Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen
Logo: Leichte Sprache, von: Inclusion Europe Logo: DGS Deutsche Gebärdensprache

Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

Zu Vorfalls-Liste springen

Vorfälle Filtern

von:
bis:
Volltext-Suche
Filter zurücksetzen
Zurück zu Vorfalls-Filter springen

Weitere Links

Glossar
  • Verschwörungsideologische Veranstaltung im Humboldthain

    05.06.2022 Bezirk: Mitte

    Im Humboldthain veranstalteten "Querdenken"-Verschwörungsideolog*innen ein Picknick. Unter den ca. 30 Teilnehmenden waren auch extrem rechte Aktivist*innen. Bei der Bewerbung der Veranstaltung über mehrere Social-Media-Kanäle wurden auch NS-relativierende Vergleiche verbreitet.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Antifa Wedding
  • Massive, rassistische Bedrohung in Altglienicke

    04.06.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Zwei Jugendliche wurden am späten Nachmittag von einem Mann mit Böllern beworfen. Sie flüchteten in die nahegelegene Wohnung eines der Jugendlichen. In der Nacht kam derselbe Mann zu genau dieser Wohnung und warf erneut Böller im Innenhof der Wohnanlage. Als die Jugendlichen ihn baten, aufzuhören, reagiert der Mann mit rassistischen Beschimpfungen und Drohungen. Die Jugendlichen informierten daraufhin den Hausmeister der Wohnanlage, der die Polizei zur Hilfe rief.

    Das Vorfallsdatum entspricht nicht dem tatsächlichen Datum. Zum Schutz der Betroffenen wurde der Vorfall teilweise anonymisiert.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • NS-verherrlichende Aufkleber und Schriftzüge in Rudow

    04.06.2022 Bezirk: Neukölln

    Gemeldet wurden neun NS-verherrlichende und rechtsextreme Aufkleber vom III. Weg: huldigende Aufkleber für die Wehrmacht, vier große Schriftzüge mit Edding: Keltenkreuz (als ‚O I’), „Rotfront verrecke“, „White Front“ (orginal) und das ‚O’ bei Front als Keltenkreuz sowie „ANB“ am Selgenauer - und Neuhofer Weg in Rudow. Die meldende Person berichtet, dass beim unkenntlich machen, sich einige Rudower Bürger aufregten.

    Quelle: www.hass-vernichtet.de
  • Shoa-relativierender Liedtext auf Kundgebung im Prenzlauer Berg

    04.06.2022 Bezirk: Pankow

    Im Rahmen einer musikalischen Versammlung sang eine*r der Künstler*innen: "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten. Niemand hat die Absicht, sie in Auschwitz zu vernichten. Niemand hat die Absicht, mit einem Impfstoff zu vergiften." Ein Publikum von ca. 80 Leuten tanzte zu der Musik.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Tweet

    03.06.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt auf einen Twitter-Post zu Antisemitismus einen antiisraelischen Tweet als Antwort.

    Quelle: RIAS Berlin
  • III. Weg-Aufkleber in der Hellen Mitte

    03.06.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Hellen Mitte wurden an mehreren Mülleimern Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Sie richteten sich u.a. gegen politische Gegner*innen.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • NS-verharmlosender Aufkleber in Wannsee

    03.06.2022 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Zum wiederholten Male wurde in Wannsee ein Sticker geklebt, der zuvor mehrfach entfernt worden war. Der Aufkleber verharmlost die NS-Zeit, in dem er zwischen Impfpflicht und Nationalsozialismus einen Bezug herstellt. Der Sticker wurde entfernt

    Quelle: http://hass-vernichtet.de
  • Rechte Sticker im Samariterkiez

    03.06.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In letzter Zeit wurden mehrmals "Freiheit for Future"-Sticker, eine Kampagne der Jungen Alternative (Jugendorganisation der AFD), im Friedrichshainer Nordkiez entfernt. So auch heute. Die Sticker wurden oft zusammen mit Stickern von der extrem rechten Gruppierung "Studenten stehen auf" angebracht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Transfeindliche Sticker in Karlshorst

    03.06.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Im Umfeld des S-Bahnhofs Karlshorst und entlang der Treskow Allee wurde eine Stickerreihe mit transfeindlichen Inhalten gemeldet. Sie wurden entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Verurteilung auf Grund von rassistischer Stigmatisierung

    03.06.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein Schwarzer Mann wird zu einer Geldstrafe von 650,00 Euro verurteilt. Er geht in Friedrichshain spazieren, als ihn 15 Polizist:innen umringen und seinen Ausweis kontrollieren. Zudem werfen sie ihm vor keine Maske zu tragen obwohl er sich auf offener Straße, also nicht in geschlossenen Räumen, aufhält. Die Kontrolle dauert ca. 30 Minuten. Als er seinen Ausweis von der Polizei zurückerhält, merkt er an, dass ihm dieses Verhalten faschistisch vorkäme und dachte in einem demokratischen Staat zu leben. Daraufhin wird er die von der Polizei angezeigt und zur oben erwähnten Strafe verurteilt.

    Quelle: EOTO
  • Antisemitischer Kommentar

    02.06.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt auf einen Social Media-Post einen antisemitischen Kommentar, der Jüdinnen und Juden kollektiv mit Israel identifizierte.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Hakenkreuz in Altglienicke

    02.06.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Bushaltestelle Venusstr. (Schönefelder Chaussee) wurde ein Hakenkreuz am Fahrplan entdeckt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Homophobe Beleidigung und Morddrohung im Prenzlauer Berg

    02.06.2022 Bezirk: Pankow

    Ein Mann (33 Jahre) wollte auf einem Sportplatz in der Choriner Straße gegen 13 Uhr sich sportlich betätigen. Auf dem Platz befand sich bereits ein anderer Mann (46 Jahre). Als der Betroffene sich den Sportgeräten näherte, hat der ältere Mann in homophob beleidigt und gedroht, ihn zu töten. Der Betroffene verließ daraufhin den Platz und rief die Polizei.

    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 03.06.2022
  • Antisemitischer Vorfall

    01.06.2022 Bezirk: Mitte

    Im Juni ereignet sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum geändert.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Berlin
  • Antisemitischer Vorfall

    01.06.2022 Bezirk: Mitte

    Im Juni ereignet sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum geändert.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Berlin
  • Antiziganismus in Behörde

    01.06.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten in Charlottenburg ereignete sich ein antiziganistischer Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz der betroffenen Personen nicht veröffentlicht. Das Datum wurde geändert.

    Quelle: BUBS - Berliner Unabhängige Beratungsstelle
  • Antiziganistischer Angriff auf Kind in Schule

    01.06.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In einer Schule in Lichtenberg ereignete sich ein Angriff mit antiziganistischen Motiv gegen ein Kind durch eine Lehrkraft. Hierauf reagierte das Umfeld nicht wegen antiziganistischer Haltungen. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum sowie der Inhalt des Vorfalls anonymisiert.

    Quelle: Amaro Foro
  • Antiziganistischer Vorfall bei Lichtenberger Träger

    01.06.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Bei einem Träger in Lichtenberg ereignet sich ein antiziganistischer Vorfall mit struktureller Benachteiligung von Kindern. Zum Schutz der Betroffenen wurden das Datum und weitere Inhalte anonymisiert.

    Quelle: Amaro Foro
  • Antiziganistischer Vorfall in Lichtenberger Schule

    01.06.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In einer Schule in Lichtenberg ereignete sich ein Vorfall von antiziganistischer struktureller Benachteiligung. Zum Schutz des Betroffenen wurde das Datum sowie der Inhalt des Vorfalls anonymisiert.

    Quelle: Amaro Foro
  • Antiziganistischer Vorfall in Lichtenberger Wohnheim

    01.06.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In einem Wohnheim in Lichtenberg ereignete sich ein Vorfall von antiziganistischer struktureller Benachteiligung einer Jugendlichen. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum sowie der Inhalt des Vorfalls anonymisiert.

    Quelle: Amaro Foro
  • Extrem rechtes Flugblatt in Ladenaufsteller in der Frankfurter Allee

    01.06.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einem Aufsteller vor einem Fachgeschäft für Esoterik und Naturprodukte wurde ein doppelseitiges Flugblatt (A3 gefaltet, Aufmachung wie eine Zeitung) der extrem rechten Gruppe "Freie Sachsen" entfernt. Darin wurde u. a. für den Telegramkanal geworben und der Betreiber mit Foto abgedruckt. Dieser ist Politiker (Gründungsvorsitzender der "Freien Sachsen", früher Pro Chemnitz, DSU, Republikaner) und Rechtsanwalt und wird vom Landesamt für Verfassungsschutz Sachsen beobachtet. Seit Ende 2020 hat er den ehemaligen Dortmunder Neonazi-Kader als Mitarbeiter in seiner Kanzlei in Chemnitz angestellt. Die Betreiberin wurde in den letzten Jahren mehrmals auf rechte Propaganda im Aufsteller angesprochen und distanziert sich von dieser. Der Laden fällt aber seit langer Zeit regelmäßig dadurch auf, dass rechte und verschwörungsideologische Propaganda im Aufsteller ausliegt und geduldet wird.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechtes Graffiti in der Jessner Straße

    01.06.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der Außenwand eines Hauses in der Jessner Straße wurde ein Graffiti mit dem Text "COMBAT 88" entdeckt. Die 88 ist der Code für "Heil Hitler", das Wort Combat bedeutet Kampf und könnte auf die neonazistische Organisation "Combat 18" hinweisen. Die extrem rechte Gruppierung "Combat 18" (wörtlich: Kampf Adolf Hitler) wurde am 23.01.2020 durch das Bundesinnenministerium verboten. Das Graffiti stellt augenscheinlich einen Bezug her. Das in der Nähe eines linken Hausprojekts angebrachte Graffiti könnte als Ansage gegen die politische Gegnerschaft gemeint sein.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Stickerreihe in Neu-Hohenschönhausen

    01.06.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Zwischen der Tramstation Ribnitzer Str./Zingster Straße und Prerower Platz wurde eine Stickerreihe gemeldet. Sie zeigten die Reichskriegsfahne und Aufschrift "Deutschland Deutschland über alles". Die Aufkleber wurden entfernt. Einen Tag zuvor wurde an der Haltestelle Ahrenshooper Straße ebenfalls ein solcher Aufkleber gemeldet.

    Quelle: JFE FullHouse; Lichtenberger Register
Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen