Frau der Person Gewalt an. Die Gewaltandrohungen und Beleidigungen sind LGBTIQ*-feindlich. Ein Mitarbeiter eines Restaurants mischte bei den Gewaltandrohungen in das Geschehen ein und bat die Frau den Laden zu verlassen.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistischer Angriff in Baumschulenweg
16.09.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Nacht pöbelte ein Mann in der S-Bahn zwei Studierende aus rassistischer Motivation an, weil es ihn störte, dass sie sich unterhielten. Anschließend griff der Täter die männliche Person an. Die Betroffenen verließen am S-Bhf. Baumschulenweg die Bahn.
Quelle: Zentrum für Demokratie