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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Flyer vom III. Weg in Rudow

    08.12.2021 Bezirk: Neukölln
    In Rudow meldeten Anwohner*innen, dass sie Flyer vom III. Weg bekommen haben. Inhaltlich waren die Flyer LGBTIQ*-feindlich.
    Quelle: Register Neukölln
  • Krankenkasse verweigert Spezialbedarf

    08.12.2021 Bezirk: Berlinweit

    Ein Attest über benötigten Spezialbedarf für eine Person mit Behinderung wurde von einer Krankenkasse nicht anerkannt. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung
  • NS-relativierender Aufkleber in Charlottenburg

    08.12.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Kantstraße Ecke Schlüterstraße in Charlottenburg wurde ein NS-verharmlosender Aufkleber des internationalen Corona-Leugner*innen-Netzwerks "The White Rose" entdeckt.

    Quelle: Register CW via Twitter
  • Rassismus am Arbeitsplatz

    08.12.2021 Bezirk: Berlinweit

    Eine Schwarze Frau berichtete, dass sie Rassismus am Arbeitsplatz erfährt. Gleiches war ihr an der Schule passiert.

    Quelle: Each One Monitoring
  • Rassismus in Unterkünft

    08.12.2021 Bezirk: Berlinweit

    Ein minderjähriger geflüchteter Schwarzer Junge war in seiner Unterkunft Rassismus auf physischer und psychischer Ebene ausgesetzt.

    Quelle: Each One Monitoring
  • Rassistische Beleidigung in Neu-Hohenschönhausen

    08.12.2021 Bezirk: Lichtenberg
    In Neu Hohenschönhausen beleidigte ein Angestellter eines Supermarktes einen 37-jährigen Kunden während des Kassiervorgangs rassistisch. Dies wurde auch durch Dritte bezeugt und die Polizei ermittelt.
    Quelle: Polizei 9.12.2021
  • Rassistische Diskriminierung in Neukölln

    08.12.2021 Bezirk: Neukölln

    In Neukölln fand eine rassistische Benachteiligung in einer Schule statt. Aus Datenschutzgründen werden keine Details veröffentlicht. Das Datum wurde zu Datenschutzgründen verändert.

    Quelle: ADAS Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • Rassistischer Aufkleber in Charlottenburg

    08.12.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    In der Kantstraße Ecke Schlüterstraße in Charlottenburg wurde ein Aufkleber der AfD-Jugendorganisation "Junge Alternative" (JA), die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall eingestuft wird, mit rassistischem Inhalt entdeckt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • Shoa bagatellisierende Parole in Karl-Marx-Straße

    08.12.2021 Bezirk: Neukölln

    An der Kreuzung Karl-Marx-Straße/ Anzengruber Straße wurde mit Kreide auf den Gehweg mit Kreide die Parole "3G macht frei" geschrieben. Die Parole "Arbeit macht frei" wurde an Eingangstoren von nationalsozialisitischen Konzentrationslagern angebracht, in denen Millionen Menschen ermordet wurden. Die Gleichsetzung von Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie und den Konzentrationslagern verharmlost die Shoa.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antischwarzer Rassismus am Arbeitsplatz

    07.12.2021 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Ein junger Schwarzer Mann erhielt einen Strafbefehl, nachdem eine weiße Frau ihn an seinem Arbeitsplatz rassistisch beleidigt hatte. Er arbeitete in einem Corona-Testzentrum und entsorgte dort die benutzten Tests. Die Frau kam auf ihn zu und sagte, das sei unhygienisch und fing an, ihn rassistisch zu beleidigen. Er wehrte sich verbal. Die Frau verschwand und kehrte mit der Polizei zurück. Sie hatte Anzeige gegen ihn erstattet.

    Quelle: EOTO
  • Antisemitische Schmiererei in Alt-Treptow

    07.12.2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem Boden der Unterführung am S-Bhf. Treptower Park wurde eine mehrere Meter große antisemitische Schmiererei entdeckt. In Schoa bagatellisierender Manier wurde mit gelber Kreide ein "Judenstern" mit der Aufschrift "ungeimpft" gezeichnet.

    Quelle: RIAS - Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin
  • Beleidigungen gegen Politische Gegner*innen in Berlin

    07.12.2021 Bezirk: Berlinweit
    Im Dezember 2021 erhielt der Verein Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. (JFDA) zahlreiche Drohschriften auf Twitter, nachdem der Verein über Angriffe auf Journalist*innen berichtet hatte, die aus einer nicht genehmigten Querdenken-Demonstration heraus zu Stande kamen.
    Quelle: JFDA
  • Hakenkreuz in Lichtenberg-Nord

    07.12.2021 Bezirk: Lichtenberg
    In einem Fahrstuhl in der Schulze-Boysen-Straße wurde ein mit blauen Edding gemaltes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • III. Weg-Flyer in Grunewald

    07.12.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Im Ortsteil Grunewald wurden Flyer der neonazistischen Partei "III. Weg" in Briefkästen verteilt. In den Flyern geht es inhaltlich um Einbrüche, es wurden rassistische Vorurteile gegenüber Rom*ja und Sint*ezza geschürt.
    Quelle: Register CW
  • NS-relativierende Schmiererei am Oranienplatz

    07.12.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Auf einer Litfaßsäule am Oranienplatz wurde in großen Buchstabn eine NS-relativierende Schmierereien auf einem Plakat angebracht: „Mein Körper gehört mir, ihr Impfnazis!“. Die Schrift ähnelt der weiterer Schmierereien im Gebiet.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassismus durch BVG-Kontrolleur*innen

    07.12.2021 Bezirk: Berlinweit

    Ein Schwarzer Mann berichtete, dass er von BVG Kontrolleur*innen rassistisch diskriminiert und beleidigt wurde. Es fand eine Täter-Opfer-Umkehr statt, sodass er Beschuldigter eines Strafverfahren wurde.

    Quelle: Each One Monitoring
  • Rassistischer Kommentar bei Online-Veranstaltung

    07.12.2021 Bezirk: Berlinweit

    Auf einer Online-Veranstaltung die sich mit der Benachteiligung von Sinti*zze und Rom*nja auf dem Wohnungsmarkt beschäftigte, kommentierte eine Person, dass die Probleme auf "kulturelle Eigenarten" zurückzuführen seien.

    Quelle: Amaro Foro e.V.
  • Schoa bagatellisierende Schmiererei

    07.12.2021 Bezirk: Neukölln

    Am U-Bahnhof Hermannstraße wurde an einer Säule am Gleis die Schoa bagatellisierende Schmiererei "Impfen macht frei" entdeckt. Die BVG wurde auf Social Media benachrichtigt. Am 16. Dezember war die Schmiererei weiterhin zu sehen.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Äußerung von Sympathisantin des "Montagsspaziergangs"

    06.12.2021 Bezirk: Spandau

    Antisemitische Äußerungen am Rande des "Montagsspaziergangs"

    Eine ältere Frau äußerte sich gegen 17:45 Uhr am Rande der Auftakt-Kundgebung der als "Montagsspaziergang" angemeldeten Demo auf dem Spandauer Marktplatz antisemitisch. Anlass der Äußerung war eine O-Ton-Abspielung, in der die antisemitische Aussage „Die Juden sind an allem schuld!“ für einen NS-verharmlosenden Vergleich von Judenverfolgung und dem Umgang mit ungeimpften Menschen heute zitiert wurde. Die Frau wiederholte diese Aussage beifällig und machte außerdem rassistische Aussagen über Menschen mit Migrationsgeschichte. Sie bezeichnete Juden als Wucherer und behauptete, Menschen aus warmen Ländern seien aggressiver. Sie selbst sei in Łódź/ Polen geboren und kenne "die Juden" .

    Quelle: Register Spandau
  • Antisemitischer Kommentar

    06.12.2021 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf Facebook. In der Nachricht und folgenden Kommentaren wurde Anne Frank in die Nähe eines Sexualverbrechers gerückt und die Juden für den Antisemitismus verantwortlich gemacht.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Diskriminierung aufgrund von Behinderung in Reinickendorf

    06.12.2021 Bezirk: Reinickendorf

    Ein Paketbote, der sehr schwere Pakete in einem Mehrfamilienhaus in Reinickendorf auslieferte, beschimpfte einen jungen Mann, der ihm die Tür öffnete, um das Paket entgegenzunehmen. Er schrie ihn an, dass er selbst in einem Geschäft einkaufen gehen könne, um die Ware zu bekommen. Der junge Mann, der beschimpft wurde, hat mehrere nicht sichtbare körperliche Behinderungen, die ihn daran hindern schwer zu tragen. Außerdem konnte er als Autist auf die Anschuldigungen nicht reagieren und war sehr verängstigt. Eine anwesende Bezugsperson intervenierte. Der Paketbote drohte beim Verlassen des Hauses, dies sei das letzte Mal gewesen, dass die Adresse beliefert würde. Die Bezugsperson des Betroffenen beschwerte sich bei dem Paketdienst über das Verhalten des Paketboten. Auch wenn dem Paketboten die Behinderungen des jungen Mannes nicht bewusst waren, wurde dieser durch sein Verhalten diskriminiert. Außerdem vermutete die Bezugsperson, dass das unfreundliche Verhalten des weißen Paketboten auch auf rassistische Motive zurückzuführen sei.

    Quelle: Onlineformular der Berliner Register
  • Lieferfahrer wird rassistisch beleidigt und bedroht

    06.12.2021 Bezirk: Spandau

    Ein Schwarzer Lieferfahrer fuhr in die Mönchstraße, um Möbel zu liefern. Ein Weißer Autofahrer in seinem Privat-PKW meinte, er werde dadurch blockiert. Es kam zu einem Wortwechsel, in dessen Verlauf der Autofahrer Anti-Schwarze rassistische Beleidigungen äußerte und den Mittelfinger zeigte. Er zog einen Elektroschocker und bedrohte den Lieferfahrer damit. Passant*innen wollten eingreifen, woraufhin der Mann ins Auto stieg und davonfuhr. Es wurde Anzeige erstattet.

    Quelle: Register Spandau
  • NS-verharmlosende Vergleiche bei Auftaktkundgebung des "Montagsspaziergangs"

    06.12.2021 Bezirk: Spandau

    Im Rahmen der als "Montagsspaziergang" angemeldeten Demo „Einigkeit und Recht und Freiheit“ auf dem Spandauer Marktplatz wurden gegen 17:45 Uhr NS-verharmlosende Aussagen über Lautsprecher abgespielt. Bei der Durchsage schien es sich um einen Zusammenschnitt verschiedenster Reden und Interviews zu handeln. In einem Beitrag wurde ein Vergleich zwischen den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sowie den Einschränkungen für ungeimpfte Menschen und der Verfolgung von Jüdinnen und Juden während der Zeit des Nationalsozialismus gezogen. Früher habe es geheißen: „Die Juden sind an allem schuld!“ Eine solche Form des „Faschismus“ erlebten wir heute wieder. Im Verlauf der Demo wurden fast alle Zusammenschnitte der Reden und Interviews in Schleife wiederholt. Der Teil der NS-relativierenden Aussagen jedoch wurde in der ersten Wiederholung ca. 15 Sekunden lang angespielt und dann manuell unterbrochen. Bei den darauf folgenden Wiederholungen der O-Töne wurde dieser Teil übersprungen. Außerdem wurden Aussagen abgespielt, die "Widerstand gegen die Tyrannei" für rechtens erklärten und einen Bezug zu den staatlichen Pandemie-Maßnahmen herzustellen schienen. An der Demonstration nahmen ca. 12 Personen teil.

    Quelle: Register Spandau
  • NS-Verherrlichungen beim Zoombombing

    06.12.2021 Bezirk: Berlinweit

    Ein Webinar einer Berliner Universität wurde von mehreren Personen gestört, die NS-Inhalte wie Hakenkreuze oder Hitlerreden reproduzierten.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Plakate vom III. Weg

    06.12.2021 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    An der Kreuzung Blumberger Damm Ecke Elisabethstraße sowie am Blumberger Damm Ecke Buckower Ring wurden Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" mit rassistischem Inhalt entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassistische Beleidigung an einer Schule

    06.12.2021 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An einer Schule in Steglitz-Zehlendorf wurde eine rassistische Beleidigung erfasst. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • Rassistische Diskriminierung durch Nachbarn in Karlshorst

    06.12.2021 Bezirk: Lichtenberg

    Ein Mann, der in Karlshorst wohnt, wird von einem etwa 30-jährigen Nachbarn seit zwei Jahren systematisch rassistisch diskriminiert. Der Nachbar habe ihn rassistisch beschimpft und auf der Straße angespuckt. Außerdem höre dieser täglich sehr laute Musik und schlage mit harten Gegenständen gegen den Boden, um ihn zu stören. Polizei, Ordnungsamt und Hausverwaltung haben nichts unternommen.

    Quelle: Tagesspiegel 06.12.2021
  • Rechte Sticker im U-Bahnhof Alt-Mariendorf

    06.12.2021 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Im U-Bahnhof Alt-Mariendorf wurden zwei Aufkleber aus der extrem rechten Szene mit der Aufschrift "Good Night - left Side" entdeckt und entfernt.

    Quelle: hass-vernichtet.de
  • Strukturelle Benachteiligung an Schule

    06.12.2021 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An einer Schule in Steglitz-Zehlendorf wurde eine strukturelle Benachteiligung gemeldet. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • Chanukka-Leuchter vor dem Roten Rathaus demoliert

    05.12.2021 Bezirk: Mitte
    Vor dem Roten Rathaus in Mitte haben Unbekannte den mittleren Ständer eines Chanukka-Leuchters verbogen und dessen Lampen entwendet. Außerdem wurde ein Schild mit der Aufschrift „Chabad wünscht ihnen ein fröhliches Chanukka!“ heruntergerissen.​ Auch vor dem Rathaus Lichtenberg, am Bayrischen Platz in Schöneberg und am Marktplatz Adlershof wurden in diesen Tagen Chanukka-Leuchter massiv beschädigt. Insofern ist von einer gezielten antisemitischen Tat auszugehen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 09.12.2021, BZ vom 09.12.2021, Tagesspiegel vom 08.12.2021
  • Neonazi-Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    05.12.2021 Bezirk: Lichtenberg
    In der Tram-Wendeschleife Zingster Straße und umliegenden Straßen wurden verschiedene Aufkleber der NPD, der JN sowie eines extrem rechten Versands aus Halle geklebt.
    Quelle: Licht-Blicke
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