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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rassistische Bedrohung im Wohnumfeld in Karow

    14.02.2022 Bezirk: Pankow

    Bei einer betroffenen Person wurde seit Einzug in eine neue Wohnung immer wieder die Klingel- und/oder die Briefkastenanlage beschädigt. Im Februar wurden bei der Klingel die Drähte durchgetrennt und der Name am Klingelschild entfernt. Die betroffene Person hat keine Konflikte mit anderen Mieter*innen. Es wird von einem rassistischen Motiv ausgegangen.

    Quelle: Meldeformular "Berliner Register"
  • Rechter "Spaziergang" an der Oberbaumbrücke

    14.02.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein rechter Rapper und eine verschwörungsideologische Aktivistin haben bei einem sog. "Spaziergang" entlang der Ortsteile Friedrichshain und Kreuzberg nahe Oberbaumbrücke ein Schwurbel-Musikvideo gedreht. Am Spaziergang teilgenommen haben auch Vertreter*innen der Gruppen "Eltern stehen auf" und "Studenten stehen auf", die bundesweit mit der Extremen Rechten vernetzt sind.

    Quelle: Twitter
  • Sticker der extremen Rechten am Roederplatz

    14.02.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Am Roederplatz wurden zwei Sticker mit der Aufschrift "Deutsche Jugend voran" und "ACAB" auf der Deutschlandfahne gemeldet. Ein weiterer Sticker wurde in der Nähe, in der Bernhard-Bästlein-Straße gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Verschwörungsideolog*innen-Demo in Mitte

    14.02.2022 Bezirk: Mitte

    Auf einer Demonstration gegen die Maßnahmen zu Pandemiebekämpfung wurden Verschwörungsmythen verbreitet. An der Demonstration nahmen extrem rechte Aktivist*innen und Reichsbürger teil. Die Demonstration wurde von der extrem rechten Gruppierung „Patriotic Opposition Europe“ organisiert und beworben.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antimuslimische Plakataktion beim "House of One"

    13.02.2022 Bezirk: Mitte

    Eine antimuslimisch-rassistische und einwanderungsfeindliche Gruppierung hängte mehrere antimuslimisch-rassistische Plakate bei der Baustelle des "House of One" auf und berichtete darüber auf ihren Social-Media-Kanälen. Das "House of One" in Mitte soll eine Stätte des christlich-jüdisch-muslimischen Dialogs werden.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitische Schmiererei

    13.02.2022 Bezirk: Mitte

    An einer Informationstafel der BVG wurde der Schriftzug "Impfung macht frei" entdeckt.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Berlin
  • Extrem rechte Aufkleberreihe in Lichtenberg-Nord

    13.02.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In der Herzbergstraße wurden in der Nähe eines Sportcenters verschiedene Aufkleber der extremen Rechten gefunden. Sie verschmähen Die Grünen, indem sie ein der Partei ähnliches Logo benutzen und "Gutmenschen sind geisteskrank" schreiben. Andere Motive waren "Opa war kein Mörder" und "Hier wurde antideutsche Propaganda überklebt".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rechter Aufkleber in Wannsee

    13.02.2022 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In Wannsee wurde ein Aufkleber eines rechten Versandhandels entdeckt. Auf diesem wurde der Gesundheitsminister als Totenkopf verfremdet dargestellt. Der Aufkleber wurde entfernt

    Quelle: http://hass-vernichtet.de/
  • Rechte Selbstdarstellung vor Amtssitz des Bundespräsidenten

    13.02.2022 Bezirk: Mitte

    Vor dem Schloss Bellevue nahm ein extrem rechter Aktivist ein Video auf. In diesem unterstellte er der Bundesregierung und dem Bundespräsidenten die Absicht, das deutsche Volk vernichten zu wollen. Als Anlass nahm er die Bombardierung Dresdens 1945, welche er als „Bombenterror“ bezeichnete.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antimuslimisch-rassistischer Aufkleber im Wedding

    12.02.2022 Bezirk: Mitte

    In der Reinickendorfer Straße, Ecke Fennstraße im Wedding wurde ein Plakat, mit dem zur Zivilcourage gegen antimuslimischen Rassismus aufgerufen wird, mit einem selbstgemachten Aufkleber mit einem antimuslimisch-rassistischen Spruch beklebt. Der selbstgebastelte Sticker wurde inzwischen entfernt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitischer Tweet

    12.02.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine zivilgesellschaftliche Organisation wurde auf Twitter mit antisemitischen Inhalten konfrontiert.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Tweet

    12.02.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine zivilgesellschaftliche Organisation wurde in einem antisemitischen Tweet markiert.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Extrem rechte Sticker in Lichtenberg-Mitte

    12.02.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In der Fischerstraße wurden mehrere Sticker mit extrem rechten Inhalten gemeldet. Darauf stand etwa "Good night left side", "Volksaufstand Ostdeutschland" gegen Geflüchtete oder "Hier wurde antideutsche Propaganda überklebt".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • III. Weg-Flyer in Karow

    12.02.2022 Bezirk: Pankow

    Auf der Piazza in Karow sowie der Bucher Chaussee wurden Mini-Flyer der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt. Es lagen mehrere hundert Flyer auf der Piazza und der Bucher Chaussee. Dort war eine Demonstration entlanggegangen, die sich für das Impfen und gegen verschwörungsideologische Demonstrationen positionierte.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Nahe U-Bahnhof Rudow große ‚SS’-Rune und 20 extrem rechte Sticker

    12.02.2022 Bezirk: Neukölln

    In der Grünanlage nahe dem U-Bahnhof Rudow wurde eine große ‚SS’-Rune und 20 extrem rechte Sticker in der Umgebung (Neudecker Weg, Lettburger Weg, Selgenauer Weg) entfernt. Die Sticker richteten sich gegen politische Gegner*innen sowie gegen zugewanderte Menschen.

    Quelle: www.hass-vernichtet.de
  • Rassistischer Aufkleber in Wilmersdorf

    12.02.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Güntzelkiez in Wilmersdorf wurde im Hof eines Wohnauses ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Refugees Not Welcome" entdeckt, sowie ein Aufkleber der rechten Kleidungsmarke "Thor Steinar".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rechte Sicker in der U5

    12.02.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Es wurden zwei Sticker vom "Corona-Ausschuss" an Türen in der U5 entfernt.

    Quelle: Bürger:innenmeldung
  • Verschwörungsideologische Demonstration

    12.02.2022 Bezirk: Mitte

    Eine verschwörungsideologische Demonstration unter Beteiligung von extrem rechten Gruppen zog durch den Bezirk Mitte. Die Demonstration richtete sich gegen Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung. Unter anderem war den extrem rechte, verschwörungsideologische Gruppe „Freedom Parade“ vertreten.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Erneute Hakenkreuz-Schmiererei an Moschee in Moabit

    11.02.2022 Bezirk: Mitte

    An die Fassade einer Moschee in Moabit wurde ein großes Hakenkreuz geschmiert. Bereits am 13.01. diesen Jahres war dieselbe Moschee bereits mit einem Hakenkreuz an der Fassade bedroht worden.

    Quelle: Quartiersmanagement Moabit-Ost
  • Flyerserie vom "III. Weg" in Staaken

    11.02.2022 Bezirk: Spandau

    Verschiedene Flyer der extrem rechten Kleinstpartei "Der Dritte Weg" wurden tagsüber an Hauseingängen in der Maulbeerallee entdeckt und entfernt. Sie entwarfen ein Bedrohungsszenario zunehmender Kriminalität und benutzten rassistische Täterzuschreibungen. Außerdem warben sie für Streifendienst im Kiez. Anlass war möglicherweise ein für den gleichen Tag anberaumtes Mieter*innentreffen, in dem die Brandserie in Staaken und der Mieter*innenschutz durch nachbarschaftliche Nachtwachen thematisiert werden sollte.

    Quelle: Stadtteilzentrum Obstallee
  • NPD-Stickerreihe in Rummelsburg

    11.02.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In der Zobtener Straße in der Nähe des Betriebsbahnhofs Rummelsburg wurde einer Stickerreihe gemeldet. Die Aufkleber stammten von der NPD-Jugendorganisation JN. Weitere Aufkleber hatten die Aufschrift "Volksaufstand Ostdeutschland" und "Refugees not Welcome".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • "Platz für Nazis" Sticker in Lichtenberg-Mitte

    11.02.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In der Alfred-Kowalke-Straße wurde in der Nähe einer Kirche ein Aufkleber mit der Aufschrift "Kein Platz für Nazis" so verändert, dass die Aufschrift "ein Platz für Nazis" entstand.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Antisemitischer Kommentar

    10.02.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar unter einem Facebook-Post.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische und nationalsozialistische Rufe in Friedenau

    10.02.2022 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Passant*innen hörten am U-Bahnhof Friedrich-Wilhelm-Platz einen Mann, der laut antisemitische und nationalsozialistische Parolen rief. Kurz darauf rief ein weiterer Mann in der Nähe nationalsozialistische Parolen. Da sich der oder die Täter vor dem Eintreffen der Polizei entfernten, war unklar, ob es sich in beiden Fällen um denselben Mann handelte.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Antisemitische Verschwörungspropaganda in Neu-Hoihenschönhausen

    10.02.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Am RIZ, Einkaufscenterin der Ribnitzer Straße, wurde ein Aufkleber gemeldet, der mit einem gelben Judenstern den NS und die Shoah relativierend einen Vergleich zwischen Ungeimpften in der Corona-Pandemie und den Jüd*innen im NS zieht. Ein weiterer Aufkleber titelte "weiß ist bunt genug" und wurde ebenfalls entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Flyer in Buckow

    10.02.2022 Bezirk: Neukölln

    Anwohner*innen meldeten zahlreiche extrem rechte und rassistische Flyer Des III. Wegs in Briefsendungen im Ortsteil Buckow.

    Quelle: Register Neukölln
  • Extrem rechtes Graffiti an der Zossener Straße

    10.02.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Zossener Straße wurde ein extrem rechtes Graffiti entdeckt. Das Graffiti richtet sich gegen politische Gegner*innen. Zuvor wurden an der gleichen Stelle mehrmals Graffiti der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" angebracht. Dieses wurde innerhalb kürzester Zeit von Antifaschist*innen entfernt. Mit der neuen Schmiererei werten die Neonazis politische Gegner*innen ab.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Hanau-Gedenkdemo-Plakate im Soldiner Kiez abgerissen

    10.02.2022 Bezirk: Mitte

    Zahlreiche Plakate für eine Gedenkdemonstration für die Opfer des rassistischen Anschlags in Hanau, die am Tag zuvor angebracht worden waren, wurden in der ganzen Soldiner Straße abgerissen. Ein Plakat nahe der Pankstraße wurde mit "Antifa=Nazis" beschmiert.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • NS-verharmlosender Aufkleber in Charlottenburg

    10.02.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Wielandstraße in Charlottenburg wurde ein NS-relativierender Aufkleber entdeckt. Darauf ist ein QR-Code in Form eines Hakenkreuzes abgebildet. Die Losung "Nie Wieder", welche sich auf den Nationalsozialismus bezieht, wird hier verwendet um eine Parallele zwischen den Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie mit dem NS herzustellen und diesen somit zu verharmlosen.

    Quelle: Register CW via Twitter
  • NS-verharmlosender Aufkleber in Charlottenburg

    10.02.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Roscherstraße Ecke Damaschkestraße in Charlottenburg wurde ein NS-relativierender Aufkleber entdeckt. Die Losung "Nie Wieder", welche sich auf den Nationalsozialismus bezieht, wird hier verwendet um eine Parallele zwischen den Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie mit dem NS herzustellen und diesen somit zu verharmlosen.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Rassistischer Angriff am Ku'damm

    10.02.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf dem Kurfürstendamm in Charlottenburg kam es zu einem rassistischen Angriff. Ein 48-jähriger Mann und seine Familie sind gegen 14 Uhr beim Spazierengehen von einem Mann zunächst rassistisch beleidigt und beschimpft worden. Dann wird der 48-Jährige von dem Mann am Arm gepackt, geschlagen und geschubst. Bevor der Täter sich entfernte, bespuckte er den Vater.

    Quelle: Polizimeldung Nr. 0352
  • Unangemessene Reaktion auf Rassismus an Schule

    10.02.2022 Bezirk: Mitte

    An einer Schule in Moabit wurde auf Kritik an der Verwendung des N-Worts unangemessen reagiert. Statt Rassismus zu thematisieren, wurde eine Podiumsdiskussion über Triggerwarnungen und traumatisierte Migrant*innen veranstaltet.

    Quelle: Meldeformular des Berliner Registers
  • Antisemitischer Tweet

    09.02.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine zivilgesellschaftliche Organisation und eine jüdische Institution wurden in einem antisemitischen Tweet markiert.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Extrem rechte Aufkleber in Steglitz

    09.02.2022 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Im U-Bahnhof Schloßstraße auf dem Gleis der U9 Richtung Rathaus Steglitz wurden acht extrem rechte Aufkleber an einer Wand gesichtet. Sechs davon waren von der rechten Initiative „Ein prozent“, zwei von den Identitären. Alle Aufkleber wurden entfernt.

    Quelle: Registerstelle SZ
  • NS-Vergleiche bei S-Bahn-Kontrolle

    09.02.2022 Bezirk: Spandau

    Bei einer Kontrolle in der S 9 wurden zwei Männer, die keine Masken trugen, auf die bestehende FFP2-Maskenpflicht hingewiesen. Während des Gesprächs verglichen sie die Maskenpflicht mit dem Tragen des "Judensterns" und sprachen von "Corona-Diktatur." Sie boten dem Kontrolleur außerdem eine Ausgabe des extrem rechten "Compact-Magazins" an.

    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
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