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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Zwei Personen wurden in einer Firma vom Arbeitgeber in Neukölln strukturell benachteiligt

    22.01.2022 Bezirk: Neukölln

    Ein Mann und eine Frau sind bei einer Reinigungsfirma angestellt. Nur die Frau hat einen Arbeitsvertrag von der Firma bekommen. Die beiden haben schnell gemerkt, dass sie ungleich behandelt werden. Nach einigen Tagen haben sie aufgehört, dort zu arbeiten. Die Frau wollte den Vertrag auflösen. Plötzlich war der Arbeitgeber nicht mehr auffindbar. Daher konnte der Vertrag nicht gekündigt werden. Das Jobcenter verlangt aber Lohnnachweise und eine Kündigung, die die Frau aber nicht vorlegen kann, da der Arbeitgeber spurlos verschwunden ist. Weil sie eine Rom*nja ist wird ihr unterstellt, dass sie lügt.

    Quelle: Amaro Foro
  • Antimuslimisch-rassistischer Flyer in Weißensee

    21.01.2022 Bezirk: Pankow

    In der Langhansstraße wurde ein Flyer entdeckt und entfernt, der einen antimuslimisch rassistischen Inhalt hatte und dessen Vorurteile schürt. Es wurden u.a. Länder aufgezählt bei denen die Scharia über den Gesetz steht.

    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Drohschreiben an Tegeler Lehrer*innen

    21.01.2022 Bezirk: Reinickendorf

    Sechs Politiklehrer*innen des Tegeler Humboldt-Gymnasiums erhielten persönlich an sie adressierte Drohbriefe. Darin wurde ihnen vorgeworfen, Kinder zu foltern, indem die Maskenpflicht in Schulen durchgesetzt wurde. "Da der komplette Staat durch die Altparteien korrumpiert" sei, kündigten die Verfasser*innen an, von ihrem im Grundgesetz verankerten Widerstandsrecht Gebrauch zu machen. Der Begriff "Altparteien" deutet darauf hin, dass die Verfasser*innen der Drohschreiben im extrem rechten Spektrum der Corona-Leugner*innen zu verorten sind. Auch in der Vergangenheit hatte die Schule bereits mehrfach anonyme Briefe erhalten, die die Corona-Schutzmaßnahmen der Schule hart kritisierten.

    Quelle: Tagesspiegel Newsletter vom 23. Februar 2022
  • Kommentar auf Blog

    21.01.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine Jüdin erhielt einen Kommentar auf ihrem Blog, der einerseits Israel vorwarf, durch seine Politik für Antisemitismus verantwortlich zu sein, diesen jedoch gleichzeitig nur bei Nicht-Deutschen ansiedelte. Im Gegenteil verstelle "das Rückwärtsgewendet-Sein" auf die deutsche Geschichte den Blick auf heutige Verbrechen. Die kommentierende Person bezeichnete sich selbst als Teil der sogenannten "Maßnahmenkritiker".

    Quelle: RIAS Berlin
  • LGBTIQ*-feindliche Benachteiligung im Jobcenter

    21.01.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Einer Person wurde ihr Antrag auf Leistungen im Jobcenter nicht bewilligt, da wegen einer Regenbogenfahne an einem Wohnungsfenster unterstellt wurde, dass die Person in einer Bedarfsgemeinschaft lebe.

    Quelle: Basta! Erwerbsloseninitiative Berlin; Queer.de 15.02.2022
  • Neonazi-Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    21.01.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Am Kraatz-Tränke-Graben wurden Aufkleber der NPD ("Heimatliebe ist Verpflichtung") und von Druck18 ("Schluss mit der Corona-Show!") gefunden. In der Marksburgstraße wurde derselbe Druck18-Aufkleber entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Erneut Aufkleber vom III. Weg an der Brücke zum Kastanienboulevard

    20.01.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Brücke von der Hellersdorfer Straße zum Kastanienboulevard wurden erneut Aufkleber von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Die Aufkleber propagierten rassistische Inhalte.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • LGBTIQ*-feindlicher Angriff an der U8

    20.01.2022 Bezirk: Neukölln

    Eine 42-jährige Transfrau wird gegen 18.00 Uhr in der U8 zwischen Hermannstraße und Boddinstraße von zwei unbekannten Männern aus LGBTIQ*feindlicher Motivation beleidigt. Die 42-Jährige wird von einem der Männer mit der Hand gegen das Gesicht und dabei mit dem Hinterkopf gegen eine Glasscheibe gestoßen.

    Quelle: Polizeimeldung, queer.de
  • Probleme im Jobcenter in Steglitz

    20.01.2022 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Eine Person berichtete, dass sie einen Termin im Jobcenter hatte. Da ihr Deutsch noch nicht gut genug gewesen sei, hatte sie die Anträge mit Unterstützung einer anderen Person ausgefüllt und wollte sie einreichen. Am Eingang wurde ihr von der Security und bei der Anmeldung von eine*r Mitarbeiter*in in unfreundlicher Art gesagt, dass sie Deutsch zu sprechen habe. Mehr verstand sie nicht. Sie erhielt Unterstützung einer wartenden Frau, die für sie übersetzte. Die Frau wurde daraufhin ebenfalls sehr unfreundlich behandelt wurde. Die meldende Person verließ das Jobcenter ohne zu wissen, ob die Anträge vollständig waren oder ob sie einen Fehler gemacht hatte.

    Quelle: Berliner Register
  • Rechte Propaganda

    20.01.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In Mahlsdorf wurde ein antifaschistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Nie wieder" derart verfremdet, dass nur noch das Wort "Wieder" zu lesen und ein Hitlergruß zu sehen ist.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Extrem rechte Sticker an der Hasenheide

    19.01.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Wiederholt wurden mehrere Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle an einer Edeka-Filiale am Südstern entfernt. Es waren mehrere Motive, die sich gegen politische Gegner:innen richteten und muslimfeindliche Aussagen hatten, z. B. fast alle "Moslems" als Terroristen identifizierte.

    Quelle: Bürger:innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindliche Propaganda vom III. Weg

    19.01.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Etkar-André-Straße Ecke Neue Grottkauer Straße wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • NS-verharmlosender Sticker gegen Pandemie-Maßnahmen

    19.01.2022 Bezirk: Spandau

    In der Lynarstraße wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wendet und den Nationalsozialismus verharmlost, indem er sich dabei auf die Widerstandsgruppe "Weiße Rose" bezieht.

    Quelle: Quartiersmanagement Spandauer Neustadt
  • Obdachlosenschlafplatz Elsenbrücke brannte

    19.01.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 15:15 Uhr bemerkten Passanten einen Brand in der Fußgängerunterführung der Elsenbrücke. Die Polizei geht von einem Schlafplatz wohnungsloser Menschen aus.

    In den letzten Monaten kam es immer wieder zu Brandstiftungen an Obdachlosenschlafplätzen in Kreuzberg überwiegend entlang des U-Bahn-Viadukts. Es kann davon ausgegangen werden, dass sich diese Brandstiftung einreiht.

    Quelle: Polizei Nr. 0160
  • Rassistische Aufkleber in Köpenick-Nord

    19.01.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Gehsener Str. zwischen Filehner Str. und Semliner Str. wurden zwei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt, auf denen in Frakturschrift „Identität bewahren“ stand, sowie die Reichsfahne abgebildet war.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistische Stickerserie im Oranien-Kiez

    19.01.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Sticker der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" wurden an den Bushaltestellen Kottbusser Tor/ Adalbertstraße und Adalbert-/ Oranienstraße entfernt.

    Weitere 10 Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle wurden entfernt in der Adalbert-, Oranien-, Naunyn- und Waldemarstraße.

    Ein Sticker eines extrem rechten Onlineshops wurde in der Adalbertstraße entfernt.

    Quelle: Bürger:innenmeldung
  • Rechter Sticker im Boxikiez

    19.01.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein Sticker der extrem rechten Freedom Parade wurde in der Grünberger Straße entfernt.

    Quelle: Bürger:innenmeldung
  • Schmierereien am Büro der SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg

    19.01.2022 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Das Büro der SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg wurde mehrmals mit rechten und rassisitischen Parolen "Wir wollen keine Minderheit im eigenen Land sein" und " IB gegen die Umvolkung" geschmiert. IB steht für die Identitäre Bewegung.

    Quelle: SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
  • Schoa-bagatellisierende Schmiererei

    19.01.2022 Bezirk: Mitte

    Auf eine Telefonzelle in Berlin-Mitte wurde der Spruch "Damals die Juden, heute die Ungeimpften" geschmiert.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Berlin
  • BVG-Kontrolleure brechen Fahrgästin den Finger

    18.01.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine Person hatte Probleme in der Tram ihr digitales Ticket zu aktivieren, weil das Programm mehrmals abstürzte. Kontrolleure nötigten die Person am Frankfurter Tor zum Ausstieg. Im Verlauf der Diskussion ließen die Kontrolleure nicht von der Person ab, wurden aggressiv handgreiflich. Die Person erleidet einen Spiralbruch am Finger und musste mehrmals operiert werden. Der Vorfall wurde von Passanten gefilmt und von der Person veröffentlicht.

    Quelle: Tagesspiegel vom 17.02.22, Instagram 15.02.22
  • Hitlergruß am Zoo

    18.01.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Gegen 18 Uhr zeigte ein Mann am Bahnhof Zoologischen Garten in Charlottenburg den Hitlergruß und äußerte verschiedene verfassungsfeindliche Parolen, nach dem er von Sicherheitspersonal auf das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes hingewiesen worden war.

    Quelle: Presseportal BPOLD 19.01.2022
  • Hitlergruß in Lichtenberg-Nord

    18.01.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Gegen 23 Uhr zeigte ein 33-jähriger Mann in der Landsberger Allee am Fennpfuhl mehrfach den Hitlergruß. Er wurde von der Polizei verhaftet und zeigte auch im Gewahrsam mehrmals den Hitlergruß.

    Quelle: Polizei Berlin, Nr. 0153
  • III. Weg-Flyer in Bus nach Pankow

    18.01.2022 Bezirk: Pankow

    In einem Bus von Weißensee nach Pankow wurden Mini-Flyer der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Widerstand gegen die da oben!" oder "Das System ist gefährlicher als Corona".

    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Neonazi-Propaganda am S-Bhf. Wartenberg

    18.01.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Im Umfeld des S-Bhf. Wartenberg wurden zwei Edding-Schriftzüge ("SS" und "Hängt die Grünen") gefunden und entfernt, sowie zwei dutzend Aufkleber verschiedener extrem rechter Organisationen ("Hitlergesicht mit dem Spruch „Kein Mensch ist illegal“" , „Fuck Grüne“, Abbildung mit schwarz-weiß-rot und Wehrmachtssoldaten, "Der III. Weg", Abbildung „Hitler-Jugend’, "Freedom-Parade").

    Quelle: Initative "Hass vernichtet"
  • Shoa-relativierende Aufkleber

    18.01.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Allee der Kosmonauten Ecke Rhinstraße wurden mehrere extrem rechte Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Darunter waren mehrere Aufkleber mit einem gelben Davidstern mit der Aufschrift "Ungetestete sind hier nicht erwünscht". Ähnliche Bilder waren bereits auf verschiedenen Demonstrationen von "Querdenker*innen" zu sehen. Sie relativieren die Shoah.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Antisemitische Kommentare

    17.01.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt auf einen Facebook-Post mehrere antisemitische Kommentare.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Propaganda in Zehlendorf

    17.01.2022 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf der Sven-Hedin Straße wurde ein antisemitischer Aufkleber mit dem sogenannten „Judenstern“ entdeckt. Dieser trug die Aufschrift „Ungeimpft“. Die Kombination aus Bild und Text relativiert die Shoa.

    Quelle: Meldung beim Register Friedrichshain Kreuzberg
  • Antisemitischer Kommentar

    17.01.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation wurde in einem Kommentar auf einen Facebook-Post unter anderem als "Lügenpresse" diffamiert.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Kommentar

    17.01.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt auf einen Facebook-Post einen antisemitischen Kommentar.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Kommentar

    17.01.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt auf einen Facebook-Post einen Kommentar, der die Erinnerung an die Schoa abwehrte.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Extrem rechte Aufkleber in Köpenick-Nord

    17.01.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Mahlsdorfer Str. wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg entdeckt und entfernt.

    Ebenfalls in der Mahlsdorfer Str. wurden fünf Aufkleber mit dem Slogan "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen sind demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren. Eine Vermischung von Kulturen ist nicht gewünscht.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • JN beteiligt sich an Demonstration in Pankow

    17.01.2022 Bezirk: Pankow

    An einer unangemeldeten Demonstration gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19 Pandemie beteiligten sich Sympathisant*innen oder Aktive der Jugendorganisation der neonazistischen Partei NPD - JN. Es wurden u.a. Flyer verteilt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
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