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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Lieferfahrer wird rassistisch beleidigt und bedroht

    06.12.2021 Bezirk: Spandau

    Ein Schwarzer Lieferfahrer fuhr in die Mönchstraße, um Möbel zu liefern. Ein Weißer Autofahrer in seinem Privat-PKW meinte, er werde dadurch blockiert. Es kam zu einem Wortwechsel, in dessen Verlauf der Autofahrer Anti-Schwarze rassistische Beleidigungen äußerte und den Mittelfinger zeigte. Er zog einen Elektroschocker und bedrohte den Lieferfahrer damit. Passant*innen wollten eingreifen, woraufhin der Mann ins Auto stieg und davonfuhr. Es wurde Anzeige erstattet.

    Quelle: Register Spandau
  • NS-verharmlosende Vergleiche bei Auftaktkundgebung des "Montagsspaziergangs"

    06.12.2021 Bezirk: Spandau

    Im Rahmen der als "Montagsspaziergang" angemeldeten Demo „Einigkeit und Recht und Freiheit“ auf dem Spandauer Marktplatz wurden gegen 17:45 Uhr NS-verharmlosende Aussagen über Lautsprecher abgespielt. Bei der Durchsage schien es sich um einen Zusammenschnitt verschiedenster Reden und Interviews zu handeln. In einem Beitrag wurde ein Vergleich zwischen den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sowie den Einschränkungen für ungeimpfte Menschen und der Verfolgung von Jüdinnen und Juden während der Zeit des Nationalsozialismus gezogen. Früher habe es geheißen: „Die Juden sind an allem schuld!“ Eine solche Form des „Faschismus“ erlebten wir heute wieder. Im Verlauf der Demo wurden fast alle Zusammenschnitte der Reden und Interviews in Schleife wiederholt. Der Teil der NS-relativierenden Aussagen jedoch wurde in der ersten Wiederholung ca. 15 Sekunden lang angespielt und dann manuell unterbrochen. Bei den darauf folgenden Wiederholungen der O-Töne wurde dieser Teil übersprungen. Außerdem wurden Aussagen abgespielt, die "Widerstand gegen die Tyrannei" für rechtens erklärten und einen Bezug zu den staatlichen Pandemie-Maßnahmen herzustellen schienen. An der Demonstration nahmen ca. 12 Personen teil.

    Quelle: Register Spandau
  • NS-Verherrlichungen beim Zoombombing

    06.12.2021 Bezirk: Berlinweit

    Ein Webinar einer Berliner Universität wurde von mehreren Personen gestört, die NS-Inhalte wie Hakenkreuze oder Hitlerreden reproduzierten.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Plakate vom III. Weg

    06.12.2021 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    An der Kreuzung Blumberger Damm Ecke Elisabethstraße sowie am Blumberger Damm Ecke Buckower Ring wurden Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" mit rassistischem Inhalt entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassistische Beleidigung an einer Schule

    06.12.2021 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An einer Schule in Steglitz-Zehlendorf wurde eine rassistische Beleidigung erfasst. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • Rassistische Diskriminierung durch Nachbarn in Karlshorst

    06.12.2021 Bezirk: Lichtenberg

    Ein Mann, der in Karlshorst wohnt, wird von einem etwa 30-jährigen Nachbarn seit zwei Jahren systematisch rassistisch diskriminiert. Der Nachbar habe ihn rassistisch beschimpft und auf der Straße angespuckt. Außerdem höre dieser täglich sehr laute Musik und schlage mit harten Gegenständen gegen den Boden, um ihn zu stören. Polizei, Ordnungsamt und Hausverwaltung haben nichts unternommen.

    Quelle: Tagesspiegel 06.12.2021
  • Rechte Sticker im U-Bahnhof Alt-Mariendorf

    06.12.2021 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Im U-Bahnhof Alt-Mariendorf wurden zwei Aufkleber aus der extrem rechten Szene mit der Aufschrift "Good Night - left Side" entdeckt und entfernt.

    Quelle: hass-vernichtet.de
  • Strukturelle Benachteiligung an Schule

    06.12.2021 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An einer Schule in Steglitz-Zehlendorf wurde eine strukturelle Benachteiligung gemeldet. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • Chanukka-Leuchter vor dem Roten Rathaus demoliert

    05.12.2021 Bezirk: Mitte
    Vor dem Roten Rathaus in Mitte haben Unbekannte den mittleren Ständer eines Chanukka-Leuchters verbogen und dessen Lampen entwendet. Außerdem wurde ein Schild mit der Aufschrift „Chabad wünscht ihnen ein fröhliches Chanukka!“ heruntergerissen.​ Auch vor dem Rathaus Lichtenberg, am Bayrischen Platz in Schöneberg und am Marktplatz Adlershof wurden in diesen Tagen Chanukka-Leuchter massiv beschädigt. Insofern ist von einer gezielten antisemitischen Tat auszugehen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 09.12.2021, BZ vom 09.12.2021, Tagesspiegel vom 08.12.2021
  • Neonazi-Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    05.12.2021 Bezirk: Lichtenberg
    In der Tram-Wendeschleife Zingster Straße und umliegenden Straßen wurden verschiedene Aufkleber der NPD, der JN sowie eines extrem rechten Versands aus Halle geklebt.
    Quelle: Licht-Blicke
  • Rassistische Darstellung auf Wochenmarkt in Charlottenburg

    05.12.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Auf dem Wochenmarkt am Karl-August-Platz befand sich ein Obst- und Gemüsemarktstand mit einem rassistischen Wort im Namen, sowie eine bildliche Darstellung, die in Verbindung mit dem Wort als anti-schwarz rassistisch interpretiert werden kann. Der Stand soll sich dort schon seit längerer Zeit befinden.
    Quelle: Register CW
  • Rassistischer Schriftzug und Passanten in Pankow (Ortsteil) bedroht

    05.12.2021 Bezirk: Pankow

    Auf ein Fensterbrett am S-Bahnhof Pankow schrieb ein Mann gegen 12:35 Uhr mit einem Stift den Slogan "Deutschland bleibt deutsch". Daraufhin sprachen zwei Passanten den Mann an. Es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung. Der Mann ging weg. Die Passanten folgten ihm. Der Mann bedrohte daraufhin die Passanten mit einem Fleischerhaken. Der Mann ging zum U-Bahnhof. Die Polizei ermittelt.

    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 5.12.2021 (Nr. 2637)
  • Verschwörungsideolog*innen-Demo in Mitte

    05.12.2021 Bezirk: Mitte

    Gegen 12 Uhr versammelten sich diverse Einzelpersonen und mehrere Kleingruppen aus der ganzen Breite der verschwörungsideologischen Mischszene am Köllnischen Park und im Bereich der Jannowitzbrücke, um an einem verbotenen Aufzug unter dem Motto „UNSPALTBAR – Nein zum Impfzwang, Umzug“ teilzunehmen. Die Stimmung war sehr aggressiv und es wurden NS-Relativierungen verbreitet, auch in Sprechchören gegen die Polizeieinsatzkräfte.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Angriff auf Journalisten bei verschwörungsideologischer Versammlung am Petersburger Platz

    04.12.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Im Rahmen einer Versammlung verschwörungsideologischer Gruppierungen griff ein Neonazi einen Journalisten an, der eine Gruppe Neonazis gefilmt hatte. Der Angreifer nahm dem Journalisten gewaltsam sein Handy ab. Weitere anwesende Journalist*innen griffen ein, dabei wurden auch sie körperlich angegriffen. Der Täter, der das Handy geraubt hatte, wurde mit Hilfe von Zeug*innen von der Polizei gestellt. Laut der Journalisten-Union bei der Gewerkschaft Verdi wurden im Verlauf der Demonstrationen insgesamt fünf Journalist*innen angegriffen und drei leicht verletzt.
    Quelle: twitter, Tagesspiegel
  • Angriff auf Journalist*innen bei verschwörungsideologischer Versammlung in der Petersburger Str.

    04.12.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Im Rahmen einer Versammlung verschwörungsideologischer Gruppierungen wurden zwei Journalist*innen von Mitgliedern der Neonazi-Gruppierung „Division MOL“ in der Petersburger/Kochhannstr. körperlich angegriffen, verletzt und anschließend verfolgt. Laut der Journalisten-Union bei der Gewerkschaft Verdi wurden im Verlauf der Demonstrationen insgesamt fünf Journalist*innen angegriffen und drei leicht verletzt
    Quelle: twitter, Tagesspiegel
  • Antisemitischer Vorfall in Mitte

    04.12.2021 Bezirk: Mitte

    Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Antisemitische Schmiererei im Barnimkiez

    04.12.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Georgenkirchstrasse wurde "Damals die Juden Heute die Ungeimpften" geschmiert. Die Parole wird seit Oktober an verschiedenen Stellen in Berlin geschmiert.

    Quelle: Rias
  • Extrem rechte Aufkleber Bruno-Baum-Straße

    04.12.2021 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Bruno-Baum-Straße wurden extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf den Aufklebern wurde u.a. der Nationalsozialismus verherrlicht.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Extrem rechte Parolen in Mariendorf

    04.12.2021 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In der Nähe des U-Bahnhofs Alt-Mariendorf wurde an einem Döner-Imbiss ein Hakenkreuz und der Schriftzug "Sieg Heil" entdeckt und entfernt. An der nächsten Bushaltestelle in Richtung Neukölln wurde die Parole "Das Dreckspack von Neukölln vergasen" und ein ca. vier cm großes Hakenkreuz sowie die Parole "Neukölln und Kreuzberg - alle scheiß Moluken [sic!] vergasen" ebenfalls mit einem Hakenkreuz versehen, entfernt. Die zweite Parole hatte eine weitere Person mit Edding mit einem "erledigt"-Häkchen kommentiert. Noch eine Haltestelle weiter wurde die Parole "Ausländer raus" entdeckt und entfernt.

    Quelle: hass-vernichtet.de
  • Neonazistische Plakate in Hellersdorf-Ost

    04.12.2021 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Maxie-Wander-Straße Ecke Klingenthaler Straße wurden Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassistische Kommentare in Hohenschönhausener Facebook-Gruppe

    04.12.2021 Bezirk: Lichtenberg

    In der Facebook-Gruppe für Hohenschönhausener*innen wurden mehrfach rassistische Kommentare gemeldet. Darin werden verallgemeinernde Aussagen über Gewalttaten und weitere kriminelle Absichten getroffen und diese mit Geflüchteten und migrantischen Jugendlichen in Verbindung gebracht, denen dann Gewalt angedroht wird.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rechte Aufkleber in Pankow

    04.12.2021 Bezirk: Pankow
    An der Prenzlauer Promenade wurden rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "MWD - Männlich Weiß Deutsch" oder "Das ganze Deutschland soll es sein" mit einer Abbildung des Deutschen Reiches in den Grenzen von 1938 (Druck18).
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Rechte Aufkleber in Weißensee

    04.12.2021 Bezirk: Pankow
    In der Herthastraße Ecke Prenzlauer Promende sowie Brauhausstraße Ecke Prenzlauer Promenade wurden rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Freiheit für Deutschland" (Druck18) oder "Lügenpresse Fake News" (Druck 18).
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Rechte Propaganda in Rudow

    04.12.2021 Bezirk: Neukölln
    Im Bereich Selgenauer Weg/ Neudecker Weg wurden 17 Aufkleber der Partei "Der III. Weg" und welche mit der Parole "Rudower Spinne bleibt schwarz-weiß-rot" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Initiative „Hass vernichtet“
  • Rechte und rassistische Aufkleber im Prenzlauer Berg

    04.12.2021 Bezirk: Pankow
    Am Fröbelplatz, Prenzlauer Allee Ecke Raumerstraße, Prenzlauer Allee Ecke Ostseestraße sowie Schönhauser Allee wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Refugees not welcome" (Politaufkleber.de), "Lügenpresse Fake News" (Druck18) oder "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund". Am Humannplatz wurde bereits am 3.12.2021 ein Aufkleber entdeckt, der ein Verkehrsschild (Ortsausgangsschild) darstellte. Auf diesem stand durchgestrichen "Überbevölkerung" und "nächster Ort Klimaschutz". Der Aufkleber bedient einen rassistischen Diskurs, der die These vertritt, die angeblich bevölkerungsreichen Länder im globalen Süden sind für die Klimakrise verantwortlich und wenn diese weniger Menschen gebären würden, gäbe es keinen Klimawandel. Dies ist falsch. Der Klimawandel wird durch den globalen Norden, den reichsten Ländern dieser Erde, verursacht.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Rund zwei dutzend Neonazis bei Informationsstand am "Eastgate"

    04.12.2021 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Von 10 bis 14 Uhr führte die neonazistische Kleinstpartei "Der III. Weg" einen Stand vor dem Einkaufszentrum Eastgate in Marzahn-Mitte durch. Am Rande des Informationsstandes verteilten die Neonazis Flyer, um für ihre Partei zu werben. Weiterhin riefen sie zu Kleider- und Sachspenden für deutsche Staatsangehörige auf. Der Stand wurde von rund 20 Angehörigen der Neonazipartei durchgeführt. Darunter befanden sich mehrere einschlägig verurteile, gewaltbereite Neonazis, wie einer der Hauptverdächtigen extrem rechter Anschläge in Neukölln. Ebenfalls beteiligt waren Neonazis aus dem Neonazi-Kampfsportmilieu und der aktuelle Bundesvorsitzende der Partei aus Brandenburg.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Verschwörungsideologischer Autokorso am Checkpoint Charlie

    04.12.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Bei einer Zwischenkundgebung des verschwörungsideologischen Autokorsos gegen die Corona-Maßnahmen am Checkpoint Charlie relativierte ein Redner den Nationalsozialismus und verhöhnte ehemalige KZ-Häftlinge, indem er sagte: "Impfen macht frei". Die Analogie zum Spruch "Arbeit macht frei", der über Konzentrationslagern angebracht war, in denen Menschen zur NS-Zeit grausam ermordet wurden, ist kein Zufall.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Verschwörungsideologische Versammlung am U-Bahnhof Märkisches Museum

    04.12.2021 Bezirk: Mitte

    Am am U-Bahnhof Märkisches Museum fand trotz Verbot eine Versammlung gegen Corona-Maßnahmen statt, bei der Schoah- und NS-relativierende Vergleiche verbreitet wurden. Als Reaktion auf die Intervention der Polizei verglichen sich Teilnehmende mit den Betroffene des Antisemitismus im deutschen NS-Faschismus.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Antisemitischer Aufkleber in Wittenau

    03.12.2021 Bezirk: Reinickendorf

    Auf dem Schulhof einer Schule in Wittenau wurde ein antisemitischer Aufkleber der extrem rechten Partei "III. Weg" gesichtet.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Antisemitismus bei verschwörungsideologischem Autocorso durch Mitte

    03.12.2021 Bezirk: Mitte

    Bei einem verschwörungsideologischem Autocorso gegen Corona-Maßnahmen durch Mitte wurde auf einem Plakat an einem ehemaligen Feuerwehrauto die Situation von Ungeimpften mit der Hexenverfolgung und der antisemitischen Politik im NS verglichen. Auch an weiteren Autos waren Plakate mit NS-Relativierungen zu sehen.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Antisemitismus vor Chanukka-Leuchter am Breitscheidplatz

    03.12.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf dem Weihnachtsmarkt am Breidscheitplatz in Charlottenburg fotografierte ein Mann die dort aufgestellte Chanukkia. Als zwei Personen sich mit ihm unterhielten wurde er sehr aggressiv und meinte, es sei ein Skandal, dass sie hier stehe, weil “die Jesus getötet haben".

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Aufkleber rassistisch verändert

    03.12.2021 Bezirk: Neukölln
    Zwei Aufkleber, die sich gegen Rassismus richten und an der Mainzer Str. klebten, wurden so verändert, dass sie Rassismus reproduzierten. Beide Aufkleber wurden anschließend von einer Person neu überklebt.
    Quelle: Register Neukölln
  • Extrem rechte Aufkleber in Adlershof

    03.12.2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Rund um die Dörpfeldstraße wurden ca. 5 Aufkleber der NPD und der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg entdeckt und entfernt.

    Quelle: Initiative „Hass vernichtet“
  • Extrem rechter Aufkleber in Rudow

    03.12.2021 Bezirk: Neukölln
    Neben dem Sportplatz des Fußballvereins TSV Rudow wurde ein extrem rechter Sticker entdeckt, der sich gegen Antifaschismus richtete.
    Quelle: Register Neukölln
  • III. Weg-Flyer in Niederschönhausen

    03.12.2021 Bezirk: Pankow
    In Briefkästen wurden Flyer der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt. Der Flyer ließ den Eindruck entstehen, dass Einbrüche von Geflüchteten oder Personen aus "anderen Ländern" begangen werden. Gleichzeitig wurden rassistische Vorurteile gegenüber Rom*ja und Sint*ezza geschürt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • NS-relativierende Sticker in der Bergmannstraße

    03.12.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Zwischen Marheinekehalle und Südstern wurde eine Serie verschwörungsideologischer Sticker entdeckt, darunter fanden sich auch Sticker, die die Pandemie mit Notstandsgesetzen und „1933“ verglichen. Die NS-relativierenden Sticker konnten entfernt werden.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • NS-verharmlosende Schmiererei an Karl-Marx-Str.

    03.12.2021 Bezirk: Neukölln
    Mit Bezug auf Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie wurde an der Karl-Marx-Straße Ecke Isarstraße eine Schmiererei gemeldet, die sich gegen die aktuellen Maßnahmen wendet und einen Faschismus herbei fantasiert.
    Quelle: Register Neukölln
  • Rassistische Äußerung auf dem Marktplatz Spandau

    03.12.2021 Bezirk: Spandau
    Zwei junge Frauen liefen über den Marktplatz und unterhielten sich laut. Die eine äußerte sich über Menschen aus Syrien mit einer negativen Zuschreibung. Daraufhin meinte die andere Frau bestätigend: “Ich hasse alle Syrer.“
    Quelle: Register Spandau
  • Rassistische Beleidigung in einer Schule

    03.12.2021 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Es wurde eine rassistische Beleidigung in einer Schule in Steglitz-Zehlendorf erfasst. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • Rassistischer Angriff in der S-Bahn

    03.12.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein Mann wird in der S-Bahn in der Nähe der Frankfurter Allee rassistisch motiviert angegriffen, geschlagen und getreten. Weitere Informationen werden zum Schutz des Betroffenen nicht veröffentlicht.

    Quelle: ReachOut Berlin
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