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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Denkmal für die ermordeten Jüdinnen und Juden Europas beschädigt und beschmiert

    15.07.2022 Bezirk: Mitte

    Das Denkmal für die ermordeten Jüdinnen und Juden Europas ist von Unbekannten beschädigt worden, indem in einen Betonblock zwei spiegelverkehrte Hakenkreuze eingeritzt worden sind. Zudem war daneben ein verfassungsfeindlicher Wortlaut geschmiert worden. Ein Sicherheitsmitarbeiter bemerkte die Beschädigungen gegen 8.00 Uhr und alarmierte die Polizei. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

    Quelle: Polizeimeldung vom 15.07.2022
  • Diskriminierung durch Sozialamt

    15.07.2022 Bezirk: Berlinweit

    Einem Schwarzen Mann wird durch Mitarbeitende eines Sozialamtes mehrfach die Zahlung der Unterkunft und die Aushändigung von Bescheinigungen für seine Unterkunft verweigert.

    Quelle: Each One Monitoring
  • Erneut extrem rechte Sticker in der Klosterstraße entdeckt

    15.07.2022 Bezirk: Spandau

    An einer Laterne an der Klosterstraße/ Ecke Borkumer Straße wurden Sticker der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt von der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen sind demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren. Eine "Vermischung von Kulturen" ist nicht gewünscht.

    Quelle: Register Spandau
  • Rassistische Sprüherei an Haltestelle im Prenzlauer Berg

    15.07.2022 Bezirk: Pankow

    An der Straßenbahnhaltestelle Kniprodestraße / Danziger Straße in Fahrtrichtung Prenzlauer Berg wurde eine rassistische Parole entdeckt und entfernt. Der Slogan war "Scheiß Pakis scheiß N*[Wort]" sowie "Pakis und N*[Wort] raus!"

    Quelle: Meldeformular "Berliner Register"
  • Rechter Sticker in der Falckensteinstraße

    15.07.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 19:00 Uhr wurde ein rechter Politsticker von einem Onlineshop aus Halle in der Nähe des M99 ( Laden -

    Gemischtwaren mit Revolutionsbedarf) entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hakenkreuz in Spindlersfeld

    14.07.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Wand des S-Bhf. Spindlersfeld wurde ein großes, schwarzes Hakenkreuz entdeckt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Queere Person in der Görlitzer Straße angegriffen

    14.07.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 18:00 Uhr wurde einer sichtbar queeren Person zwischen Görlitzer Bahnhof und Kottbusser Tor von einem Mann im Vorbeigehen der Ellenbogen gegen den Hinterkopf gerammt. Anschließend lachte der Täter die angegriffene Person aus und rannte weg.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassismus in Artzpraxis

    14.07.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine Schwarze Frau wird in einer Arztpraxis rassistisch verbal angegriffen.

    Quelle: Each One Monitoring
  • Rassistische Beleidigung in Spindlersfeld

    14.07.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am S-Bahnhof Spindlersfeld wird eine Gruppe Menschen erst von einer Frau rassistisch beleidigt, später dann von deren Begleiter. Als sich andere Wartende auf dem Bahnsteig einmischen, werden auch sie von der Frau beschimpft. Beim Einfahren der S-Bahn beschimpft und droht ein weiterer Begleiter der Täterin die Frauen, die sich eingemischt hatten.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rechter Sticker am Engelbecken

    14.07.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 18 Uhr wurde ein Sticker der Jungen Alternative (Jugendorganisation der AfD) von einer Laterne entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Transfeindlicher Vortrag in der Humboldt-Uni

    14.07.2022 Bezirk: Mitte

    Nach wochenlangem Streit holte eine Biologie-Doktorandin, die mit in den Sozialen Medien und Artikeln geäußerten transphoben Positionen bekannt geworden war, ihren Anfang Juli gestrichenen Vortrag nach und sprach eine halbe Stunde in der Humboldt-Universität über Geschlecht. Darin behauptete sie, es gebe beim Menschen aus biologischer Sicht grundsätzlich nur zwei Geschlechter, die man lebenslang behalte und die sie letztlich an äußerlichen Geschlechtsmerkmalen und biologischen Reproduktionsfunktionen festmachte. Von dieser reduktionistischen Sicht aus, die zunehmend auch von Fachvertreter*innen innerhalb der Biologie als unhaltbar angesehen wird, die jedoch von ihr als die einzig wissenschafliche Position der Biologie ausgegeben wurde, machte sie gegen den Queerfeminismus und gegen Transsexuelle Stimmung, indem sie die Existenz von trans Menschen leugnete und sich damit gegen das geplante Selbst­bestimmungs­gesetz positionierte..

    Die Doktorandin sollte die Präsentation ursprünglich während einer Langen Nacht der Wissenschaften am 2. Juli halten. Wegen einer Demo von Studierenden und angeblichen Sicherheitsbedenken hatte die Unileitung der HU den Vortrag zunächst aus diesem Programm gestrichen und eine Diskussionsveranstaltung abgehalten, an der die Doktorandin aber ihre Teilnahme verweigert hatte.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Queer.de vom 15.07.2022,
  • Antisemitischer Vorfall

    13.07.2022 Bezirk: Mitte

    Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Extrem rechter Sticker auf dem Rathausplatz entdeckt

    13.07.2022 Bezirk: Spandau

    Am Zugang zur U 7 auf dem Rathausplatz wurde erneut ein Sticker der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt von der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen sind demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren. Eine Vermischung von Kulturen ist nicht gewünscht.

    Quelle: Register Spandau
  • "Schwarze Kreuze" am Ortseingangsschild

    13.07.2022 Bezirk: Pankow

    Am Ortseingangsschild nach Berlin wurden "Schwarze Kreuze" aufgestellt. "Schwarze Kreuze" stellen für Neonazis ein Symbol für die angeblich ermordeten "Deutschen" durch "Ausländer" dar. Hierbei wird sich auf erfundene und statistisch nicht belegbare Zahlen berufen. Die Aktion wurde von einem Neonazi-Rapper ins Leben gerufen.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • "Schwarzes Kreuz" in Adlershof

    13.07.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Oberspreestr. wurde ein sog. "Schwarzes Kreuz" angebracht. "Schwarze Kreuze" stellen für Neonazis ein Symbol für die angeblich ermordeten "Deutschen" durch "Ausländer" dar. Hierbei wird sich auf erfundene und statistisch nicht belegbare Zahlen berufen. Die Aktion wurde von einem Neonazi-Rapper ins Leben gerufen und wurde von der JN (Jugendorganisation der NPD) umgesetzt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • "Schwarzes Kreuz" in Köpenick-Nord

    13.07.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Köpenicker Straße. wurde ein sog. "Schwarzes Kreuz" angebracht. "Schwarze Kreuze" stellen für Neonazis ein Symbol für die angeblich ermordeten "Deutschen" durch "Ausländer" dar. Hierbei wird sich auf erfundene und statistisch nicht belegbare Zahlen berufen. Die Aktion wurde von einem Neonazi-Rapper ins Leben gerufen und wurde von der JN (Jugendorganisation der NPD) umgesetzt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • "Schwarzes Kreuz" in Müggelheim

    13.07.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Gosener Landstr. wurde ein sog. "Schwarzes Kreuz" angebracht. "Schwarze Kreuze" stellen für Neonazis ein Symbol für die angeblich ermordeten "Deutschen" durch "Ausländer" dar. Hierbei wird sich auf erfundene und statistisch nicht belegbare Zahlen berufen. Die Aktion wurde von einem Neonazi-Rapper ins Leben gerufen und wurde von der JN (Jugendorganisation der NPD) umgesetzt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Antisemitische Massenzuschrift

    12.07.2022 Bezirk: Berlinweit

    Am 31. Juli erhielten eine jüdische Organisation und mehrere andere Personen eine antisemitische Massenzuschrift.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antiziganistische Äußerungen beim Versuch der Meldung eines Vorfalls

    12.07.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Eine Person versuchte, bei der MIA Bund einen Vorfall zu melden, bei dem er Sint*izze und Rom*nja gelesene Personen beschuldigte, ihn ausrauben zu wollen. In seiner Argumentation verwendete er das Wort „Zi******“ und er schildert dann eine Rache- und Gewaltfantasie an dieser Personengruppe, welcher er als Rom*nja liest, die volksverhetzende, gewaltverherrlichende und auch rechtsextreme und antisemitische Inhalte enthält.

    Quelle: Amaro Foro e.V
  • Frau rassistisch beleidigt und Kopftuch weggerissen

    12.07.2022 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Auf dem U-Bahnhof Alt-Mariendorf fuhr abends gegen 20:30 Uhr eine Frau auf der Rolltreppe. Sie trug ein Kopftuch und hatte Brandnarben im Gesicht. Ein Mann beschimpfte sie rassistisch und zog ihr von hinten fest am Kopftuch. Sie löste daraufhin das Kopftuch und lief weg. Der Mann rief ihr weiter rassistische Beleidigungen hinterher.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Rassistische Beleidigung in der S-Bahn und versuchte Körperverletzung im Bahnhof Friedrichstraße

    12.07.2022 Bezirk: Mitte

    Eine 37-Jährige wurde am Nachmittag in der S-Bahnlinie S1 von drei Männern zunächst rassistisch beleidigt. Einer aus dem Trio erhob dabei auch die rechte Hand zum „Deutschen Gruß“. Als sie dann gegen 16.40 Uhr an der Station Friedrichstraße ausstieg und die Rolltreppe nutzte, versuchte einer der Männer, sie die Treppe herunterzuziehen. Dies konnte die Frau jedoch mit eigener Kraft verhindern. Anschließend entfernten sich die Männer in unbekannte Richtung. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt wegen versuchter Körperverletzung und der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

    Quelle: Polizeimeldung vom 15.07.2022, BZ vom 16.07.2022
  • Rassistische Beleidigung und Angriff in Weißensee

    12.07.2022 Bezirk: Pankow

    Ein Ehepaar, das seine Säuglinge in den Händen hält, wird an seiner Wohnungstür von der Reinigungskraft eingeschüchtert, angegriffen und rassistisch beleidigt. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren

    Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ReachOut
  • Antisemitische Schmierereien im Tiergarten

    11.07.2022 Bezirk: Mitte

    Im Tiergarten wurde an einem Steg nahe der spanischen und italienischen Botschaft eine antisemitische Schmiererei entdeckt. Zu lesen waren die Worte „Talmud=Pädophilie“ und „Judenterror!“.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Extrem rechter Sticker in Neu-Hohenschönhausen

    11.07.2022 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Zingster -/ Ribnitzer Straße wurde ein Sticker gemeldet, der sich gegen "antideutsche Hetzaufkleber" wendet und zur "freien, nationalen und sozialen Wahl" aufruft.

    Quelle: JFE FullHouse
  • Familie in Reinickendorf-Ost rassistisch beleidigt und angegriffen

    11.07.2022 Bezirk: Reinickendorf

    Am Nachmittag wurde eine Familie in der Teichstraße in Alt-Reinickendorf rassistisch beleidigt. Die Eltern und ihre beiden Kinder saßen im Auto, als eine 53-jährige Frau herantrat und sie rassistisch beleidigte. Als der betroffene Vater die Frau zur Rede stellte, lief diese weg. Er folgte und wurde von ihr mit Desinfektionsspray besprüht.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1392 vom 12. Juli 2022
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