Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
03.01.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische und NS-verharmlosende Propaganda an der Schönleinstraße
03.01.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 12:00 Uhr wurde am Ausgang Maybachufer des U-Bahnhofs Schönleinstraße ein großes Graffiti entdeckt: ein Davidstern mit einem Hakenkreuz in der Mitte. Die meldende Person teilte einen Tag später mit, dass das Hakenkreuz zwischenzeitlich mit einem Herz übersprüht wurde.
Quelle: Berliner Register -
Aufkleber der "Identitären Bewegung" und des "III. Weg" in Hellersdorf-Nord
03.01.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Stendaler Straße wurden mehrere rassistische Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
An der Ecke Zossener Straße / Michendorfer Straße wurde ein "NRJ"-Aufkleber, der Jugendorganisation vom neonazistischen "III. Weg", gefunden und beseitigt.
Quelle: Augenzeug*innen -
Extrem rechte Aufkleber in Lichterfelde
03.01.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfEs wurden insgesamt sieben extrem rechte Aufkleber gemeldet. Die Aufkleber waren u.a. von der extrem rechten "Identitären Bewegung" und einem extrem rechten Versandhandel. Sie richteten sich gegen geflüchtete Menschen. Weitere Aufkleber waren gegen antifaschistisches Engagement gerichtet. Alle Aufkleber wurden entfernt.
Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/ -
Extrem rechte Propaganda in Hausflur in Nord-Neukölln
03.01.2024 Bezirk: NeuköllnIn einem Hausflur in der Erlanger Straße in Nord-Neukölln wurden zwei extrem rechte Flyer aufgehangen. Auf dem einen Flyer wurde für den extrem rechten Onlineversandhandel "Aktivde" geworben. Der andere Flyer richtete sich mit dem Slogan "Antifa verbieten Linkenterror stoppen!" gegen politische Gegner*innen. Die Werbeflyer wurden entfernt.
Quelle: Register Neukölln -
Extrem rechter Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Lichterfelde
03.01.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIm Schweizer Viertel in der Altdorfer Straße wurden zwei extrem rechte Sticker entdeckt. Einer stammt von einem extrem rechten Versandhandel und richtete sich gegen antifaschistisches Engagement. Der andere Aufkleber war vom Verein "Die Deutschen Konservativen e.V.". Der Verein will zur politischen Willensbildung beitragen. Bereits seit Vereinsgründung fällt der Verein mit rassistischen, NS-verharmlosenden/-verherrlichenden und antisemitischen Aktionen, Flugblättern und Publikationen auf. So vertrieb der Verein u.a. eine Rudolf-Heß-Gedenkmedaille und lehnte den Bau des Holocaust-Mahnmals am Brandenburger Tor ab. 1995 wurde der Verein vom Verfassungsschutz als extrem rechts eingestuft.
Beide Sticker wurden entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Flyeraktion des "III. Weg" in Friedrichshagen
03.01.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn mehreren Wohnblocks in Hirschgarten wurden in den Außenbriefkästen rassistische Flyer der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber des "III. Weg" u.a. in der Köpenicker Dammvorstadt
03.01.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Parrisius-/ Borgmannstraße wurde eine LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. An der Haltestelle Bahnhof-/ Lindenstraße wurden zwei neonazistische Zahlencodes entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Obdachlosenfeindliche Behandlung in einem Laden
03.01.2024 Bezirk: LichtenbergIn einem Einkaufszentrum in der Frankfurter Allee wurde gegen 17:00 Uhr eine Person obdachlosenfeindlich behandelt. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Lichtenberger Register -
Pöbelei gegen Entfernen von Neonazi-Propaganda
03.01.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Morgen wurden sechs Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" auf dem Alice-Salomon-Platz entdeckt. Als eine Person die illegal angebrachten Aufkleber entfernte, wurde diese von einem unbekannten Mann aggressiv angepöbelt.
Quelle: Augenzeug*in -
Propaganda der extremen Rechten in Alt-Hohenschönhausen
03.01.2024 Bezirk: LichtenbergAn der Tramhaltestelle Judith-Auer-Str. wurde ein Aufkleber entdeckt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet. Abgebildet ist ein Schlagring und die Aussage: "Love Football-Hate Antifa". Weiter wurde die Hausnummer "8" so ergänzt, dass dort "88" zu stehen ist. "88" steht für "Heil Hitler". Weitere Aufkleber der extremen Rechten wurden in der Große-Leege-Str. entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistische Beleidigung in Wilhelmsruh
03.01.2024 Bezirk: PankowEine junge Frau wurde in der Edelweißstraße rassistisch beleidigt. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistischer Angriff in Mitte
03.01.2024 Bezirk: MitteIn einem Supermarkt in der Friedrichstraße kam es zu einem rassistischen Angriff. Ein Kunde wollte sich an der Kasse vordrängeln und wurde von einem Kassierer angesprochen. Anschließend beleidigte der Kunde den Kassierer rassistisch und wurde von diesem des Ladens verwiesen. Daraufhin zog der Kunde den Kassierer an den Haaren und griff ihm in den Intimbereich. Bei seiner Festnahme fand die Polizei bei dem Kunden eine Axt.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0030 vom 04.01.2024 -
Rechte Sticker gegen politische Gegner in Dahlem
03.01.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn der Brümmer Str./ Ecke Thielallee wurden zwei selbstgebastelte Sticker entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen richten. Aufgrund der Wortwahl auf den Stickern und die Adressat*innen kann davon ausgegangen werden, dass es sich um (extrem) rechte Sticker handelt. Linke werden auf einem Sticker als "Linke Drecksbrut" bezeichnet. Auf einem anderen steht "Dummland Deutschland".
Ähnliche selbstgebastelte Sticker wurden in der zweiten Jahreshälfte 2023 bereits im Bezirk entdeckt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Schmiererei gegen politische Gegner*innen am S-Bahnhof Lichtenberg
03.01.2024 Bezirk: LichtenbergAm S-Bahnsteig am Bahnhof Lichtenberg wurde an einem Kasten ein gemalter Galgen entdeckt. Am Galgen hängt eine Variation des Symbol "Hammer und Sichel", dass als Zeichen der Arbeiterbewegung benutzt wird.
Quelle: Lichtenberger Register -
Schriftzug gegen politische Gegner*innen in Köpenick-Nord
03.01.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Mahlsdorfer Straße wurde der Schriftzug "FUCK ANTIFA" entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Sticker gegen politische Gegnerschaft in der Alexandrinenstraße
03.01.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Alexandrinenstraße, Höhe Franz-Künstler Straße, wurden zwei Sticker gegen politische Gegnerschaft mit behindertenfeindlicher Beleidigung entdeckt. Unter dem Label "IQ70 Retardifa Action", was so viel bedeutet, wie die Antifa hat einen IQ von 70 bzw. ist "Retard" eine behindertenfeindliche Beleidigung, werden Beleidigungen wie "Eliten-Schwanzlutscher" oder "Kindersterilisierer" mitgeteilt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Diskriminierung von Menschen mit Behinderung und Krankheit
02.01.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfEine geflüchtete Person mit einer chronischen Krankheit berichtete von Diskriminierung bei einer Behörde in Marzahn-Hellersdorf. Die Anfrage auf Verlegung in eine geeignete Unterkunft wurde zurückgewiesen. Dabei soll die Sachbearbeiterin die Person ausgelacht und ihr Betrug unterstellt haben.
Quelle: BUBS - Berliner unabhängige Beschwerdestelle -
Erneut rassistisches Mobbing am Wohnort in Lichtenberg
02.01.2024 Bezirk: LichtenbergEine Schwarze Frau erlebte erneut eine Diffamierung durch ihre Nachbarschaft und den Vermieter, die sie als rassistisch motiviert bewertete. Die Betroffene ist die einzige Schwarze Frau in einem Mehrparteien-Haus und erlebt seit Monaten Schikanen und Verleumdungen. Der genaue Ort und das Datum des Vorfalls wurden zum Schutz der Betroffenen anonymisiert, liegen dem Register jedoch vor.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Aufkleber in Plänterwald
02.01.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Köpenicker Landstr. zwischen Am Plänterwald und Eichbuschallee wurden sechs extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Darunter waren rassistische Aufkleber gegen Geflüchtete und welche mit der Aufschrift "frei, sozial, national".
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Extrem rechte Flyeraktion in Nord-Neukölln
02.01.2024 Bezirk: NeuköllnIn Briefkästen mehrerer Anwohner*innen in der Kienitzer Straße in Nord-Neukölln wurden Flyer der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" und der Initiative "Bürgerrecht Direkte Demokratie" entdeckt. Auch im Hausflur wurde ein Flyer aufgehängt. Inhaltlich richteten sich die Flyer u.a. gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Register Neukölln -
Hakenkreuz am Bhf. Warschauer Straße
02.01.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf dem S-Bhf. Warschauer Straße am Gleis 1+2 wurde eine Schmiererei entdeckt, die einen Davidstern und ein Hakenkreuz mit einem Gleichheitszeichen in der Mitte darstellte.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistische Aufkleber in Mahlsdorf
02.01.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Ecke Pestalozzistraße und in der Straße An der Schule in Mahlsdorf wurden mehrere Aufkleber, u.a. mit rassistischem Inhalt, von der extrem rechten "Identitären Bewegung" und der "Jungen Alternative" an Pfeilern entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistischer Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
02.01.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Falkenberger Chaussee/Am Mühlengrund wurde ein rassistischer Aufkleber bemerkt und entfernt. Auf diesem ist zu lesen: "Nix Yallah Yallah. Amtsprache ist hier Deutsch!". Abgebildet ist zudem ein Mann mit Arbeitsschürze. Dieser Aufkleber ist KI-generiert und verweist auf einen extrem rechten Telegramkanal.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistischer Spruch auf Parkplatz am Ostbahnhof
02.01.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf dem Parkplatz eines Discounters am Ostbahnhof in der Straße der Pariser Kommune wurde an die Hauswand "Ukrainer raus!" geschmiert.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Sachbeschädigung an einer Gedenktafel in der Fidicinstraße
02.01.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn der Gedenktafel in der Fidicinstraße für Rukeli Trollmann wurde gegen 12:00 Uhr eine Sachbeschädigung festgestellt. Die Gedenktafel wurde mit einem "Smily" und einem Pfeil nach unten beschmiert. Die Schmiererei wurde durch Mitarbeitende des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg entfernt, nachdem sie durch eine Bürgerin, die auch die Polizei informierte, informiert wurden.
Darüber hinaus wurde, aufgrund der zeitlichen und räumlichen Nähe und der Verwendung der scheinbar gleichen Graffitifarbe, vermutlich von der selben Person an drei Stellen in der Fidicinstraße ein Hakenkreuz geschmiert. Auch darüber informierte die Bürgerin die Polizei. Als ebenfalls informierte Mitarbeitende des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg die Hakenkreuze entfernen wollten, waren sie bereits verschwunden.
Quelle: Berliner Register -
Antimuslimisch-rassistischer Angriff in Schule in Lichtenberg
01.01.2024 Bezirk: LichtenbergIn Lichtenberg wurde eine Schülerin von einer Gruppe Mitschüler*innen beschimpft, rassistisch und antimuslimisch beleidigt. In der Schulpause wurde sie von ihnen angegriffen und ihr wurde das Kopftuch vom Kopf gerissen. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht. Das Datum wurde zum Schutz der Betroffenen anonymisiert.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Antimuslimisch-rassistischer Zettel in Nord-Neukölln
01.01.2024 Bezirk: NeuköllnIn der Silbersteinstraße in Nord-Neukölln wurde an einem Schrank (vermutlich Sperrmüll) ein Zettel mit der Aufschrift "Muslime! Ihr wollt Sauberkeit für eure Kinder! Räumt euren Kram auf!" entdeckt. Der Zettel wurde entfernt.
Quelle: Register Neukölln -
Antisemitische Propaganda in Berlin
01.01.2024 Bezirk: BerlinweitIn einer U-Bahn wurde eine Schmiererei entdeckt, die einen Davidstern darstellte, in den ein Hakenkreuz integriert war.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Nord-Neukölln
01.01.2024 Bezirk: NeuköllnAm U-Bahnhof Hermannplatz wurde eine Schmiererei entdeckt, die einen Davidstern darstellte, in den ein Hakenkreuz integriert war.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Nord-Neukölln
01.01.2024 Bezirk: NeuköllnAn einer Hauswand in der Pflügerstraße wurde eine Schmiererei entdeckt, die einen Davidstern darstellte, in den ein Hakenkreuz integriert war.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Nord-Neukölln
01.01.2024 Bezirk: NeuköllnAn einem Gebäude am Hermannplatz wurde eine Schmiererei entdeckt, die einen Davidstern darstellte, in den ein Hakenkreuz integriert war.
Quelle: RIAS Berlin -
Antiziganistische strukturelle Benachteiligung in Neukölln
01.01.2024 Bezirk: NeuköllnEs fand eine antiziganistische Diskriminierung von Seiten einer Behörde statt. Einer Person, die von Analphabetismus betroffen war und dementsprechende Formulare und Informationen nicht lesen konnte, wurde wegen Betrug zur Zahlung einer Geldstafe verurteilt. Weitere Informationen liegen vor, werden jedoch zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht. Außerdem wurde das Datum anonymisiert.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Bedrohung durch Neonazis in der U-Bahn
01.01.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der U-Bahn wurde einer Person von einer Gruppe Neonazis bedroht. Zum Schutz der Betroffenen wurden das Datum sowie Details des Vorfalls anonymisiert.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber in Friedrichshagen
01.01.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Verkehrsschild in der Dahlwitzer Landstr. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen Antifaschist*innen, queere Menschen, Impfen und Kommunist*innen richtete.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Extrem rechter Schriftzug in Köpenick-Nord
01.01.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Kaulsdorfer Str. wurde der Schriftzug "Rechtsruck? Heul leise", der einen Aufkleberslogan der JA (Jungen Alternative) wiedergibt, entdeckt.
In den letzten zwei Jahren haben die Propaganda-Vorfälle im Ortsteil massiv zugenommen, weshalb von einem Bezug auf die JA auszugehen ist.Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Hakenkreuze im Selgenauer Weg in Rudow
01.01.2024 Bezirk: NeuköllnIm Selgenauer Weg in Neukölln-Rudow wurden an mehreren Stromkästen und einem Altkleidercontainer Hakenkreuze entdeckt und unkenntlich gemacht.
Quelle: Register Neukölln -
Hakenkreuze u.a. in Spindlersfeld
01.01.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickUnter der Spindlersfelder Brücke wurden mehrere Hakenkreuze und der Schriftzug "Heil Hitler" entdeckt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
LGBTIQ*-feindliche Pöbelei im U-Bhf. Samariterstraße
01.01.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 18:30 Uhr kam im U-Bhf. Samariterstraße ein älterer Mann auf eine queere Frau zugerannt und begann, sie anzupöbeln. Er hielt sich nach einer entsprechenden Ansprache zwar etwas zurück. Aus Angst wartete die betroffene Person nicht auf ihre Bahn, sondern stieg in den nächsten einfahrenden Zug ein, um sich der Situtation zu entziehen. Es wurde Anzeige erstattet.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Mahnmal in Mitte beschmiert
01.01.2024 Bezirk: MitteAm Bahnhof Friedrichsstraße wurde ein Mahnmal, das an die Rettung jüdischer Kinder vor dem NS-Regime und die Ermordung von Kindern durch das NS-Regime erinnert, beschmiert.
Quelle: Tagesspiegel.de vom 02.01.2024 -
NS-verherrlichende Propaganda in Hausflur in Nord-Neukölln
01.01.2024 Bezirk: NeuköllnIn der Silbersteinstraße wurde im Hausflur eines Wohnhauses eine SS-Rune und die NS-verherrlichende Schmiererei "NSDAP" entdeckt und unkenntlich gemacht.
Quelle: Register Neukölln -
Rassistisches Mobbing am Wohnort in Lichtenberg
01.01.2024 Bezirk: LichtenbergIn Lichtenberg wurde einer Schwarzen Frau Tierkot in den in einer Abstellbox geparkten Kinderwagen gelegt. Dies sei seit einem Monat beinahe täglich passiert. Die Betroffene wertet das als rassistisch motivierte Strategie der Nachbarn sie aus der Nachbarschaft zu vertreiben. Der genaue Ort und das Datum des Vorfalls wurden zum Schutz der Betroffenen anonymisiert, liegen dem Register jedoch vor.
Quelle: Lichtenberger Register -
Sachbeschädigung an Grünen-Wahlkreisbüro
01.01.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Uhlandstraße wurde an der Kreisgeschäftsstelle der Grünen, in der sich auch das Wahlkreis-Büro von MdB Lisa Paus befindet, das Eingangsschild beschädigt. Die Aufschrift mit den Informationen über das Büro wurde mit einem schwarzen Stift durchgestrichen und stattdessen "AFD" darunter geschrieben.
Quelle: Bündnis 90/Die Grünen, Wahlkreisbüro MdB Lisa Paus -
Schriftzug gegen politische Gegner*innen in Wendenschloss
01.01.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Wendenschloßstraße wurde der Schriftzug "Anti Antifa" an einer Hauswand entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Strukturelle rassistische Benachteiligung an einer Schule in Lichtenberg
01.01.2024 Bezirk: LichtenbergEine Mutter, deren Kind an einer Schule aus rassistischer Motivation angegriffen wurde, wurde von der Schule hingehalten, sodass der Eindruck entstand, dass der Vorfall nicht ernstgenommen wurde. Während des rassistischen Übergriffs griffen die beaufsichtigenden Lehrkräfte nicht ein. Weitere Informationen werden zum Schutz des Betroffenen nicht veröffentlicht. Das Datum des Vorfalls wurde anonymisiert.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Transfeindlicher Angriff in Schöneberg-Nord
01.01.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIn der Frobenstraße wurde eine Frau gegen 19.00 Uhr von einem unbekannten Mann transfeindlich beleidigt und angegriffen. Er besprühte sie mit Reizgas und raubte ihr die Handtasche. Der Täter flüchtete, die Frau wurde vom Rettungsdienst ambulant behandelt. Der polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0015 und Queer.de 03.01.2024 -
Antisemitische Sachbeschädigung in Steglitz
31.12.2023 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfEine Wohnungstür, an der eine Mesusa (jüdisches Symbol als Segen für die Wohnung) angebracht war, wurde mit einem Feuerwerkskörper beworfen. Diese Tür war die einzige Tür im gesamten Haus, die beworfen wurde.
Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin) -
Antisemitismus auf einer Versammlung in Mitte
31.12.2023 Bezirk: MitteAuf einer Versammlung in Mitte wurde ein antisemitisches Plakat gezeigt.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber von "Ein Prozent" in Borsigwalde
31.12.2023 Bezirk: ReinickendorfIn der Ernststraße in Borsigwalde wurden rassistische Aufkleber des extrem rechten Vereins und Kampagnenprojekts "Ein Prozent" entdeckt und entfernt. Auf den Aufklebern stand "Schlepper-NGOs stoppen: Europa verteidigen!". Im Hintergrund war ein Schiff mit vielen Menschen zu sehen. Zugewanderte und Geflüchtete wurden hier pauschal als Bedrohung dargestellt und Seenotrettung als kriminell.Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Extrem rechte Aufkleber in Friedrichshagen
31.12.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Müggelseedamm wurden vier extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.Ein Aufkleber hatte rassistische Inhalte und stammte von der NPD, der andere Aufkleber setzte sich für die Freiheit sog. "politischer Gefangenen" ein, die zum großen Teil wegen der Leugnung des Holocaust im Gefängnis sind.Quelle: Zentrum für Demokratie