Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen
Logo: Leichte Sprache, von: Inclusion Europe Logo: DGS Deutsche Gebärdensprache

Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

Zu Vorfalls-Liste springen

Vorfälle Filtern

von:
bis:
Volltext-Suche
Filter zurücksetzen
Zurück zu Vorfalls-Filter springen

Weitere Links

Glossar
  • Verschwörungsideologische Demonstration

    07.03.2022 Bezirk: Mitte

    In Mitte fand eine Demonstration aus dem extrem rechten, verschwörungsideologischen Milieu statt. Auf der Demonstration wurden Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung mit NS-Verbrechen und rassistischer Polizeigewalt gleichgesetzt. Es nahmen unter anderem Aktivist*innen aus dem Umfeld der extrem rechten, verschwörungsideologischen Gruppen „Freedom Parade“, „Querdenken 30“ und „Freie Geister“ teil.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V.
  • Antisemitischer Tweet

    06.03.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine zivilgesellschaftliche Organisation wurde in einem israelfeindlichen Tweet markiert.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Tweets

    06.03.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine Person kommentierte die Tweets einer jüdischen Nutzerin, die zum russisch-ukrainischen Krieg tweetete, antisemitisch. Die Person verbreitete antisemitische Verschwörungsmythen um den jüdischen Präsidenten der Ukraine und setzte ihn und andere, insbesondere israelische Jüdinnen_Juden mit Nazis gleich.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Neonazi-Aufkleber in Wartenberg

    06.03.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Im Wohnumfeld Wartenberg, vor allem in der Dorfstraße und Neubrandenburger Straße, wurden mehrere neonazistische Aufkleber gemeldet: sie trugen die Aufschrift "Good night left side" und "Deutsche Jugend voran". Ein Teil der Aufkleber konnte direkt entfernt werden.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Neonazi-Sprüherei an Auto in Lichtenberg Nord

    06.03.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Vor einem Wohnhaus in der Frankfurter Allee (Nähe S-Bahnhof) wurde ein PKW gemeldet, auf den in blauer Schrift "SS" gesprüht wurde. Die meldende Person gab an, dass diese bereits längere Zeit auf das Auto gesprüht wären.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Reichsfahne an Bank geschmiert

    06.03.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An einer Bank am verlängerten Kastanienboulevard in Hellersdorf-Ost wurde eine Reichsfahne geschmiert.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Antisemitische E-Mail

    05.03.2022 Bezirk: Berlinweit

    Ein Verein zur Unterstützung von Geflüchteten erhielt eine antisemitische E-Mail. In dieser wurde ihnen mit einer Abrechnung gedroht, die nicht nur sie, sondern auch ihr "Auge um Auge Zahn und Zahn Zuhälter" verstehen würde. Der Ausspruch "Auge um Auge, Zahn um Zahn" ist als verkürztes biblisches Zitat aus dem Buch Exodus als Markierung als jüdisch zu verstehen. In dem rassistischen Verschwörungsmythos des sog. "Großen Austauschs" wird häufig Jüdinnen_Juden die Rolle der geheimen Macht zugeschrieben, die einen "Bevölkerungsaustausch" anstrebe, finanziere und deshalb insbesondere muslimische Geflüchtete nach Europa bringe.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Süd

    05.03.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Im Umfeld des Teterower Rings wurden mehrere extrem rechte Aufkleber, u.a. mit verschwörungsideologischem Inhalt und von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", entdeckt.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Frau von Mitarbeiter*innen in Möbelhaus rassistisch diskriminiert

    05.03.2022 Bezirk: Spandau

    Eine Frau hatte in einem Möbelhaus Möbel bestellt und wartete am Auslieferungstag vergeblich. Sie rief im Möbelhaus an und ihr wurde mitgeteilt, sie müsse in die Filiale kommen. In der Filiale wurde ihr von einer Mitarbeiterin eröffnet, sie sei den ganzen Tag nicht erreichbar gewesen und müsse deshalb 50 Euro für den erfolglosen Transport zahlen. Sie widersprach, erklärte, sie habe den ganzen Tag auf die Lieferung gewartet und außerdem angerufen. Zwei weitere Mitarbeiter kamen dazu und bedrängten sie laut und unhöflich, das Geld zu zahlen. Einer der Mitarbeiter äußerte: "Bezahl oder geh raus." Sie versuchte daraufhin, die Situation an der Kasse zu klären, wo sie ebenfalls unfreundlich behandelt wurde. Ihr kamen die Tränen, weil ihr nicht zugehört und sie nicht verstanden wurde, und verließ das Möbelhaus. Erst der Anruf einer Mitarbeiterin bei der Hotline führte zur Klärung der Situation.

    Quelle: Begleitprogramm "Learning by doing" Berliner Stadtmission
  • Hakenkreuz in Niederschöneweide

    05.03.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Uferweg westlich der Treskowbrücke wurde ein Hakenkreuz auf einem Aufkleber gegen Homofeindlichkeit entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rechte Aufkleber in Weißensee

    05.03.2022 Bezirk: Pankow

    In der Heinersdorferstraße und Am Steinberg wurden Aufkleber mit dem Bild eines ehemaligen Fernsehkochs, der extrem rechte und antisemitische Inhalte u.a. auf einem Telegram-Kanal verbreitet hatte, entdeckt und entfernt. Die Aufkleber hatten den Slogan "Deutschland erwache!"

    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Verschwörungsideologische Demonstration

    05.03.2022 Bezirk: Mitte

    In Gesundbrunnen fand eine Demonstration aus dem extrem rechten, verschwörungsideologischen Milieu statt. Auf der Demonstration wurden Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung mit NS-Verbrechen gleichgesetzt. Es nahmen unter anderem Aktivist*innen aus dem Umfeld der extrem rechten, verschwörungsideologischen Gruppen „Freedom Parade“, „Querdenken 30“, „Autokorso Berlin“ sowie der verschwörungsideologischen Kleinstpartei „Die Basis“ teil.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Hakenkreuze im Volkspark Friedrichshain

    04.03.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Im Parkbereich gegenüber einem Hotel wurden an mehreren Bäumen Hakenkreuze angebracht. An der Mauer und am Spaniendenkmal selbst wurden ebenfalls Hakenkreuze angebracht. Es wurde Anzeige erstattet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Angriff in Lichterfelde

    04.03.2022 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In Lichterfelde kam es zu einer Brandstiftung aus rassistischer Motivation durch eine Nachbarin der betroffenen Personen. Die Familie war dabei zuvor mehrfach durch ihre Nachbarin rassistisch beleidigt worden. Das Auslösen des Rauchmelders in der Wohnung verhinderte ein Übergreifen des Feuers. Das LKA ermittelt.

    Quelle: Polizeimeldung vom 04.03.22.; Nr. 0485 und ReachOut
  • Erneut Graffiti vom III. Weg hinter dem Haus Sonneneck

    03.03.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An einer Wand beim Haus Sonneneck in Hellersdorf wurde ein Graffiti, das für die neonazistische Kleinstpartei "Der III. Weg" wirbt und sich auf den Krieg in der Ukraine bezieht, entdeckt und entfernt. Auf Online-Kanälen der Partei wurde ein Propagandafoto gepostet, auf dem zu sehen ist, wie mehrere Anhänger*innen der Neonazi-Partei vor dem Graffiti posieren.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • NS-verharmlosender Spruch im Prenzlauer Berg

    03.03.2022 Bezirk: Pankow

    In der Bötzowstraße wurde u.a. an einer Litfaßsäule der Spruch "Digital-abhängig geht Faschismus besser als mit Adlof Hitler" entdeckt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Rassistische Aufkleber am Roederplatz

    03.03.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Am Roederplatz und in der Möllendorffstraße befanden sich mehrere "White lives matter"-Aufkleber, Aufkleber des extrem rechten "Compact"-Magazins und der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische Beleidigung

    03.03.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine Person wird am Ausbildungsplatz rassistisch beleidigt.

    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung
  • Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    02.03.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In der Zechliner Straße wurden mehrere Aufkleber der "Patrioten mit Migrationshintergrund" gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Aufkleber am Roederplatz

    02.03.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Am Roederplatz und in der Herzbergstraße wurden mehrere extrem rechte Aufkleber ("Deutsche Jugend voran", „White lives matter“, "Grüne abschaffen, Heimat schützen") gefunden.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Sticker in Neu-Hohenschönhausen

    02.03.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In der Umgebung eines Supermarkts in der Ribnitzer Straße wurden mehrere Aufkleber eines extrem rechten Onlineversands aus Halle gemeldet, die rassistische Inhalte verbreiten. Außerdem richtete sich ein weiterer gegen politische Gegner*innen (linke und grüne Parteien). Zudem wurde ein Aufkleber vom "III. Weg" gemeldet.

    Quelle: Licht-Blicke
Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen