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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Anti-Schwarzer rassistischer Angriff in der S-Bahn

    08.04.2022 Bezirk: Mitte

    In der S-Bahn zwischen den Stationen Hauptbahnhof und Friedrichstraße wurde ein Schwarze Frau und ihr Sohn rassistisch angegriffen. In der Bahn saß ihnen eine ältere Dame gegenüber, die wiederholt auf die Füße des Kindes getreten hat. Auf die Reaktion der Schwarzen Mutter reagiert die Frau erst nicht, dann wurde sie aggressiv. Der Vorfall eskalierte, die Mutter und ihr Sohn wurden körperlich angegriffen und die Mutter wurde zusätzlich von einem Mann rassistisch beleidigt. Die ältere Dame wurde trotz ihres Unrechts von Mitfahrenden unterstützt, ein Beispiel „weißer Solidarität“.

    Quelle: Togo Action Plus e.V.
  • Anti-Schwarz-rassistische Beleidigung in Schule

    08.04.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In einer Schule beleidigte ein Kind ein anderes Kind anti-Schwarz-rassistisch. Zur Anonymisierung der Betroffenen werden keine genauere Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Antisemitischer Kommentar

    08.04.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt unter einem Facebook-Beitrag einen antisemitischen Kommentar.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Extrem rechte Schriftzüge und Aufkleber in Müggelheim

    08.04.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Anweilerweg wurden an zwei Bushaltestellen der Schriftzug "Anti Antifa" entdeckt. Die Losung steht für Bemühungen neonazistischer Gruppen, ein Bedrohungspotenzial aufzubauen, indem vermeintliche politische Gegner*innen wie Antifaschist*innen, zivilgesellschaftliche Akteure, Angehörige demokratischer Parteien, Gewerkschafter*innen, aber auch Journalist*innen ausgespäht, deren persönliche Daten veröffentlicht und diese zum Teil auch tätlich angegriffen werden.
    Ebenfalls wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Falsche Verdächtigung von afrikanischem Geflüchteten durch BVG-Kontrolleur*innen

    08.04.2022 Bezirk: Mitte

    Ein afrikanischer Geflüchteter aus der Ukraine wurde in Mitte von BVG-Kontrolleur*innen aus der U8 gezerrt und an der Weiterfahrt gehindert, obwohl die BVG Freifahrten für Geflüchteten aus der Ukraine versprochen hat. Er wurde von den BVG-Kontrolleur*innen verdächtigt, falsche Angaben gemacht zu haben, obwohl er Dokumente vorzeigte, die bestätigen, dass er aus der Ukraine geflohen war.

    Quelle: Horoya-Coalition
  • "FCK 161"-Sprühereien in Weißensee

    08.04.2022 Bezirk: Pankow

    Zwischen Mirbachplatz und Ostseestraße sowie an der Ecke Hosemannstraße / Lehderstraße wurden mehrere "FCK 161"-Sprühereien entdeckt und übermalt. FCK steht für Fuck (=Scheisse) und der Zahlencode 161 für Antifaschistische Aktion.

    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • LGBTIQ*-feindliche Diskriminierung in Charlottenburg

    08.04.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Berliner Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten wurde ein aus Russland geflüchtetes Paar LGBTIQ*feindlich diskriminiert. Weiteres wird zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht. Das angegebene Datum entspricht nicht dem Vorfall.

    Quelle: NARUD e.V.
  • LGBTIQ*-feindliche Sachbeschädigung in Adlershof

    08.04.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Nacht wurde das Friedensbanner in Regenbogenfarben der evangelischen Kirche zerschnitten. Das Banner konnte geklebt und wieder aufgehängt werden.

    Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Sachbeschädigungen an evangelischen Kirchen im Bezirk ein.

    Quelle: Evangelische Kirchgemeinde Adlershof
  • Rassistische Pöbelei auf Instagram

    08.04.2022 Bezirk: Berlinweit

    Aus Berlin kommentierte ein*e Instagramuser*in das Posting von Bundesinnenministerin Faeser anlässlich des Weltromatags in antiziganistisch rassisticher Weise: „Sie wissen schon, dass ihr Aufgabengebit das INNENministerium Deutschlands ist. Vielleicht sollen sie sich besser darauf konzentrieren und ihre eigenen linken Interessen zurückstellen.“ (Fehler im Original) Dabei wurde unterstellt, dass Rom*nja nicht zum Inland zählen würden und keine Deutschen sein. Das ist falsch.

    Quelle: Amaro Foro, Instagram
  • Rechter Aufkleber in Niederschöneweide

    08.04.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In Niederschöneweide wurden in mehreren Straßen (Schnellerstr., Britzer Str.) Aufkleber mit dem Slogan "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund - Macht mit, Brudis & Schwestis" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen sind demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren. Eine Vermischung von Kulturen ist nicht gewünscht.

    Quelle: Partnerschaft für Demokratie - Altglienicke, Twitter
  • Ableismus am Arbeitsplatz

    07.04.2022 Bezirk: Berlinweit

    Es wurde eine ableistische strukturelle Benachteiligung dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung
  • Angriff auf Journalisten

    07.04.2022 Bezirk: Mitte

    Zwei Teilnehmende einer Demonstration gegen Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung griffen am Brandenburger Tor einen Journalist an. Dem Journalisten wurde gegen die Kamera gefasst, an den Arm gestoßen und aggressiv nach dem Presseausweis gefragt. Die Polizei schritt ein.

    Quelle: dju bei ver.di
  • Antisemitischer Kommentar

    07.04.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt unter einem Facebook-Beitrag einen antisemitischen Kommentar.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Kommentar

    07.04.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt unter einem Beitrag auf Social Media einen antisemitischen Kommentar.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Tweet

    07.04.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt unter einem Twitter-Post einen Tweet als Antwort, in dem antisemitische Verschwörungsmythen über die COVID-19-Pandemie und die staatlichen Maßnahmen zu ihrer Eindämmung artikuliert wurden.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Tweet

    07.04.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt unter einem Twitter-Post in einem Tweet antisemitisch markiert.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antiziganistische Diskriminierung am Ankunftszentrum Tegel

    07.04.2022 Bezirk: Reinickendorf

    Im Ankunftszentrum Tegel kam es zu einer antiziganistisch motivierten Diskriminierung. Eine Familie wollte sich registrieren lassen, um in Berlin zu bleiben, da der Familienvater sich in einem Berliner Krankenhaus befindet und es nicht absehbar ist, wann er entlasssen wird. Die familiäre Bindung stellt eine Grundlage für eine Verteilung nach Berlin dar. Obwohl Dokumente vom Krankenhaus und vom Bezirksamt Mitte (über die Zuweisung in eine Unterkunft) vorgelegt wurden, wurden diese von LAF-Mitarbeitende als unzureichend eingestuft. Durch das diskriminierende Verhalten wurde der Prozess verzögert, was zum Verlust der Unterbringunsmöglickeit führte. Der Familie wurde außerdem die Unterstützung durch einen Dolmetscher verweigert.

    Quelle: Amaro Foro
  • Banner gegen Rassismus in Weißensee entwendet

    07.04.2022 Bezirk: Pankow

    Am Morgen wurde am Frei-Zeit-Haus Weißensee entdeckt, dass der Banner "Pankow bekennt Farbe. Gegen Rassismus für Menschenrechte" entfernt wurde. Dieser befand sich am Zaun des Geländes.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Erneut Aufkleber von verschwörungsideologischer Gruppierung entdeckt

    07.04.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Nahe des U-Bahnhofes Cottbusser Platz Aufkleber einer verschwörungsideologischen Gruppierung, die sich "Weiße Rose/White Rose" nennt, entdeckt und entfernt. Die Gruppierung relativiert den Nationalsozialismus, da sie den Nationalsozialismus mit den derzeitigen Maßnahmen zur Eindämmung von Covid19 gleichsetzt und sich selbst mit der Widerstandsgruppe "Weiße Rose" vergleicht. Aufkleber der Gruppierung wurden bereits in den vorherigen Wochen entdeckt.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • "III. Weg" wirbt mit Transparent für Neonaziaufmarsch

    07.04.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An einem Zaun nahe des Bahnhofes Kaulsdorf-Nord wurde ein neonazistisches Transparent entdeckt und entfernt, das für einen Aufmarsch der Kleinstpartei "III. Weg" in Sachsen mobilisierte.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Mehrere rassistische und homofeindliche Flyer in Berlin Rudow

    07.04.2022 Bezirk: Neukölln

    Gemeldet wurden 15 Aufkleber im Bereich Lettburger Weg, Neudecker Weg und Selegenauer Str. alle vom III. Weg’. Sie waren entweder rassistisch gegen Geflüchtete oder gegen die gleichgeschlechtliche Ehe gerichtet. Zusätzlich gab eine politische Hetze gegen Linke und im Bus 162 Rudow-Adlershof wurde 2 x die „88“ registriert. Alles wurde entfernt.

    Quelle: www.hass-vernichtet.de
  • NS-Relativierungen auf Demonstration gegen Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung

    07.04.2022 Bezirk: Mitte

    Im Rahmen einer Demonstration gegen die Einführung einer Impfpflicht wurden mehrfach Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung mit NS-Verbrechen gleichgesetzt. An der Demonstration nahmen unter anderem Mitglieder der extrem rechten, verschwörungsideologischen Gruppe "Freedom Parade", der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg" und der verschwörungsideologischen Kleinpartei "Die Basis" teil. Auch Menschen aus dem Reichsbürgermilieu waren anwesend. Es liefen Menschen mit Reichsflaggen und Ansteckern in Reichsfarben mit.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. (JFDA), Twitter
  • Rassistische Diskriminierung

    07.04.2022 Bezirk: Berlinweit

    Ein Mann wurde aufgrund rassistischer Zuschreibungen diskriminiert. Zum Schutz des Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung
  • Rassistische Gewalt in Schule

    07.04.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In einer Schule beleidigte ein Kind ein anderes Kind rassistisch und versuchte, dieses mit einem Gegenstand zu schlagen. Zur Anonymisierung der Betroffenen werden keine genauere Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rechte Aufkleber im Prenzlauer Berg

    07.04.2022 Bezirk: Pankow

    In der Naugarder Straße wurden Aufkleber eines rechten Onlineversandhandel (Politaufkleber.de) entdeckt und entfernt. Die Motive waren unterschiedlich und beschäftigten sich u.a. mit dem Thema Impfen. Ein anderes Motiv war im Stile des Symboles der Antifaschistischen Aktion. Es trug als Slogan jedoch "Faschistische Aktion".

    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Schoa bagatellisierende Tweets

    07.04.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt auf einen Twitter-Post mehrere Schoa bagatellisierende Tweets als Antwort.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antimuslimische Äußerungen gegen Impfmaßnahmen

    06.04.2022 Bezirk: Mitte

    In einem Beitrag auf der Website des antifeministischen Vereins CitizenGo wurde in strukturell-antisemitischer und antimuslimisch-rassistischer Weise gegen Impfmaßnahmen im Rahmen der Covid-19 Pandemie argumentiert.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitischer Vorfall

    06.04.2022 Bezirk: Berlinweit

    Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Aufkleber des III. Wegs in Moabit

    06.04.2022 Bezirk: Mitte

    In der Wilsnacker Straße Ecke Alt-Moabit wurde ein Aufkleber der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt und überklebt. Der Sticker richtete sich verschwörungsideologisch gegen Impfungen.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Flüchtlingsfeindliche Beiträge in BVV Reinickendorf

    06.04.2022 Bezirk: Reinickendorf

    In der Bezirksverordnetenversammlung wurde eine Beschlussempfehlung vom November 2020 diskutiert, in der die AfD forderte, das Bezirksamt solle gegenüber dem Senat "dem Bau einer MUF im Umfeld des Paracelsus-Bades nicht zustimmen". Ein Vertreter der AfD-Fraktion relativierte zwar angesichts der rasant steigenden Zahlen von Ukraine-Flüchtlingen seinen Standpunkt, es fehlten keine Flüchtlingsunterkünfte, sondern eine stringentere Abschiebe - und Einwanderungspolitik. Der Standort am Paracelsusbad sei jedoch ungeeignet, weil Denkmalschutz und alte Bäume gefährdet würden und einer ohnehin problembehafteten Gegend "zusätzliche Belastungen" auferlegt würden. Vertreter*innen anderen Fraktionen teilten ähnliche Argumente gegen den Standort, betonten jedoch die Notwendigkeit einer langfristigen menschenwürdigen Unterbringung und fehlende Alternativstandorte. Auch wenn die Reinickendorfer AfD die Unterbringung von ukrainischen Geflüchteten nicht pauschal ablehnt, können Antrag und Diskussionsbeitrag weiter als flüchtlingsfeindlich verstanden werden.

    Quelle: Drucks. 2949/XX, Audioprotokoll
  • Hakenkreuze im Weitlingkiez

    06.04.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In der Irenen- und der Zachertstraße wurden mehrere Hakenkreuze gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Partyveranstaltung von Verschwörungsideolog*innen und extremen Rechten

    06.04.2022 Bezirk: Mitte

    In der Prinzenallee fand eine Partyveranstaltung statt, für die in verschwörungsideologischen und extrem rechten Social-Media-Kanälen geworben worden war. Dort finden inzwischen häufiger Treffen, Partys und Konzerte von rechten Gruppen statt, die von Personen der "Freedom Parade" und extrem rechten Medienaktivist*innen veranstaltet werden.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Antifa Wedding
  • "Querdenken"-Aktivist*innen schmieren SS-Rune

    06.04.2022 Bezirk: Mitte

    Ein Mann und eine Frau, die als Aktivist*innen des verschwörungsideologischen Netzwerks "Querdenken" erkannt wurden, wurden dabei gesehen, wie sie in einer Außenstelle der TU in Moabit eine SS-Rune an eine Wand schmierten.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Beleidigung durch Jobcenter-Security-Mitarbeiter

    06.04.2022 Bezirk: Mitte

    Security-Mitarbeiter eines Jobcenters in Mitte machten sich am Vormittag über den ausländischen Nachnamen einer betroffenen Person, die dort einen Termin wahrzunehmen hatte, lustig, verhöhnten sie aufgrund ihres "unaussprechlichen" Nachnamens und lachten sie aus.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Antrag in der BVV

    06.04.2022 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf der Tagesordnung der ersten konstituierenden Sitzung des Ausschusses für Partizipation und Integration steht ein Antrag der AfD-Fraktion, der auch in der Aktenmappe einsehbar ist. Dieser Antrag ist zuvor in die BVV am 16.03. eingebracht worden. In diesem Antrag werden ukrainische Geflüchtete gegen andere geflüchtete Menschen abgegrenzt mit den Worten " diese tatsächlich hilfs- und schutzbedürftigen Menschen". Hiermit wird suggeriert, dass andere Geflüchtete sich nicht in Not befinden und Leistungen/Hilfe nur ausnutzen wollen.

    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • Strukturelle Diskriminierung durch DB-Sicherheit

    06.04.2022 Bezirk: Mitte

    Am Berliner Hauptbahnhof wollten DB-Sicherheitskräfte nicht zulassen, dass eine neu eingereiste Gruppe aus der Ukraine, die nach Kiel weiterfahren wollte und Bahnkarten dafür hatte, sich auf Covid testen lässt, und wollten der Gruppe den Zugang zur Teststation verweigern. Stattdessen wollten sie der Familie Hausverbot erteilen, mit der Begründung, dass die Personen keine Absicht hätten weiterzufahren, sondern sich im Hauptbahnhof aufhalten wollen. Erst nach Intervention von einem Helfer war die Testung der Familie möglich.

    Quelle: Amaro Foro e.V.
  • Unverhältnismäßiger anti-Schwarzer rassistischer Übergriff durch S-Bahn-Kontrolleure

    06.04.2022 Bezirk: Mitte

    In einer S-Bahn am Hauptbahnhof wurde ein afrikanischer Geflüchteter von S-Bahn-Kontrolleuren ohne gültigen Fahrschein angetroffen. Als er darum bat, dennoch weiterfahren zu können, da er zu einem wichtigen Wohnungsbesichtigungstermin müsse, nur versehentlich das falsche Ticket eingesteckt habe, wurde er übermäßig brutal unter Einsatz von körperlicher Gewalt von sieben Kontrolleuren aus der U-Bahn gezerrt und am Bahnsteig festgehalten. Dabei wurde seine Jacke zerrissen und er erlitt dadurch, dass er den unverhältnismäßigen Übergriff als Retraumatisierung eines traumatischen Vorfalls in seinem Herkunftsland erlebte, eine Panikattacke. Hinzugerufene Polizeikräfte verständigten einen Rettungswagen, der den Betroffenen in ein Krankenhaus brachte. Der Betroffene leidet bis heute unter großen Ängsten, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen, weil er sich vor Kontrolleuren und Retraumatisierungen fürchtet.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Schmierereien in Frohnau

    05.04.2022 Bezirk: Reinickendorf

    Am Ludolfingerplatz in Frohnau wurde an einem Stromkasten eine antisemitische Schmiererei bemerkt, die Bezug auf den Freimaurer-Verschwörungsmythos nahm.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Antiziganistische Äußerungen durch Lehrkraft

    05.04.2022 Bezirk: Mitte

    Eine Lehrerin wendet sich an eine Anlaufstelle und bittet um Information bezüglich eines „Schülers des Personenkreises der Roma/Sinti“. Sie fragt, ob es in Rumänien tatsächlich „üblich sei, personengebundene Dokumente bzw. Ausweise wie Personalausweis, Impfausweis, Pass, Krankenkassenkarte etc. für ein- und dieselbe Person mit unterschiedlichen Nachnamen ausgestellt zu bekommen“.

    Quelle: Amaro Foro e.V.
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