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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Antisemitische Versammlung in Charlottenburg

    15.01.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Unter dem Motto "Friedlich zusammen" fand in Charlottenburg eine Versammlung gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie mit mehr als 1000 Teilnehmenden statt, bei welcher diverese verschwörungsideologische, den Nationalsozialismus verharmlosende und antisemitische Inhalte verbreitet wurden. Eine Rednerin bagatellisierte in ihrem Beitrag zu den Themen "Impfflicht" und und Covid-19-Maßnahmen die Schoa. Ein Teilnehmer der Versammlung trug außerdem ein Schild mit Aufschrift "Whoever controls the media controls the mind". Es gab weitere Plakate, welche der Pharmaindustrie, der Politik und den Medien die planmäßige Steuerung der Pandemie unterstellten, die derzeitige Situation mit dem Faschismus gleichsetzten und relativierende Bezüge zum Nationalsozialismus herstellten. So lautete ein Slogan "No Green Pass", wobei das "SS" als Doppelsiegrune dargestellt war. Eine Teilnehmerin skandierte: "Früher haben sie die Menschen ausgeräuchert, heute lassen sie sie erfrieren“.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS), Register CW via Twitter, Belltowernews vom 17.01.2022
  • Hakenkreuze in Lichtenberg-Mitte

    15.01.2022 Bezirk: Lichtenberg

    An den Schildern einer Baustelle in der Zachertstraße wurden mehrere Hakenkreuze, die mit Edding angebracht wurden, entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • "Identitäre"-Aufkleber im Prenzlauer Berg

    15.01.2022 Bezirk: Pankow

    In der Hosemannstraße Ecke Schieritzstraße wurden vereinzelt Aufkleber der rechten Gruppe "Identitäre Bewegung" mit dem Slogan "Heimatschutz statt Mundschutz" entdeckt und entfernt.

    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • NS Verharmlosung am Wriezener Bahnhof

    15.01.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 19:00 Uhr versuchten Polizisten einen 37-jährigen Brandenburger von einem Baukran an der Wanda-Kallenbach-Straße zu holen. Der Mann weigerte sich, den Kran zu verlassen. Er beleidigte die Beamten als "Hurensöhne" und "Wichser" und zeigte den "Hitlergruß". Bei seiner Festnahme äußerste er mehrmals laut "Sieg Heil".

    Quelle: Polizei-Meldung Nr. 0126
  • Rassistische Äußerung in Pankow

    15.01.2022 Bezirk: Pankow

    Eine Frau lässt sich für ihre Wohnungssuche von einer anderen Frau beraten. Die Beraterin ist für mehrere Personen in dem Wohnheim für die Wohnungssuche zuständig. Die Beraterin fragte bei dem Erstgespräch, ob die Frau "Z-Wort" sei.

    Quelle: Amaro Foro e.V.
  • Antisemitische E-Mail

    14.01.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine Organisation, die sich zuvor in den sozialen Medien israelsolidarisch geäußert hatte, erhielt eine E-Mail mit dem Video einer zivilgesellschaftlichen Organisation und darunter hinterlassenen antisemitischen Kommentaren des Absenders. In den Kommentaren wird Jüdinnen_Juden eine Opfermentalität und kulturelle Absonderung vorgeworfen.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische E-Mail

    14.01.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Autorin erhielt eine E-Mail mit antisemitischen Kommentaren zu einem ihrer Interviews. U.a. beschimpfte der Verfasser die Betroffene antisemitisch, verbreitete antisemitische Verschwörungsmythen und behauptete, Antisemitismus sei Folge der Handlungen der Jüdinnen_Juden und Nationalsozialismus sei eine Weiterentwicklung des Zionismus.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Spruch im Barnimkiez

    14.01.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der Bushaltestelle Am Friedrichshain wurde ein Spruch geschmiert, der die Shoa relativiert, indem die Situation von Ungeimpften mit ihr gleichgesetzt wird.

    Quelle: JFDA e. V.
  • Antisemitischer Tweet

    14.01.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt auf einen Twitter-Post einen antiisraelischen Tweet als Antwort.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Diskriminierung durch Jobcenter

    14.01.2022 Bezirk: Berlinweit

    Es wurde eine ableistische strukturelle Benachteiligung dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung
  • Extrem rechte Corona-Propaganda in Lichtenberg-Mitte

    14.01.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In der Wönnich- und Friedastraße wurden mehrere Aufkleber der extrem rechten Gruppierung "Studenten stehen auf", die im Rahmen eines sogenannten Corona-Spaziergangs verklebt wurden, gemeldet und entfernt. In der Gruppe agieren extrem rechte Personen und in vielen Texten werden NS-Zeit und Shoa durch den Vergleich mit Corona-Maßnahmen relativiert.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Hakenkreuze und rassistische Aufkleber in Niederschöneweide

    14.01.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am S-Bhf. Schöneweide wurden zwei Hakenkreuze entdeckt und angezeigt.

    An der Tür des Bürgeramtes auf dem Michael-Brückner-Platz wurden vier antimuslimische Aufkleber eines neonazistischen Versandhandels entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Homofeindliche Beschimpfung in der U 8 in Nord-Neukölln

    14.01.2022 Bezirk: Neukölln

    Die betroffene Person wird mehrmals homofeindlich in der U-Bahn zwischen Leinestraße und Boddinstraße beschimpft und getreten. Dann steigt der Täter aus. Die betroffene Person erstattet Anzeige bei der Polizei.

    Quelle: Register Neukölln
  • Nazi-Aufkleber in Wittenau

    14.01.2022 Bezirk: Reinickendorf

    An einer Schule in Wittenau, an der im letzten Monat mehrfach Neonazi-Aufkleber bemerkt wurden, wurde erneut ein Aufkleber einer neonazistischen Organisation, diesmal mit queerfeindlichem Inhalt, entdeckt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • NS-Relativierung in der U6

    14.01.2022 Bezirk: Mitte

    In der U-Bahnlinie 6 in Richtung Alt-Mariendorf trug ein Mann, in der Nähe des U-Bahnhofs Friedrichstraße gesehen, eine Alltagsmaske mit einer NS-relativierenden Aufschrift, um gegen Pandemiemaßnahmen zu protestieren.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Rechte Propaganda im Kiez Köpenicker Straße ausgelegt

    14.01.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Köpenicker Straße wurden bis zum Schlesischen Tor in beiden Richtungen jeweils drei aktuelle Ausgaben der Zeitung vom extrem rechten Demokratischen Widerstand aus jeder Bushaltestelle entfernt.

    Quelle: Bürger:innenmeldung
  • Schoa bagatellisierende Tweets

    14.01.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt auf einen Twitter-Post mehrere Schoa bagatellisierende Tweets als Antwort.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Wiederholt Aufkleber vom III. Weg am verlängerten Kastanienboulevard, in der Maxie-Wander-Straße und am Cottbusser Platz

    14.01.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am verlängerten Kastanienboulevard in Hellersdorf-Ost wurden zum wiederholten Mal Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" an mehreren Mülleimern entdeckt und entfernt. Weitere Aufkleber vom "III. Weg" befanden sich nahe eines Sportplatzes in der Cottbusser Straße und in der Maxie-Wander-Straße.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Antisemitischer Kommentar

    13.01.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine zivilgesellschaftliche Organisation wurde auf einer Webseite mit einem Kommentar adressiert, der die Schoa leugnete.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Schmiererei in Wilmersdorf

    13.01.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An einer Werbetafel an der Bushaltestelle U-Bahnhof Fehrbelliner Platz wurde die Israel dämonisierende Schmiererei "Kindermörder Israel" entdeckt.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Erneut Plakate vom "III. Weg" in Hellersdorf-Süd entdeckt

    13.01.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An Stromkästen in Hellersdorf-Süd wurden erneut Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt, die sich inhaltlich auf die Corona-Pandemie beziehen.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Graffiti gegen politische Gegner*innen

    13.01.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In Hellersdorf-Nord wurde der Spruch "Fight Antifa" über ein antifaschistisches Graffiti geschmiert.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Magazin mit rechten, verschwörungsideologischen Bezügen im Travekiez

    13.01.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Das esoterische "Sein-Magazin", das spätestens im November 2021 in mehreren längeren Artikeln den Schulterschluss mit der extrem rechten Querdenker-Bewegung vollzog, wurde in einem Bioladen in der Oderstraße gesehen. Die Ladenbetreiber, von einer Person darauf angesprochen, meinten, dass immer noch Meinungsfreiheit herrsche. Viele andere Geschäfte haben die Auslage des Magazins bereits längst gekündigt.

    Quelle: Bürger:innenmeldung
  • Rassistische Beleidigung in der Yorckstraße

    13.01.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 13:30 Uhr auf dem Weg zum S-Bhf. beschimpfte ein alter Mann eine Frau rassistisch. Die Betroffene sprach ihn direkt an, ob er ihr etwas zu sagen habe. Darauf hin wurde sie von dem Mann mit rassistischen Sterotypen wie z. B. "Wir Deutschen gehen wenigstens arbeiten" angebrüllt. Als sich die Betroffene beim Weggehen nochmals umdrehte, beschimpfte er sie lauthals weiter und zeigte den Mittelfinger. Umstehende Passanten reagierten nicht.

    Quelle: Bürger:innenmeldung
  • Rechte Aufkleber in Köpenick-Nord

    13.01.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Mahlsdorfer Str. wurden drei Aufkleber mit dem Slogan "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen sind demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren. Eine Vermischung von Kulturen ist nicht gewünscht.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Anti-Schwarzer Rassismus an Schule in Charlottenburg-Wilmersdorf

    12.01.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An einer Schule in Charlottenburg-Wilmersdorf wurden mehrere Schwarze Schüler*innen durch eine*n Mitschüler*in wiederholt aufgrund ihrer Hautfarbe verspottet. Das pädagogische Personal hat zwar darauf reagiert, aber den Ernst solcher Äußerungen runter gespielt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Bedrohung

    12.01.2022 Bezirk: Berlinweit

    Ein Kommentar auf Social Media enthielt eine Bedrohung gegen eine jüdische Organisation.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Kommentare

    12.01.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt zu einem Video auf Social Media antisemitische Kommentare.

    Quelle: RIAS Berlin
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