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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • NS-verherrlichende Äußerungen in Bar im Weitlingkiez

    25.07.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In einer Bar in der Weitlingstraße haben sich am frühen Abend drei Gäste im Außenbereich NS-verherrlichend und rassistisch geäußert und ein bekanntes extrem rechtes Lied laut abgespielt. Als einer der Männer ging, haben sie sich mit "Sieg Heil" verabschiedet und einer sagte noch "Heil Hitler". Andere Gäste oder Wirt*innen reagierten hierauf nicht.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische Schmierereien im Prenzlauer Berg

    25.07.2022 Bezirk: Pankow

    An der Straßenbahnhaltestelle Prenzlauer Allee Ecke Ostsee Straße wurden an einem BVG Schild und an einem Papierkorb rassistische und Anti-Schwarze Sprüche entdeckt.

    Quelle: NEA (Antifa Nordost)
  • Schwulenfeindliche Bedrohung im Bus nahe Südkreuz

    25.07.2022 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Gegen 12 Uhr fuhr ein schwules Paar mit dem Bus in Richtung Südkreuz. Die beiden Männer hielten sich an den Händen. Hinter ihnen im Bus saßen zwei Männer, die sich nach einer Weile hinter sie stellten und sie auf Englisch homofeindlich beleidigten. Sie drohten dem Paar sie zu schlagen, wenn sie sich nicht im Bus dafür entschuldigen würden, dass sie schwul sind. Es wurde keine Anzeige erstattet.

    Quelle: Berliner Register
  • LGBTIQ*-feindliche Drohungen in Grunewald

    24.07.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Halenseepark im Ortsteil Grunewald wurde ein schwules Paar von einem 82-jährigen Mann aus homofeindlicher Motivation bedroht. Dieser rief an die beiden 38-jährigen gerichtete Hassparolen, in denen er dazu aufforderte Homosexuelle und "Ausländer" zu erschießen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1486, queer.de
  • LGBTIQ*-feindlicher Angriff in Berlin-Mitte

    24.07.2022 Bezirk: Mitte

    Um 3:15 Uhr beleidigte eine Gruppe aus acht Personen einen 32-jährigen Mann am Henriette-Herz-Platz in der Nähe des Hackeschen Markts in homosexuellenfeindlicher Weise. Er flüchtete vor der Gruppe. Diese jagte ihn und trat ihn zu Boden und gegen den Kopf und Oberkörper. Er erlitt eine Platzwunde, Blutergüsse und Schürfwunden. Er musste ärztlich behandelt werden. Eine 39-jährige Frau beobachtete den Angriff und stellte sich schützend vor das Opfer. Der Staatsschutz ermittelte.

    Quelle: Polizei Berlin 24.07.22 #1479
  • Wehrmachts-Oldtimer mit extrem rechten und den deutschen Kolonialismus verherrlichenden Beschriftungen im Wedding

    24.07.2022 Bezirk: Mitte

    In der Sansibarstraße in Wedding wurde gegen 7.00 Uhr ein Wehrmachts-Oldtimer in Lackierung aus dem deutschen Afrikafeldzug 1941-43 gesehen, der mit extrem rechten und den deutschen Kolonialismus und den Afrikafeldzug verherrlichenden Beschriftungen im Stil der deutschen Wehrmacht während der NS-Zeit versehen war.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische und Neonazi-Schmierereien im Tiergarten

    23.07.2022 Bezirk: Mitte

    Auf der Straße des 17. Juni im Tiergarten wurden am Abend mehrere antisemitische und neonazistische Schmierereien entdeckt.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldungen, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA)
  • Extrem rechte Security-Mitarbeiter beim CSD

    23.07.2022 Bezirk: Mitte

    Offenbar extrem rechtes Sicherheitspersonal schützte beim Berliner CSD durch Mitte sowohl den Wagen der Berliner Schwulenberatung als auch den gemeinsamen Truck von Revolver Party und Bunte Vielfalt e.V. am Ende der Demonstration. Bilder und Videos in sozialen Netzwerken zeigen mehrere Ordner, die Tattoos der Schwarzen Sonne auf dem Arm tragen. Die drei schräg übereinandergelegten Hakenkreuze werden von Teilen der Neonaziszene als Erkennungssymbol verwendet. Die Security-Mitarbeiter trugen auch in der rechtsextremen Szene beliebte Kleidungsmarken. Diese Mitarbeiter waren von eingesetzten Drittfirmen beschäftigt worden.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Queer.de vom 26.07.2022, Tagesspiegel vom 26.07.2022
  • LGBTIQ*-feindliche Bedrohung im Weitlingkiez

    23.07.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In der Margaretenstraße wurden um etwa 18:00 Uhr zwei Personen von einem Mann aggressiv angepöbelt, während dieser ihnen ein Stück die Straße entlang folgte. Er beleidigte sie unter anderem homofeindlich und sprach mehrere Morddrohungen aus.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • LGBTIQ*feindliche Pöbelei in Moabit

    23.07.2022 Bezirk: Mitte

    Eine Gruppe von fünf Personen, die in Moabit zum CSD unterwegs waren, wurden aus einer Personengruppe von sechs jungen Männern heraus LGBTIQ*feindlich beleidigt und angepöbelt.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindlicher Angriff in Berlin-Mitte

    23.07.2022 Bezirk: Mitte

    Eine Gruppe aus neun Personen bepöbelte gegen 20:00 Uhr am Alexanderplatz, im Bereich Gontardstraße / Panoramastraße, drei Jugendliche im Alter von 15, 16 und 17 Jahren homosexuellenfeindlich. Dann schlug einer aus der Gruppe der 17-jährigen Person ins Gesicht. Die Jugendlichen kamen vom Christopher Street Day. Die 9er-Gruppe floh in Richtung Rathausstraße. Der Staatsschutz ermittelt.

    Quelle: Polizei Berlin 24.07.22 #1478
  • LGBTIQ*-feindlicher Angriff in Tiergarten

    23.07.2022 Bezirk: Mitte

    In der Lützowstraße im Ortsteil Tiergarten wurden zwei Personen, die am frühen Abend erkennbar vom CSD kamen, von drei jungen Männern LGBTIQ*-feindlich beleidigt. Anschließend spuckte einer der Männer nach den beiden, die jedoch ausweichen konnten, und drohte ihnen Schläge an.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Rassistische und NS-verherrlichende Schmierereien am Selgenauer Weg, Rudow

    23.07.2022 Bezirk: Neukölln

    In einer Grünanlage nahe Selgenauer Weg wurde auf einer Parkbank ein Nazi-Schriftzug mit Edding, „Nationaler Widerstand gegen Überfremdung und Volksverräter!!!“ mit 2 Keltenkreuzen und dem S als Rune, gemeldet und unkenntlich gemacht. Es wurden am Selgenauer Weg weitere Schriftzüge mit Edding (ein großes Keltenkreuz; der Schriftzug ANB - steht für Autonome Nationalisten Berlin - und auf einem Wegsperrgitter „Überfremdung stoppen“) gemeldet und entfernt. Auf einem Supermarktparkplatz wurden 17 NS-verherrlichende Aufkleber vom "III. Weg" und „Ruhm und Ehre dem deutschen Soldat“ gesichtet und größtenteils entfernt.

    Quelle: www.hass-vernichtet.de
  • Rechte Aufkleber in Britz

    23.07.2022 Bezirk: Neukölln

    In Britz wurden drei Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: www.hass-vernichtet.de
  • Reichsbürger*innen-Kundgebung am Pariser Platz

    23.07.2022 Bezirk: Mitte

    Ab 15.00 Uhr fand eine Kundgebung von Reichsbürger*innen und verschwörungsideologisch orientierten Friedensbewegten mit ca. 15 Teilnehmenden am Pariser Platz statt, auf der NS-Verharmlosungen im Zusammenhang mit Anti-Corona-Maßnahmen und Verschwörungsmythen aus regierungsorientierten russischen Quellen zum Ukraine-Krieg und strukturell antisemitische QAnon-Mythen verbreitet wurden.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Reichsbürger*innen-Kundgebung vor dem Bundestag

    23.07.2022 Bezirk: Mitte

    Ab 15:00 Uhr fand eine Reichsbürger*innen-Kundgebung vor dem Bundestag mit ca. 30 Teilnehmenden statt, auf der NS-Relativierungen und strukturell antisemitische QAnon-Mythen verbreitet wurden.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Transfeindliche Propaganda auf dem Christopher Street Day

    23.07.2022 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Der Christopher Street Day wurde am Nollendorfplatz von trans exkludierenden (ausschließenden) Radikalfeministinnen gestört. Sie zeigten Transparente und Schilder mit transfeindlichen Slogans und Inhalten.

    Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf, Twitter
  • Verschwörungsideolog*innen am CSD

    23.07.2022 Bezirk: Mitte

    Eine kleine Gruppe von rechten Verschwörungsideolog*innen um den sog. "Captain Future" versuchte am CSD in der Straße des 17. Juni ihr Propagandamaterial gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu verbreiten, darunter waren auch Flyer mit NS-verharmlosenden Vergleichen.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldungen
  • Angriff auf Dyke*March

    22.07.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 20:00 Uhr wurden an der Ecke Urbanstraße/Gräfestraße aus einem Haus Flaschen und Steine auf den Dyke* March, eine Demonstration für lesbische Sichtbarkeit und Lebensfreude, geworfen.

    Quelle: Berliner Register
  • Anti-Schwarze rassistische Diskriminierungen bei der CSD-Organisation

    22.07.2022 Bezirk: Mitte

    Mehrere BIPoC-Personen und -Organisationen aus dem BIPoC-LGBTIQ-Spektrum berichteten davon, im Vorfeld des CSD diskriminiert worden zu sein und schilderten ihre Eindrücke, dass einzelne Verantwortliche für die Organisation des CSD versucht hätten, sie auszugrenzen.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Bedrohung wegen Eröffnung einer neuen Gemeinschaftsunterkunft in Karlshorst

    22.07.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Beim Tag der offenen Tür vor der Eröffnung einer neuen Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in Karlshorst äußerte sich ein Besucher um etwa 15:00 Uhr gegenüber einer Person des Bezirksamts Lichtenberg zunächst frustriert über die Eröffnung der Unterkunft in dem Wohngebiet. Dies verband er mit einer in aggressivem Tonfall ausgesprochenen Bedrohung, dass wenn sich die zukünftigen Bewohner*innen etwas herausnehmen oder es nur das kleinste Vorkommnis gebe, etwas passieren werde. Die Umstehenden suchten das Gespräch mit dem Anwohner.

    Quelle: Bezirksamt Lichtenberg
  • LGBTIQ*-feindliche Propaganda in Tiergarten

    22.07.2022 Bezirk: Mitte

    Um 23:45 Uhr entdeckte die Polizei Berlin homosexuellenfeindliche Parolen im Großen Tiergarten. Die Schmierereien aus Sprühkreide richteten sich gegen den Christopher Street Day am Folgetag. Sie fanden sich über 75 Meter verteilt auf dem Gehweg im Bremer Weg. Sie wurden entfernt. Der Staatsschutz ermittelte.

    Quelle: Polizei Berlin 23.07.22 #1473
  • LGBTIQ*-feindlicher Angriff in Gesundbrunnen

    22.07.2022 Bezirk: Mitte

    Um 15 Uhr am Bahnhof Gesundbrunnen schubste ein Mann eine 22-jährige Frau gegen eine fahrende S-Bahn. Zuvor hatte sie ihm mitgeteilt, dass sie kein Interesse an Männern habe. Daraufhin beleidigte er sie homosexuellenfeindlich. Dann schubste er sie. Die Frau blieb unverletzt und musste der Situation entflüchten. Die Polizei ermittelte unter anderem wegen Volksverhetzung.

    Quelle: Polizei Berlin 23.07.22 #1469
  • LGBTIQ*-feindliche Sachbeschädigung in Moabit

    22.07.2022 Bezirk: Mitte

    Das Denkmal für die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung am Magnus-Hirschfeld-Ufer in Moabit wurde mit Farbe beschmiert. Die Polizei bemerkte das gegen 17.40 Uhr.

    Quelle: Polizei Berlin 23.07.2022 #1472
  • NS-Verharmlosung an Bushaltestelle im Urbanstraßenkiez

    22.07.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 12:00 Uhr wurde auf einer Sitzbank an der Haltestelle des M41 Urban- / Ecke Baerwaldstraße eine Schmiererei entdeckt. Es handelte sich um zwei Hakenkreuze und den Schriftzug "Nazi Kiez".

    Quelle: Berliner Register
  • Rassistische Aufkleber u.a. in Rahnsdorf

    22.07.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am S-Bhf. Rahnsdorf sind ca. sieben extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt worden. Der größte Teil hatte rassistische Aussagen, einige richteten sich gegen politische Gegner*innen.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistische und volksverhetzende Beleidigungen gegen Theatergruppe

    22.07.2022 Bezirk: Mitte

    Gegen 16.30 Uhr beleidigte ein Unbekannter Angehörige einer Theatergruppe in der Karl-Marx-Allee und skandierte dabei rassistische und volksverhetzende Parolen. Anschließend setzte er seinen Weg fort und entkam unerkannt. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

    Quelle: Polizeimeldung vom 23.07.2022
  • Transfeindliche Propaganda auf dem Dyke*March

    22.07.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Die Demonstration Dyke*March wurde auf der Route mehrfach von TERFs (Trans-Exclusionary Radical Feminists) gestört und gestoppt. Transparente und Schilder mit transfeindlichen Slogans und Inhalten wurden mehrfach präsentiert.

    Quelle: Twitter
  • Antimuslimisch-rassistische Beleidigung in Supermarkt

    21.07.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Eine Frau berichtete, dass sie in einem Supermarkt im Weißenseer Weg Ecke Konrad-Wolf-Straße gegen 12:00 Uhr von einer Verkäuferin rassistisch beleidigt wurde, als sie mit einer Kollegin einkaufen war. Die Verkäuferin habe sie an der Kasse erst unfreundlich behandelt und war aggressiv mit ihren Waren umgegangen. Auf den ausgesprochenen Wunsch nach freundlicher Behandlung hin meinte die Verkäuferin, sie solle zurück in ihr Land gehen, wenn es ihr hier nicht passe. Als die Frau meinte, sie wäre Deutsche, stellte die Verkäuferin dies in Frage, hielt sie an der Hand fest und sagte "verschwinde von hier". Die Betroffene vermutete, dass die Kassiererin wegen ihres Kopftuches rassistisch auf sie reagiert hatte. Umstehende Kund*innen hatten die Situation beobachtet und sind nicht eingeschritten. Die Betroffene suchte im Anschluss an die Situation das Gespräch mit der Filialleitung, da sie auch von anderen Personen erfahren hatte, dass sie in diesem Supermarkt schlecht behandelt worden waren.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • "Die Rechte"-Flyer in Briefkasten in Niederschönhausen

    21.07.2022 Bezirk: Pankow

    In Briefkästen in Niederschönhausen wurden Flyer der extrem rechten Partei "DIE RECHTE" entdeckt und weggeschmissen. Mit sozialen Themen wird auf dem Flyer versucht für extrem rechte Inhalte zu werben.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
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