Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
07.01.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin
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Aufkleber eines extrem rechten Netzwerkes in Zehlendorf
07.01.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAm S-Bahnhof Sundgauer Straße wurde ein Aufkleber des extrem rechten, muslimfeindlichen PI-News-Netzwerkes entdeckt. Der Aufkleber bewarb den Blog und richtete sich gegen die "Lügenpresse". Der Aufkleber wurde unkenntlich gemacht.
PI-News verbreitet extrem rechte Verschwörungsmythen und islamfeindliche Inhalte. Der Bundesverfassungsschutz stellte den Blog 2021 unter Beobachtung und bewertete ihn als „erwiesen extremistisch“.
Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail -
Bedrohung eines Hausprojekts in der Kreuzigerstraße
07.01.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf Facebook wurden von einer Person Lügen über Inhalte einer Sendung aus dem "Studio Ansage" (Radioprojekt aus Friedrichshain auf dem Freien Radio Berlin) verbreitet. Außerdem wurde die Adresse eines linken Hausprojekts veröffentlicht und dazu aufgerufen, Kuhmist vorbeizubringen. Es wurde Anzeige erstattet und die Bewohner*innen des Hauses wurden informiert.
Quelle: Rederei FM -
Extrem rechte Symbole in Tiergarten
07.01.2024 Bezirk: MitteIm Vorfeld einer Demonstration von Bäuer*innen wurden Traktoren auf der Straße des 17. Juni abgestellt. An einem Traktor war die Fahne der "Landvolkbewegung" angebracht. Diese war eine völkische und antisemitische Bewegung in den 1920er Jahren. An einem anderen Traktor war ein Galgen angebracht, an dem eine Puppe hing, die einen Kopf in den Farben der Ampel-Koalition hatte.
Quelle: Registerstelle Mitte -
"III. Weg"-Aufkleber in Pankow-Ortsteil
07.01.2024 Bezirk: PankowAm S-Bahnhof Pankow, in der Kissingenstraße und Ossietzkystraße wurden Aufkleber der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. das Parteilogo sowie das Organisationslogo deren Jugendorganisation - "Nationalrevolutionäre Jugend (NRJ)". Darüber hinaus wurden weitere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Slogan war u.a. "Gendern? Nein danke!".
Quelle: NEA (Antifa-Nordost) -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
07.01.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bahnhof Köpenick wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber mit der Aufschrift "Familienglück statt LGBTQ" entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Rassistischer Aufkleber in Adlershof
07.01.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Gehweg der Barbara-McClintock-Straße wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Make Germany white again" eines neonazistischen Onlinehandels entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Rassistischer Aufkleber in Alt-Lichtenberg
07.01.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Rudolf-Reusch-Str. wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Das Schlagwort "Remigration" auf dem Aufkleber verweist auf die Forderung der Neuen Rechten nach zwangsweiser Abschiebung von Migrant*innen.
Quelle: Lichtenberger Register -
Wolfsgruß in Tiergarten
07.01.2024 Bezirk: MitteEin Teilnehmer eines antiisraelischen Autokorsos zeigte auf der Straße des 17. Juni den Wolfsgruß, ein Handzeichen türkischer Faschisten, die als "Graue Wölfe" bekannt sind.
Quelle: Registerstelle Mitte -
AfD-Infostand in Lankwitz
06.01.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfWie der Bezirksverband der AfD auf seinen Social-Media Kanälen mitteilte, hielt dieser einen Infostand in der Paul-Schneider-Straße ab. Dort wurde die AfD-Zeitschrift „Blauer Bote“ verteilt. In der Ausgabe Winter/Frühjahr 2024 wird ein Zusammenhang zwischen sozialen Problemen, wie Kriminalität und Wohnungsnot und Migration konstruiert, der als rassistisch gewertet werden kann. Weiter entsteht der Eindruck, dass Antisemitismus in erster Linie ein „importiertes Problem“ darstellt, das mit „illegalen Flüchtlingsströmen“ nach Deutschland gekommen ist. Diese Propaganda fördert die Ausgrenzung und Stigmatisierung von Migrant*innen und Muslim*innen.
Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf -
Antisemitische Parolen auf Versammlung in Kreuzberg
06.01.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einer Versammlung in Kreuzberg wurden antisemitische Parolen gerufen und antisemitische Plakate, Schilder gezeigt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Nord-Neukölln
06.01.2024 Bezirk: NeuköllnAuf zahlreichen Mülleimern u.a. in der Pflügerstraße, Pannierstraße und am Maybachufer wurden antisemitische Schmierereien entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Angriff am Hermannplatz
06.01.2024 Bezirk: NeuköllnEine 27-jährige Frau und ein 24-jähriger Mann wurden von zwei Männern in einem Fastfood-Restaurant am Hermannplatz in Neukölln angegriffen. Die beiden betroffenen Personen unterhielten sich auf Hebräisch und wurden von den beiden Männern am Nachbartisch angepöbelt. Die beiden Betroffenen forderten sie auf, die Beleidigung zu unterlassen. Daraufhin warf einer der Männer mit einem Getränk nach der Frau und schlug mit einem Stuhl nach ihr. Als sich der Begleiter vor die Frau stellte, wurde dieser von dem Angreifer mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Die beiden Männer liefen anschließend davon.
Quelle: Polizeimeldung vom 06.01.2024 (Nr. 0045), Jüdische Allgemeine 06.01.2024 -
Aufkleber der extremen Rechten in Fennpfuhl
06.01.2024 Bezirk: LichtenbergAn der Haltestelle Landsberger Allee/Weißenseer Weg wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Faschistische Aktion" entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Drohungen durch NRJ in Prenzlauer Berg
06.01.2024 Bezirk: PankowIm Vorfeld einer antifaschistischen Informationsveranstaltung in Pankow posierten zehn vermummte und teils bewaffnete Mitglieder der "NRJ" - "(Nationalrevolutionäre Jugend)" im unmittelbaren Umfeld des Veranstaltungsortes. Im Anschluss wurde auf einem Instagram-Profil, welches der NRJ und dem "III. Weg" nahe steht, ein Post mit diesem Foto veröffentlicht, mit einer Drohung gegen die Organisator*innen der Infoveranstaltung.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Einschüchterungsversuche durch Neonazis des "III. Wegs" am Cecilienplatz
06.01.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfNeonazis der Kleinstpartei "III. Weg" haben am frühen Nachmittag eine Versammlung am Cecilienplatz bedroht, die sich gegen rassistische Gewalt aussprach. Die angemeldete Versammlung, an der ca. 100 Personen teilnahmen, wies in Redebeiträgen und mittels Informationsmaterialien auf rechte Vorkommnisse in Hellersdorf hin. Bereits in der Nacht vor der Versammlung brachten Neonazis rund um den Cecilienplatz Aufkleber mit dem Logo des "III. Wegs" an. Während der Versammlung bewegte sich rund ein Dutzend Neonazis in deren Umfeld, darunter mindestens neun Personen aus dem Spektrum des "III. Wegs". Während sich mindestens sechs von ihnen im Umfeld der Versammlung aufhielten, um zu versuchen, politischen Gegner*innen bei der An- und Abreise aufzulauern, traten drei der Neonazis in direkter Sichtweite an die Versammlung heran. Einer von ihnen trug Handschuhe, die mit Protektoren ausgestattet waren. Ein weiterer trug ein Pfefferspray offen bei sich und hielt seinen Finger darauf, um die Einsatzbereitschaft des Pfeffersprays zu demonstrieren. Der Dritte fotografierte die Teilnehmer*innen der Versammlung mit einer Spiegelreflexkamera. Das gezielte Fotografieren von Personen ist eine Strategie der Anti-Antifa-Arbeit, die Neonazis verfolgen, um ihre politischen Gegner*innen einzuschüchtern. Die drei Neonazis positionierten sich dabei vor dem Eingang eines Büros der Partei "Die Linke". Erst nach mehreren Minuten sprachen Polizist*innen die Neonazis an. Zwei der Neonazis konnten trotz der Ansprache und ihres Auftretens weiterhin in Sichtweite der Versammlung verbleiben. So hielten sie sich auch noch nach einer Stunde weiterhin am Cecilienplatz auf.
Quelle: Augenzeug*innen -
Extrem rechte Aufkleber in Plänterwald
06.01.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Köpenicker Landstr. zwischen Dammweg und Eichbuschallee wurden neun extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Darunter waren rassistische Aufkleber gegen Geflüchtete. Alle Aufkleber stammten aus einem neonazistischen Onlinehandel.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Extrem rechte Aufkleber in Reinickendorf-West
06.01.2024 Bezirk: ReinickendorfUm die Auguste-Viktoria-Allee in Reinickendorf-West wurden rassistische und andere extrem rechte Aufkleber gesehen und entfernt. Ein Aufkleber trug die Aufschrift "Bitte flüchten Sie weiter; Es gibt hier nichts zu wohnen! Refugees not welcome". Weitere Aufkleber machten Werbung für einen extrem rechten Bekleidungsversand aus Berlin. Sie sind an ihrem schwarz-weißen Design, Frakturschrift und Keltenkreuz zu erkennen.
Quelle: hass-vernichtet.de -
Extrem rechte Symbole auf Demonstration
06.01.2024 Bezirk: MitteIm Regierungsviertel wurden auf einer Demonstration gegen den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine die Flagge der „Ukrainischen Aufständischen Armee“ gezeigt. Diese hat im Rahmen des 2. Weltkrieges mit den Nationalsozialisten kollaboriert und war am Genozid an der polnischen Bevölkerung in der heutigen Westukraine beteiligt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Hakenkreuze und Aufkleber der extremen Rechten in Rudow
06.01.2024 Bezirk: NeuköllnIm Bereich Selgenauer Weg/Neuhofer Straße im Bezirksteil Rudow wurden 16 Hakenkreuze (Durchmesser zwischen 5-30 cm) entdeckt und übermalt. Die gesichteten extrem rechten Aufkleber konnten teilweise entfernt werden.
Quelle: hass-vernichtet.de -
LGBTIQ*-feindliche Bedrohung in der U-Bahn
06.01.2024 Bezirk: LichtenbergIn der U-Bahnlinie U5 Richtung Hellersdorf kam es zwischen den Stationen Rathaus Lichtenberg und Tierpark zu einer LGBTIQ*-feindlichen Bedrohung. Gegen 11:00 Uhr bedrohten drei Neonazis (zwischen 18- 21 Jahren) eine Person, die einen Button mit einer Regenbogenflagge an der Jacke hatte. Die Regenbogenflagge, auch Prideflag genannt, ist ein Zeichen für die Akzeptanz der LGBTIQ*-Gemeinschaft. Die jungen Männer drohten der Person Gewalt an. Aus Sicht der Betroffenen ist davon auszugehen, dass es sich um organisierte Neonazis handelte, die der NRJ zuzuordnen sind.
Quelle: Lichtenberger Register -
Neonazipropaganda am Cecilienplatz
06.01.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Nacht wurden dutzende Aufkleber und Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" rund um den Cecilienplatz angebracht. Am Nachmittag fand an diesem Ort eine antirassistische Versammlung statt, weshalb davon auszugehen ist, dass sich die Aufkleber und Plakate zur Provokation gegen die Versammlungsteilnehmenden angebracht wurde. Bereits in der Vergangenheit brachten Neonazis rund um Versammlungsorte und Demokratiefeste immer wieder Propaganda in der Nacht zuvor an.
Quelle: Augenzeug*in -
"Studenten stehen auf"-Aufkleber am S-Bhf. Yorckstraße
06.01.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEin Sticker von "Studenten stehen auf" wurde am S-Bahnhof Yorckstraße entfernt. Die Gruppe ist dem verschwörungsideologischen Milieu zuzuordnen und demonstriert wiederholt mit der extremen Rechten zusammen.
Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/ -
Veranstaltung in der "Heimat"-Bundeszentrale in der Köpenicker Dammvorstadt
06.01.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Bundeszentrale der Partei DIE HEIMAT (ehemals NPD) in der Seelenbinderstraße fand eine Abendveranstaltung statt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Veranstaltung von "Die Heimat" Reinickendorf
06.01.2024 Bezirk: ReinickendorfDie extrem rechte Partei "Die Heimat" Reinickendorf (ehemals NPD) lud auf Social Media zu einem Neujahrsempfang in Reinickendorf ein.
Quelle: Register Reinickendorf -
Vermummte vor Jugendeinrichtung im Flora-Kiez
06.01.2024 Bezirk: PankowIn der Florastraße kamen ca. zwanzig männliche Jugendliche vor das Unabhängige Jugendzentrum Pankow (JUP). Acht der Jugendlichen gingen auf die Terrasse. Diese waren teilweise mit Sturmhauben und mit FFP2-Masken vermummt. Von der Gruppe wurden Aufkleber an das JUP geklebt. Eine Person öffnete seine Jacke, sodass ein Shirt mit dem Slogan "White Race" sichtbar wurde. Die Jugendlichen, die nicht auf der Terrasse waren, standen u.a. bei der Litfaßsäule und rissen Plakate ab, die dort befestigt waren. Als die Gruppe vermummter Jugendlicher sich entfernt hatte, stellte sich heraus, dass die verklebten Aufkleber von der extrem rechten Partei "Der III. Weg" oder deren Jugendorganisation "NRJ" stammten.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Ableistische Diskriminierung in Lichtenberger Arztpraxis
05.01.2024 Bezirk: LichtenbergEine behinderte Person konnte sich in der gewünschten Arztpraxis nicht untersuchen lassen, weil es keine höhenverstellbare Liege gab. Die Person musste eine andere Arztpraxis aufsuchen. Weitere Informationen werden zum Schutz der betroffenen Person nicht veröffentlicht. Das Datum des Vorfalls wurde anonymisiert.
Quelle: Lichtenberger Beauftragte für Menschen mit Behinderung -
Antimuslimischer Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen
05.01.2024 Bezirk: LichtenbergAn der Tramhaltestelle Werneuchener Str. wurde ein Aufkleber bemerkt, der sich gegen den Bau von Moscheen einsetzt.
Quelle: Lichtenberger Regiser -
Antisemitische Beleidigung in Friedrichshagen
05.01.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Ortsteil beschimpfte ein Passant eine Person im Vorbeigehen als "Drecksjude".
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Nord-Neukölln
05.01.2024 Bezirk: NeuköllnIn der Reuterstraße wurde die antisemitische Schmiererei „death to zionists“ entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Angriff in Berlin
05.01.2024 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
05.01.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Demonstration am Alexanderplatz
05.01.2024 Bezirk: MitteAuf einer pro-palästinensischen Demonstration am Alexanderplatz riefen Teilnehmende antisemitische Parolen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Extrem rechter Aufkleber in Prenzlauer Berg
05.01.2024 Bezirk: PankowAn der Storkower Brücke wurde ein Aufkleber entdeckt, auf dem eine Deutschlandfahne und eine schwarz-weiß-rote Fahne (die Reichsfahne) zu sehen war. Der Slogan war "Werde aktiv. Für deine Zukunft. Für deine Heimat". Der Aufkleber war von einem bekannten extrem rechten Onlineversandhandel.
Quelle: Berliner Register via Signal -
Rassistischer Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
05.01.2024 Bezirk: LichtenbergAn der Tramstation Rüdickenstr. wurde ein rassistischer Aufkleber bemerkt. Dieser beleidigt Schwarze Menschen mit dem rassistischen N-Wort.
Quelle: Lichtenberger Register -
Sozialchauvinistischer Angriff in Charlottenburg
05.01.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm U-Bahnhof Sophie-Charlotte-Platz wurde gegen 21:00 Uhr ein Mann, der gerade in seinem Schlafsack schlief, von zwei Männern ins Gesicht geschlagen. Die Täter stahlen ihm zudem sein Handy.
Quelle: City Station der Berliner Stadtmission -
Strukturelle Diskriminierung am Neuköllner Wohnungsmarkt
05.01.2024 Bezirk: NeuköllnEine Frau in Neukölln wurde auf dem Wohnungsmarkt im bestehenden Wohnverhältnis strukturell diskriminiert. Es handelte sich um eine rassistische Diskriminierung. Zusätzlich kam es zu einer beleidigenden Aussage.
Quelle: Fair mieten – Fair wohnen -
Anti-schwarzer Rassismus am Alexanderplatz
04.01.2024 Bezirk: MitteEin Schwarzes Mädchen fragte in einem Zug der U-Bahnlinie 8 eine Frau, ob sie mit dem Zug nach Wittenau fahren könne. Die Frau antwortete, dass sie "Leuten wie euch gar nichts beantworte" und stieg aus.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Propaganda in Nord-Neukölln
04.01.2024 Bezirk: NeuköllnEin Gebäude der Evangelischen Schule in Berlin-Neukölln ist großflächig antisemitisch beschmiert worden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, haben Unbekannte Schriftzüge in englischer und arabischer Sprache auf etwa acht Metern Länge und einem Meter Höhe angebracht. Die volksverhetzenden Schmierereien enthielten die Sprüche »Fuck the Zionists and their Friends« sowie auf Arabisch »Tod für Israel«. Sie wurden von Polizist*innen mit Farbe unkenntlich gemacht. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.
Quelle: RIAS Berlin, Jüdische Allgemeine vom 04.01.2024 -
Antisemitische Schmiererei in der Reichenberger Straße
04.01.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Reichenberger Straße wurde eine Schmiererei entdeckt, die den israelischen Ministerpräsidenten Netanyahu mit Hitler gleichsetzte. Dabei handelt es sich um eine antisemitisch motivierte Täter-Opfer-Umkehr.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische und NS-verharmlosende Propaganda am Gleisdreieck
04.01.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 15:00 Uhr wurde im U-Bahnhof Gleisdreieck an der Eingangtür zum Bahngleis in Richtung Warschauer Straße ein Graffiti entdeckt, ein Davidstern mit einem Hakenkreuz in der Mitte.
Quelle: Berliner Register -
Antisemitismus auf Kundgebung in Tiergarten
04.01.2024 Bezirk: MitteAuf einer Versammlung am Kanzleramt wurde eine antisemitische Parole gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber von "Auf1 Tv" im Weitlingkiez
04.01.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Weitlingstr. wurden zwei Aufkleber von "Auf1 Tv" entdeckt und entfernt. Zu lesen ist auf den Aufklebern: "Genug von: Klima Lüge? Corona Lüge? Kriegs Lüge?". Der österreichische TV-Sender "Auf1" verbreitet unter anderem extrem rechte und verschwörungsideologische Inhalte.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechter Sticker in Neukölln-Rudow
04.01.2024 Bezirk: NeuköllnIn der Umgebung des U-Bahnhofes Rudow wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Rudower Spinne bleibt schwarz-weiß-rot" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Neukölln -
Israelbezogene antisemitische Schriftzüge im Reuterkiez
04.01.2024 Bezirk: NeuköllnAn zwei Häuserfassaden im Neuköllner Reuterkiez wurden Schriftzüge mit israelbezogenem antisemitischen Inhalt gesprüht. Neben "From the river to the sea Palestine will be free" wurde "Death to Israel" an die Wände geschmiert.
Quelle: Register Neukölln -
LGBTIQ*-feindliche Aufkleber in Alt-Treptow
04.01.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Elsenstraße/ Karl-Kunger-Straße wurden zwei LGBTIQ*-feindliche Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber nahmen Bezug auf die LGBTIQ*-feindliche, antifeministische und nationalistische Kampagne "Stolzmonat": Diese wurde während des Pride Months durchgeführt, um diesen, sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ* lächerlich zu machen und zu delegitimieren.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Rassistische Morddrohung gegen Familie in Alt-Hohenschönhausen
04.01.2024 Bezirk: LichtenbergEine Mutter, die mit ihren Kindern in der Konrad-Wolf-Straße wohnte, wurde durch einen Zettel an der Wohnungstürklingel mit dem Tode gedroht. Die Familie ist wiederholt von rassistisch motivierten Straftaten durch den Nachbarn betroffen.
Quelle: ReachOut -
Rassistischer Vorfall im Jobcenter Spandau
04.01.2024 Bezirk: SpandauEine Schwarze Frau nahm in Absprache mit dem Sachbearbeiter vom Jobcenter an einem Deutschkurs teil, da sie in ihrem Herkunftsland nicht lesen und schreiben lernen durfte.
Bei einem Termin im Jobcenter wurde sie aber vom gleichen Sachbearbeiter aufgefordert, sich Arbeit zu suchen. Ihr wurde angedroht, das Bürgergeld komplett zu streichen, sollte sie bis April keine Arbeit gefunden haben. Außerdem äußerte der Sachbearbeiter: "Wenn Sie nicht arbeiten wollen, dann gehen Sie zurück in Ihr Land!" (Datum anonymisiert)
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Sticker aus Neonazi-Versandhandel im Park Herzberge
04.01.2024 Bezirk: LichtenbergIm Volkspark Herzberge wurden zwei Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Die Aufkleber richten sich gegen den öffentlichen Rundfunk.
Quelle: Lichtenberger Register -
Antimuslimisch-rassistische Zuschriften an muslimische Institution in Tiergarten
03.01.2024 Bezirk: MitteEine muslimische Institution in Tiergarten erhielt anti-muslimisch rassistische Zuschriften mit Nahost-Bezug.
Quelle: Registerstelle Mitte