Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
05.12.2021 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf dem Wochenmarkt am Karl-August-Platz befand sich ein Obst- und Gemüsemarktstand mit einem rassistischen Wort im Namen, sowie eine bildliche Darstellung, die in Verbindung mit dem Wort als anti-schwarz rassistisch interpretiert werden kann. Der Stand soll sich dort schon seit längerer Zeit befinden.Quelle: Register CW
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Rassistischer Schriftzug und Passanten in Pankow (Ortsteil) bedroht
05.12.2021 Bezirk: PankowAuf ein Fensterbrett am S-Bahnhof Pankow schrieb ein Mann gegen 12:35 Uhr mit einem Stift den Slogan "Deutschland bleibt deutsch". Daraufhin sprachen zwei Passanten den Mann an. Es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung. Der Mann ging weg. Die Passanten folgten ihm. Der Mann bedrohte daraufhin die Passanten mit einem Fleischerhaken. Der Mann ging zum U-Bahnhof. Die Polizei ermittelt.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 5.12.2021 (Nr. 2637) -
Verschwörungsideolog*innen-Demo in Mitte
05.12.2021 Bezirk: MitteGegen 12 Uhr versammelten sich diverse Einzelpersonen und mehrere Kleingruppen aus der ganzen Breite der verschwörungsideologischen Mischszene am Köllnischen Park und im Bereich der Jannowitzbrücke, um an einem verbotenen Aufzug unter dem Motto „UNSPALTBAR – Nein zum Impfzwang, Umzug“ teilzunehmen. Die Stimmung war sehr aggressiv und es wurden NS-Relativierungen verbreitet, auch in Sprechchören gegen die Polizeieinsatzkräfte.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Angriff auf Journalisten bei verschwörungsideologischer Versammlung am Petersburger Platz
04.12.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm Rahmen einer Versammlung verschwörungsideologischer Gruppierungen griff ein Neonazi einen Journalisten an, der eine Gruppe Neonazis gefilmt hatte. Der Angreifer nahm dem Journalisten gewaltsam sein Handy ab. Weitere anwesende Journalist*innen griffen ein, dabei wurden auch sie körperlich angegriffen. Der Täter, der das Handy geraubt hatte, wurde mit Hilfe von Zeug*innen von der Polizei gestellt. Laut der Journalisten-Union bei der Gewerkschaft Verdi wurden im Verlauf der Demonstrationen insgesamt fünf Journalist*innen angegriffen und drei leicht verletzt.Quelle: twitter, Tagesspiegel -
Angriff auf Journalist*innen beim Autokorso in Lichtenberg-Nord
04.12.2021 Bezirk: LichtenbergEin Teilnehmer des verschwörungsideologischen Autokorsos schlug am Startpunkt auf dem Parkplatz am S-Bhf. Friedrichsfelde Ost auf die Kamera eines Journalisten und bedrohte ihn.Quelle: Lichtenberger Register -
Angriff auf Journalist*innen bei verschwörungsideologischer Versammlung in der Petersburger Str.
04.12.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm Rahmen einer Versammlung verschwörungsideologischer Gruppierungen wurden zwei Journalist*innen von Mitgliedern der Neonazi-Gruppierung „Division MOL“ in der Petersburger/Kochhannstr. körperlich angegriffen, verletzt und anschließend verfolgt. Laut der Journalisten-Union bei der Gewerkschaft Verdi wurden im Verlauf der Demonstrationen insgesamt fünf Journalist*innen angegriffen und drei leicht verletztQuelle: twitter, Tagesspiegel -
Antisemitischer Vorfall in Mitte
04.12.2021 Bezirk: MitteEs wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische Schmiererei im Barnimkiez
04.12.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Georgenkirchstrasse wurde "Damals die Juden Heute die Ungeimpften" geschmiert. Die Parole wird seit Oktober an verschiedenen Stellen in Berlin geschmiert.
Quelle: Rias -
Extrem rechte Aufkleber Bruno-Baum-Straße
04.12.2021 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Bruno-Baum-Straße wurden extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf den Aufklebern wurde u.a. der Nationalsozialismus verherrlicht.Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf -
Extrem rechte Parolen in Mariendorf
04.12.2021 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIn der Nähe des U-Bahnhofs Alt-Mariendorf wurde an einem Döner-Imbiss ein Hakenkreuz und der Schriftzug "Sieg Heil" entdeckt und entfernt. An der nächsten Bushaltestelle in Richtung Neukölln wurde die Parole "Das Dreckspack von Neukölln vergasen" und ein ca. vier cm großes Hakenkreuz sowie die Parole "Neukölln und Kreuzberg - alle scheiß Moluken [sic!] vergasen" ebenfalls mit einem Hakenkreuz versehen, entfernt. Die zweite Parole hatte eine weitere Person mit Edding mit einem "erledigt"-Häkchen kommentiert. Noch eine Haltestelle weiter wurde die Parole "Ausländer raus" entdeckt und entfernt.
Quelle: hass-vernichtet.de -
Neonazistische Plakate in Hellersdorf-Ost
04.12.2021 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Maxie-Wander-Straße Ecke Klingenthaler Straße wurden Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf -
Rassistische Kommentare in Hohenschönhausener Facebook-Gruppe
04.12.2021 Bezirk: LichtenbergIn der Facebook-Gruppe für Hohenschönhausener*innen wurden mehrfach rassistische Kommentare gemeldet. Darin werden verallgemeinernde Aussagen über Gewalttaten und weitere kriminelle Absichten getroffen und diese mit Geflüchteten und migrantischen Jugendlichen in Verbindung gebracht, denen dann Gewalt angedroht wird.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rechte Aufkleber in Pankow
04.12.2021 Bezirk: PankowAn der Prenzlauer Promenade wurden rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "MWD - Männlich Weiß Deutsch" oder "Das ganze Deutschland soll es sein" mit einer Abbildung des Deutschen Reiches in den Grenzen von 1938 (Druck18).Quelle: NEA (Antifa-Nordost) -
Rechte Aufkleber in Weißensee
04.12.2021 Bezirk: PankowIn der Herthastraße Ecke Prenzlauer Promende sowie Brauhausstraße Ecke Prenzlauer Promenade wurden rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Freiheit für Deutschland" (Druck18) oder "Lügenpresse Fake News" (Druck 18).Quelle: NEA (Antifa-Nordost) -
Rechte Propaganda in Rudow
04.12.2021 Bezirk: NeuköllnIm Bereich Selgenauer Weg/ Neudecker Weg wurden 17 Aufkleber der Partei "Der III. Weg" und welche mit der Parole "Rudower Spinne bleibt schwarz-weiß-rot" entdeckt und entfernt.Quelle: Initiative „Hass vernichtet“ -
Rechte und rassistische Aufkleber im Prenzlauer Berg
04.12.2021 Bezirk: PankowAm Fröbelplatz, Prenzlauer Allee Ecke Raumerstraße, Prenzlauer Allee Ecke Ostseestraße sowie Schönhauser Allee wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Refugees not welcome" (Politaufkleber.de), "Lügenpresse Fake News" (Druck18) oder "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund". Am Humannplatz wurde bereits am 3.12.2021 ein Aufkleber entdeckt, der ein Verkehrsschild (Ortsausgangsschild) darstellte. Auf diesem stand durchgestrichen "Überbevölkerung" und "nächster Ort Klimaschutz". Der Aufkleber bedient einen rassistischen Diskurs, der die These vertritt, die angeblich bevölkerungsreichen Länder im globalen Süden sind für die Klimakrise verantwortlich und wenn diese weniger Menschen gebären würden, gäbe es keinen Klimawandel. Dies ist falsch. Der Klimawandel wird durch den globalen Norden, den reichsten Ländern dieser Erde, verursacht.Quelle: NEA (Antifa-Nordost) -
Reichsbürger*innen-Kundgebung vor dem Bundestag
04.12.2021 Bezirk: MitteAb 15:00 fand eine Reichsbürger*innen-Kundgebung vor dem Bundestag mit ca. 20 Teilnehmenden statt, auf den NS-Relativierungen verbreitet wurden.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Rund zwei dutzend Neonazis bei Informationsstand am "Eastgate"
04.12.2021 Bezirk: Marzahn-HellersdorfVon 10 bis 14 Uhr führte die neonazistische Kleinstpartei "Der III. Weg" einen Stand vor dem Einkaufszentrum Eastgate in Marzahn-Mitte durch. Am Rande des Informationsstandes verteilten die Neonazis Flyer, um für ihre Partei zu werben. Weiterhin riefen sie zu Kleider- und Sachspenden für deutsche Staatsangehörige auf. Der Stand wurde von rund 20 Angehörigen der Neonazipartei durchgeführt. Darunter befanden sich mehrere einschlägig verurteile, gewaltbereite Neonazis, wie einer der Hauptverdächtigen extrem rechter Anschläge in Neukölln. Ebenfalls beteiligt waren Neonazis aus dem Neonazi-Kampfsportmilieu und der aktuelle Bundesvorsitzende der Partei aus Brandenburg.Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf -
Schoah-Relativierung bei verschwörungsideologischem Autocorso
04.12.2021 Bezirk: MitteBei der Zwischenkundgebung des Autokorso gegen Corona-Maßnahmen am Checkpoint Charlie sagte ein Redner: "`Impfen mach frei` Woran erinnert euch das? Denkt mal darüber nach."
Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Verschwörungsideologische Aufkleber im Tiergarten
04.12.2021 Bezirk: MitteIm Tiergarten wurden zwei verschwörungsideologische Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels aus Halle entdeckt und entfernt.
Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/ -
Verschwörungsideologischer Autokorso am Checkpoint Charlie
04.12.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergBei einer Zwischenkundgebung des verschwörungsideologischen Autokorsos gegen die Corona-Maßnahmen am Checkpoint Charlie relativierte ein Redner den Nationalsozialismus und verhöhnte ehemalige KZ-Häftlinge, indem er sagte: "Impfen macht frei". Die Analogie zum Spruch "Arbeit macht frei", der über Konzentrationslagern angebracht war, in denen Menschen zur NS-Zeit grausam ermordet wurden, ist kein Zufall.Quelle: Bürger*innenmeldung -
Verschwörungsideologische Versammlung am U-Bahnhof Märkisches Museum
04.12.2021 Bezirk: MitteAm am U-Bahnhof Märkisches Museum fand trotz Verbot eine Versammlung gegen Corona-Maßnahmen statt, bei der Schoah- und NS-relativierende Vergleiche verbreitet wurden. Als Reaktion auf die Intervention der Polizei verglichen sich Teilnehmende mit den Betroffene des Antisemitismus im deutschen NS-Faschismus.
Quelle: Registerstelle Mitte, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitischer Aufkleber in Wittenau
03.12.2021 Bezirk: ReinickendorfAuf dem Schulhof einer Schule in Wittenau wurde ein antisemitischer Aufkleber der extrem rechten Partei "III. Weg" gesichtet.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Antisemitismus bei verschwörungsideologischem Autocorso durch Mitte
03.12.2021 Bezirk: MitteBei einem verschwörungsideologischem Autocorso gegen Corona-Maßnahmen durch Mitte wurde auf einem Plakat an einem ehemaligen Feuerwehrauto die Situation von Ungeimpften mit der Hexenverfolgung und der antisemitischen Politik im NS verglichen. Auch an weiteren Autos waren Plakate mit NS-Relativierungen zu sehen.
Quelle: Registerstelle Mitte, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitismus vor Chanukka-Leuchter am Breitscheidplatz
03.12.2021 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf dem Weihnachtsmarkt am Breidscheitplatz in Charlottenburg fotografierte ein Mann die dort aufgestellte Chanukkia. Als zwei Personen sich mit ihm unterhielten wurde er sehr aggressiv und meinte, es sei ein Skandal, dass sie hier stehe, weil “die Jesus getötet haben".
Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Aufkleber rassistisch verändert
03.12.2021 Bezirk: NeuköllnZwei Aufkleber, die sich gegen Rassismus richten und an der Mainzer Str. klebten, wurden so verändert, dass sie Rassismus reproduzierten. Beide Aufkleber wurden anschließend von einer Person neu überklebt.Quelle: Register Neukölln -
Extrem rechte Aufkleber in Adlershof
03.12.2021 Bezirk: Treptow-KöpenickRund um die Dörpfeldstraße wurden ca. 5 Aufkleber der NPD und der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg entdeckt und entfernt.
Quelle: Initiative „Hass vernichtet“ -
Extrem rechter Aufkleber in Rudow
03.12.2021 Bezirk: NeuköllnNeben dem Sportplatz des Fußballvereins TSV Rudow wurde ein extrem rechter Sticker entdeckt, der sich gegen Antifaschismus richtete.Quelle: Register Neukölln -
III. Weg-Flyer in Niederschönhausen
03.12.2021 Bezirk: PankowIn Briefkästen wurden Flyer der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt. Der Flyer ließ den Eindruck entstehen, dass Einbrüche von Geflüchteten oder Personen aus "anderen Ländern" begangen werden. Gleichzeitig wurden rassistische Vorurteile gegenüber Rom*ja und Sint*ezza geschürt.Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
NS-relativierende Sticker in der Bergmannstraße
03.12.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergZwischen Marheinekehalle und Südstern wurde eine Serie verschwörungsideologischer Sticker entdeckt, darunter fanden sich auch Sticker, die die Pandemie mit Notstandsgesetzen und „1933“ verglichen. Die NS-relativierenden Sticker konnten entfernt werden.Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg -
NS-verharmlosende Schmiererei an Karl-Marx-Str.
03.12.2021 Bezirk: NeuköllnMit Bezug auf Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie wurde an der Karl-Marx-Straße Ecke Isarstraße eine Schmiererei gemeldet, die sich gegen die aktuellen Maßnahmen wendet und einen Faschismus herbei fantasiert.Quelle: Register Neukölln -
Rassistische Äußerung auf dem Marktplatz Spandau
03.12.2021 Bezirk: SpandauZwei junge Frauen liefen über den Marktplatz und unterhielten sich laut. Die eine äußerte sich über Menschen aus Syrien mit einer negativen Zuschreibung. Daraufhin meinte die andere Frau bestätigend: “Ich hasse alle Syrer.“Quelle: Register Spandau -
Rassistische Beleidigung in einer Schule
03.12.2021 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfEs wurde eine rassistische Beleidigung in einer Schule in Steglitz-Zehlendorf erfasst. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen -
Rassistischer Angriff in der S-Bahn
03.12.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin Mann wird in der S-Bahn in der Nähe der Frankfurter Allee rassistisch motiviert angegriffen, geschlagen und getreten. Weitere Informationen werden zum Schutz des Betroffenen nicht veröffentlicht.
Quelle: ReachOut Berlin -
Schoa bagatellisierende Schmiererei
03.12.2021 Bezirk: NeuköllnAn einer Rolllade im Schillerkiez wurde die Schoa bagatellisierende Schmiererei "Impfen macht frei" entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
SS-Runen auf S-Bahnhof Neukölln
03.12.2021 Bezirk: NeuköllnEine Person entdeckte SS-Runen, die mit Farbe auf den Boden des S-Bahnhofs Neukölln gesprüht wurden.Quelle: Register Neukölln -
Verschwörungsideologischer Autokorso mit Beginn in Westend
03.12.2021 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfVon 17 bis 22 Uhr fand ein verschwörungsideologischer Autokorso statt, welcher am Olympsichen Platz in Westend startete und durch Charlottenburg nach Schöneberg und Mitte führte. Auf den an den Fahrzeugen angebrachten Plakaten wurden die Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie u.a. mit der Verfolgung von Jüdinnen*Juden im Nationalsozialismus verglichen.
Quelle: Register CW via Twitter, Berlin gegen Nazis -
Antisemitismus in der Schule
02.12.2021 Bezirk: MitteIn einer Schule im Bezirk Mitte äußerten sich Schüler*innen antisemitisch im Unterricht.Quelle: Registerstelle Mitte -
Arztpraxis verweigert Terminvergabe aus rassistischen Gründen
02.12.2021 Bezirk: SpandauEine Frau aus Moldawien hatte einen Online-Termin bei einer Hausärztin gebucht. Als sie wegen einer Nachfrage in der Praxis anrief, wurde ihr der Termin abgesagt mit der Begründung, für Moldawier gebe es bei ihnen keine Termine. (Datum anonymisiert)
Quelle: Berliner Register -
Beschmutzung eines Parteibüros in Niederschöneweide
02.12.2021 Bezirk: Treptow-KöpenickDie Fensterscheiben des Grünen-Büros in der Schnellerstraße wurden mit weißem Kerzenwachs beschmiert.
Quelle: Bündnis 90/ Grüne Treptow-Köpenick -
Chanukka-Leuchter beschädigt
02.12.2021 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEin Chanukka-Leuchter und ein Info-Schild, auf dem ein "Fröhliches Chanukka" gewünscht wurde, wurden am Bayerischen Platz in Schöneberg beschädigt.
Quelle: Tagesspiegel, 8.12.21 -
Hakenkreuz in Lichtenberg Mitte
02.12.2021 Bezirk: LichtenbergIn der Zachertstraße wurde ein mit schwarzem Edding angebrachtes Hakenkreuz gefunden und entfernt.Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuz in Lichtenberg-Mitte
02.12.2021 Bezirk: LichtenbergIn der Zachertstraße wurde ein mit schwarzem Edding angebrachtes Hakenkreuz gefunden und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Neonazipartei verteilt Flugblätter
02.12.2021 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Marzahner Promenade und der Märkischen Allee wurden Flugblätter der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" in Briefkästen eingeworfen. Auf den Flugblättern werben sie für einen Parteistand wenige Tage später am "Eastgate".Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf -
Rassismus durch Ausländerbehörde
02.12.2021 Bezirk: BerlinweitEin junger Schwarzer Mann aus den USA, mit Tochter, erfuhr Rassismus bei der Ausländerbehörde. Die Aktualisierung seines Aufenthaltstitels wurde deshalb stark erschwert. Dadurch es kam zur Aussetzung der Auszahlung seines ALG II und führte und zum Verlust seiner Wohnung.
Quelle: Each One Monitoring -
Rassistische Postings auf Neuköllner AfD-Facebook-Seite
02.12.2021 Bezirk: NeuköllnAuf ihrer Facebook-Seite veröffentlichte die Neuköllner AfD im Dezember mindestens ein rassistisches Posting. Darin wurden Menschen, die an der polnischen Grenze festsitzen, als "illegale Migranten" bezeichnet. In einem anderen Posting wurde von der "Verteidigung des christlichen Europas" geschrieben.Quelle: Register Neukölln -
Strukturelle Benachteiligung an Schule
02.12.2021 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAn einer Schule in Steglitz-Zehlendorf wurde eine strukturelle Benachteiligung gemeldet. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen -
Strukturelle Benachteiligung an Schule
02.12.2021 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAn einer Schule in Steglitz-Zehlendorf wurde eine strukturelle Benachteiligung gemeldet. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen -
Verschwörungsideologische Querfront-Kundgebung vor Parteizentrale der Linken
02.12.2021 Bezirk: MitteVor dem Karl-Liebknecht-Haus, der Parteizentrale der Linken in Mitte, fand um 15.00 Uhr eine verschwörungsideologische Querfront-Kundgebung mit ca. 15 Teilnehmenden statt, mit der gegen die Forderung der Parteivorstandsmehrheit vom Vortag nach einer Impfpflicht und gegen "Anfeindungen gegen Sahra Wagenknecht" protestiert werden sollte. Der nicht gezeichnete Aufruf stammte von der Gruppierung "Freie Linke", wurde aber auch von extrem rechten Social-Media-Kanälen verbreitet. Mindestens drei der Teilnehmenden kamen aus extrem rechten, verschwörungsideologischen Kreisen. Die "Freie Linke" verbindet Personen unterschiedlicher linker Herkunft. Sie hat vielfach auch zu rechtsoffenen verschwörungsideologischen Veranstaltungen in Berlin aufgerufenQuelle: Registerstelle Mitte -
Verschwörungsideologischer "Medienmarsch" durch Mitte
02.12.2021 Bezirk: MitteAb 10.00 Uhr zog ein verschwörungsideologischer "Medienmarsch" vom ZDF-Hauptstadtstudio an der Straße Unter den Linden an neun Redaktionen vorbei durch Mitte, um gegen die "Lügenpresse" zu demonstrieren. Dem Aufruf von "Querdenken" folgten bis zu 85 Teilnehmende. Dabei wurden auf Plakaten und in Reden die Shoah- und NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet. So bezeichnete eine Rednerin Journalisten und Politiker als "Faschisten". Am Holocaustmahnmal wurde aus Respekt eine Gedenkminute angekündigt, stattdessen wurde aber eine Filmszene aus Chaplins "Der große Diktator" abgespielt, was in diesem Kontext respektlos und höhnisch wirkte. Ein bekannter Antisemit ging lange direkt hinter dem Lautsprecherwagen her. Auf dem Jutebeutel eines Teilnehmers, der ein NS-relativierendes Plakat trug, standen die Schlagwörter: "Klimawahn, Schuldkult, Impfzwang und Multikulti". Eine Demonstrantin hatte sich zwei Sterne mit der Inschrift "zu hoher IQ" angeheftet, um so eine Assoziation mit einem sogenannten "Judenstern" herzustellen.Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis, Recherche-& Informationsstelle Antisemitismus (RIAS), Recherchenetzwerk AS