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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • III. Weg-Aufkleber mit antisemitischem Inhalt

    21.07.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Neuen Grottkauer Straße Ecke Hellersdorfer Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" mit antisemitischem Inhalt entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Radfahrer an der Hasenheide aus rassistischer Motivation bespuckt und mit Fahrradschloss bedroht

    21.07.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Volkspark Hasenheide kamen sich auf einem Radweg zwei Radfahrer entgegen. Der eine von ihnen, ein kräftiger weißer Mann, drehte sich im Vorbeifahren zu dem ihm entgegenkommenden Mann um und bespuckte ihn. Er traf ihn am Rücken. Der Getroffene, der auf dem Weg zu einem Freund war, hielt an und fragte den Täter, warum dieser ihn bespuckt habe. Der Täter nahm daraufhin sein Fahrradschloss und deutete an, den Betroffenen damit schlagen zu wollen. Der Betroffene drohte damit, die Polizei zu rufen. Der Täter ließ sich dadurch nicht von seinem Weg abbringen. Er trug einen dunklen Mundschutz, der beim Boxen verwendet wird und kam weiter mit seinem Fahrradschloss auf den Betroffenen zu. Der Betroffene schrie den Täter an, ihn in Ruhe zu lassen. Ein Schwarzer Mann, hielt an, um den Betroffenen zu unterstützen und fragte, was passiert sei. Auch andere Gäste des Parks waren aufmerksam geworden und beobachteten die eskalierende Situation. Der Täter leugnete daraufhin, dass er gespuckt habe oder kurz davor gewesen sei, den Betroffenen mit dem Fahrradschloss zu schlagen. Aus dem Park kamen ein paar arabisch sprechende Jugendliche, die dem Täter in arabischer Sprache sagten, dass er verschwinden solle. Der Betroffene und der ihn unterstützende Mann entfernten sich dann zusammen vom Tatort. Die Polizei wurde nicht informiert.

    Quelle: Berliner Register
  • Rassistische Aufkleberreihe in Neu-Hohenschönhausen

    21.07.2022 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Zingster - und Ribnitzer Straße wurden fünf Aufkleber mit rassistischen Motiven an einer Laterne entdeckt und entfernt. Einer stammt von "PI-News", mehrere wenden sich gegen Geflüchtete oder den Islam. Ein Aufkleber der AfD befand sich ebenfalls an dem Laternenpfahl.

    Quelle: JFE FullHouse
  • Rassistische Beleidigung und in den Schwitzkasten nehmen in Straßenbahn

    21.07.2022 Bezirk: Pankow

    Gegen 19:45 Uhr bestieg ein Mann (37 Jahr) eine Straßenbahn an der Haltestelle Humannplatz im Prenzlauer Berg. Der Mann beleidigte Fahrgäste und drohte ihnen verbal. Ein anderer Mann (33 Jahre) schritt ein, woraufhin ihn der Pöbler rassistisch beleidigte und in den Schitzkasten nahm. Der Straßenbahnfahrer forderte ihn an der Haltestelle Pappelallee auf, die Straßenbahn zu verlassen. Daraufhin nahm der Pöbler einen Hammer aus seinem Rucksack und drohte den beiden. Der Angreifer verließ die Bahn.

    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 22.07.2022
  • Rechter Sticker im Volkspark Friedrichshain

    21.07.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein Sticker mit rechter Propaganda von "AUF 1 TV" wurde entfernt. AUF 1 TV ist ein rechtsradikaler, österreichischer privater Sender, dessen Gründer tief in der rechten Szene verwurzelt ist.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Shoa-relativierende Sprüherei im Prenzlauer Berg

    21.07.2022 Bezirk: Pankow

    An der Kreuzung Danziger Straße / Kniprodestraße wurde eine Shoa relativierende Sprüherei entdeckt. Der Slogan war "Ohne Bargeld: alternativlos - abhängig - ausnutzbar und bringt smartes-dezentrales Auschwitz"

    Quelle: RIAS Berlin
  • Extren rechte Sticker am Roederplatz

    20.07.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In der Umgebung des Roederplatzes wurden sieben Sticker gemeldet und entfernt, die auf eine Telegram-Gruppe zurückgehen, die extrem rechte Inhalte und Propagandamaterial verbreiten.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Homofeindliche Beleidigung und Angriff in der U-Bahn

    20.07.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der U-Bahnlinie 2 auf Höhe des Zoologischen Garten wurde um 21:30 Uhr ein 39-jähriger Mann von einem anderen Fahrgast homofeindlich beleidigt und angegriffen. Der Täter drohte damit, ihn umzubringen und schlug ihm anschließend ins Gesicht, wobei seine Brille getroffen wurde.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1455
  • III. Weg-Aufkleber in Hellersdorf-Süd

    20.07.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am Feldberger Ring Ecke Hellersdorfer Straße wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", u.a. mit rassistischen Motiven, entdeckt.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • LGBTIQ*-feindliche Veranstaltung in Charlottenburg

    20.07.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Bibliothek des Konservatismus fand eine neurechte Veranstaltung statt. Der Redner, Mitgründer der Partei AfD und ehemaliger Vorsitzender der Desiderius-Erasmus-Stiftung, propagierte unter dem Deckmantel eines konservativen Naturverständnisses LGBTIQ*-feindliche Inhalte. Dabei wurde jede Abweichung von Zweigeschlechtlichkeit und heterosexueller Elternschaft als unnatürlich dargestellt. Gehetzt wurde insbesondere gegen trans*-Menschen und geschlechtliche Selbstbestimmung, zum Beispiel durch das Strohmann-Argument der "bedrohten Kinder", welche zu irreversiblen medizinischen Veränderungen gedrängt würden.

    Quelle: Register CW
  • Queere Person im Görlitzer Park beleidigt

    20.07.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 20:20 Uhr wurde eine Person im Görlitzer Park am Ausgang Wienerstraße von einem ca. 40-jährigen Mann queerfeindlich beleidigt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Beleidigung und geschubst in Berlin-Buch

    20.07.2022 Bezirk: Pankow

    Gegen 18:00 Uhr kam eine Frau mit ihren Kindern zu einem Spielplatz. Dort war bereits eine andere Frau mit ihren Kindern. Als die ankommende Frau zum Spielplatz kam, kam die zweite Frau gleich auf sie zugerannt und meinte, dass ihre Kinder das Spielzeug ihrer Kinder versteckt hätten. Die erste Frau antwortete, dass sie gar nicht die Tage vorher hier bei dem Spielplatz war. Daraufhin sagte die zweite Frau zu der ersten Frau, sie solle in ihr Heimatland zurück. Die zweite Frau kam der ersten Frau sehr nah, die Körper berührten sich fast. Die zweite Frau wirkte sehr bedrohlich. Als die erste Frau sagte zu der zweiten, dass sie etwas Abstand halten soll. Die zweite Frau nahm daraufhin drei Finger der ersten und schubste die erste Frau gleichzeitig. Die erste Frau machte ein paar Schritte zurück. Die zweite Frau kam wieder auf die erste Frau hinzu und tippte mit den Zeigefinger auf die Stirn der ersten Frau. Die erste Frau hatten den Eindruck, dass die zweite Frau ihr mehr antun möchte und machte ein paar Schritte nach hinten und sagte, dass was die erste Frau tut, rassistisch sei und sie die Polizei anrufen werde. Daraufhin hat die erste Frau ihr den Mittelfinger gezeigt, sich umgedreht und den Spielplatz, mit erhobenen Mittelfinger, verlassen.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistischer und sexistischer Angriff in Bus

    20.07.2022 Bezirk: Mitte

    Zwei Frauen werden in einem Bus der Linie 100 auf der Straße Unter den Linden von einem unbekannten Mann rassistisch und sexistisch beleidigt. Eine der Frauen wird gestoßen, wobei sie mit dem Kopf gegen eine Haltestange prallt und sich verletzt. Die Frau erstattet Anzeige.

    Quelle: ReachOut
  • Rechter Aufkleber auf der Mierendorff-Insel

    20.07.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am U-Bahnhof Mierendorffplatz in Charlottenburg wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Sprühereien gegen Antifaschismus in Blankenburg

    20.07.2022 Bezirk: Pankow

    Vom S-Bahnhof Blankenburg entlang der Bahnhofstraße, Alt-Blankenburg und den Karower Damm wurden fast 30 Sprühereien entdeckt, die sich gegen Antifaschismus richteten. Der Slogan war "Scheiß Antifa" (= Scheiss Antifaschismus).

    Quelle: Meldeformular "Berliner Register"
  • Verschwörungsideologische Sprühereien im Wedding

    20.07.2022 Bezirk: Mitte

    Im Wedding wurden an sieben Stellen um die Beuth-Hochschule, um das Schering-Gelände und in der Müllerstraße Sprühereien der extrem rechten, verschwörungsideologischen Gruppierung "Studenten stehen auf" entdeckt.

    Quelle: Registerstelle Mitte; Bürger*innenmeldung
  • Weitere JFE meldet Flugblatt in Briefkasten

    20.07.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In den Briefkasten einer Jugendfreizeiteinrichtung in der Rüdickenstraße wurde ein Flugblatt gegen "Linke Gewalt und Terror" zusammen mit abgerissenen Aufklebern gegen Neonazipropaganda in den Briefkasten gesteckt. Außerdem wurden in der Nähe weitere Sticker gemeldet, die sich einmal rassistisch gegen Geflüchtete wenden und einmal "gegen den großen Austausch" positionieren und von den "Identitären" stammen.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechter Sticker im Weitlingkiez

    19.07.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In der Weitlingstraße auf der Höhe der Margaretenstraße wurde ein Aufkleber der sogenannten "Reichsbürger" gemeldet und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    19.07.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Auf das Schild einer Jugendfreizeiteinrichtung wurde ein Aufkleber geklebt, der sich gegen den "Ausverkauf der deutschen Sprache" wendet. Auf einem Mülleimer in der Nähe befand sich ein weiterer Sticker, der sich gegen Geflüchtete richtet. An der Tramhaltestelle Zingster - und Ribnitzer Straße wurden außerdem zwei Aufkleber gegen Islamismus und einer von der NPD gemeldet und entfernt.

    Quelle: JFE FullHouse
  • "Sieg Heil!" und Hakenkreuz Sprüherei in Pankow-Zentrum

    19.07.2022 Bezirk: Pankow

    In der Behmstraße bei der Behmstraßenbrücke wurde eine Hakenkreuz Sprüherei sowie die Slogan "Sieg Heil!" und "Neo Nazi" entdeckt. Eine Passantin hatte diese Sprühereien entdeckt und entfernt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Antisemitische Propaganda bei Demonstration in Charlottenburg

    18.07.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Bei einer verschwörungsideologischen Versammlung in Charlottenburg zeigte eine Teilnehmende ein Schild mit der antisemitischen Verschwörungserzählung des "Great Reset", eine andere ein Schild mit der Adresse einer extrem rechten Internetseite.

    Quelle: Register CW
  • Antiziganistische Beleidigung im Wedding

    18.07.2022 Bezirk: Mitte

    Am Leopoldplatz im Wedding schimpften zwei Frauen laut mit dem Z-Wort über Rom*nja, die angeblich so viel Dreck machen würden und nur nach Deutschland kämen, um hier "Sozialhilfe zu kassieren."

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • "Pegida"-Flugblatt in JFE-Briefkasten

    18.07.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In dem Briefkasten einer Jugendfreizeiteinrichtung in der Ribnitzer Straße wurde ein "Pegida"-Flugblatt entdeckt, das zu den Demonstrationen in Dresden mobilisiert.

    Quelle: JFE FullHouse
  • Veranstaltung zur Rechten Selbstdarstellung in Lichterfelde

    18.07.2022 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In Lichterfelde, in Andreas Wilds Büro, fand eine Veranstaltung des Instituts für Staatspolitik statt, welches vom Verfassungsschutz Sachsen-Anhalt als extrem rechts eingestuft wird. Der Redner wird der Neuen Rechten zugeordnet. Bücher, die er veröffentlicht, erscheinen in extrem rechten und neurechten Verlagen. Im Juli gibt es mehrere Veranstaltungen von Wild mit Rednern, die der extrem rechten Szene zugeordnet werden.

    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • Verschwörungsideologische Demonstration

    18.07.2022 Bezirk: Mitte

    Eine Demonstration der extrem rechten, verschwörungsideologischen Gruppe "Freie Geister" zog vom Alexanderplatz durch das Scheunenviertel in Mitte. Auch Personen aus dem Reichsbürgermilieu und anderen extrem rechten Gruppen waren anwesend und mit Plakaten und Schildern wurden Reichsbürgerideologien verbreitet. Die Demonstration richtete sich unter anderem gegen Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung und, mit Narrativen aus der russischen regierungsnahen Propaganda, gegen den Ukraine-Krieg. Teilnehmende verbreiteten dabei auch NS-verharmlosende Vergleiche und strukturell antisemitische Verschwörungsmythen.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Verschwörungsideologische Sprühereien in Moabit

    18.07.2022 Bezirk: Mitte

    In Moabit wurden an sechs Stellen um die Lessingsbrücke und in der Lessing- und der Stromstraße Sprühereien der extrem rechten, verschwörungsideologischen Gruppierung "Studenten stehen auf" entdeckt. Bei der Gründung dieser Gruppierung waren Personen aus dem Umfeld der "Identitären Bewegung" beteiligt.

    Quelle: Registerstelle Mitte; Bürger*innenmeldung
  • "White Lives Matter"-Aufkleber

    18.07.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am S-Bahnhof Poelchaustraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "White Lives Matter" entdeckt und entfernt. "White Lives Matter" ist ein Slogan, der als Gegenpart zur "Black Lives Matter"-Bewegung benutzt wird. Die "Black Lives Matter"-Bewegung organisiert Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt. Sie thematisiert dabei antischwarzen Rassismus in der Gesellschaft. "White Lives Matter" hingegen wird von weißen extrem rechten Gruppierungen benutzt, die sich überlegen fühlen und den Slogan für sich umdeuten.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Linken-Politikerin beschimpft und angespuckt

    17.07.2022 Bezirk: Lichtenberg

    An der Kreuzung Hohenschönhauser Straße und Weißenseer Weg wurde um 16:00 Uhr eine Vertreterin der Linkspartei im Vorbeifahren von einem etwa 20-jährigen Mann angespuckt und beschimpft. Sie ist mit einem roten Lastenrad der Linkspartei in Richtung Frankfurter Allee unterwegs gewesen.

    Quelle: Linkspartei Lichtenberg
  • Neonazi-Sticker am Bhf. Hohenschönhausen

    17.07.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Am S-Bahnhof Hohenschönhausen wurden an einem Gleis mehrere extrem rechte Aufkleber an einen Fahrtanzeigemonitor geklebt, unter anderem mit der Aufschrift "Anti-Antifa" und durchgestrichenen Symbolen, die für LGBTIQ*-Rechte stehen. Außerdem waren Aufkleber des BFC Dynamo an den Monitor geklebt worden.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Neonazi-Sticker in Lichtenberg-Mitte

    17.07.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In der Lückstraße wurden Sticker von "deutsche Jugend in die Offensive", die auch für einen NS-verherrlichenden Hashtag in Social Media bekannt sind, gemeldet und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische Bedrohung und Pfefferspray im Bus

    17.07.2022 Bezirk: Pankow

    An der Bushaltestelle Hermann-Hesse-Straße / Waldstraße stieg ein Mann in den Bus 150 Richtung Osloer Straße. Der Mann war betrunken und setzte sich auf einen Sitz gegenüber einer POC-Frau (POC=People of Color). Der Mann begann einen Kronkorken durch den Bus zu schmeißen und schrie etwas auf Deutsch, lehnte sich zu der Frau und machte verschiedene Gesten. Anschließend stieß er der Frau mit einer Bierflasche gegen den Kopf und verließ den Bus. Die Frau nahm die Flasche, ging zur Tür und warf die Flasche dem Mann hinterher. Die Flasche traf nicht. Der Mann sagte "What the fuck?" nahm sein Pfefferspray und ging zurück zum Bus. Die Frau wollte sich wieder auf ihren Sitz setzen, als der Mann sie von hinten mit dem Pfefferspray attackierte. Andere Fahrgäste oder der Busfahrer griffen nicht ein.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Türsteher greifen Männer auf dem RAW-Gelände an

    17.07.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Abend werden drei 23-jährige Männer von Türstehern eines Clubs auf dem RAW-Gelände aufgrund von antischwarzem Rassismus angegriffen. Sie werden von den Mitarbeitern umzingelt und mit Pfefferspray besprüht. Die 23-Jährigen erstatten Anzeige.

    Quelle: ReachOut Berlin
  • Unbekannte setzen Nonbinary-Fahne in Brand

    17.07.2022 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Zum Abschluss des Schwul-Lesbischen Straßenfest in Schöneberg bemerkten zwei Personen in der Eisenacher Straße auf Höhe der Nollendorfstraße eine Nonbinary-Fahne, die anscheinend kurz zuvor angezündet wurde. Die Zeugen hatten das Feuer schnell gelöscht, aber leider konnte nicht festgestellt werden, wer versucht hat, die Flagge in Brand zu setzen.

    Quelle: Einzelperson über Instagram
  • Anti-asiatische rassistische Beleidigung

    16.07.2022 Bezirk: Mitte

    Auf einem Wochenmarkt im Bezirk Mitte wurde eine vietnamesisch-stämmige Händlerin von einem Kunden auf antiasiatisch rassistische Weise beleidigt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Hitlergruß und Parolen in Adlershof

    16.07.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Abend zogen drei Männer durch die Dörpfeldstr. und riefen nationalsozialistische Parolen. Einer von ihnen zeigte den Hitlergruß.

    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 17.07.22
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