Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
27.11.2023 Bezirk: PankowIn der Gustav-Adolf-Straße wurde an einem Bauzaun ein Aufkleber der extrem rechten Partei Der III. Weg entdeckt und entfernt. Der Aufkleber hatte das Organisationslogo sowie den Slogan "Berlin" abgebildet.Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
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III. Weg-Aufkleber in Weißensee
27.11.2023 Bezirk: PankowIn der Heinersdorfer Straße Ecke Langhansstraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei III. Weg entdeckt und entfernt. Der Aufkleber hatte als Abbildung gewaltbereite extrem rechte Personen und war von deren AG Körper und Geist.Quelle: NEA (Antifa-Nordost) -
Israelfeindliche Schmiererei in Neukölln
27.11.2023 Bezirk: NeuköllnIn Neukölln wurde eine israelfeindliche Schmiererei entdeckt.
Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin) -
Rassistischer Angriff im Bus
27.11.2023 Bezirk: LichtenbergIm Bus der Linie 256 gegen 23 Uhr wurden zwei Fahrgäste rassistisch beleidigt und angegriffen. Die Angreifer*innen traten einer der Betroffenen in den Brustkorb und schlugen sie gegen Kopf und Gesicht.
Quelle: Tagesspiegel.de, Artikel vom 11.11.2024 -
Rechter Aufkleber in Weißensee
27.11.2023 Bezirk: PankowAm Steinberg wurde ein Aufkleber entdeckt, der sich gegen LGBTIQ*-Rechte sowie Antifaschismus richtete.Quelle: NEA (Antifa-Nordost) -
Verschwörungsideologische Demonstration in Schöneberg-Nord
27.11.2023 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEine Demonstration sogenannter Querdenker*innen und Sympathisant*innen der Partei „Die Basis“ zog vom Rathaus Schöneberg zum Winterfeldtplatz. An der Demonstration nahmen maximal 15 Personen teil. Während mindestens einer der wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen wurde die Zeitung „Demokratischer Widerstand“ verteilt. Personen aus diesem Spektrum demonstrieren öfter mit Mitgliedern der extremen Rechten.
Quelle: Einzelperson über Twitter (X) -
Video diskreditiert demokratische Parteien
27.11.2023 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergDie BBV-Fraktion der AfD Friedrichshain-Kreuzberg veröffentlichte auf ihrer Facebookseite das Video eines "Sonntagsspaziergangs". Gezeigt werden gefälschte Aufkleber, im Design der jeweiligen demokratischen Partei. Auf den Aufklebern sind politische Forderungen abgebildet, die nicht den Inhalten der Parteien entsprechen und die sie verächtlich machen sollen. Dabei wird bewusst auf Narrative der extremen Rechten zurückgegriffen, die beispielsweise rassistisch sind. Die Aufkleber wurden im Umfeld des Willi-Brandt-Hauses, der Parteizentrale der SPD in Kreuzberg, am Konrad-Adenauer-Haus der CDU, am Karl-Liebknecht-Haus der Partei Die Linke, vor der Bundesgeschäftsstelle von Bündnis 90/ Die Grünen und am Hans-Dietrich-Genscher-Haus der FDP (alle vier im Bezirk Mitte) im Video gezeigt. Wer die Aufkleber angebracht hat, ist nicht bekannt. Bereits 2021 vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus waren diese Aufkleber im Berliner Straßenland aufgetaucht.Quelle: Facebook -
Angriff auf kurdische Geflüchtete im Ankunftszentrum Tegel
26.11.2023 Bezirk: ReinickendorfIm Ankunftszentrum Tegel kam es zu Beleidigungen und Gewalt durch Bewohner*innen und Sicherheitspersonal gegenüber kurdischen Geflüchteten. Am frühen Morgen wurden kurdische Bewohner*innen während des Schlafs gestört. Eine große Gruppe anderer Bewohner*innen versammelte sich, beleidigte die Menschen als "ungläubige Kurden" und griffen diese an.
Sicherheitskräfte griffen die kurdischen Bewohner*innen ebenfalls an. Laut Zeitungsbericht waren weitere Parolen: »Was der IS nicht geschafft hat, machen wir«, »Allahu Akbar« und »Wir schneiden allen Kurden die Köpfe ab«. Fünf kurdische Geflüchtete wurden verletzt. Eine Zeugin berichtet von einer Fehlgeburt in Folge des Angriffs.
Die kurdischen Menschen mussten am Montag in ein neues Zelt umziehen, welches allerdings nicht bezugsfertig war und nur einige hundert Meter von dem alten Zelt entfernt lag.
Die kurdischen Geflüchtete, die bereits in ihren Herkunftsländern Rassismus erleben mussten, wurden nicht genug geschützt. Die kurdische Identität wurde bei der Unterbringung nicht ausreichend beachtet und berücksichtigt.
Quelle: Yekmal e.V., nd vom 5.12.2023 -
Antisemitische Bedrohung gegen Kneipenbesitzer
26.11.2023 Bezirk: LichtenbergIn die Kneipe "Morgen wird Besser" wurde in der Nacht vom Sonntag auf Montag eingebrochen. Am Kellerzugang zur Bar wurden die Zahlenkombination "88" (Heil Hitler) sowie ein Davidstern mit einem "J" in blauer Farbe hinterlassen. Der jüdische Besitzer der Kneipe wurde bereits in den vergangenen Jahren mehrfach antisemitisch bedroht.
Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuze an Sowjetischen Ehrenmal in Alt-Hohenschönhausen
26.11.2023 Bezirk: LichtenbergDas sowjetische Ehrenmal in der Küstriner Str. wurde mit zahlreichen Hakenkreuzen beschmiert. Inzwischen sind die Hakenkreuze unkenntlich gemacht. Auch in der Simon-Bolivar-Str. wurden Hakenkreuze an einer Hauswand entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register -
LGBTIQ*-feindliche Schmiererei in Schöneberg-Nord
26.11.2023 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAuf der Großgörschenstraße Ecke Katzlerstraße wurde ein Graffiti mit der Parole "Queer Sluts Unite!" mit der beleidigenden Parole "Husos" (Abkürzung für Hurensöhne) gekreuzt bzw. übersprüht.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistischer Aufkleber in Adlershof
26.11.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Friedenstr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "remigration" entdeckt und entfernt. Das Schlagwort "Remigration" auf dem Aufkleber verweist auf die Forderung der Neuen Rechten nach zwangsweiser Abschiebung nichteuropäischer Migrant*innen.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Schriftzug gegen politische Gegner*innen in Friedrichshagen
26.11.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Spreetunnel wurde auf dem Boden der Schriftzug "Love Football Hate Antifa - SH88" entdeckt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Sozialchauvinistische Benachteiligung und Beleidigung im U-Bahnhof
26.11.2023 Bezirk: MitteEin Mann saß mit einer Tüte voller Pfandflaschen am späten Abend auf einer Sitzbank am Bahnsteig der U5 am Hauptbahnhof. Ohne, dass er dort geschlafen oder in irgendeiner Weise gestört hätte, wurde er von einem Sicherheitsmitarbeiter in beleidigendem Ton des Bahnhofs verwiesen. Eine Zeugin, welche diese Szene beobachtete, wurde von dem Sicherheitsmitarbeiter angeschrien, was sie so gucke. Sie fragte ihn, wieso er denn Mann rauswerfe, der da nur sitze und nichts tue. Daraufhin wurde sie von dem Mitarbeiter wiederholt angeschrien, was sie sich da einmische und dass sie dies nichts anginge. Dies sei sein Gebiet und "sein Gesetz", das hier gelte. Wie der Sitzende wurde sie trotz der wiederholten Bitte, sie zu siezen, vom Securitymann konsequent geduzt. Der Mann mit den Pfandflaschen und sie wurden schließlich beide aus dem Bahnhof geworfen.
Quelle: Meldeformular des Berliner Registers -
Antimuslimisch-rassistische Beleidigung in Mitte
25.11.2023 Bezirk: MitteEs ereignete sich eine antimuslimisch-rassistische Beleidigung in Mitte. Auf Wunsch der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antisemitische Pöbelei in Mitte
25.11.2023 Bezirk: MitteEin Person, die spazieren ging, hörte wie ein Mann in einem Gespräch zu einem anderen laut „Scheiß Juden“ sagte.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Friedrichshain
25.11.2023 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn Friedrichshain wurde ein antisemitisches Plakat entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Mitte
25.11.2023 Bezirk: MitteIn Mitte wurde ein israelbezogener antisemitischer Aufkleber entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Mitte
25.11.2023 Bezirk: MitteIm Ortsteil Mitte wurde ein antisemitischer Aufkleber entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Demonstration in Mitte
25.11.2023 Bezirk: MitteEine pro-palästinensische Demonstration mit etwa 3000 Teilnehmenden zog durch Mitte. Auf Plakaten und in Sprechchören verbreiteten Teilnehmenden dabei israelbezogenen Antisemitismus. Neben einem Plakat mit der Aufschrift "Boykott Israeli Apartheid" waren Sprechchöre, die der Terrororganisation Hamas huldigten, zu hören.
Quelle: rbb24.de vom 26.11.2023, Registerstelle Mitte -
Diskriminierung von Gehörlosen durch Haushaltssperre
25.11.2023 Bezirk: BerlinweitIn der Kommunikation mit einem Amt wird normalerweise Gebärdendolmetschen finanziert. Aufgrund mangelnder Mittel in einem Berliner Bezirksamt konnte die Dolmetschung nicht finanziert werden. Die Kommunikation mit gehörlosen Menschen wurde dadurch behindert.
Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung -
Extrem rechte Schmiererei in Hermsdorf
25.11.2023 Bezirk: ReinickendorfAm S-Bahnhof Hermsdorf wurde auf die Scheibe eines Infokastens "Kill Habeck" geschrieben. Robert Habeck war zur Zeit des Vorfalls Wirtschaftsminister der Partei Bündnis '90/Die Grünen. Dieser Mordaufruf steht vermutlich im Zusammenhang mit den aus Frohnau gemeldeten Schmierereien "FUCK GRÜNE" und "FUCK ISLAM" am selben Tag.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Holocaustrelativierung auf Friedensdemonstration
25.11.2023 Bezirk: MitteVor dem Brandenburger Tor kam es zu einer Friedensdemonstration mit extrem rechter Beteiligung. Zur Demonstration mit über 10 000 Teilnehmenden hatten verschiedene linke Organisationen und Parteien aufgerufen. Auf der Bühne relativierte ein Redner den Holocaust, in dem er das Handeln israelischer Sicherheitskräfte als "noch schlimmere Nummer" bezeichnete. Neben linken Organisationen waren auch eine Reihe von extrem rechten und verschwörungsideologischen Gruppen und Einzelpersonen anwesend, darunter die verschwörungsideologische Kleinpartei "Die Basis", die extrem rechte "Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo)", verschwörungsideologische Trommelgruppen aus dem Berliner Umland sowie extrem rechte Medienaktivst*innen. Auf Schildern und Plakaten wurden zum Teil verschwörungsideologische Botschaften verbreitet. Eine Person zeigte ein Schild mit der Aufschrift: "Free Palestine from German Guilt". Unter den Teilnehmenden wurde für das extrem rechte "Compact-Magazin" geworben.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Israelbezogene antisemitische Aufkleber im U-Bahnhof Alexanderplatz
25.11.2023 Bezirk: MitteIm U-Bahnhof Alexanderplatz wurden an mehreren Stellen zahlreiche israelbezogene antisemitische Aufkleber entdeckt und entfernt, auf denen eine israelische Flagge mit durchgestrichenem Davidsstern und dem Schriftzug "Boycott Apartheid Israel" zu sehen war.
Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung,Twitter -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Köpenick-Nord
25.11.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Hoernlestraße wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
NS-relativierende Propaganda am Denkmal für die ermordeten Juden Europas
25.11.2023 Bezirk: MitteEin Bezirkspolitiker der Partei Die Linke stellte sich am Rande einer pro-palästinensischen Demonstration durch Mitte mit einer Palästinafahne mitten in das Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Mitte, ließ sich so fotografieren und postete dies in sozialen Medien im Internet.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Rassistische Benachteiligung nach Unfall
25.11.2023 Bezirk: MitteEin Radfahrer hatte an der Seestraße einen Unfall. Da das Unfallopfer über schwere Schmerzen klagte und benommen wirkte, rief eine Zeugin den Notarzt. Einer der eintreffenden Sanitäter forderte den benommenen Mann auf, zum Krankenwagen zu laufen. Auch als die Zeugin darauf hinwies, dass er Schmerzen habe und nicht alleine laufen könne, forderte der Sanitäter das Opfer erneut und nun lauter und energischer auf, selbst zu laufen. Erst der zweite Sanitäter half dann dem Unfallopfer beim Laufen. Es liegt nahe, dass der erste Sanitäter dem Unfallopfer aus rassistischer Motivation nicht helfen wollte.
Quelle: Meldeformular des Berliner Registers -
Rassistische Pöbelei in Alt-Treptow
25.11.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Bus 166 Höhe sowjetisches Ehrenmal stieg am Vormittag eine ältere Frau in den Bus und pöbelte eine Frau mit ihrem kleinen Kind, das ein wenig weint, mit den Worten "Ausländer haben ihre Kinder nicht unter Kontrolle" an. Als die Betroffene dem widersprach, solidarisierte sich eine weitere Mutter mit ihr.
Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg -
Rassistische Propaganda auf Online-Bestellung
25.11.2023 Bezirk: SpandauEin türkisches Restaurant erhielt eine Bestellung, deren Bestellwert knapp 100,- Euro betrug. Auf der Bestellung war auf Türkisch eine rassistische Propaganda zu lesen. Die Adresse wurde vom Personal überprüft und erwies sich als Fake. Daher wurde die Bestellung nicht realisiert und es entstand kein materieller Schaden.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Schmierereien gegen politischen Gegner in Frohnau
25.11.2023 Bezirk: ReinickendorfAn verschiedenen Schaukästen in und um den S-Bahnhof Frohnau wurden extrem rechte Schmierereien angebracht. An fünf verschiedenen Orten wurden die Glasscheiben von Infokästen, sowie von einer Bahnhofstür, beschmiert. Mit einem schwarzen Marker wurde jeweils "FUCK GRÜN" oder "FUCK GRÜNE" geschrieben. An einer Stelle war noch zusätzlich die Aufschrift "Fuck Islam" angebracht. Vor zwei Tagen wurden bereits ähnliche Schriftzüge auf einem Schaukasten der CDU gemeldet.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Shoa-bagatellisierende Schmiererei in Neukölln
25.11.2023 Bezirk: NeuköllnIn Neukölln wurde eine Schmiererei mit Shoa-bagatellisierendem Inhalt entdeckt.
Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin) -
Antisemitische E-Mail
24.11.2023 Bezirk: BerlinweitEs erhielt eine Institution eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in der nördlichen Luisenstadt
24.11.2023 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Oranienstraße wurde ein antisemitischer Sticker entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in der südlichen Luisenstadt
24.11.2023 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergZwischen dem 24. und 25. November wurde an einer Hausfassade in der Reichenberger Straße eine Schmiererei entdeckt, die u.a. Zionismus mit dem Nationalsozialismus gleichsetzt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Aufkleber im Prenzlauer Berg
24.11.2023 Bezirk: PankowIn einer Freizeiteinrichtung in der Storkower Straße wurde ein antisemitischer Aufkleber gefunden. Der Aufkleber zeigt Hühner in einer Massentierhaltung und die Aufschrift "End the animal holocaust".
Quelle: Berliner Register via Signal -
Antisemitische Schmiererei am Görlitzer Bahnhof
24.11.2023 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm Görlitzer Bahnhof wurde gegen 00:00 Uhr eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei in Wilmersdorf
24.11.2023 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAn der Bushaltestelle Blissestr./Uhlandstr. in Wilmersdorf wurde die israelbezogene antisemitische Schmiererei "Kindermörder Israel" entdeckt
Quelle: Bürger*innenmeldung via Signal -
Antisemitische und Queerfeindliche Aufkleber in Waidmannslust
24.11.2023 Bezirk: ReinickendorfIn Waidmannslust wurden antisemitische und LGBTIQ*-feindliche Aufkleber dokumentiert.
Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin) -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in der Altstadt Köpenick
24.11.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Luisenhain wurde ein Aufkleber, der zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufruft, entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Bedrohliche Telefonanrufe bei der Şehitlik-Moschee
24.11.2023 Bezirk: NeuköllnDie Şehitlik-Moschee in Nord-Neukölln bekommt fortwährend bedrohliche Telefonanrufe.
Quelle: Register Neukölln, Pressemitteilung Nr. 1066 vom 24.11.2023 des Bezirksamts Reinickendorf -
Behindertenfeindliche Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt
24.11.2023 Bezirk: BerlinweitEs wurde eine behindertenfeindliche Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung -
Die Şehitlik-Moschee erhält Hassbriefe
24.11.2023 Bezirk: NeuköllnDie Şehitlik-Moschee erhielt wie auch andere Moscheen in Berlin, Hassbriefe, mit angebrannten Textseiten, Wurstscheiben und Erde oder Dreck. In einem gedruckten Text wurden in deutscher und türkischer Sprache der Koran, Allah und Mohammed höchst aggressiv beschimpft. Anzeige wurde erstattet.
Quelle: Tagesspiegel 24.11.2023 -
Erneut rechte Aufkleber am Zoologischen Garten
24.11.2023 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm S+U-Bahnhof Zoologischer Garten wurden erneut mehrere Aufkleber der Gruppe "Studenten stehen auf" entdeckt. In der Gruppe agieren extrem rechte Personen und in Texten der Gruppe wird die Zeit des Nationalsozialismus und der Shoa relativiert.
Quelle: Register CW via Signal -
LGBTIQ*-feindlicher Angriff in Tiergarten
24.11.2023 Bezirk: MitteEine queere Person wurde in einem Geschäft in der Potsdamer Straße von drei Mitarbeitern des Ladens aus LGBTIQ*-feindlicher Motivation bedroht. Als sie das Geschehen der Gewaltandrohung mit ihrem Handy aufnehmen wollte und versuchte sich aus der Situation zurückzuziehen, wurde ein Ladenmitarbeiter aggressiv. Als die queere Person den Laden verließ, wurde sie von Mitarbeitern verfolgt und von einem aus der Gruppe von hinten mit einem Griff gewürgt. Es gelang ihr, sich von den drei Männer zu entfernen, wobei ihre Brille zerbrach.
Quelle: ReachOut -
NS-verherrlichende Propaganda in der U-Bahn
24.11.2023 Bezirk: NeuköllnIn der U-Bahnlinie 7 wurde ein Hakenkreuz und das Kürzel "SS" in das Gummi einer Tür geritzt.
Quelle: Register Neukölln -
Rechte Aufkleber in Charlottenburg
24.11.2023 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Schloßstraße Ecke Otto-Grüneberg-Weg, sowie in der Wilmersdorfer Straße Ecke Spielhagen Straße wurden Aufkleber der extrem rechten "Jungen Alternative" (Jugendorganisation der AfD) mit dem Slogan "Unsere Heimat, unsere Zukunft!" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register CW via Signal -
Schriftzüge gegen politische Gegner*innen in Köpenick-Nord
24.11.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Mahlsdorfer Straße wurden an zwei Werbeplakaten der Schriftzug "Fuck Antifa" entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Sozialchauvinistische Beleidigung in der U-Bahn
24.11.2023 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 13:30 Uhr schläft eine offensichtlich obdachlose Person in der U-Bahn Höhe Hermannplatz/ Südstern. Eine einsteigende Frau beginnt den Mann lauthals zu beleidigen. Sie sprach daraufhin auch in abwertender und beleidigender Weise gegenüber der obdachlosen Person Mitreisende an, vermutlich um Zuspruch zu erhalten. Trotz der Aufforderung von Mitreisenden, die Beleidigungen zu unterlassen, pöbelte sie weiter bis sie ausstieg. Beim Aussteigen schrie sie nochmals beleidigende Worte in Richtung der obdachlosen Person und zeigte auf diese.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antimuslimisch-rassistische Bedrohung gegen Moschee in Tiergarten
23.11.2023 Bezirk: MitteEine Moschee im Ortsteil Tiergarten erhielt einen antimuslimisch-rassistischen Hassbrief. Der Umschlag enthielt verbrannte Koranseiten, Schweinefleisch und Fäkalien. Ähnliche Briefe wurden in Berlin und deutschlandweit an Moscheen verschickt.
Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung -
Antimuslimisch-rassistischer Hassbrief an Neuköllner Moschee
23.11.2023 Bezirk: NeuköllnDie Muradiye-Moschee in Nord-Neukölln erhielt einen antimuslimisch-rassistischen Hassbrief. Neben einer Nachricht, die den Koran beschimpfte, waren in dem Umschlag auch Schweinefleisch, angebrannte Koranseiten und Fäkalien enthalten. Ähnliche Briefe wurden in Berlin und deutschlandweit an weitere Moscheen des türkischen Dachverbands DITIB verschickt.
Quelle: Tagesspiegel 24.11.2023