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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Verschwörungsideologische und JA-Aufkleber in Tiergarten

    10.12.2021 Bezirk: Mitte
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof und an mehreren weiteren Stellen in Tiergarten wurden drei verschwörungsideologische Aufkleber eines extrem rechten Versands aus Halle und sechs Aufkleber der Jungen Alternative, mit denen zum "Impfstreik" aufgerufen wurde, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Extrem rechte Aufkleber in Friedrichsfelde

    09.12.2021 Bezirk: Lichtenberg
    In der Straße Alt-Friedrichsfelde Höhe Löwenberger Straße wurden Aufkleber des extrem rechten Musikprojekts "Neuer Deutscher Standard" mit der Aufschrift "Keiner hat den Kampfgeist von Opa" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Frau in U-Bhf. Samariterstraße rassistisch angegriffen

    09.12.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Ein 41 jähriger Mann beleidigte eine Frau kurz vor Mitternacht auf dem U-Bhf. Samariterstraße rassistisch. Als die Frau nicht reagierte, zeigte er den Hitlergruß und warf eine gefüllte Bierflasche. Die Frau wurde am Arm getroffen und verletzt. Zeugen hielten den Mann fest und übergaben ihn der Polizei.
    Quelle: Polizei Berlin Nr. 2667
  • LGBTIQ*-feindliche Morddrohung in S-Bahn

    09.12.2021 Bezirk: Pankow
    In der S-Bahn Höhe Schönhauser Allee tätigte eine Frau mehrfach eine LGBTI*feindliche Morddrohung. Die Frau sagte mehrmals laut und deutlich: "Gebt mir eine Waffe, ich will die Lesben umbringen, die bedrohen uns Heteros. Gebt mir eine Waffe."
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Plakate vom "III. Weg"

    09.12.2021 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    An einem Stromkasten in der Cecilienstraße sowie an Mülleimern auf dem Clara-Zetkin-Platz wurden Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", u.a. mit rassistischem Inhalt, geklebt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassismus durch Partner

    09.12.2021 Bezirk: Berlinweit

    Eine Schwarze Frau berichtete, dass sie Rassismus und Gewalt durch ihren Partner erfahre.

    Quelle: Each One Monitoring
  • Rassistischer Kommentar auf Facebook

    09.12.2021 Bezirk: Berlinweit

    Unter einem Artikel des Deutschlandfunk der sich mit genetischen Studien an Rom*nja befasste, wurde ein Kommentar veröffentlicht. Dort hieß es, Rom*nja hätten eine genetische Veranlagung für Diebstahl.

    Quelle: Amaro Foro e.V.
  • Struktureller Rassismus in der Schule

    09.12.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Es fand eine rassistische strukturelle Diskriminierung an einer Schule statt. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • Verschwörungsideologische und JA-Aufkleber am Alex

    09.12.2021 Bezirk: Mitte
    Am und um den Alexanderplatz wurden drei verschwörungsideologische Aufkleber von zwei extrem rechten Versandgeschäften und mehrere Aufkleber und Plakate der extrem rechten Jungen Alternative (Jugendorganisation der AfD), mit denen zum "Impfstreik" aufgerufen wurde, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Busfahrer in Wilmersdorf rassistisch beleidigt

    08.12.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Gegen 12 Uhr wurde der 44-jähriger Busfahrer eines Linienbusses der BVG von einem 43-jährigen Fahrgast in Wilmersdorf rassistisch beleidgt. Bereits beim Einsteigen in den Bus soll er ihn rassistisch beleidigt haben und sich dann in den oberen Bereich des Busses begeben, wo er mit einer Flasche und einem Handy um sich geworfen haben soll. Nachdem Fahrgäste den Busfahrer darüber informierten, verwies dieser den Mann des Busses. Dabei soll der 43-Jährige den Busfahrer erneut rassistisch beleidigt und laute Tiergeräusche von sich gegeben haben. Er wurde an der Haltestelle Wiesbadener Straße / Laubacher Straße / Südwestkorso festgenommen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2660
  • "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund"-Aufkleber in Mitte

    08.12.2021 Bezirk: Mitte

    Am Brandenburger Tor wurde ein Aufkleber der rechten "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund" mit einem QR-Code mit dem Link zu einer gleichnamigen Webseite entdeckt und entfernt. Auf der Webseite werden rechte ethnopluralistische Argumentationen verbreitet.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Extrem rechte Plakatierung in Lichtenberg-Mitte

    08.12.2021 Bezirk: Lichtenberg

    Mehrere Aktivist*innen der Brandenburger AfD-Jugendorganisation JA (Junge Alternative) wurden in Lichtenberg-Mitte (Friedrichsfelde) dabei gesehen, wie sie Plakate für eine impfkritische Demonstration in Mitte klebten und dabei Aufkleber in der Gegend verbreiteten. Die Plakate fanden sich in der Rummelsburger Str, Lincolnstr. und Robert-Uhrig-Str. Über 100 Aufkleber wurden in der Volkradstr., Kraetkestr., Münsterlandstr., Lincolnstr., Archibaldstr., Rupprechtstr., Giselastr., Sophienstraße und im Rosenfelder Ring gefunden.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Flyer vom III. Weg in Rudow

    08.12.2021 Bezirk: Neukölln
    In Rudow meldeten Anwohner*innen, dass sie Flyer vom III. Weg bekommen haben. Inhaltlich waren die Flyer LGBTIQ*-feindlich.
    Quelle: Register Neukölln
  • Krankenkasse verweigert Spezialbedarf

    08.12.2021 Bezirk: Berlinweit

    Ein Attest über benötigten Spezialbedarf für eine Person mit Behinderung wurde von einer Krankenkasse nicht anerkannt. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung
  • NS-relativierender Aufkleber in Charlottenburg

    08.12.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Kantstraße Ecke Schlüterstraße in Charlottenburg wurde ein NS-verharmlosender Aufkleber des internationalen Corona-Leugner*innen-Netzwerks "The White Rose" entdeckt.

    Quelle: Register CW via Twitter
  • Rassismus am Arbeitsplatz

    08.12.2021 Bezirk: Berlinweit

    Eine Schwarze Frau berichtete, dass sie Rassismus am Arbeitsplatz erfährt. Gleiches war ihr an der Schule passiert.

    Quelle: Each One Monitoring
  • Rassismus in Unterkünft

    08.12.2021 Bezirk: Berlinweit

    Ein minderjähriger geflüchteter Schwarzer Junge war in seiner Unterkunft Rassismus auf physischer und psychischer Ebene ausgesetzt.

    Quelle: Each One Monitoring
  • Rassistische Beleidigung in Neu-Hohenschönhausen

    08.12.2021 Bezirk: Lichtenberg
    In Neu Hohenschönhausen beleidigte ein Angestellter eines Supermarktes einen 37-jährigen Kunden während des Kassiervorgangs rassistisch. Dies wurde auch durch Dritte bezeugt und die Polizei ermittelt.
    Quelle: Polizei 9.12.2021
  • Rassistische Diskriminierung in Neukölln

    08.12.2021 Bezirk: Neukölln

    In Neukölln fand eine rassistische Benachteiligung in einer Schule statt. Aus Datenschutzgründen werden keine Details veröffentlicht. Das Datum wurde zu Datenschutzgründen verändert.

    Quelle: ADAS Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • Rassistischer Aufkleber in Charlottenburg

    08.12.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    In der Kantstraße Ecke Schlüterstraße in Charlottenburg wurde ein Aufkleber der AfD-Jugendorganisation "Junge Alternative" (JA), die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall eingestuft wird, mit rassistischem Inhalt entdeckt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • Shoa bagatellisierende Parole in Karl-Marx-Straße

    08.12.2021 Bezirk: Neukölln

    An der Kreuzung Karl-Marx-Straße/ Anzengruber Straße wurde mit Kreide auf den Gehweg mit Kreide die Parole "3G macht frei" geschrieben. Die Parole "Arbeit macht frei" wurde an Eingangstoren von nationalsozialisitischen Konzentrationslagern angebracht, in denen Millionen Menschen ermordet wurden. Die Gleichsetzung von Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie und den Konzentrationslagern verharmlost die Shoa.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antischwarzer Rassismus am Arbeitsplatz

    07.12.2021 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Ein junger Schwarzer Mann erhielt einen Strafbefehl, nachdem eine weiße Frau ihn an seinem Arbeitsplatz rassistisch beleidigt hatte. Er arbeitete in einem Corona-Testzentrum und entsorgte dort die benutzten Tests. Die Frau kam auf ihn zu und sagte, das sei unhygienisch und fing an, ihn rassistisch zu beleidigen. Er wehrte sich verbal. Die Frau verschwand und kehrte mit der Polizei zurück. Sie hatte Anzeige gegen ihn erstattet.

    Quelle: EOTO
  • Antisemitische Schmiererei in Alt-Treptow

    07.12.2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem Boden der Unterführung am S-Bhf. Treptower Park wurde eine mehrere Meter große antisemitische Schmiererei entdeckt. In Schoa bagatellisierender Manier wurde mit gelber Kreide ein "Judenstern" mit der Aufschrift "ungeimpft" gezeichnet.

    Quelle: RIAS - Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin
  • Beleidigungen gegen Politische Gegner*innen in Berlin

    07.12.2021 Bezirk: Berlinweit
    Im Dezember 2021 erhielt der Verein Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. (JFDA) zahlreiche Drohschriften auf Twitter, nachdem der Verein über Angriffe auf Journalist*innen berichtet hatte, die aus einer nicht genehmigten Querdenken-Demonstration heraus zu Stande kamen.
    Quelle: JFDA
  • Hakenkreuz in Lichtenberg-Nord

    07.12.2021 Bezirk: Lichtenberg
    In einem Fahrstuhl in der Schulze-Boysen-Straße wurde ein mit blauen Edding gemaltes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • III. Weg-Flyer in Grunewald

    07.12.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Im Ortsteil Grunewald wurden Flyer der neonazistischen Partei "III. Weg" in Briefkästen verteilt. In den Flyern geht es inhaltlich um Einbrüche, es wurden rassistische Vorurteile gegenüber Rom*ja und Sint*ezza geschürt.
    Quelle: Register CW
  • NS-relativierende Schmiererei am Oranienplatz

    07.12.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Auf einer Litfaßsäule am Oranienplatz wurde in großen Buchstabn eine NS-relativierende Schmierereien auf einem Plakat angebracht: „Mein Körper gehört mir, ihr Impfnazis!“. Die Schrift ähnelt der weiterer Schmierereien im Gebiet.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassismus durch BVG-Kontrolleur*innen

    07.12.2021 Bezirk: Berlinweit

    Ein Schwarzer Mann berichtete, dass er von BVG Kontrolleur*innen rassistisch diskriminiert und beleidigt wurde. Es fand eine Täter-Opfer-Umkehr statt, sodass er Beschuldigter eines Strafverfahren wurde.

    Quelle: Each One Monitoring
  • Rassistischer Kommentar bei Online-Veranstaltung

    07.12.2021 Bezirk: Berlinweit

    Auf einer Online-Veranstaltung die sich mit der Benachteiligung von Sinti*zze und Rom*nja auf dem Wohnungsmarkt beschäftigte, kommentierte eine Person, dass die Probleme auf "kulturelle Eigenarten" zurückzuführen seien.

    Quelle: Amaro Foro e.V.
  • Schoa bagatellisierende Schmiererei

    07.12.2021 Bezirk: Neukölln

    Am U-Bahnhof Hermannstraße wurde an einer Säule am Gleis die Schoa bagatellisierende Schmiererei "Impfen macht frei" entdeckt. Die BVG wurde auf Social Media benachrichtigt. Am 16. Dezember war die Schmiererei weiterhin zu sehen.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Äußerung von Sympathisantin des "Montagsspaziergangs"

    06.12.2021 Bezirk: Spandau

    Antisemitische Äußerungen am Rande des "Montagsspaziergangs"

    Eine ältere Frau äußerte sich gegen 17:45 Uhr am Rande der Auftakt-Kundgebung der als "Montagsspaziergang" angemeldeten Demo auf dem Spandauer Marktplatz antisemitisch. Anlass der Äußerung war eine O-Ton-Abspielung, in der die antisemitische Aussage „Die Juden sind an allem schuld!“ für einen NS-verharmlosenden Vergleich von Judenverfolgung und dem Umgang mit ungeimpften Menschen heute zitiert wurde. Die Frau wiederholte diese Aussage beifällig und machte außerdem rassistische Aussagen über Menschen mit Migrationsgeschichte. Sie bezeichnete Juden als Wucherer und behauptete, Menschen aus warmen Ländern seien aggressiver. Sie selbst sei in Łódź/ Polen geboren und kenne "die Juden" .

    Quelle: Register Spandau
  • Antisemitischer Kommentar

    06.12.2021 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf Facebook. In der Nachricht und folgenden Kommentaren wurde Anne Frank in die Nähe eines Sexualverbrechers gerückt und die Juden für den Antisemitismus verantwortlich gemacht.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Diskriminierung aufgrund von Behinderung in Reinickendorf

    06.12.2021 Bezirk: Reinickendorf

    Ein Paketbote, der sehr schwere Pakete in einem Mehrfamilienhaus in Reinickendorf auslieferte, beschimpfte einen jungen Mann, der ihm die Tür öffnete, um das Paket entgegenzunehmen. Er schrie ihn an, dass er selbst in einem Geschäft einkaufen gehen könne, um die Ware zu bekommen. Der junge Mann, der beschimpft wurde, hat mehrere nicht sichtbare körperliche Behinderungen, die ihn daran hindern schwer zu tragen. Außerdem konnte er als Autist auf die Anschuldigungen nicht reagieren und war sehr verängstigt. Eine anwesende Bezugsperson intervenierte. Der Paketbote drohte beim Verlassen des Hauses, dies sei das letzte Mal gewesen, dass die Adresse beliefert würde. Die Bezugsperson des Betroffenen beschwerte sich bei dem Paketdienst über das Verhalten des Paketboten. Auch wenn dem Paketboten die Behinderungen des jungen Mannes nicht bewusst waren, wurde dieser durch sein Verhalten diskriminiert. Außerdem vermutete die Bezugsperson, dass das unfreundliche Verhalten des weißen Paketboten auch auf rassistische Motive zurückzuführen sei.

    Quelle: Onlineformular der Berliner Register
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