Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
02.05.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische Schmiererei in Dahlem
02.05.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn der Nähe des U-Bahnhofs Freie Universität (Thielplatz) wurde auf einem Zaun der Schriftzug "Jewish Lives shorter" entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische und NS-Verharmlosende Pöbelei in Mitte
02.05.2024 Bezirk: MitteEin Mann, der auf dem Alexanderplatz von der Polizei überprüft wurde, äußerte sich antisemitisch, zeigte den Hitlergruß und rief "Sieg Heil".
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0915 vom 03.05.2024 -
Antiziganistische Diskriminierung in einer Behörde
02.05.2024 Bezirk: BerlinweitEine Familienkasse fordert zur Prüfung des Antrags Unterlagen, die für den Bezug von Leistungen nicht relevant sind. Dabei handelt es sich um eine Praxis, die besonders häufig gegenüber Roma-Familien angewandt wird.
Quelle: Amaro Foro-DOSTA -
Behindertenfeindliche Diskriminierung in Reinickendorf
02.05.2024 Bezirk: ReinickendorfEine Person in Reinickendorf wurde auf dem Wohnungsmarkt im bestehenden Wohnverhältnis strukturell diskriminiert. Es handelte sich um eine behindertenfeindliche Diskriminierung.
Quelle: Fair mieten – Fair wohnen -
Erneut Hakenkreuze auf Universitätstoilette
02.05.2024 Bezirk: MitteAn die Wand einer Toilette in einem Gebäude der Humboldt-Universität wurde erneut ein Hakenkreuz geschmiert. Auf der gleichen Toilette wurde bereits am 11.05.2023, am 06.06.2023 und am 26.06.2023 ein Hakenkreuz an die Wand geschmiert.
Quelle: Meldeformular Berliner Register, Antifareferat des ASTA der HU -
Extrem rechte Aufkleber in Frohnau
02.05.2024 Bezirk: ReinickendorfIm Gralsburgsteig wurden Aufkleber der extrem rechten "Gegengift-Kampagne" dokumentiert und entfernt.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Grafitti gegen politische Gegner*innen in Nord-Neukölln
02.05.2024 Bezirk: NeuköllnAn einem Stromkasten an der Ecke Karl-Marx-Straße und Kirchhofstraße wurde die Schmiererei "Die wahren Nazis sind grün" entdeckt.
Quelle: Register Neukölln -
Großflächige "III. Weg"-Propaganda in Hellersdorf-Ost
02.05.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn den Tram-Haltestellen Hellersdorf und Riesaer Straße sowie an einem Wegweiser am Alice-Salomon-Platz wurden mehrere extrem rechte Aufkleber, u.a. von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", entdeckt und entfernt.
Zusätzlich wurden an der Bushaltestelle Branitzer Straße fünf Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" gefunden. Sowie ein weiteres Plakat am U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße. Dieses wurde entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Hakenkreuz an Bushaltestelle im Kienberg
02.05.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn eine Bushaltestelle am U-Bahnhof Kienberg wurde ein Hakenkreuz mit schwarzer Farbe gesprüht.
Quelle: Augenzeug*in -
Plakate für eine rechte, verschwörungsideologische Veranstaltung im Boxikiez entfernt
02.05.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergZwei großformatige Plakate einer verschwörungsideologisch motivierten Kulturinitiative, deren Protagonist*innen im rechten Milieu fest verankert sind, wurden an der Ecke Wühlisch- / Seumestraße entfernt. Die Plakate warben für eine Veranstaltung in einer Kultureinrichtung in Prenzlauer Berg, die bekannt dafür ist auch Demokratiefeinden immer wieder eine Präsentationsfläche zu bieten.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistischer Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
02.05.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Anna-Ebermann-Str. wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem N*-Wort entdeckt und entfernt. Hierbei handelt es sich um eine rassistische Fremdbezeichnung gegen schwarze Menschen.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistischer Aufkleber in Weißensee
02.05.2024 Bezirk: PankowAn der Straßenbahnhaltestelle Am Steinberg wurde ein Aufkleber mit der durchgestrichenen Aufschrift Islam gefunden.
Quelle: Meldeformular Pankower Register -
Rassistischer Aufkleber vor Marzahner Gymnasium
02.05.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Nähe eines Gymnasiums in der Allee der Kosmonauten wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt.
Quelle: Augenzeug*in -
Antimuslimisch-rassistische Beleidigung und Bedrohung in Moabit
01.05.2024 Bezirk: MitteIn Moabit wurde eine Person antimuslimisch-rassistisch beleidigt und bedroht. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antimuslimisch-rassistischer Aufkleber in Charlottenburg
01.05.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAn einer Ampel in der Nähe des Schloss Charlottenburg wurde ein antimuslimisch-rassistischer Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt.
Quelle: F_AJOC (Feministische_antifaschistische Jugendorganisation Charlottenburg) -
Antisemitische Parole an der Hasenheide
01.05.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 20:30 Uhr wurde in der Straße Hasenheide eine verbotene antisemitische Parole gerufen. Als die Person daraufhin durch Polizeieinsatzkräfte festgenommen werden sollte, leisteten Teilnehmende im Umfeld massiven Widerstand, so dass eine Einsatzkraft zu Boden gerissen wurde. Um sie aus dieser Situation zu befreien, wurden durch die Polizei Zwangsmaßnahmen in Form von Schieben und Drücken sowie Pfefferspray eingesetzt. Die Person, die ursprünglich festgenommen werden sollte, konnte unerkannt flüchten. Strafverfahren wegen Volksverhetzung und Landfriedensbruch wurden eingeleitet.
Quelle: Polizei Nr. 0902 -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
01.05.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Versammlung in Kreuzberg
01.05.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einer Versammlung zum 1. Mai wurden antisemitische Parolen gerufen und antisemitische Schilder, Plakate gezeigt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antiziganistische Diskriminierung im Jobcenter Lichtenberg
01.05.2024 Bezirk: LichtenbergIm Jobcenter Lichtenberg fand eine antiziganistische Diskriminerung im Bereich der Verweigerung von existenzsicherenden Leistungen statt. Dabei wurden die Leistungen einer Bürgergeldbezieherin eingestellt, da sie bestimmte Nachweise nicht erbracht hätte, die jedoch für den Anspruch nicht relevant waren. Die selektive und unverhältnismäßige Anforderung von Nachweisen stellt eine diskriminierende Praxis dar, die in das Muster antiziganistischen Rassismus fällt. Sie erschwert Roma-Familien den Zugang zu sozialen Leistungen und setzt sie unter Generalverdacht, anstatt eine faire und gleichberechtigte Antragsprüfung zu gewährleisten. Weitere Informationen liegen vor, werden jedoch zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht. Das Datum des Vorfalls wurde anonymisiert.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Antiziganistische strukturelle Benachteiligung in Neukölln
01.05.2024 Bezirk: NeuköllnEs fand eine antiziganistische Diskriminierung im Bereich der Verweigerung von existenzsicherenden Leistungen statt. In der Begründung der Verweigerung wird der betroffenen Person vorgeworfen, sie wolle nur soviel Geld, um das in ihrem Heimatland auszugeben. Weitere Informationen liegen vor, werden jedoch zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht. Außerdem wurde das Datum anonymisiert.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Aufkleber des "III. Weg" in Niederschöneweide
01.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Schild am S-Bahnhof Schöneweide wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Bohnsdorf
01.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Bushaltestelle Buntzelstr./ Zur Gartenstadt wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Eierwurf gegen LGBTIQ*-Flagge an sozialer Einrichtung
01.05.2024 Bezirk: LichtenbergEine ausgehängte Regenbogenflagge eines Beratungsprojekts für LGBTIQ* in der Geusenstraße wurde mit Eiern beworfen.
Quelle: Lichtenbeger Register -
Extrem rechte Aufkleber in Plänterwald
01.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Haltestelle Köpenicker Landstr./ Dammweg wurden drei Aufkleber des neonazistischen Onlinehandels "Druck18" entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Extrem rechter Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
01.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Tramhaltestelle Bahnhofstr./ Lindenstr. wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen Antifaschist*innen und queere Menschen richtete.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Fotoautomat in Prenzlauer Berg mit NS-Symbolik beschmiert
01.05.2024 Bezirk: PankowEin Fotoautomat am Bersarinplatz wurde mit einem Hakenkreuz und SS-Runen beschmiert. Die Schmiererei wurde entfernt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Gewaltaufruf gegen Antifaschist*innen u.a. in Köpenick-Nord
01.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Bushaltestelle Semliner Str. wurde der Schriftzug "Zecken boxen" entdeckt und entfernt.
An einem Schild in der Mahlsdorfer Str. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Graffiti gegen politische Gegner*innen in der Zwiestädter Straße
01.05.2024 Bezirk: NeuköllnIn der Zwiestädter Straße Ecke Böhmische Straße in Nord-Neukölln wurde an einer Häuserfassade die Schmiererei "Fuck Antifa" entdeckt und unkenntlich gemacht.
Quelle: Register Neukölln -
"III. Weg"-Aufkleber am U-Bhf. Kienberg
01.05.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm U-Bahnhof Kienberg wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
LGBTIQ*-feindliche Bedrohung in Charlottenburg
01.05.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn Charlottenburg wurde ein queeres Paar von zwei Männern lesbenfeindlich und transfeindlich beleidigt und bedroht.
Quelle: L-Support -
Neonazi-Aufkleber in Mahlsdorf
01.05.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn einer Einfamilienhaussiedlung in Mahlsdorf wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber richtete sich gegen politische Gegner*innen. Der andere Aufkleber war in sogenannten Reichsfarben gestaltet und bildete eine "Schwarze Sonne" ab. Die "Schwarze Sonne" wurde im Nationalsozialismus von der "SS" genutzt und kann entweder als drei übereinandergelegte Hakenkreuze oder als Rad aus zwölf Sig-Runen gedeutet werden.
Quelle: Augenzeug*in -
Neonazi-Aufkleber in Tegel
01.05.2024 Bezirk: ReinickendorfIn der Gorkistraße in Tegel wurde eine Aufkleber der "Jungen Nationalisten", der Jugendorganisation der Neonazipartei "Die Heimat" bemerkt und entfernt. Darauf wurde gefordert, den Paragraphen 130 abzuschaffen, der Volksverhetzung unter Strafe stellt. Mit der Forderung "Dissidenten aus der Haft entlassen" wurden Personen, die wegen Holocaust-Leugnung u. ä. verurteilt wurden, als politisch Verfolgte dargestellt.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
NS-Verherrlichung im Schillerkiez
01.05.2024 Bezirk: NeuköllnIn einem Lokal im Neuköllner Schillerkiez hat eine meldende Person die Parole "Sieg Heil" eingeritzt in einem Holztisch festgestellt.
Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin) -
Queerfeindliche Beleidigungen in Steglitz-Zehlendorf
01.05.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn Steglitz-Zehlendorf wurde ein lesbisches Paar von einer Person beleidigt. Zum Schutz der betroffenen Personen wurde dieser Vorfall anonymisiert und das Datum verändert.
Quelle: L-Support -
Rassistische Äußerung im Gerichtsgebäude
01.05.2024 Bezirk: MitteIm Gerichtsgebäude in Moabit kam es zu einer rassistischen Äußerung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Rassistische Beleidigung
01.05.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEine Frau wird auf der Straße von einem aggressiven Mann als Romni fremdidentifiziert und antiziganistisch beleidigt. Auch ihr nicht als weiß gelesener Partner wird von dem Mann beleidigt und ihm wird Gewalt angedroht. Der Mann sagt, sie würden die Straßen vermüllen und sie sollen sich entfernen.
Quelle: Amaro Foro-DOSTA -
Rassistische Beleidigung und Angriff am S+U-Bhf. Lichtenberg
01.05.2024 Bezirk: LichtenbergGegen 20.00 Uhr beleidigte ein Mann am Bahnhof Lichtenberg mehrere Personen rassistisch und schlug um sich. Dabei versuchte der Angreifer auch einen afghanischen Mann zu schlagen. Der Sohn des Betroffenen wehrte sich gegen den Angriff mit einem Tritt gegen das Bein des Aggressors. Der 47-jährige Angreifer warf anschließend ein Eis in Richtung der Gruppe. Einschreitende Beamt*innen der Bundespolizei wurden beim Eingreifen ebenfalls verletzt.
Quelle: Pressemeldung der Bundespolizei 02.05.2024 -
Rassistische Propaganda in Gesundbrunnen
01.05.2024 Bezirk: MitteIn der Weddingstraße in Gesundbrunnen wurde ein antimuslimisch-rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistischer Angriff in Charlottenburg-Wilmersdorf
01.05.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm Mai kam es in Charlottenburg-Wilmersdorf laut den Daten des kriminalpolizeilichen Meldediensts in Fällen politisch motivierter Kriminalität zu einem rassistischen Angriff.
Quelle: Schriftliche Anfrage Abgeordnetenhaus vom 02.09.2024 (Drucksache 19/20166) -
Rassistischer Angriff in Charlottenburg-Wilmersdorf
01.05.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm Mai kam es in Charlottenburg-Wilmersdorf laut den Daten des kriminalpolizeilichen Meldediensts in Fällen politisch motivierter Kriminalität zu einem rassistischen Angriff.
Quelle: Schriftliche Anfrage Abgeordnetenhaus vom 10.02.2025 (Drucksache 19/21 617) -
Rassistisches Mobbing in Lichtenberger Schule
01.05.2024 Bezirk: LichtenbergIn einer Lichtenberger Schule erlebte eine Lehrerin Anti-Schwarzen Rassismus und Mobbing durch ein Elternteil eines Schulkindes. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht. Das Datum des Vorfalls wurde anonymisiert.
Quelle: EOTO -
Schriftzug gegen Antifaschist*innen in Oberschöneweide
01.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Kaisersteg wurde der Schriftzug "FCK Antifa Fotzen" entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Steinwürfe auf Gemeinschaftsunterkunft
01.05.2024 Bezirk: LichtenbergAuf eine Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in der Wollenberger Str. wurden Steine geworfen. Die Steine landeten auf dem Gelände und den von Familien bewohnten Containern.
Quelle: Lichtenberger Register -
Transfeindlicher Angriff in Tiergarten
01.05.2024 Bezirk: MitteIn der Kurfürstenstraße in Tiergarten wurde eine trans Frau angegriffen. Ein Mann schlug ihr von hinten mit einem Gürtel gegen den Kopf. Sie musste ins Krankenhaus. Die Polizei vermutet ein transfeindliches Motiv.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0901 vom 02.05.2024, Queer.de vom 02.05.2024 -
Antimuslimische Sticker in Lichterfelde
30.04.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIm Schweizer Viertel wurden antimuslimische, rassistische Sticker entdeckt. Beide Aufkleber stammen von extrem rechten Versandshops. Einer der Aufkleber stellt Muslim*innen stereotypisierend dar und markiert sie als Terrorist*innen. Die Sticker wurden entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail -
Antisemitische Propaganda an der Admiralbrücke
30.04.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm abgesperrten Bereich an der Admiralbrücke wurde von verschiedenen Melder*innen ein angebrachtes Transparent mit der Aufschrift "FICK DEINE STAATSRÄSON" gemeldet. Der Ausspruch wird von Hamas-Unterstützer*innen verwendet. Da das Transparent in der Nähe einer Synagoge angebracht wurde, wird dieser Vorfall als antisemitisch gewertet.
Im Mai wurde zudem übermittelt, dass schon über einen längeren Zeitraum an dieser Stelle immer wieder antisemitische Transparente aufgehängt wurden. Der genaue Inhalt und die genauen Daten waren jedoch nicht mehr bekannt.
Quelle: Berliner Register -
Antisemitische Propaganda in Wedding
30.04.2024 Bezirk: MitteAuf einem Foodtruck wurde ein antisemitischer Aufkleber entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Mitte
30.04.2024 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin -
Antiziganistische Diskriminierung in einem Geschäft in Charlottenburg
30.04.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEine Sozialarbeiterin will mit ihrer Klientin in einem Geschäft einkaufen. Mitarbeitende lassen sie nicht rein und sagen, die Klientin habe Hausverbot. Als die Sozialarbeiterin genauer nachfragt, heißt es nur: Wir haben das Hausrecht. Beide führen dies auf antiziganistische Diskriminierung zurück.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA