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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Verschwörungsideologischer Autokorso mit Beginn in Westend

    03.12.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Von 17 bis 22 Uhr fand ein verschwörungsideologischer Autokorso statt, welcher am Olympsichen Platz in Westend startete und durch Charlottenburg nach Schöneberg und Mitte führte. Auf den an den Fahrzeugen angebrachten Plakaten wurden die Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie u.a. mit der Verfolgung von Jüdinnen*Juden im Nationalsozialismus verglichen.

    Quelle: Register CW via Twitter, Berlin gegen Nazis
  • Arztpraxis verweigert Terminvergabe aus rassistischen Gründen

    02.12.2021 Bezirk: Spandau

    Eine Frau aus Moldawien hatte einen Online-Termin bei einer Hausärztin gebucht. Als sie wegen einer Nachfrage in der Praxis anrief, wurde ihr der Termin abgesagt mit der Begründung, für Moldawier gebe es bei ihnen keine Termine. (Datum anonymisiert)

    Quelle: Berliner Register
  • Chanukka-Leuchter beschädigt

    02.12.2021 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Ein Chanukka-Leuchter und ein Info-Schild, auf dem ein "Fröhliches Chanukka" gewünscht wurde, wurden am Bayerischen Platz in Schöneberg beschädigt.

    Quelle: Tagesspiegel, 8.12.21
  • Neonazipartei verteilt Flugblätter

    02.12.2021 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Marzahner Promenade und der Märkischen Allee wurden Flugblätter der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" in Briefkästen eingeworfen. Auf den Flugblättern werben sie für einen Parteistand wenige Tage später am "Eastgate".
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassismus durch Ausländerbehörde

    02.12.2021 Bezirk: Berlinweit

    Ein junger Schwarzer Mann aus den USA, mit Tochter, erfuhr Rassismus bei der Ausländerbehörde. Die Aktualisierung seines Aufenthaltstitels wurde deshalb stark erschwert. Dadurch es kam zur Aussetzung der Auszahlung seines ALG II und führte und zum Verlust seiner Wohnung.

    Quelle: Each One Monitoring
  • Rassistische Postings auf Neuköllner AfD-Facebook-Seite

    02.12.2021 Bezirk: Neukölln
    Auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichte die Neuköllner AfD im Dezember mindestens ein rassistisches Posting. Darin wurden Menschen, die an der polnischen Grenze festsitzen, als "illegale Migranten" bezeichnet. In einem anderen Posting wurde von der "Verteidigung des christlichen Europas" geschrieben.
    Quelle: Register Neukölln
  • Strukturelle Benachteiligung an Schule

    02.12.2021 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An einer Schule in Steglitz-Zehlendorf wurde eine strukturelle Benachteiligung gemeldet. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • Strukturelle Benachteiligung an Schule

    02.12.2021 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An einer Schule in Steglitz-Zehlendorf wurde eine strukturelle Benachteiligung gemeldet. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • Verschwörungsideologische Querfront-Kundgebung vor Parteizentrale der Linken

    02.12.2021 Bezirk: Mitte
    Vor dem Karl-Liebknecht-Haus, der Parteizentrale der Linken in Mitte, fand um 15.00 Uhr eine verschwörungsideologische Querfront-Kundgebung mit ca. 15 Teilnehmenden statt, mit der gegen die Forderung der Parteivorstandsmehrheit vom Vortag nach einer Impfpflicht und gegen "Anfeindungen gegen Sahra Wagenknecht" protestiert werden sollte. Der nicht gezeichnete Aufruf stammte von der Gruppierung "Freie Linke", wurde aber auch von extrem rechten Social-Media-Kanälen verbreitet. Mindestens drei der Teilnehmenden kamen aus extrem rechten, verschwörungsideologischen Kreisen. Die "Freie Linke" verbindet Personen unterschiedlicher linker Herkunft. Sie hat vielfach auch zu rechtsoffenen verschwörungsideologischen Veranstaltungen in Berlin aufgerufen
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Verschwörungsideologischer "Medienmarsch" durch Mitte

    02.12.2021 Bezirk: Mitte
    Ab 10.00 Uhr zog ein verschwörungsideologischer "Medienmarsch" vom ZDF-Hauptstadtstudio an der Straße Unter den Linden an neun Redaktionen vorbei durch Mitte, um gegen die "Lügenpresse" zu demonstrieren. Dem Aufruf von "Querdenken" folgten bis zu 85 Teilnehmende. Dabei wurden auf Plakaten und in Reden die Shoah- und NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet. So bezeichnete eine Rednerin Journalisten und Politiker als "Faschisten". Am Holocaustmahnmal wurde aus Respekt eine Gedenkminute angekündigt, stattdessen wurde aber eine Filmszene aus Chaplins "Der große Diktator" abgespielt, was in diesem Kontext respektlos und höhnisch wirkte. Ein bekannter Antisemit ging lange direkt hinter dem Lautsprecherwagen her. Auf dem Jutebeutel eines Teilnehmers, der ein NS-relativierendes Plakat trug, standen die Schlagwörter: "Klimawahn, Schuldkult, Impfzwang und Multikulti". Eine Demonstrantin hatte sich zwei Sterne mit der Inschrift "zu hoher IQ" angeheftet, um so eine Assoziation mit einem sogenannten "Judenstern" herzustellen.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis, Recherche-& Informationsstelle Antisemitismus (RIAS), Recherchenetzwerk AS
  • Antimuslimisch rassistische Beleidigung und Bedrohung am U-Bhf. Kottbusser Tor

    01.12.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Auf dem Bahnsteig der U-Bahnlinie 1 am Bahnhof Kottbusser Tor beleidigte eine Frau eine andere Frau antimuslimisch rassistisch. Eine Zeugin, die sich einmischte und die beleidigte Frau verteidigte, wurde von der Täterin ebenfalls beschimpft und sie drohte ihr an, sie auf das Gleis zu stossen, wenn sie nicht aufhöre, sich einzumischen.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • Extrem rechte Aufkleber und Schriftzug in Niederschöneweide

    01.12.2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem Michael-Brückner-Platz wurden 4 extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Davon rief einer zu Gewalt gegen Antifaschist*innen auf, einer verherrlichte Adolf Hitler und auf zwei befanden sich rassistische Texte. Auf einer Fensterbank des Bürgeramts wurde der Schriftzug "NAZI KIEZ" entdeckt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Hakenkreuz Schmiererei in Halensee

    01.12.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    An einem Fenster der S-Bahnlinie 46 am Bahnhof Halensee wurden mit roter Schrift „Nazi 3G“ und ein Hakenkreuz gemalt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • Israel dämonisierende E-Mail

    01.12.2021 Bezirk: Berlinweit

    Eine Vertreterin der Zivilgesellschaft erhielt eine E-Mail, in der Israel dämonisiert und delegitimiert wurde. So wurden Jüdinnen_Juden, die nicht antizionistisch eingestellt sind, als "Pseudojuden", "NAtional-Zionisten" und "zionSayanim" beschimpft und Jüdinnen_Juden das Recht auf Selbstbestimmungen abgestritten. Angefügt waren E-Mails mit weiteren antisemitischen Inhalten.

    Quelle: RIAS Berlin
  • NS-verharmlosende Schmiererei in Nord-Neukölln

    01.12.2021 Bezirk: Neukölln
    An der Okerstraße wurde eine NS-verharmlosende Schmiererei entdeckt. Zu lesen stand auf einem Fensterladen "Impfen macht nicht frei" sowie direkt daneben auch "Impfen macht frei".
    Quelle: Register Neukölln via twitter
  • Rassismus in Wilmersdorf

    01.12.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In einer Bildungseinrichtung in Wilmersdorf kam es über Monate hinweg wiederholt zu rassistischen Aussagen durch eine Lehrkraft. Von Rassismus betroffene Kursteilnehmer*innen stehen dadurch dauerhaft unter Stress, und riskieren bei Widerspruch eine strukturelle Benachteiligung durch schlechtere Benotung.

    Quelle: Register CW
  • Rassistische Äußerungen in Beratungsgespräch

    01.12.2021 Bezirk: Spandau

    Die Koordinatorin eines sozialen Projektes zur Alltagsbegleitung, die eine Migrationsgeschichte hat, besuchte einen älteren Mann und seine Frau in der Wilhelmstadt, um ein angefragtes Erstgespräch zu führen. Im Verlauf des Gesprächs äußerte sich der Mann mehrfach rassistisch über Menschen mit Migrationsgeschichte. Gegenüber der Koordinatorin verhielt er sich unhöflich und rassistisch.
    Der Frau war das Verhalten ihres Mannes sichtlich unangenehm, sie schritt aber nicht ein. Die Koordinatorin entschied, keinen Vertrag mit dem Ehepaar abzuschließen.

    Quelle: Register Spandau
  • Rassistische Darstellung auf Wochenmarkt in Charlottenburg

    01.12.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Auf dem Wochenmarkt am Karl-August-Platz befand sich ein Obst- und Gemüsemarktstand mit einem rassistischen Wort im Namen, sowie eine bildliche Darstellung, die in Verbindung mit dem Wort als anti-schwarz rassistisch interpretiert werden kann. Der Stand soll sich dort schon seit längerer Zeit befinden.
    Quelle: Register CW
  • Antimuslimischer Rassismus an der Schule

    30.11.2021 Bezirk: Mitte

    In einer Schule im Bezirk Mitte fragte eine Lehrkraft eine muslimische Schüler*in: "Verstehst du kein Deutsch?"

    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • Antimuslimisch-Rassistischer Vorfall an Schule

    30.11.2021 Bezirk: Berlinweit

    An einer Berliner Schule fand ein rassistischer Vorfall statt. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen (ADAS)
  • Autos versperren Zugang zu Fußweg

    30.11.2021 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg
    Eine Person mit Behinderung schilderte, dass sie an der Kreuzung Ehrwalder Str./ Meraner Straße ohne Hilfe nicht die Straße überqueren konnte, weil zwei Autos den Fußweg zugeparkt hatten.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • Extrem rechte Aufkleber in Köpenick Nord

    30.11.2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Bushaltestelle Kleinschewskistr. wurden ein rassistischer Aufkleber sowie ein Aufkleber der JN (Jugendorganisation der NPD) entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Hakenkreuze in Berlin-Buch

    30.11.2021 Bezirk: Pankow
    An einer Überdachung am Skaterpark wurden an einem Trägerbalken Hakenkreuze gemalt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • "III. Weg"-Sticker in Neu-Hohenschönhausen

    30.11.2021 Bezirk: Lichtenberg
    Am S-Bahnhof Hohenschönhausen wurde ein Aufkleber des "III. Weg" auf einem Straßenschild gemeldet und entfernt. Derselbe Sticker, der am gleichen Tag auch am S-Bahnhof Wartenberg auf Kacheln geklebt worden war, wurde entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische Beleidigung bei Ticketkontrolle

    30.11.2021 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg
    Während einer Kontrolle der Fahrscheine, wurde eine Frau von einem Kontrolleur rassistisch gedemütigt. Die Frau sprach nur Englisch, zeigte ihr Ticket und wurde dann unhöflich etwas gefragt, was sie nicht verstand. Sie stellte die Frage, was nicht stimme auf Deutsch. Daraufhin erklärte der Kontrolleur ihr, dass sie grammatikalische Fehler gemacht habe in ihrer Frage. Sie entgegnete, dass sie nicht im Unterricht sei. Der Kontrolleur wurde aggressiv und sagte zu ihr: "Wohnst du in Deutschland? Du lebst in Deutschland, du musst Deutsch sprechen. Du kannst kein Englisch sprechen.". Die Frau schilderte später, dass sie bereits öfter schlechte Erfahrungen bei Fahrkartenkontrollen gemacht habe, insbesondere dann, wenn sie ihre Personaldokumente zeigen musste. Darauf ist zu erkennen, dass sie nicht die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • Rassistischer Aufkleber in Charlottenburg

    30.11.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    In der Joachimsthaler Straße wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem Slogan "You are illegal" und der Abbildung von Schwarzen Menschen entdeckt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • Rechte Aufkleber im Prenzlauer Berg

    30.11.2021 Bezirk: Pankow
    An mehreren Stellen im Prenzlauer Berg, u.a. in der Pappelallee, wurde der Aufkleber mit dem Slogan "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt. Die Inhalte der Facebook-Seite und der Homepage dieser Gruppierung reproduzieren rassistische Stereotype gegenüber Migrant*innen und Geflüchtete. In den Texten wird das Konzept des "Ethnopluralismus" vertreten. Dieser wird in rechten Kreisen verwendet.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
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