Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
20.09.2023 Bezirk: Marzahn-HellersdorfNahe des Alice-Salomon-Platzes wurde das Kürzel "D3W Kiez"(D3W= "Der III. Weg") auf den Gehweg geschmiert. Die Schmiererei wurde in der entsprechenden Farbgebung des "III. Wegs" gestaltet.Quelle: Augenzeug*in
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Queerfeindlicher Aufkleber in Lichterfelde
20.09.2023 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf einem Fenster eines Nachbarschaftshauses in Lichterfelde wurde ein Sticker mit dem Spruch: "Braun ist bunt genug" entdeckt. Der Aufkleber klebte über einem Poster für das Queer-Café der Einrichtung.
Quelle: Stadtteilzentrum Steglitz e.V über Meldeformular -
Rassistische Beleidung im Bus
20.09.2023 Bezirk: SpandauEine Person wurde im Bus an der Bushaltestelle Ziegelhof von einem Mann als Ausländer rassistisch beleidigt. Der Mann sagte, dass die Person zurück in die eigene Heimat gehen soll.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistische Benachteiligung auf Ausbildungsmesse
20.09.2023 Bezirk: BerlinweitAuf einer Ausbildungsmesse erhielt eine junge Frau Falschinformationen am Stand der Polizei Berlin. Sie interessierte sich für eine Ausbildung bei der Polizei. Ihr wurde gesagt mitgeteilt, mit ihrer rumänischen Staatsangehörigkeit könne sie dort keine Ausbildung beginnen. Tatsächlich kann jede*r EU-Bürger*in eine Ausbildung bei der Berliner Polizei beginnen. Dies wurde als rassistisch motivierte Benachteiligung wahrgenommen.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Rassistische Diskriminierung an Reinickendorfer Schule
20.09.2023 Bezirk: ReinickendorfEs wurde eine rassistische Diskriminierung an einer Reinickendorfer Schule dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen -
Rechte Aufkleber in Reinickendorf-Ost
20.09.2023 Bezirk: ReinickendorfAn der Kreuzung Pankower Allee/Reginhardstraße in Reinickendorf-Ost wurden zwei Aufkleber des österreichischen Senders "Auf1" entdeckt und entfernt. Einer der Sticker bezog sich auf den Verschwörungsmythos "Great Reset".
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Schmiererei von "Der III. Weg" in Alt-Hohenschönhausen
20.09.2023 Bezirk: LichtenbergIn der Altenhofer Str. wurde ein Schriftzug von der Jugendorganisation der Neonazi Organisation "Der III. Weg" gemeldet und unkenntlich gemacht. Genauer wurde "NRJ" an einen Altkleidercontainer in blauer Farbe gemalt. Diese Kürzel stehen für "Nationalrevolutionäre Jugend".
Quelle: Lichtenberger Register -
Stromkasten mit der Reichskriegsflagge in Pankow besprüht
20.09.2023 Bezirk: PankowIn der Eschengraben in Pankow wurde ein Stromkasten mit der Reichskriegsflagge besprüht.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Transfeindlicher und rassistischer Angriff in Schöneberg
20.09.2023 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEine queere BIPoC Trans-Person wurde in der U-Bahn Linie 1 von zwei Männern um die 50 angegriffen. Die Person wurde rassistisch beleidigt, als sie versuchte, mit ihrem Fahrrad in die U-Bahn einzusteigen. Die Person versuchte, den beiden Männern zu erklären, dass sie eine gültige Fahrkarte für das Fahrrad habe, aber die Beleidigungen wurden nur noch schlimmer. Einer der Männer ging auf die Person zu und trat ihr fest auf den Fuß.Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Anti-Schwarze rassistische Beleidigung in Berlin-Buch
19.09.2023 Bezirk: PankowWährend einer Performance zum "Tag der Zivilcourage" fanden Gespräche über Zivilcourage mit Passant*innen statt. Eine Person unterhielt sich länger mit einem Passanten. Dieser äußerte mehrfach das N*[-Wort] und ließ von dieser Bezeichnung für Schwarze Menschen nicht ab, obwohl er darauf hingewiesen wurde.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Aufkleber eines neonazistischen Onlineshops in Friedrichshagen
19.09.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Straße Am Wiesenrain Höhe S-Bhf. Hirschgarten wurde ein Aufkleber eines neonazistischen Onlinehandels entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Altglienicke
19.09.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Haltestelle Ortolfstr./ Venusstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Behindertenfeindliche Diskriminierung
19.09.2023 Bezirk: BerlinweitIn einer Kita wurde ein Kind mit Behinderung diskriminiert.
Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung -
Behindertenfeindliche Diskriminierung im Ankunftszentrum Tegel
19.09.2023 Bezirk: ReinickendorfIm Ankunftszentrum Tegel kam es zu Diskriminierungen von Bewohner*innen mit Behinderungen. Menschen mit Krankheiten oder Behinderungen bekamen keine Betreuung und die Unterbringungsbedingungen waren für sie unangemessen. Einem Bewohner mit Epilepsie wurde laut Gesprächsprotokoll des Flüchtlingsrates das obere Stockbett zugewiesen, obwohl dies gefährlich für ihn war. Die Toilettenbereiche wurden gleichzeitig zur Reinigung für jeweils eine Stunde mittags und abends geschlossen, sodass es solange keinen Zugang zu Toiletten gab. Auf die Behindertentoiletten wurden nur noch Personen im Rollstuhl gelassen und andere Menschen mit attestierten Krankheiten wurde die Nutzung verwehrt. Das genaue Datum der Vorfälle ist nicht bekannt.
Quelle: Pressemitteilung 19.09.2023 vom Flüchtlingsrat Berlin e.V. -
Extrem rechte Propaganda in Moabit
19.09.2023 Bezirk: MitteIn der Lüneburger Straße in Moabit wurden mehrere Aufkleber der "Nationalrevolutionären Jugend", der Jugendorganisation der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg", entdeckt und entfernt.
Quelle: Meldeformular des Berliner Registers -
Extrem rechte Propaganda in Wedding
19.09.2023 Bezirk: MitteIn der Brüsseler Straße in Wedding wurden 17 Aufkleber der extrem rechten Organisation "1-Prozent" sowie fünf Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt. Von den"1-Prozent"-Aufklebern hatten zehn rassistische Inhalte in deutscher und sieben in arabischer Sprache. Die Aufkleber der "Identitären Bewegung" war ebenfalls rassistisch. Die Aufkleber befanden sich zum Teil auf Plakaten zum Tag der Zivilcourage.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Extrem rechter Aufkleber im Prenzlauer Berg
19.09.2023 Bezirk: PankowIn der Hanns-Eisler-Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt. Dieser hatte als Slogan "Umweltschutz ist Heimatschutz" und war von der rechten Organisation "Patriotische Jugend".
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechter Sticker gegen die Grünen in Lichtenberg-Mitte
19.09.2023 Bezirk: LichtenbergNahe des Betriebsbahnhof Rummelsburg wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen gemeldet. Er richtete sich gegen die Grünen und kommt aus einem extrem rechten Versandhandel.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte und LGBTIQ*-Feindliche Aufkleber in Schöneberg-Nord gefunden
19.09.2023 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEin Aufkleber der extrem rechten ukrainischen "Gonor Group" wurde neben einen LGBTIQ*-feindlichen Aufkleber mit der Aufschrift "Hände Weg von unseren Kindern" gefunden und entfernt.
Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg -
Graffiti von "Der III. Weg" in Alt-Hohenschönhausen
19.09.2023 Bezirk: LichtenbergAuf einem Basketballplatz an der Landsberger Allee wurde ein Graffiti von der extrem rechten Kleinpartei "Der III. Weg" gemeldet.
Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuze im Volkspark Mariendorf
19.09.2023 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIm Volkspark Mariendorf wurden auf einer Bank nahe dem Mariendorfer Damm drei Hakenkreuze entdeckt. Die Hakenkreuze wurden am 21.09.2023 entfernt.
Quelle: Parkläufer -
Hakenkreuz in Alt-Marzahn geschmiert
19.09.2023 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn Alt-Marzahn wurde ein Hakenkreuz an den Pfeiler eines Verkehrsschildes geschmiert.Quelle: Augenzeug*in -
LGBTIQ*-feindliche Pöbelei im Gericht
19.09.2023 Bezirk: MitteIm Kriminalgericht Moabit pöbelte ein Mann LGBTIQ-feindlich. Er sagte: „Du brauchst mich nicht anzuschwulen! Ich bin anti-schwul!“ und „Für mich sind Schwule minderwertig, Homosexualität ist für mich ekelerregend.“
Quelle: Berliner Zeitung vom 19.09.2023 -
Massive III. Weg-Propaganda am Kastanienboulevard
19.09.2023 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Kastanienboulevard wurden mehrere Aufkleber und Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
NS-relativierender Aufkleber in Köpenick-Nord
19.09.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Bushaltestelle S-Bhf. Köpenick in der Mahlsdorfer Str. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der die Bombardierung Dresdens im 2. Weltkrieg NS-relativistisch verklärt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
NS-verherrlichender Schriftzug in der Köpenicker Altstadt
19.09.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Jägerstr. wurde an einer Hauswand der Schriftzug "NS JETZT!" entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Queerfeindlicher Aufkleber in Wittenau
19.09.2023 Bezirk: ReinickendorfAn der Ecke Roederallee Am Nordgraben wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "# Stolzmonat" gesehen und entfernt. Unter dem Hashtag wendete sich die extreme Rechte gegen queere Menschen.
Quelle: Register Reinickendorf -
Rassistische Pöbelei in Friedrichshagen
19.09.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Bölschestr. wurde eine Frau, die ein Kopftuch trug und auf dem Bürgersteig mit ihrem Fahrrad fuhr, rassistisch von einem älteren Mann beschimpft. Eine Passantin reagierte und wies den Mann auf seine rassistische Aussage hin.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Stromkasten mit der Reichskriegsflagge in Pankow besprüht
19.09.2023 Bezirk: PankowIn der Elsa-Brändströmstr. Ecke Eschengraben in Pankow wurde ein Stromkasten mit der Reichskriegsflagge besprüht.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Andauernder Shitstorm gegen die Berliner Register
18.09.2023 Bezirk: BerlinweitIn der Woche erschienen drei diffamierende Veröffentlichungen gegen die Berliner Register. In den Artikeln der zum Teil rechten Publikationen (Heimatkurier, NachDenkSeiten), sowie einem tausendfach geklickten Youtube-Video und einem Video eines AfD-Politikers auf der Plattform „X“ (ehemals Twitter) wurde die Arbeit der Berliner Registerstellen diskreditiert. Ihnen wurde vorgeworfen nach Vorbild der Stasi in der DDR bzw. der Gestapo im Nationalsozialismus zur Denunziation von Personen aufzurufen und mit erfundenen Vorfällen die öffentliche Meinung zu manipulieren. Infolge der Falschdarstellungen erhielt die Koordinierung der Berliner Register 40 Falschmeldungen über das Online-Formular, sowie zahlreiche beleidigende E-Mails und Anrufe. Dies war bereits die vierte Woche innerhalb eines über mehrere Wochen anhaltenden „Shitstorms“ gegen die Berliner Register.
Mehr Informationen zu dem "Shitstorm" gibt es Hier.
Quelle: Berliner Register -
Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung von aus der Ukraine geflüchteter Person
18.09.2023 Bezirk: MitteEine aus der Ukraine geflüchtete Schwarze Person wurde im Bezirk Mitte rassistisch diskriminiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Horoya Coalition -
Antiziganistische Beleidigung durch Hausbesitzer in Neukölln
18.09.2023 Bezirk: NeuköllnEin Hausbesitzer trifft sich mit Mitarbeitenden vom Bau-und Wohnungsamt in einem Wohnhaus in Neukölln. Dabei macht er rassistische Äußerungen über die Bewohner*innen des Hauses und sagt: „Hier wohnen nur [Z-Wort], die das Haus nicht sauber halten. Wir haben keinen Bock mehr auf diese Leute“. Außerdem merkt er an, dass bereits (unberechtigte) Kündigungen angedroht wurden.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Behindertenfeindlichkeit in Schule in Charlottenburg-Wilmersdorf
18.09.2023 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEs fand ein behindertenfeindlicher Vorfall in einer Schule statt. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen -
Hakenkreuz in Nord-Neukölln
18.09.2023 Bezirk: NeuköllnIm Mittelweg in Nord-Neukölln wurde auf den Boden ein Hakenkreuz gesprayt.
Quelle: Register Neukölln -
"III. Weg"-Sticker auf Plakat der "Letzten Generation"
18.09.2023 Bezirk: SpandauAn einem Stromkasten vor einem Haus in der Mönchstraße, in der Nähe des Marktplatzs Spandau, klebte auf einem Plakat der Klimaaktivist*innen "Letzte Generation" ein riesiger Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg". Der Stromkasten befindet sich gegenüber dem Bezirksbüro von Bündnis 90/ Die Grünen.
Quelle: Register Spandau -
Israelbezogene antisemitische Schmiererei am Hermannplatz
18.09.2023 Bezirk: NeuköllnAuf dem Säulendenkmal mit den tanzenden Figuren auf dem Hermannplatz wurde eine aufgemalte Israelfahne druchgestrichen und darunter "Apartheid" geschmiert.
Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin) -
LGBTIQ*-feindlicher Angriff in der Ederstraße
18.09.2023 Bezirk: NeuköllnIn der Ederstraße in Nord-Neukölln wurde ein lesbisches Paar von fünf bis sechs jungen Menschen angegriffen. Das Paar wurde im Vorbeigehen von den Jugendlichen angepöbelt, woraufhin eine verbale Auseinandersetzung zwischen den Beteiligten entstand. Im Zuge dessen schlug einer der Jugendlichen der 39-jährigen Frau ins Gesicht. Die 27-jährige Begleiterin versuchte den Angreifer zu konfrontieren und wurde daraufhin mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Beide Frauen mussten stationär behandelt werden.
Quelle: Berliner Morgenpost vom 19.09.2023, queer.de 19.09.2023, Polizeimeldung vom 19.09.2023 (Nr. 1711) -
Rassistische Pöbelei in Berlin
18.09.2023 Bezirk: BerlinweitEine Frau rief bei einer Dokumentationsstelle für Antiziganismus in Berlin an. Sie behauptete in dem Gespräch in Bezug auf Antiziganismus, Sinti*zze und Rom*nja seien ja selbst die Aggressor*innen und seien daher Schuld an der gegen sie gerichteten Diskriminierung. Dies kann als eine Täter-Opfer-Umkehr und als Leugnung von Antiziganismus verstanden werden.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Rassistische Pöbelei in Berlin
18.09.2023 Bezirk: BerlinweitEine Person rief eine Berliner Selbstorganisation von Rom*nja an und stellte Antiziganismus in Frage. Sie behauptete, „Sinti“ würden Straftaten begehen und würden sich selbst rassistisch verhalten. Dies ist eine Täter-Opfer-Umkehr und kann als Leugnung von Antiziganismus verstanden werden. Außerdem kriminalisierte sie Sinti*zze, was einem antiziganistischem Vorurteil entspricht.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Rassistischer und sozialchauvinistischer Übergriff in der U8
18.09.2023 Bezirk: MitteIn einer U-Bahn der Linie U8 kam es zu einem Angriff. Eine schwangere Frau, die ein Kopftuch trug, wurde von einem Mann angepöbelt, als sie an diesem und seiner Begleiterin vorbeilief. Der Mann beschwerte sich, dass sie zu nah an seinem Hund vorbeigegangen sei und beleidigte sie rassistisch. Verschiedene Personen solidarisierten sich mit der Betroffenen, darunter ein BIPOC-Mann, der neben dem Paar saß. Während sich die Betroffene entfernte, bedrohte der Pöbler den neben ihm sitzenden Mann. Die Situation beruhigte sich etwas, bis ein älterer Mann einstieg und nach Geld fragte. Der Pöbler beleidigte den älteren Mann sozialchauvinistisch, worauf der neben ihm sitzende Mann etwas entgegnete. Der Pöbelnde stand auf und schlug dem Mann ins Gesicht. Mehrere Personen schritten daraufhin ein und stellten sich vor den Angegriffenen. Das Paar verließ an der nächsten Station die U-Bahn.
Quelle: Meldeformular des Berliner Registers -
Schmiererei gegen Antifaschismus in Karlshorst
18.09.2023 Bezirk: LichtenbergIn der Treskowallee wurde auf einen Kasten mit Streugut mit schwarzer Farbe "FCK AFA" gesprüht. Die Abkürzung steht für Antifaschistische Aktion.
Quelle: Lichtenberger Register -
Verschwörungsideologische Demonstration in Schöneberg-Nord
18.09.2023 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEine Demonstration sogenannter Querdenker*innen und Sympathisant*innen der Partei „Die Basis“ zog vom Rathaus Schöneberg zum Winterfeldtplatz. An der Demonstration nahmen maximal 15 Personen teil. Während mindestens einer der wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen wurde die Zeitung „Demokratischer Widerstand“ verteilt. Personen aus diesem Spektrum demonstrieren öfter mit Mitgliedern der extremen Rechten.
Quelle: Einzelperson über Twitter -
Verschwörungsideologischer Aufkleber am Plötzensee
18.09.2023 Bezirk: MitteAuf einem Parkweg am Plötzensee im Ortsteil Wedding wurde ein Aufkleber der verschwörungsideologischen extrem rechten Gruppierung "Studenten stehen auf" entdeckt und entfernt.
Quelle: Meldeformular des Berliner Registers -
Antimuslimisch-rassistische Beleidigung in Wedding
17.09.2023 Bezirk: MitteEs ereignete sich eine antimuslimisch-rassistische Beleidigung in Wedding. Auf Wunsch der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antisemitische Beleidigung in Treptow-Köpenick
17.09.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Bezirk wurde eine antisemitische Beleidigung dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: RIAS Berlin -
Antiziganistische Beleidigung in Charlottenburg-Nord
17.09.2023 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm U-Bahnhof Jungfernheide wurde eine Familie antiziganistisch beleidigt. Ein Mann beschimpfte sie mit dem rassistischen Z-Wort und rief dann "Sieg Heil!". Von den Passant*innen schritt niemand ein.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Beleidigung wegen chronischer Krankheit in Mitte
17.09.2023 Bezirk: MitteEin Mann wurde durch eine Nachbarin aufgrund seiner chronischen Erkrankung beleidigt. Die Nachbarin hatte sich in der Vergangenheit bereits mehrfach über seine Erkrankung lustig gemacht.
Quelle: Meldeformular des Berliner Registers -
Hitlergruß und "Sieg Heil"-Rufe im Olympiastadion
17.09.2023 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm Olympiastadion wurde von einem Fußballfan von Eintracht Braunschweig beim Einlass ein Hitler-Gruß gezeigt. Weiterhin haben sich Eintracht-Braunschweig-Fans wenig später im Zwischenraum vor den Getränkeständen im Auswärtsblock mit "Sieg Heil"-Rufen begrüßt. Dies fand statt beim Spiel der Zweiten Fußballbundesliga Herren von Hertha BSC Berlin gegen BTSV Eintracht Braunschweig.
Quelle: RIAS Berlin -
LGBTIQ*-feindliche massive Bedrohung in der U8
17.09.2023 Bezirk: MitteEine nicht-binäre und schwerbehinderte Person wurde in der U8 zwischen den Stationen Jannowitzbrücke und Heinrich-Heine-Straße gegen Abend von einem ca. dreißigjährigen Mann aus LGBTIQ*Feindlichkeit massiv u.a. mit dem Tod bedroht.
Quelle: Meldeformular des Berliner Registers -
Neonazi-Aufkleber im U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord
17.09.2023 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber propagiert Gewalt gegen politische Gegner*innen.Quelle: Augenzeug*in