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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Extrem rechte Sticker an der Hasenheide

    19.01.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Wiederholt wurden mehrere Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle an einer Edeka-Filiale am Südstern entfernt. Es waren mehrere Motive, die sich gegen politische Gegner:innen richteten und muslimfeindliche Aussagen hatten, z. B. fast alle "Moslems" als Terroristen identifizierte.

    Quelle: Bürger:innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindliche Propaganda vom III. Weg

    19.01.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Etkar-André-Straße Ecke Neue Grottkauer Straße wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • NS-verharmlosender Sticker gegen Pandemie-Maßnahmen

    19.01.2022 Bezirk: Spandau

    In der Lynarstraße wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wendet und den Nationalsozialismus verharmlost, indem er sich dabei auf die Widerstandsgruppe "Weiße Rose" bezieht.

    Quelle: Quartiersmanagement Spandauer Neustadt
  • Obdachlosenschlafplatz Elsenbrücke brannte

    19.01.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 15:15 Uhr bemerkten Passanten einen Brand in der Fußgängerunterführung der Elsenbrücke. Die Polizei geht von einem Schlafplatz wohnungsloser Menschen aus.

    In den letzten Monaten kam es immer wieder zu Brandstiftungen an Obdachlosenschlafplätzen in Kreuzberg überwiegend entlang des U-Bahn-Viadukts. Es kann davon ausgegangen werden, dass sich diese Brandstiftung einreiht.

    Quelle: Polizei Nr. 0160
  • Rassistische Aufkleber in Köpenick-Nord

    19.01.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Gehsener Str. zwischen Filehner Str. und Semliner Str. wurden zwei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt, auf denen in Frakturschrift „Identität bewahren“ stand, sowie die Reichsfahne abgebildet war.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistische Stickerserie im Oranien-Kiez

    19.01.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Sticker der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" wurden an den Bushaltestellen Kottbusser Tor/ Adalbertstraße und Adalbert-/ Oranienstraße entfernt.

    Weitere 10 Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle wurden entfernt in der Adalbert-, Oranien-, Naunyn- und Waldemarstraße.

    Ein Sticker eines extrem rechten Onlineshops wurde in der Adalbertstraße entfernt.

    Quelle: Bürger:innenmeldung
  • Rechter Sticker im Boxikiez

    19.01.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein Sticker der extrem rechten Freedom Parade wurde in der Grünberger Straße entfernt.

    Quelle: Bürger:innenmeldung
  • Schmierereien am Büro der SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg

    19.01.2022 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Das Büro der SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg wurde mehrmals mit rechten und rassisitischen Parolen "Wir wollen keine Minderheit im eigenen Land sein" und " IB gegen die Umvolkung" geschmiert. IB steht für die Identitäre Bewegung.

    Quelle: SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
  • Schoa-bagatellisierende Schmiererei

    19.01.2022 Bezirk: Mitte

    Auf eine Telefonzelle in Berlin-Mitte wurde der Spruch "Damals die Juden, heute die Ungeimpften" geschmiert.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Berlin
  • BVG-Kontrolleure brechen Fahrgästin den Finger

    18.01.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine Person hatte Probleme in der Tram ihr digitales Ticket zu aktivieren, weil das Programm mehrmals abstürzte. Kontrolleure nötigten die Person am Frankfurter Tor zum Ausstieg. Im Verlauf der Diskussion ließen die Kontrolleure nicht von der Person ab, wurden aggressiv handgreiflich. Die Person erleidet einen Spiralbruch am Finger und musste mehrmals operiert werden. Der Vorfall wurde von Passanten gefilmt und von der Person veröffentlicht.

    Quelle: Tagesspiegel vom 17.02.22, Instagram 15.02.22
  • Hitlergruß am Zoo

    18.01.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Gegen 18 Uhr zeigte ein Mann am Bahnhof Zoologischen Garten in Charlottenburg den Hitlergruß und äußerte verschiedene verfassungsfeindliche Parolen, nach dem er von Sicherheitspersonal auf das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes hingewiesen worden war.

    Quelle: Presseportal BPOLD 19.01.2022
  • Hitlergruß in Lichtenberg-Nord

    18.01.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Gegen 23 Uhr zeigte ein 33-jähriger Mann in der Landsberger Allee am Fennpfuhl mehrfach den Hitlergruß. Er wurde von der Polizei verhaftet und zeigte auch im Gewahrsam mehrmals den Hitlergruß.

    Quelle: Polizei Berlin, Nr. 0153
  • III. Weg-Flyer in Bus nach Pankow

    18.01.2022 Bezirk: Pankow

    In einem Bus von Weißensee nach Pankow wurden Mini-Flyer der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Widerstand gegen die da oben!" oder "Das System ist gefährlicher als Corona".

    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Neonazi-Propaganda am S-Bhf. Wartenberg

    18.01.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Im Umfeld des S-Bhf. Wartenberg wurden zwei Edding-Schriftzüge ("SS" und "Hängt die Grünen") gefunden und entfernt, sowie zwei dutzend Aufkleber verschiedener extrem rechter Organisationen ("Hitlergesicht mit dem Spruch „Kein Mensch ist illegal“" , „Fuck Grüne“, Abbildung mit schwarz-weiß-rot und Wehrmachtssoldaten, "Der III. Weg", Abbildung „Hitler-Jugend’, "Freedom-Parade").

    Quelle: Initative "Hass vernichtet"
  • Shoa-relativierende Aufkleber

    18.01.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Allee der Kosmonauten Ecke Rhinstraße wurden mehrere extrem rechte Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Darunter waren mehrere Aufkleber mit einem gelben Davidstern mit der Aufschrift "Ungetestete sind hier nicht erwünscht". Ähnliche Bilder waren bereits auf verschiedenen Demonstrationen von "Querdenker*innen" zu sehen. Sie relativieren die Shoah.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Antisemitische Kommentare

    17.01.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt auf einen Facebook-Post mehrere antisemitische Kommentare.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Propaganda in Zehlendorf

    17.01.2022 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf der Sven-Hedin Straße wurde ein antisemitischer Aufkleber mit dem sogenannten „Judenstern“ entdeckt. Dieser trug die Aufschrift „Ungeimpft“. Die Kombination aus Bild und Text relativiert die Shoa.

    Quelle: Meldung beim Register Friedrichshain Kreuzberg
  • Antisemitischer Kommentar

    17.01.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt auf einen Facebook-Post einen Kommentar, der die Erinnerung an die Schoa abwehrte.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Kommentar

    17.01.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation wurde in einem Kommentar auf einen Facebook-Post unter anderem als "Lügenpresse" diffamiert.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Kommentar

    17.01.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt auf einen Facebook-Post einen antisemitischen Kommentar.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Extrem rechte Aufkleber in Köpenick-Nord

    17.01.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Mahlsdorfer Str. wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg entdeckt und entfernt.

    Ebenfalls in der Mahlsdorfer Str. wurden fünf Aufkleber mit dem Slogan "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen sind demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren. Eine Vermischung von Kulturen ist nicht gewünscht.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • JN beteiligt sich an Demonstration in Pankow

    17.01.2022 Bezirk: Pankow

    An einer unangemeldeten Demonstration gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19 Pandemie beteiligten sich Sympathisant*innen oder Aktive der Jugendorganisation der neonazistischen Partei NPD - JN. Es wurden u.a. Flyer verteilt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Neonazis verteilen erneut Propaganda auf verschwörungsideologischem Marsch

    17.01.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am Abend zogen verschwörungsideologische Proteste durch Marzahn-Mitte und Hellersdorf-Nord. Daran beteiligten sich auch Mitglieder der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg". Sie verteilten dabei Werbematerial an Versammlungsteilnehmer*innen und bewarben die Aktion im Anschluss via Telegram-Messenger.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • NS-verharmlosende Sticker entdeckt und entfernt

    17.01.2022 Bezirk: Spandau

    An der Route des "Montagsspaziergangs" gegen die Pandemie-Maßnahmen wurden nach der Veranstaltung in der Carl-Schurz-Straße mehrere Sticker enteckt, die einen gelben Stern im Fond zeigten und damit einen NS-verharmlosenden Vergleich zwischen der Judenverfolgung des Nationalsozialismus und dem Umgang mit Impfgegner*innen herstellten.

    Quelle: Register Spandau
  • NS-verharmlosende und antisemische Äußerungen auf "Kiezspaziergang"

    17.01.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Einer der vielen sogenannten "Kiezspaziergänge" der extrem rechten Querdenkenbewegung und von Coronaleugener:innen startete am Rathaus Lichtenberg und sollte durch Friedrichshain führen. Von der Frankfurter Allee bogen sie in die Jessner Straße ab, um der Polizei zu entgehen. An der Gürtel- / Ecke Scharnweberstraße versuchte die Polizei die Spaziergänger:innen zu stoppen und kesselt sie gegen 19:00 Uhr in der Scharnweberstraße ein. Nach einer Identitätsfeststellung dürfen die Personen einzeln den Kessel verlassen. Außenstehende Teilnehmer:innen des "Spaziergangs" äußern dabei immer wieder NS-verharmlosende Bemerkungen wie z. B. "Ich lass mir doch von denen nicht erzählen, dass ich keinen Judenstern tragen darf" oder "Bekommen die jetzt Nummern, wie bei den Nazis?"

    Quelle: Bürger:innenmeldung
  • Rassistische Aufkleber in Spindlersfeld

    17.01.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Spindlersfelder Str. sowie am Köllnischen Platz wurde ein rassistischer Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg sowie zwei anti-Schwarze Aufkleber eines neonazistischen Versandhandels entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistisch motivierte Schüsse auf NGO in Charlottenburg

    17.01.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf das Büro einer Initiative mit Sitz in Charlottenburg, welche u.a. verschiedene Projekte der Entwicklungszusammenarbeit in mehreren afrikanischen Ländern leitet sowie zum Thema Migration arbeitet, wurde geschossen. Dabei wurde die Schaufensterscheibe getroffen und beschädigt, in welcher ein Aushang mit dem Spruch "Black Lives Matter" hing. Zuvor war bereits zwei mal im Abstand einiger Wochen auf das Büro geschossen worden.

    Quelle: r0g_agency for open culture and critical transformation gGmbH
  • Verschwörungsideologische Demonstration

    17.01.2022 Bezirk: Mitte

    Im Ortsteil Mitte kam es zu einer Demonstration aus dem extrem rechten, verschwörungsideologischen Milieu. Die Demonstration richtete sich gegen Maßnahmen zu Pandemiebekämpfung. Die Demonstration wurde von der extrem rechten Gruppierung „Patriotic Opposition Europe“ angemeldet.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter
  • Antisemitische Aufkleber in Weißensee

    16.01.2022 Bezirk: Pankow

    In der Pistoriusstraße und Gustav-Adolf-Straße werden Aufkleber mit antisemitischen Inhalt entdeckt und entfernt. Jüd*innen werden als das "Übel der Welt" tituliert und Feinde markiert.

    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Antisemitische Schmiererei in Charlottenburg

    16.01.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf einen Baum in Charlottenburg wurde ein Davidstern geschmiert, über dem Schriftzug "Damals die Juden, heute die Ungeimpften". Ebenfalls stand weiter unten "Impotent durch Impfung", was aber bereits durchgestrichen wurde. Das informierte Bezirksamt reagierte umgehend und ließ die Schmierereien entfernen.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Antisemitische Tweets

    16.01.2022 Bezirk: Berlinweit

    Einer jüdischen Organisation wurde auf einen Tweet zu einem antisemitischen Vorfall mit Bezug auf die COVID-19-Pandemie und die staatlichen Maßnahmen zu ihrer Eindämmung in Antwort-Tweets u.a. vorgeworfen, die eigene Geschichte vergessen zu haben.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Ehrenamtlicher Helfer rassistisch beleidigt

    16.01.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am Abend beleidigte ein Gast des Cafés der Unterkunft für obdachlose Menschen in der Eichenallee einen ehrenamtlicher Mitarbeiter rassistisch. Eine 71-jährige Frau wird mit einem Brotmesser bedroht und gestoßen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0131
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