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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Antiziganistische Äußerungen am Tag der offenen Tür des Auswärtigen Amts

    30.08.2022 Bezirk: Mitte

    Am Tag der offenen Tür im Auswärtigen Amt gab es am Stand des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma Besucher*innen, die antiziganistische Aussagen und Klischees gegenüber Sin*tizze und Rom*nja äußerten. Eine Bürgerin spricht die Standbetreuerin an, scheinbar, um sich über die aktuelle Lage von Sin*tizze und Rom*nja in Europa zu informieren. In der Tat, aber, argumentiert sie gegen jegliche Aussage, um gängige Klischees in Bezug auf Rom*nja zu bestätigen. Z.B., dass es stimme, Rom*nja würden nach Deutschland kommen nur, weil es „hier Geld für sie gibt“ oder sie würden „die Wohnungen, die man denen zur Verfügung stellt, weder ordentlich noch sauber halten“ und Ähnliches. Ein weiterer Besucher berichtet über seine Kindheitserinnerungen in Verbindung mit Sinti und Roma, wobei er romantisierende, klischeevolle Narrative dargestellt und das Z-Wort benutzt und es auch weiterhin verwendet, obwohl er darauf hingewiesen wird, dass es ein Schimpfwort ist und von der Community abgelehnt wird.

    Quelle: Amaro Foro e.V.
  • Diskriminierung durch Sozialamt

    30.08.2022 Bezirk: Berlinweit

    Ein Schwarzer Student, der zu Beginn des Krieges in der Ukraine nach Deutschland geflüchtet war, erhielt keine Sozialleistungen von Sozialamt und Jobcenter mit unterschiedlichen Begründungen, wie dass es keine gesetzliche Regelung für Drittstaatsangehörige gäbe oder dass ihm würde der permanente Aufenthaltstitel fehlen würde.

    Quelle: Each One Monitoring
  • "Gegenuni"-Aufkleber im Prenzlauer Berg

    30.08.2022 Bezirk: Pankow

    Beim S-Bahnhof Prenzlauer Allee an der Straßenbahnhaltestelle wurden zwei Aufkleber von "GegenUni" entdeckt und entfernt. GegenUni ist ein Projekt der Neuen Rechten, es wird versucht theoretische Grundlagen für ein rechtes Lager zu erarbeiten und vermitteln.

    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Rassistischer Schriftzug in Friedrichshagen

    30.08.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Gegenüber der Tramhaltestelle Hirschgarten im Fürstenwalder Damm wurde auf einem Stromkasten der rassistische Schriftzug "Afri go" entdeckt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rechter Sticker im Wassertorplatz-Kiez

    30.08.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einem Fallrohr am Fraenckelufer wurde ein Sticker der Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund mit einem Sticker von Aufstehen gegen Rassismus überklebt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Schmierereien auf Deportationsdenkmal

    30.08.2022 Bezirk: Mitte

    Es wurde entdeckt, dass das Deportationsdenkmal Putlitzbrücke mit arabischen Schriftzügen beschmiert wurde. In den Schriftzügen wurde unter anderem davor gewarnt, dass man in öffentlichen Netzwerken gehackt werden könne. Außerdem war dort auch geschrieben: "Fuck you Israel". Die Polizei wurde benachrichtigt und das Mahnmal gereinigt, der Schriftzug war danach aber noch immer sichtbar.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Diskriminierung durch Polizist*innen am Ankunftszentrum Tegel

    29.08.2022 Bezirk: Reinickendorf

    Ein Schwarzer Mann wurde am Ankunftszentrum Tegel von Polizist*innen rassistisch diskriminiert. Er hatte in der Ukraine studiert und war zu Beginn des Krieges nach Berlin geflohen. Bei seiner Registrierung im Ankunftszentrum nahmen ihm Polizist*innen seinen Ausweis, seine Immatrikulationsbescheinigung und seinen Nachweis über seine befristete Aufenthaltserlaubnis in der Ukraine ab. Sie begründen dies mit dem Verdacht auf Fälschung der Dokumente.

    Quelle: Each One Teach One
  • Extrem rechte Propaganda in Charlottenburg

    29.08.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Wilmersdorfer Straße fuhr ein Mann auf einem Fahrrad mit einer Fahne in Reichsfarben und hörte dabei laut extrem rechte Schlager.

    Quelle: Register CW via Twitter
  • Extrem rechte Propaganda in Charlottenburg

    29.08.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Bei einer verschwörungsideologischen Versammlung in Charlottenburg zeigte sich ein Teilnehmer in Reichsfarben (Schwarz-Weiß-Rot). Eine weitere Teilnehmerin zeigte ein Schild mit der Adresse einer extrem rechten Internetseite.

    Quelle: Register CW
  • Hakenkreuze auf Charlottenburger Spielplatz

    29.08.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf dem Günter-Schwannecke-Spielplatz in Charlottenburg wurden auf einem Mülleimer mehrere Hakenkreuze sowie der Spruch "Hoch Lebe die Wehrmacht im Namen Adolf Hitler [sic]" geschmiert.

    Quelle: Register CW
  • Hakenkreuz-Schmiererei in Berlin-Buch

    29.08.2022 Bezirk: Pankow

    An einem Holzzaun einer sozialen Einrichtung wurde ein Hakenkreuz gemalt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Hitlergruß vor dem Adlon

    29.08.2022 Bezirk: Mitte

    Ein Mann zeigte gegen 9.10 Uhr vor dem Hotel Adlon in Mitte minutenlang den Hitlergruß.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung via Twitter
  • III. Weg-Flyer in Weißensee

    29.08.2022 Bezirk: Pankow

    In Briefkästen rund um den Pasedagplatz wurden Aufkleber der extrem rechten Partei III. Weg entdeckt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Mehrere Sticker der extremen Rechten

    29.08.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Vor einem Einkaufszentrum in der Ribnitzer Straße wurde ein Sticker von "Die Rechte" gemeldet. Sie erklären darauf, als "Feinde" ins Parlament ziehen zu wollen. Zusätzlich wurden an der Tramhaltestelle Ribnitzer Straße/Zingster Straße drei weitere Sticker gemeldet. Zwei davon trugen die Farben der Reichskriegsflagge und die Aufschrift "Deutschland Deutschland über alles" und einer richtete sich gegen politische Gegner*innen und forderte "antideutsche Vereinsstrukturen trocken (zu) legen". Sie wurden alle entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Propaganda der extremen Rechten in Neu-Hohenschönhausen

    29.08.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In den Briefkasten einer Jugendfreizeiteinrichtung wurde eine Postkarte gesteckt, die titelt "Keine deutschen Soldaten ins Ausland und keine ausländischen Soldaten in Deutschland" und stammt von den sogenannten UN (Unabhängige Nachrichten). Dabei handelt es sich um eine Website mit extrem rechten Inhalten.

    Quelle: JFE Fullhouse
  • Rassismus und Antifeminismus auf Twitter Account der AfD

    29.08.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf dem Twitterprofil der AfD-Fraktion der BVV Friedrichshain-Kreuzberg wurden im August mehrfach extrem rassistische und darüber hinaus antifeministische Tweets gepostet. Bei den rassistisch motivierten Tweets handelt es sich überwiegend um explizit Anti-Schwarzen Rassismus. Es werden menschenverachtende Formulierungen genutzt und in dem Kontext mehrfach das N-Wort genannt. Darüber hinaus wird das Aussehen einer Politikerin der Partei Die Grünen zum Anlass genommen, sowohl sie selbst, als auch ihre politische Haltung zu diffamieren.

    Quelle: Twitter
  • Rassistische Wohnungsdurchsuchung in Kreuzberg

    29.08.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am frühen Morgen drang eine Polizeimannschaft gewaltsam in eine Wohnung ein. Der gesuchte Täter befand sich nicht vor Ort. Während der Durchsuchung wurden eine Mutter und ihr Sohn in ein Zimmer eingeschlossen und Gegenstände und Möbel beschädigt. Der Jugendliche wurde wärend der späteren Vernehmung mit einer Waffe am Kopf bedroht. Beider erlitten einen Schock.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rechte Propaganda in Charlottenburg

    29.08.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Kaiser-Friedrich-Straße in Charlottenburg wurde ein teilweise überklebter Sticker der Gruppe "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt.

    Quelle: Register CW
  • Rechte Veranstaltung in Lichterfelde

    29.08.2022 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Wie auch die Monate zuvor gab es in Andreas Wilds ehemaligem Abgeordneten-Büro in Lichterfelde eine Veranstaltung des Instituts für Staatspolitik, welches vom Verfassungsschutz Sachsen-Anhalt als extrem rechts eingestuft wird. Zu der Veranstaltung hatte Götz Kubitschek, Mitbegründer des Instituts und bekannter Aktivist der Neuen Rechten aufgerufen. Thema der Veranstaltung war der 100. Todestag von George Sorel. Dieser hat großen Einfluss auf die Theorien und Ideologien Neuer Rechter und wird von Kubitschek in seinem Aufruf als einer der „Urväter der Frage nach dritten Wegen“ bezeichnet.

    Andreas Wild ist ehemaliger AfD-Abgeordneter, der bereits in der Vergangenheit durch Kontakte zur extremen Rechten aufgefallen ist. In seinem Büro, welches gleichzeitig Veranstaltungsort ist, finden seit Ende der Corona-Maßnahmen wieder vermehrt Veranstaltungen mit Rednern aus dem rechten Spektrum statt.

    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • Shoah-relativierende Schmiererei in Gesundbrunnen

    28.08.2022 Bezirk: Mitte

    In der Badstraße wurde erneut eine Shoah-relativierende, verschwörungsideologische Schmiererei entdeckt und entfernt. Dort hieß es, wie bereits am 26.07 an nahegelegener Stelle: "Ohne Bargeld heißt Auschwitz auf Abruf"

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Sprühereien gegen Antifaschismus in Blankenburg

    28.08.2022 Bezirk: Pankow

    In der Bahnhofstraße wurden bis zum Bahnhof mehrere Stromkästen mit Slogans besprüht, die sich gegen Antifaschismus richteten. Diese waren u.a. "Scheiß Antifa" oder "Fuck Antifa".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Anfeindung vor Wohnhaus in Hellersdorf

    27.08.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Als ein Mann von einer Frau darum gebeten wurde, keinen Unrat im Hof des Hauses zu hinterlassen, beleidigte sie der Mann sexistisch und sagte, dass sie ihm eh nichts zu sagen habe, weil sie kein "Arier" sei.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Antisemitische Äußerung in Café in Charlottenburg

    27.08.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In einem Café in Charlottenburg hörte eine Frau, wie am Nachbartisch in einer Gruppe jüngerer Erwachsener eine Person "Ex oder Jude!" beim Anstoßen rief. Die Frau entschied sich, eine Person aus der Gruppe mit der Äußerung zu konfrontieren. Diese verhielt sich zunächst ausweichend, entschuldigte sich jedoch im weiteren Verlauf der Situation, nachdem die Frau erklärt hatte, welchen Effekt eine solche Aussage auf Juden und Jüdinnen habe.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Extrem rechte Sticker in Hohenschönhausen

    27.08.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In der Vincent-van-Gogh-Str. und Randowstr. wurden ca. 20 Aufkleber von "Die Rechte" gemeldet. Diese titelten "Deutschland den Deutschen" "Ausländer raus" oder "Nationaler Sozialist".

    Quelle: Koordinierung Berliner Register
  • Rassistische Äußerungen in Tegeler Kneipe

    27.08.2022 Bezirk: Reinickendorf

    Zwei Personen, die sich in einer Kneipe in Alt-Tegel gegen rassistische Äußerungen wehrten, erhielten keine Hilfe, sondern mussten die Kneipe verlassen. Gegen 23:00 Uhr hörten sie, wie eine Gruppe weißer Personen das N-Wort benutzten und rassistische Witze über Schokoküsse machten. Als die beiden die Kellnerin zu Hilfe holten, verteidigte diese die Gruppe und sagte, die Wörter seien ein normaler Teil der deutschen Sprache. Die beiden widersprachen und wurden schlussendlich aufgefordert, zu gehen.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Reichsbürger*innen-Kundgebung am Pariser Platz

    27.08.2022 Bezirk: Mitte

    Ab 15.00 Uhr fand eine Kundgebung von Reichsbürger*innen und verschwörungsideologisch orientierten Friedensbewegten mit ca. 20 Teilnehmenden am Pariser Platz statt, auf der NS-Verharmlosungen im Zusammenhang mit Anti-Corona-Maßnahmen und Verschwörungsmythen aus regierungsorientierten russischen Quellen zum Ukraine-Krieg und strukturell antisemitische QAnon-Mythen verbreitet wurden.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Sticker vom "III. Weg" im Weitlingkiez

    27.08.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In der Metastraße Ecke Margaretenstraße wurde ein Aufkleber vom "III. Weg" auf ein Straßenschild geklebt. Er titelt "Das System ist die Krise". Er wurde gemeldet und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Flyer vom III. Weg in Marzahn

    26.08.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Die neonazistische Kleinstpartei "Der III. Weg" hat in mehreren Briefkästen in Marzahn Flyer verteilt.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Flyer von "Die Rechte"

    26.08.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In der Paul-Junius-Straße wurden Flyer von "Die Rechte" in die Briefkästen gesteckt. Sie beziehen sich auf die Inflation.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Mann beleidigt laut kopftuchtragende Frauen im BVG-Bus

    26.08.2022 Bezirk: Neukölln

    In einer Buslinie der BVG saßen zwei Frauen, die Kopftuch trugen. Ein (scheinbar) deutscher Mann stieg an einer Bushaltestelle ein und fing laut an zu rufen: "Bismillah… Salam Alaykum. Alles Moslems". Der Busfahrer forderte den pöbelnden Mann auf, sofort auszusteigen.

    Quelle: REDAR
  • Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung von Ukraine-Geflüchtetem bei Behörde

    25.08.2022 Bezirk: Mitte

    Trotz dauerhaften Aufenthaltstitels in der Ukraine wurde einem Schwarzen Mann von Mitarbeitenden des Landesamts für Einwanderung mit verschiedenen Vorwänden mehrfach die Bestätigung seines Aufenthaltstitels in Deutschland verweigert. Als Begründung wurde unter anderem angeführt, dass das Computersystem gerade nicht funktioniere oder seine Sachbearbeiterin nicht anwesend wäre. Der Geflüchtete bekam viermal neue Termine. Bei jedem Termin wurde ihm ein Folgetermin ohne Resultat gegeben.

    Quelle: EOTO
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