Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
01.05.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitismus auf Versammlung in Kreuzberg
01.05.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einer Versammlung zum 1. Mai wurden antisemitische Parolen gerufen und antisemitische Schilder, Plakate gezeigt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antiziganistische Diskriminierung im Jobcenter Lichtenberg
01.05.2024 Bezirk: LichtenbergIm Jobcenter Lichtenberg fand eine antiziganistische Diskriminerung im Bereich der Verweigerung von existenzsicherenden Leistungen statt. Dabei wurden die Leistungen einer Bürgergeldbezieherin eingestellt, da sie bestimmte Nachweise nicht erbracht hätte, die jedoch für den Anspruch nicht relevant waren. Die selektive und unverhältnismäßige Anforderung von Nachweisen stellt eine diskriminierende Praxis dar, die in das Muster antiziganistischen Rassismus fällt. Sie erschwert Roma-Familien den Zugang zu sozialen Leistungen und setzt sie unter Generalverdacht, anstatt eine faire und gleichberechtigte Antragsprüfung zu gewährleisten. Weitere Informationen liegen vor, werden jedoch zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht. Das Datum des Vorfalls wurde anonymisiert.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Antiziganistische strukturelle Benachteiligung in Neukölln
01.05.2024 Bezirk: NeuköllnEs fand eine antiziganistische Diskriminierung im Bereich der Verweigerung von existenzsicherenden Leistungen statt. In der Begründung der Verweigerung wird der betroffenen Person vorgeworfen, sie wolle nur soviel Geld, um das in ihrem Heimatland auszugeben. Weitere Informationen liegen vor, werden jedoch zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht. Außerdem wurde das Datum anonymisiert.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Aufkleber des "III. Weg" in Niederschöneweide
01.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Schild am S-Bahnhof Schöneweide wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Bohnsdorf
01.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Bushaltestelle Buntzelstr./ Zur Gartenstadt wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Eierwurf gegen LGBTIQ*-Flagge an sozialer Einrichtung
01.05.2024 Bezirk: LichtenbergEine ausgehängte Regenbogenflagge eines Beratungsprojekts für LGBTIQ* in der Geusenstraße wurde mit Eiern beworfen.
Quelle: Lichtenbeger Register -
Extrem rechte Aufkleber in Plänterwald
01.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Haltestelle Köpenicker Landstr./ Dammweg wurden drei Aufkleber des neonazistischen Onlinehandels "Druck18" entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Extrem rechter Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
01.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Tramhaltestelle Bahnhofstr./ Lindenstr. wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen Antifaschist*innen und queere Menschen richtete.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Fotoautomat in Prenzlauer Berg mit NS-Symbolik beschmiert
01.05.2024 Bezirk: PankowEin Fotoautomat am Bersarinplatz wurde mit einem Hakenkreuz und SS-Runen beschmiert. Die Schmiererei wurde entfernt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Gewaltaufruf gegen Antifaschist*innen u.a. in Köpenick-Nord
01.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Bushaltestelle Semliner Str. wurde der Schriftzug "Zecken boxen" entdeckt und entfernt.
An einem Schild in der Mahlsdorfer Str. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Graffiti gegen politische Gegner*innen in der Zwiestädter Straße
01.05.2024 Bezirk: NeuköllnIn der Zwiestädter Straße Ecke Böhmische Straße in Nord-Neukölln wurde an einer Häuserfassade die Schmiererei "Fuck Antifa" entdeckt und unkenntlich gemacht.
Quelle: Register Neukölln -
"III. Weg"-Aufkleber am U-Bhf. Kienberg
01.05.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm U-Bahnhof Kienberg wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
LGBTIQ*-feindliche Bedrohung in Charlottenburg
01.05.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn Charlottenburg wurde ein queeres Paar von zwei Männern lesbenfeindlich und transfeindlich beleidigt und bedroht.
Quelle: L-Support -
Neonazi-Aufkleber in Mahlsdorf
01.05.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn einer Einfamilienhaussiedlung in Mahlsdorf wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber richtete sich gegen politische Gegner*innen. Der andere Aufkleber war in sogenannten Reichsfarben gestaltet und bildete eine "Schwarze Sonne" ab. Die "Schwarze Sonne" wurde im Nationalsozialismus von der "SS" genutzt und kann entweder als drei übereinandergelegte Hakenkreuze oder als Rad aus zwölf Sig-Runen gedeutet werden.
Quelle: Augenzeug*in -
Neonazi-Aufkleber in Tegel
01.05.2024 Bezirk: ReinickendorfIn der Gorkistraße in Tegel wurde eine Aufkleber der "Jungen Nationalisten", der Jugendorganisation der Neonazipartei "Die Heimat" bemerkt und entfernt. Darauf wurde gefordert, den Paragraphen 130 abzuschaffen, der Volksverhetzung unter Strafe stellt. Mit der Forderung "Dissidenten aus der Haft entlassen" wurden Personen, die wegen Holocaust-Leugnung u. ä. verurteilt wurden, als politisch Verfolgte dargestellt.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
NS-Verherrlichung im Schillerkiez
01.05.2024 Bezirk: NeuköllnIn einem Lokal im Neuköllner Schillerkiez hat eine meldende Person die Parole "Sieg Heil" eingeritzt in einem Holztisch festgestellt.
Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin) -
Queerfeindliche Beleidigungen in Steglitz-Zehlendorf
01.05.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn Steglitz-Zehlendorf wurde ein lesbisches Paar von einer Person beleidigt. Zum Schutz der betroffenen Personen wurde dieser Vorfall anonymisiert und das Datum verändert.
Quelle: L-Support -
Rassistische Äußerung im Gerichtsgebäude
01.05.2024 Bezirk: MitteIm Gerichtsgebäude in Moabit kam es zu einer rassistischen Äußerung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Rassistische Beleidigung
01.05.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEine Frau wird auf der Straße von einem aggressiven Mann als Romni fremdidentifiziert und antiziganistisch beleidigt. Auch ihr nicht als weiß gelesener Partner wird von dem Mann beleidigt und ihm wird Gewalt angedroht. Der Mann sagt, sie würden die Straßen vermüllen und sie sollen sich entfernen.
Quelle: Amaro Foro-DOSTA -
Rassistische Beleidigung und Angriff am S+U-Bhf. Lichtenberg
01.05.2024 Bezirk: LichtenbergGegen 20.00 Uhr beleidigte ein Mann am Bahnhof Lichtenberg mehrere Personen rassistisch und schlug um sich. Dabei versuchte der Angreifer auch einen afghanischen Mann zu schlagen. Der Sohn des Betroffenen wehrte sich gegen den Angriff mit einem Tritt gegen das Bein des Aggressors. Der 47-jährige Angreifer warf anschließend ein Eis in Richtung der Gruppe. Einschreitende Beamt*innen der Bundespolizei wurden beim Eingreifen ebenfalls verletzt.
Quelle: Pressemeldung der Bundespolizei 02.05.2024 -
Rassistische Propaganda in Gesundbrunnen
01.05.2024 Bezirk: MitteIn der Weddingstraße in Gesundbrunnen wurde ein antimuslimisch-rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistischer Angriff in Charlottenburg-Wilmersdorf
01.05.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm Mai kam es in Charlottenburg-Wilmersdorf laut den Daten des kriminalpolizeilichen Meldediensts in Fällen politisch motivierter Kriminalität zu einem rassistischen Angriff.
Quelle: Schriftliche Anfrage Abgeordnetenhaus vom 02.09.2024 (Drucksache 19/20166) -
Rassistischer Angriff in Charlottenburg-Wilmersdorf
01.05.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm Mai kam es in Charlottenburg-Wilmersdorf laut den Daten des kriminalpolizeilichen Meldediensts in Fällen politisch motivierter Kriminalität zu einem rassistischen Angriff.
Quelle: Schriftliche Anfrage Abgeordnetenhaus vom 10.02.2025 (Drucksache 19/21 617) -
Rassistisches Mobbing in Lichtenberger Schule
01.05.2024 Bezirk: LichtenbergIn einer Lichtenberger Schule erlebte eine Lehrerin Anti-Schwarzen Rassismus und Mobbing durch ein Elternteil eines Schulkindes. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht. Das Datum des Vorfalls wurde anonymisiert.
Quelle: EOTO -
Schriftzug gegen Antifaschist*innen in Oberschöneweide
01.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Kaisersteg wurde der Schriftzug "FCK Antifa Fotzen" entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Steinwürfe auf Gemeinschaftsunterkunft
01.05.2024 Bezirk: LichtenbergAuf eine Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in der Wollenberger Str. wurden Steine geworfen. Die Steine landeten auf dem Gelände und den von Familien bewohnten Containern.
Quelle: Lichtenberger Register -
Transfeindlicher Angriff in Tiergarten
01.05.2024 Bezirk: MitteIn der Kurfürstenstraße in Tiergarten wurde eine trans Frau angegriffen. Ein Mann schlug ihr von hinten mit einem Gürtel gegen den Kopf. Sie musste ins Krankenhaus. Die Polizei vermutet ein transfeindliches Motiv.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0901 vom 02.05.2024, Queer.de vom 02.05.2024 -
Antimuslimische Sticker in Lichterfelde
30.04.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIm Schweizer Viertel wurden antimuslimische, rassistische Sticker entdeckt. Beide Aufkleber stammen von extrem rechten Versandshops. Einer der Aufkleber stellt Muslim*innen stereotypisierend dar und markiert sie als Terrorist*innen. Die Sticker wurden entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail -
Antisemitische Propaganda an der Admiralbrücke
30.04.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm abgesperrten Bereich an der Admiralbrücke wurde von verschiedenen Melder*innen ein angebrachtes Transparent mit der Aufschrift "FICK DEINE STAATSRÄSON" gemeldet. Der Ausspruch wird von Hamas-Unterstützer*innen verwendet. Da das Transparent in der Nähe einer Synagoge angebracht wurde, wird dieser Vorfall als antisemitisch gewertet.
Im Mai wurde zudem übermittelt, dass schon über einen längeren Zeitraum an dieser Stelle immer wieder antisemitische Transparente aufgehängt wurden. Der genaue Inhalt und die genauen Daten waren jedoch nicht mehr bekannt.
Quelle: Berliner Register -
Antisemitische Propaganda in Wedding
30.04.2024 Bezirk: MitteAuf einem Foodtruck wurde ein antisemitischer Aufkleber entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Mitte
30.04.2024 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin -
Antiziganistische Diskriminierung in einem Geschäft in Charlottenburg
30.04.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEine Sozialarbeiterin will mit ihrer Klientin in einem Geschäft einkaufen. Mitarbeitende lassen sie nicht rein und sagen, die Klientin habe Hausverbot. Als die Sozialarbeiterin genauer nachfragt, heißt es nur: Wir haben das Hausrecht. Beide führen dies auf antiziganistische Diskriminierung zurück.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Extrem rechte Aufkleber in der Alice-Salomon-Hochschule
30.04.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn einer sanitären Einrichtung der Alice-Salomon-Hochschule wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber richtete sich gegen politische Gegner*innen, der Andere war von der extrem rechten "Jungen Alternative" (Jugendorganisation der AfD).
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber in Niederschöneweide
30.04.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bahnhof Schöneweide wurden zwei Aufkleber des neonazistischen Onlinehandels "Druck18" entdeckt und entfernt. Beide richteten sich gegen politische Gegner*innen.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Extrem rechter Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
30.04.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Parrisiusstr./ Borgmannstr. wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels entdeckt. Darauf steht: "Deutsche Jugend voran!" und es ist eine Person mit einer schwarz-rot-goldener Hasskappe abgebildet.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Hakenkreuze in Friedrichshagen
30.04.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Verkehrsschild im Erpetal wurden zwei Hakenkreuze entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
"III. Weg" und neonazistische Schmierereien in Hellersdorf-Süd
30.04.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn eine Bushaltestelle in der Hellersdorfer Straße Ecke Cecilienstraße wurden zwei Hakenkreuze mit schwarzem Edding geschmiert.
Zudem wurden an einen Pfeiler eines Supermarktes in der Neuen Grottkauer Straße die Worte "I love NS" (NS=Nationalsozialismus) mit Edding geschmiert.
Am S- und U-Bahnhof Wuhletal wurden Plakate mit dem Slogan "D3W" (="Der III. Weg") beschmiert.
Quelle: Augenzeug*in -
Israelbezogene antisemitische Sachbeschädigung in Schöneberg-Süd
30.04.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIn der Ausstellung "Villa Global" des Jugend Museums (Teil der Schöneberger Museen), in der in verschiedenen Räumen unterschiedliche Menschen porträtiert werden, liegt im Zimmer einer Person aus Israel eine Postkarte des Jüdischen Filmfestivals Berlin mit der Aufschrift "We come in Peace". Darunter steht mit Bleistift "Lüge".
Quelle: Museen Tempelhof-Schöneberg -
Mehrere extrem rechte Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
30.04.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Rostocker Str., Ernst-Barlach-Str. und der Wustrower Str. wurden zahlreiche Aufkleber der extremen Rechten gemeldet. Darunter waren Aufkleber mit der Aufschrift: "Freiheit für alle politischen Gefangenen". Abgebildet sind Fotos von Holocaust-Leugner*innen und Neonazis. Weitere Aufkleber warben für einen extrem rechten Onlineversand.
Quelle: Lichtenberger Register -
Neonazistischer Zahlencode an Briefkasten
30.04.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einen gelben Postkasten in der Oberfeldstraße Ecke Kornmandelweg wurde ein neonazistischer Zahlencode gegen Antifaschist*innen ("1161") geschmiert.
Quelle: Augenzeug*in -
NS-verharmlosender und antisemitischer Aufkleber am Bahnhof Hermannstraße
30.04.2024 Bezirk: NeuköllnAm U-Bahnhof Hermannstraße in Nord-Neukölln wurde ein NS-verharmlosender und israelbezogener antisemitischer Sticker entdeckt. Darauf war der Schriftzug "Fuck Israel" zu lesen, wobei das "s" durch ein Hakenkreuz ersetzt wurde.
Quelle: Register Neukölln -
Online-Beiträge von "Die Heimat" Reinickendorf im April
30.04.2024 Bezirk: Reinickendorf"Die Heimat" Reinickendorf (ehemals NPD) veröffentlichte im April einige Online-Beiträge auf Facebook. In einem Post mit dem Titel "Vorsicht: Spitzel lesen mit!" wurde über den Jahresbericht des Register Reinickendorf für 2023 berichtet. Die Arbeit der Berliner Register wurde darin mit der Stasi verglichen und kritisiert, dass "Die Heimat" mehrfach aufgenommen worden war. Weitere Beiträge richteten sich gegen Geflüchtete.
Quelle: Register Reinickendorf -
Rassistische, antimuslimische Propaganda in Lichterfelde
30.04.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfEine soziale Einrichtung in Lichterfelde erhielt antimuslimische Propaganda per Brief. Die Einrichtung ist seit letztem Winter regelmäßig von rassistischen Briefeinwürfen und Aufklebern betroffen. Die Einrichtung arbeitet mit Menschen aus verschiedenen Kulturen und mit Einwanderungsgeschichte.
Um die Einrichtung und die Menschen, mit denen sie arbeitet, zu schützen, wurde dieser Vorfall teilweise anonymisiert.
Quelle: Stadtteilzentrum Steglitz e.V. -
Rassistische Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt
30.04.2024 Bezirk: SpandauEine Person wurde in ihrem Wohnverhältnis aus rassistischer Motivation strukturell benachteiligt. Außerdem kam es zu einer rassistischen Beleidigung. Weitere Informationen werden zum Schutz der betroffenen Person nicht veröffentlicht.
Quelle: Fair mieten – Fair wohnen -
Strukturelle Diskriminierung am Wohnungsmarkt in Mitte
30.04.2024 Bezirk: MitteEine Person in Mitte wurde auf dem Wohnungsmarkt im bestehenden Wohnverhältnis strukturell diskriminiert. Es handelte sich um eine behindertenfeindliche und rassistische Diskriminierung.
Quelle: Fair mieten – Fair wohnen -
Transfeindliche Bedrohung und Verfolgung in S-Bahn
30.04.2024 Bezirk: PankowIn einer S-Bahn wurde eine trans Person von einem Mann länger aggressiv beobachtet, fotografiert und als die betroffene Person am S-Bahnhof Greifswalder ausstieg und in der Straßenbahn Richtung Weißensee fuhr, bis zum Aussteigen am Antonplatz verfolgt.
Quelle: Berliner Register via Meldeformular -
Ableistische Diskriminierung bei Wohnungssuche in Lichtenberg
29.04.2024 Bezirk: LichtenbergIn Lichtenberg bat eine Person um Unterstützung bei der Suche nach barrierefreien Wohnraum. Es ist jedoch keine Struktur für ausreichende Unterstützung behinderter Menschen bei der Wohnungssuche vorhanden. Die städtische Wohnungsbaugesellschaften berücksichtigen Bedarfe von Menschen mit Mobilbitätseinschränkungen bei der Vergabe von barrierefreien Wohnungen nicht. Barrierefreie Wohnungen werden auch an Personen vergeben, die nicht zwingend auf Barrierefreiheit angewiesen sind. Weitere Informationen werden zum Schutz der betroffenen Person nicht veröffentlicht. Das Datum des Vorfalls wurde anonymisiert.
Quelle: Lichtenberger Beauftragte für Menschen mit Behinderung -
Antimuslimisch-rassistische Hate-Nachrichten gegen muslimische Institution in Tiergarten
29.04.2024 Bezirk: MitteEine muslimische Institution in Tiergarten erhielt per Zettel im Briefkasten rassistische Hate-Nachrichten.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Anti-Schwarze Pöbelei in Niederschöneweide
29.04.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickUnter der Brücke des S-Bahnhof Schöneweide äußerte sich eine Person lautstark rassistisch. Die Person drehte sich mehrmals um und sagte sehr laut: "Überall N***. Haben die heute alle Ausgang?" In der näheren Umgebung der Person waren mehrere Schwarze Menschen.
Quelle: Meldeformular Berliner Register