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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Frau wird rassistisch beschimpft

    07.02.2022 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Eine asiatisch wahrgenommene Frau, die sich in der S-Bahn Linie S1 ungefähr Höhe Yorckstraße hinsetzen wollte, wurde von einer älteren Frau rassistisch beschimpft, indem sie sagte: "Setz Dich nicht hierher mit deiner Fratze".

    Quelle: Koordinierung der Berliner Register
  • Querfront-Demo startet in Friedrichshain

    07.02.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Um 17:30 Uhr startete vor dem Kosmos im Rahmen der extrem rechten "Montagsspaziergänge" eine Demonstration der "Freien Linken" Richtung Alexanderplatz.

    Quelle: Berlin gegen Nazis
  • Rassistischer Sticker am Tierpark

    07.02.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In der Nähe des Tierparks wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Füttern kostet Europäer" gemeldet und entfernt. In der Nähe wurde außerdem ein Aufkleber gemeldet, der Einschränkungen ungeimpfter Personen während der Corona-Pandemie mit der Verfolgung von Jüd*innen im NS relativierend vergleicht.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rechte "Montagsdemo" beschallt kranke Menschen und Klinikpersonal

    07.02.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine von einem seit Jahren bekannten Rechtsextremen und Chef der extrem rechten Splittergruppe "Patriotic Oppositon Europe" (POE) angemeldete "Montagsdemo" änderte kurzfristig ihre Route und meldete um 19:00 Uhr eine Kundgebung am Klinikum Friedrichshain an. Abgesehen davon, dass vor einer Einrichtung, in der das Klinikpersonal um das Leben schwer erkrankter Menschen ringt, die Beschallungsanlage voll aufgedreht sein durfte, griffen Polizisten Gegenprotestler an, die sich schützend vor das Krankenhaus gestellt hatten.

    Quelle: Twitter
  • Verschwörungsideolog*innen-Demo in Mitte

    07.02.2022 Bezirk: Mitte

    Auf einer Demonstration gegen die Maßnahmen zu Pandemiebekämpfung wurden Verschwörungsmythen verbreitet. An der Demonstration nahmen extrem rechte Aktivist*innen und Reichsbürger teil. Die Demonstration wurde von der extrem rechten Gruppierung „Patriotic Opposition Europe“ organisiert und beworben.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitische Tweets

    06.02.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt auf einen Twitter-Post zu Antisemitismus mehrere antisemitische Tweets als Antwort.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Extrem rechte Aufkleber in Plänterwald

    06.02.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Entlang der Köpenicker Landstr. wurden mehrere extrem rechte Aufkleber eines neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Hakenkreuz in Baumschulenweg

    06.02.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf einen Sitz in der Bushaltestelle in der Köpenicker Landstr./ Sportplatz wurde ein Hakenkreuz geschmiert.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Hakenkreuzschmiererei in Friedrichsfelde

    06.02.2022 Bezirk: Lichtenberg

    An der Busstation Rummelsburger Straße wurde ein Hakenkreuz und das Wort "Nazikiez" geschmiert. Dies wurde gemeldet. Die BVG kündigte an, diese zu entfernen.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Pöbelei gegen politische Gegner*innen in Charlottenburg

    06.02.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Schloßstraße in Charlottenburg fand eine Gedenkverstanstaltung für den Antifaschisten Otto Grüneberg statt, welcher am 1. Februar 1931 vom SA-Sturm ermordet wurde. Während einer Rede fuhren zwei Biker vorbei und beschimpften die Gedenkenden mit lauten "Scheiß-Kommunisten!"-Rufen.

    Quelle: Register CW
  • Rassistische Sprüherei an Black-Lives-Matter-Graffito

    06.02.2022 Bezirk: Spandau

    Unter und neben dem Black-Lives-Matter-Graffito an der Havelpromenade (Zernseestraße) in Hakenfelde wurde - wie im Januar 2021 - Anti-Schwarze Propaganda entdeckt, die das N-Wort enthielt. Der Schriftzug "Black Lives Matter" wurde mit schwarzer Farbe besprüht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Flyer in Staaken entdeckt und entfernt

    05.02.2022 Bezirk: Spandau

    An der Bushaltestelle Sandstraße wurden verschwörungsideologische Flyer einer Reichsbürger-Gruppierung entdeckt, die u.a. die antisemitische Verschwörungserzählung des "Great Reset" aufnehmen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Holocaustrelativierung auf verschwörungsideologischer Demonstration

    05.02.2022 Bezirk: Mitte

    Auf einer verschwörungsideologischen Demonstration gegen Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung am Alexanderplatz wurde mehrfach der Holocaust relativiert. In einer Täter-Opfer-Umkehr bezeichnete ein Redner Kritiker*innen von Vergleichen zwischen Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung und dem Holocaust als die eigentlichen Holocaust-Relativierer. Eine Teilnehmende der Demonstration trug ein Schild, mit dem medizinische Maßnahmen im Rahmen der Covid-19 Pandemie mit nationalsozialistischen Menschenexperimenten verglichen wurden. An der Demonstration nahm unter anderem die extrem rechte, verschwörungsideologische Gruppe „Freedom Parade“ sowie Einzelpersonen aus dem Umfeld der Neonazi-Kleinpartei „Der III. Weg“ teil. Neonazi-Kader fungierten als Ordner.

    Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA)
  • Nazikiez-Schriftzug in der Sewanstraße

    05.02.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In der Sewanstraße wurde mit einem blauen Edding auf einen Stromkasten "Nazikiez" geschrieben. Dies wurde gemeldet und der Schriftzug entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Pöbelei gegen Journalisten

    05.02.2022 Bezirk: Mitte

    Am Rande einer verschwörungsideologischen Demonstration wurde ein Journalist in seiner Arbeit gestört und beleidigt. Der Täter reihte sich danach wieder in die Demonstration ein

    Quelle: dju bei verdi
  • Propaganda-Schnipsel vom "III. Weg"

    05.02.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am U-Bahnhof Kienberg wurden gegen Mittag dutzende Schnipsel von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Auf den Schnipseln werben sie für ihre Partei und geben ein LGBTIQ*-feindliches Statement ab.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassistischer Angriff im Prenzlauer Berg

    05.02.2022 Bezirk: Pankow

    Eine Frau (17 Jahre) wurde an der Straßenbahnhaltestelle Greifswalder Straße von mehreren Personen, männlich und weiblich, rassistisch beleidigt, ins Gesicht gefasst, geschlagen und getreten. Die umstehenden Personen griffen nicht ein und leisteten keine Zivilcourage. Die Betroffene musste ins Krankenhaus und drehte dort ein Video, dass sie auf TikTok veröffentlichte. Die überregionale Presse hatte über den Vorfall berichtet, da die Pressemitteilung der Polizei so formuliert war, dass die Betroffene keine Maske getragen hätte und sich darum die Eskalation in der Straßenbahn ereignet hätte. Da dies nicht stimmte, korrigierte die Presse und die Polizei diese Täter-Opfer-Umkehrung nach der Veröffentlichung des Videos der Betroffenen.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Rechte und rassistische Aufkleber in Adlershof

    05.02.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Bei Kaufland in der Rudower Chaussee, sowie im Umfeld der Dörpfeldstr. wurden drei Aufkleber mit dem Slogan "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen sind demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren. Eine Vermischung von Kulturen ist nicht gewünscht.
    Im Umfeld des S-Bhf. Adlershof wurden zwei rassistische Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie, www.hass-vernichtet.de
  • Antisemitischer Kommentar

    04.02.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine zivilgesellschaftliche Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar unter einem Youtube-Video.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Extrem rechter Sticker in der Paul-Junius-Str.

    04.02.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In der Paul-Junius-Straße wurden Aufkleber mit der Aufschrift "Grüne stoppen" gemeldet, die auf die "Jungen Nationalisten" zurück gehen. Die "JN" ist die Jugendorganisation der NPD.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Sticker der Identitären Bewegung im Wrangelkiez entfernt

    04.02.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 12:00 Uhr wurden Sticker der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt. Vor allem in der Nähe eines Fast-Food-Restaurants wurden zahlreiche Sticker entdeckt, die dort geklebt worden waren.

    Quelle: Bürger:Innenmeldung
  • Angriff aus antiasiatischer Motivation in der U7

    03.02.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine Person wird in der U-Bahn Linie U7 aufgrund von antiasiatischem Rassismus von einem unbekannten Mann angegriffen und beleidigt. Daraufhin versucht die betroffene Person telefonisch die Polizei zu rufen. Die Polizei nimmt ihre Anrufe nicht ernst und legt mehrmals auf. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ReachOut Berlin
  • Antisemitische E-Mail

    03.02.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine Vertreterin der Zivilgesellschaft erhielt eine antisemitische E-Mail. In dieser wurden nichtantizionistische Jüdinnen_Juden mit Nazis gleichgesetzt und ihnen vorgeworfen, sie würden eine koordinierte Zensur im Internet durchführen. Zudem wurde aschkenasischen Jüdinnen_Juden ihre Zugehörigkeit zum Judentum abgesprochen.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Kommentar

    03.02.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar unter einem Facebook-Post.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Kommentar

    03.02.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar unter einem Facebook-Post.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Kommentar

    03.02.2022 Bezirk: Berlinweit

    Ein erkennbar jüdischer Aktivist erhielt einen antisemitischen Kommentar zu einem Tweet.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Vorfall

    03.02.2022 Bezirk: Berlinweit

    Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitismus auf verschwörungsideologischem Autocorso durch Mitte

    03.02.2022 Bezirk: Mitte

    Durch Mitte fand ein verschwörungsideologischer Autocorso gegen Corona-Maßnahmen statt. Auf Plakaten an einem ehemaligen Feuerwehrauto wurde die Situation von Ungeimpften mit der Hexenverfolgung und der antisemitischen. Politik im NS verglichen. Auch an weiteren Autos waren Plakate mit NS-Relativierungen zu sehen.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Hakenkreuz auf Gemälde im Prenzlauer Berg

    03.02.2022 Bezirk: Pankow

    In der Hans-Eisler-Straße wurde auf ein Wandgemälde einer Künstlerin ein Hakenkreuz gemalt. Es wurde auf der Stirn einer Persoen platziert. Das Hakenkreuz wurde wieder übermalt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • "Identitäre"-Aufkleber in Weißensee

    03.02.2022 Bezirk: Pankow

    In der Berliner Allee wurde an einem Verkehrsschild ein Aufkleber der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" entdeckt und entfernt. Dieser trug den Slogan "Heimat, Freiheit, Tradition - Identitäre Generation".

    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Neonazistische Zahlencodes in Adlershof

    03.02.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Haltestelle Ottomar-Geschke-Str. wurde eine „88“ entdeckt.

    In der Nähe des S-Bhf. Adlershof wurde an einem Zaun eine „88“ entdeckt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Sozialchauvinistischer Angriff am Bhf. Lichtenberg

    03.02.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Am Abend gegen 20 Uhr hat ein 36-jähriger Mann am Bahnhof Lichtenberg einen obdachlosen Mann laut beleidigt und dessen Hund bedroht. Zwei Frauen beobachteten dies und sprachen den Täter darauf an. Dann wurden sie durch ihn beleidigt, bespuckt und eine mit einer brennenden Zigarette beworfen. Der Täter flüchtete, wurde wenig später von der Polizei festgenommen, nach Überprüfung seiner Personalien wieder frei gelassen.

    Quelle: Polizei Berlin 04.02.2022
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