Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen
Logo: Leichte Sprache, von: Inclusion Europe Logo: DGS Deutsche Gebärdensprache

Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

Zu Vorfalls-Liste springen

Vorfälle Filtern

von:
bis:
Volltext-Suche
Filter zurücksetzen
Zurück zu Vorfalls-Filter springen

Weitere Links

Glossar
  • Rassistischer Angriff in Dahlem

    05.09.2022 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An einer Bushaltestelle im Stadtteil Dahlem wurde ein 3-jähriges Kind aus rassistischen Motiven von einer unbekannten Frau geschlagen. Nach Eingreifen der Mutter wurde diese rassistisch beleidigt. Die Polizei ermittelt.

    Quelle: Polizeimeldung vom 06.09.22; Nr. 1771; Presse
  • Rassistischer Angriff in Schöneberg

    05.09.2022 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Ein Mann, der im Wartebereich einer Polizeiwache einschlief, wurde von einem unbekannten Mann aus rassistischer Motivation mit einem Faustschlag ins Gesicht geweckt und dadurch verletzt. Zum Schutz des Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ReachOut
  • Rassistischer Aufkleber in Adlershof

    05.09.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Ecke Großberliner Damm/ Igo-Etrich-Straße wurde ein rassistischer Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Schwarzer Kraftfahrer rassistisch in Moabit beleidigt

    05.09.2022 Bezirk: Mitte

    Ein Schwarzer Berufskraftfahrer wurde bei einer Anlieferung bei einem Geschäft in Moabit vom dortigen Filialleiter auf anti-Schwarze rassistische Weise beleidigt, als er aufgrund von Baustellen und Staus spät kam. Ihm wurde gesagt: "Wenn Ihr Bimbos Euch nicht auf deutsche Pünktlichkeit umstellen könnt, verschwindet doch dahin, wo Ihr hergekommen seid!"

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Sticker der extremen Rechten in Hohenschönhausen

    05.09.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Vor einer Jugenfreizeiteinrichtung in der Ribnitzer Straße wurden mindestens sieben Aufkleber der extremen Rechten gemeldet und entfernt. Sie kamen von "Pro Deutschland", "Frei sozial und National" und "Die Rechte". Thematisch richteten sie sich vor allem gegen linke Strukturen als politische Gegner*innen; andere enthalten rassistische Positionen.

    Quelle: Register Lichtenberg
  • Antisemitischer Kommentar

    04.09.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt auf einen Facebook-Beitrag zu Antisemitismus einen antisemitischen Kommentar.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Homofeindliche Beleidigung und Bedrohung

    04.09.2022 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Auf dem Gehweg der Yorkstraße wurden ein Mann und sein Partner homofeindlich beleidigt und einem von ihnen wurde ins Gesicht geschlagen.

    Quelle: ReachOut, Polizeimeldung Nr. 1762 und queer.de
  • Antisemitischer Sprechchor auf Demo am Leopoldplatz

    03.09.2022 Bezirk: Mitte

    Auf einer linken antiimperialistischen Demo zum Antikriegstag am Leopoldplatz im Wedding wurde zum Ende eines Redebeitrags der palästinensischen Gefangenenbewegung Samidoun ein israelbezogen antisemitischer Sprechchor skandiert, der das Existenzrecht Israels in Frage stellt

    Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA)
  • Antiziganistische Propaganda im Rahmen der Berlin Biennale

    03.09.2022 Bezirk: Mitte

    Im Rahmen der Berlin Biennale wurden Fotos und ein Videowerk des Künstlers Mathieu Pernot ausgestellt. Die Bilder bilden fast ausschließlich klischeehafte Darstellungen einer Romani-Familie in Frankreich ab. Auch im Videowerk werden antiziganistische Klischees dargestellt: Feuer, Gefängnis, Kinderarmut, Schmutz, Wohnwagen etc.

    Quelle: Amaro Foro e.V.
  • Fünf Sticker der extremen Rechten in Rummelsburg

    03.09.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In der Fischerstraße zwischen einem Betriebsgelände und Schrebergärten wurden fünf Sticker der extremen Rechten gemeldet und entfernt. Einer davon titelte "Good Night Left Side", zwei "Kraft durch Diesel", einer zeigte die Farben der Reichskriegsfahne und einer thematisierte Heimattreue.

    Quelle: Register Lichtenberg
  • Info-Säule der Initiative „Hufeisern gegen Rechts“ mit Bedrohungen beschmiert

    03.09.2022 Bezirk: Neukölln

    Am Wochenende entdeckte eine Bewohnerin an der Infosäule der Anwohner*inneninitiative „Hufeisern gegen Rechts“ in der Hufeisensiedlung eine großflächig angeschmierte Nazi-Drohung. Unter einem ca. 30cm x 30 cm großen Hakenkreuz war ein Din-A1-großes Info-Plakat zur Geschichte der Hufeisensiedlung mit der Parole „Wir sind überall“ und den Kennzeichen von SS und SA in Runenschrift besudelt worden. Die Initiative musste in den vergangenen Wochen wieder häufiger Hakenkreuze, Keltenkreuze und andere Nazi-Symbole von Mülleimern, Postverteilerkästen usw. in und im Umfeld der Hufeisensiedlung beseitigen.

    Quelle: Pressenmitteilung Hufeisern gegen Rechts vom 7.9.2022
  • Rassistische Beleidigung und Pöbelei in Friedrichsfelde

    03.09.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In einem Supermarkt in der Nähe des S-Bahnhof Friedrichsfelde-Ost wurde am Nachmittag eine Angestellte mehrfach dabei beobachtet und gehört, wie sie aus anti-muslimisch-rassistischen und sozialchauvinistischen Motiven besonders Kund*innen mit Kopftuch und Kind/ern des Stehlens bezichtigt, ihren Kinderwagen durchsuchte und gegenüber Umstehenden sich entsprechend äußerte, dass "die" ständig stehlen würden. Umstehende schritten nicht ein, meldeten aber den Vorfall.

    Quelle: Register Lichtenberg
  • Rassistische Pöbelei in Oberschöneweide

    03.09.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Während der Zwischenkundgebung einer antirassistischen Demonstration in der Edisonstr. rief ein Fahrradfahrer rassistische Beleidigungen in Richtung der Rednerin, die über die antiziganistische Praxis auf dem Wohnungsmarkt berichtete.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Reichsbürger*innen-Kundgebung am Pariser Platz

    03.09.2022 Bezirk: Mitte

    Ab 15.00 Uhr fand eine Kundgebung von Reichsbürger*innen und verschwörungsideologisch orientierten Friedensbewegten mit ca. 15 Teilnehmenden am Pariser Platz statt, auf der NS-Verharmlosungen im Zusammenhang mit Anti-Corona-Maßnahmen und Verschwörungsmythen aus regierungsorientierten russischen Quellen zum Ukraine-Krieg und strukturell antisemitische QAnon-Mythen verbreitet wurden.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antifeministische Sticker

    02.09.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Zwischen Rathaus Lichtenberg, über die Normannenstraße bis zum ehemaligen Stasi-Gelände wurden fünf Aufkleber gemeldet, auf dem "Danke Mama" stand und für den fundamentalistischen "Marsch für das Leben" mobilisiert wurde. Diese wurden gemeldet und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Rahnsdorf

    02.09.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem Gleis des S-Bhf. Rahnsdorf wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt. Der Aufkleber trug die Aufschrift "Anti-Communist Action" mit der Abbildung einer vermummten Person mit einem Maschinengewehr.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Eheschließung nicht bearbeitet in Botschaft

    02.09.2022 Bezirk: Pankow

    Ein Paar, dass aus der Republik Moldau kommt, wollte in der moldauischen Botschaft heiraten. Dies wurde wochenlang nicht bearbeitet. Auf Nachfrage äußerte eine mitarbeitende Person aus der Botschaft, dass das Paar das Land beschmutze und dass sie eine Schande für das Land seien.

    Quelle: Amaro Foro e.V.
  • Extrem rechter Sticker in Staaken

    02.09.2022 Bezirk: Spandau

    Auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Sandstraße wurde ein Sticker der NPD entdeckt und entfernt, der in rassistischer Weise Bezug auf die Black-Lives-Matter-Bewegung nimmt.

    Quelle: Berlin gegen Nazis
  • Homophobe Beschimpfung aus fahrendem Auto

    02.09.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine fahrradfahrende Person, mit Fahnen von einer queeren Kundgebung kommend, wurde gegen 23:00 Uhr an der Kreuzung Lichtenberger - / Holzmarktstraße aus einem fahrenden Auto heraus homophob beleidigt und beschimpft.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • III. Weg-Aufkleber in Pankow-Zentrum

    02.09.2022 Bezirk: Pankow

    In der Granitzstraße Ecke Dettelbacher Weg wurden mindestens sechs Aufkleber der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • LGBTIQ*feindlicher Übergriff

    02.09.2022 Bezirk: Mitte

    Im Ortsteil Wedding kam es zu einem Übergriff, welche queerfeindliche Beleidigungen, Bedrohungen und verbale sexualisierte Gewalt umfasste

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • NS-Verherrlichung im Viktoriapark

    02.09.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf dem Spielplatz im Victoriapark wurde in eines der Holzspielhäuschen „Hitler lebt“ geschrieben.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Sticker der extremen Rechten in Wartenberg

    02.09.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In Wartenberg wurden zwei Sticker der extremen Rechten gemeldet und entfernt. Der Sticker der NPD hatte die Aufschrift "Nein zum US-Bomben-Terror. Gestern Dresden - heute Syrien.". Der andere Sticker mit der Aufschrift "Preparing for the last battle. Survive" kann bei einem extrem Rechten Versandhandel bestellt werden.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Antiziganistische Diskriminierung durch Jobcenter Reinickendorf

    01.09.2022 Bezirk: Reinickendorf

    Im Jobcenter Reinickendorf kam es zu einer antiziganistisch motivierten Verweigerung von Leistungen. Das Jobcenter lehnte unbegründet Leistungen für einen Klienten ab und forderte stattdessen irrelevante Unterlagen an. Trotz der Vorlage dieser irrelevanten Unterlagen, erfolgte kein Beschluss und das Jobcenter meldete sich nicht zurück. Zum Schutz des Betroffenen wurde das Datum des Vorfalls anonymisiert.

    Quelle: Amaro Foro
  • Einwanderungsfeindlichkeit im Wedding

    01.09.2022 Bezirk: Mitte

    In einem Café im Wedding schimpfte eine Frau, den aus der Ukraine Geflüchteten würden „Wohnungen und alles hinterhergeworfen.“ Aber Deutsche würden leer ausgehen und "immer schlimmer" benachteiligt gegenüber allen "aus aller Welt Dahergelaufenen, die auf unsere Kosten leben".

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Propaganda vom III. Weg in Hellersdorf

    01.09.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Neuen Grottkauer Straße, der Maxie-Wander-Straße sowie der Carola-Neher-Straße wurden mehrere Aufkleber sowie Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Die Plakate hatten rassistische und gegen politische Gegner*innen gerichtete Inhalte.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassistische Beleidigung

    01.09.2022 Bezirk: Berlinweit

    Der Vorfall wird aus Datenschutzgründen nicht veröffentlicht. Das Datum des Eintrags entspricht deswegen nicht exakt dem tatsächlichen Vorfallsdatum. Datum und Vorfall liegen den Berliner Registern und Amaro Foro vor.

    Quelle: DOSTA / Amaro Foro
  • Rassistische Pöbelei im Bus

    01.09.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In dem Bus Linie X54 Richtung Lindencenter hat auf der Höhe der Vincent-Van-Gogh-Straße um etwa 18:00 Uhr ein etwa 50-jähriger Mann verschiedene Personen rassistisch (anti-asiatisch und anti-slawisch) beleidigt. Im Folgenden hat er laut rassistisch gepöbelt und einer Person laut Gewalt angedroht. Ein Mitfahrender intervenierte und forderte ihn auf, still zu sein. Der Mann setzte sich daraufhin auf einen anderen Sitzplatz und blieb ruhig. Nach dem Aussteigen am Prerower Platz pöbelte der Mann erneut.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistischer Vorfall in Geflüchteten-Unterkunft

    01.09.2022 Bezirk: Spandau

    In einer Geflüchteteneinrichtung im Bezirk Spandau ereignete sich ein Vorfall von Anti-Schwarzem Rassismus. Zum Schutz der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.

    (Das Datum wurde anonymisiert.)

    Quelle: NARUD e.V.
  • Rassistisches Graffito

    01.09.2022 Bezirk: Lichtenberg

    An der Bushaltestelle Seehausener Straße wurde eine Sprüherei mit dem Schriftzug "FCK Asyl" gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register
Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen