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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rassistische Beleidigung und Bedrohung durch die Polizei

    09.09.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In Alt-Hohenschönhausen wurde am Freitag eine syrische Familie durch die Polizei rassistisch beleidigt und mit Gewalt bedroht. Dazu berichteten mehrere Zeitungen und es finden sich Videosequenzen der Situation im Netz. Das Landeskriminalamtes, das für die Verdachtsfälle zu politisch motivierter Kriminalität zuständig ist, ermittelt.

    Quelle: Polizeimeldung Polizei Berlin 13.09.2022, Berliner Zeitung 13.09.22, Tag24.de 14.09.22, #1825, Instagram, Twitter
  • Rassistische Diskriminierung im Schuhgeschäft

    09.09.2022 Bezirk: Mitte

    Beim Einkaufen in einem Schuhgeschäft setzte sich eine Frau auf einen der Sitze, während ihr Mann nach Schuhen schaute. Eine Verkäuferin forderte sie auf, aufzustehen, da sie Schuhkartons auf dem Sitz abstellen und einem anderen Kunden helfen wollte. Die Verkäuferin hatte die Möglichkeit, einen von mehreren anderen Sitzen zu nutzen. Die Betroffene geht davon aus, dass sie als Türkin rassistisch diskriminiert wurde. Sie verließ daraufhin den Laden.

    Quelle: Recherche- & Dokumentationsprojekt Antimuslimischer Rassismus (REDAR)
  • 1-Prozent-Aufkleber in Blankenfelde

    08.09.2022 Bezirk: Pankow

    Am Nordeingang des Volksparks Blankenfelde wurde ein Aufkleber der (extrem) Rechten Organisation "1 Prozent" entdeckt und entfernt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Antisemitischer Tweet

    08.09.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine Organisation erhielt einen Tweet, der Israel mit Apartheid assoziierte.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitismus auf verschwörungsideologischer Demonstration

    08.09.2022 Bezirk: Mitte

    Eine Person trug auf einer verschwörungsideologischen Versammlung in Mitte ein Plakat mit der Aufschrift "Zeit und Tagesspiegel Bühne für/der Pharsäer". Dies knüpft an das antisemitische Stereotyp an, dass Juden die Medien kontrollieren würden. Die Teilnehmenden der Versammlung kamen größtenteils aus dem "Querdenken"-Umfeld. Auch Abgeordnete der AfD waren anwesend.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS), Registerstelle Mitte
  • Aufkleber gegen Antifaschismus im Prenzlauer Berg

    08.09.2022 Bezirk: Pankow

    An der Straßenbahnhaltestelle Hufelandstraße wurde ein Aufkleber entdeckt, der sich gegen Antifaschismus richtete. Der Aufkleber setzte Menschen, die sich für Antifaschismus engagieren, mit "pädophilen Menschen" gleich.

    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Dutzende extrem rechte Aufkleber am Elsterwerdaer Platz

    08.09.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am U-Bahnhof Elsterwerdaer Platz sowie in der nahe gelegenen Lauinger Straße wurden dutzende extrem rechte Aufkleber, u.a. vom III. Weg und der NPD, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • JN-Aufkleber im U-Bahnhof Turmstraße

    08.09.2022 Bezirk: Mitte

    Im U-Bahnhof Turmstraße wurde ein rassistischer Neonazi-Aufkleber der JN, der Jugendorganisation der NPD, entdeckt mit der Aufschrift: "Invasoren gehören in Abschiebelager und nicht in unser Land."

    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus (mbr) Berlin
  • Stickerreihe der extremen Rechten

    08.09.2022 Bezirk: Lichtenberg

    An der Ecke Ribnitzer Straße und Zingster Straße wurden mindestens fünf Sticker, die an einen Laternenpfahl geklebt waren, gemeldet. Die meisten beziehen sich verächtlich auf politische Gegner*innen der extremen Rechten, auf die Antifa und Linke sowie die Grünen. Ein anderer titelt "Refugees not welcome". Alle stammen von einem extrem rechten Onlineversand aus Halle.

    Quelle: JFE Fullhouse
  • Zwei Hakenkreuze in Britz

    08.09.2022 Bezirk: Neukölln

    Auf dem Hochspannungsweg in Britz wurden zwei Hakenkreuze entdeckt. Eine Person erstattet Anzeige bei der Polizei.

    Quelle: Register Neukölln
  • Antisemitische, rechtsextreme und rassistische Schmierereien in Hausflur

    07.09.2022 Bezirk: Neukölln

    In einem Hausflur in Neukölln wurden zahlreiche Schmierereien gefunden. Darunter fanden sich Hakenkreuzschmierereien und andere extrem rechte Symbole. Es wurde jüdischen Menschen mit der Vernichtung in Auschwitz gedroht. Auf einer Wand fanden sich Sprüche, wie "Ausländer raus" und "Sieg Heil".

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Schriftzug an Hauswand

    07.09.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf der Schlesischen Straße wurde der Schriftzug „Du Sklave der N.W.O“ an eine Hauswand geschmiert.

    N.W.O. bedeutet New World Order. Die "Neue Weltordnung" gehört zu den extrem rechten Verschwörungstheorien.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • III. Weg-Aufkleber am S-Kaulsdorf

    07.09.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Rund um den S-Bahnhof Kaulsdorf wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Im Umfeld der Polizeiakademie: Auszubildender beleidigt Mitschüler

    07.09.2022 Bezirk: Spandau

    Im Umfeld der Polizeiakademie Radelandstraße soll ein Auszubildender des Bereichs Zentraler Objektschutz einen Mitschüler rassistisch beleidigt haben. Der Vorfall wurde gemeldet und angezeigt. Der Tatverdächtige wurde von der Ausbildung freigestellt.

    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 28.09.2022 / BZ Berlin vom 28.09.22
  • Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung rassistisch beleidigt

    07.09.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Vier Kinder und Jugendliche wollten bei einem Schnellrestaurant am Alleecenter etwas zu Essen kaufen, als sie von einer älteren Frau rassistisch beleidigt wurden. Die vier Kinder und Jugendlichen haben alle einen Fluchthintergrund. Die sozialchauvinistischen und rassistischen Parolen waren gegen Ausländer und Geflüchtete gerichtet. Die Kinder versuchten mit der Frau ein ruhiges Gespräch zu führen. Diese beleidigte die Kinder/Jugendlichen laut weiter.

    Quelle: Register Lichtenberg
  • Neo-Nazi Aufkleber in Frohnau

    07.09.2022 Bezirk: Reinickendorf

    In Frohnau wurden mehrere schwarz-weiß-rote Neo-Nazi-Aufkleber bemerkt. Unbekannte hatten sie am Poloplatz auf Schildern des Gartenbauamtes angebracht, wo zuvor bereits ein Aufkleber des III. Weg verklebt worden war. Sie transportierten rassistische Slogans wie "White Lives Matter" und "Weiss ist bunt genug". Ein Aufkleber mit dem Text "NS-Zone" zeigte außerdem durchgestrichene Symbole politischer Gegner*innen, darunter die Black-Lives-Matter-Bewegung, Punks und Kommunist*innen.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Sticker der extremen Rechten in Hohenschönhausen

    07.09.2022 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Ribnitzer Straße/Zingster Straße wurden drei Sticker an einem Mülleimer gemeldet, die von einem extrem rechten Versand aus Halle stammen. Zwei davon enthielten rassistische Positionen und einer richtet sich gegen Gendermainstreaming.

    Quelle: JFE Fullhouse
  • Transfeindliche und antifeministische Beleidigung und Bedrohung vor Mädchen*laden im Wedding

    07.09.2022 Bezirk: Mitte

    Vor einem Mädchen*laden im Wedding wurde eine Mitarbeiterin der Einrichtung der offenen Jugendarbeit mit Mädchen und jungen Frauen von einem Mann transfeindlich und antifeministisch beleidigt und bedroht. Der Täter richtete seine verbalen Drohungen auch gegen den Mädchen*laden und nahm dabei Bezug auf den Tod des jungen Malte C., der am Rande des CSD in Münster aus transfeindlicher Motivation getötet wurde, als er zwei angegriffenen Frauen zu Hilfe kam. Der Vorfall fand während der Öffnungszeiten statt, sodass die anwesenden Mädchen die Bedrohungslage zu spüren bekamen.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Verschwörungsideologische Kundgebung mit extrem rechter Beteiligung

    07.09.2022 Bezirk: Mitte

    An einer verschwörungsideologischen Kundgebung am Hauptbahnhof beteiligten sich extrem rechte Personen und Gruppen. Auf der Kundgebung, welche sich gegen Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung richtete, wurde Werbung für das extrem rechte Compact-Magazin gemacht. Auch waren Mitglieder der extrem rechten, verschwörungsideologischen Gruppe "Freedom Parade" anwesend.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Anti-Antifa-Aufkleber in Mitte

    06.09.2022 Bezirk: Mitte

    In der Karl-Liebknecht-Str. im Ortsteil Mitte wurde ein Anti-Antifa-Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Quelle: Berliner Register, Bürger*innenmeldung
  • Anti-Antifa-Graffito in Rummelsburg

    06.09.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einen Baustellenzaun an der Rummelsburger Bucht/Hauptstraße wurde ein Antifa-Grafitti mit schwarzer Farbe übersprüht mit dem Wort "abtöten".

    Quelle: Register Lichtenberg
  • Antimuslimische und sozialchauvinitische Beleidigung im Supermarkt

    06.09.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Wieder wurde eine Kassiererin um etwa 13:00 Uhr in einem Supermarkt in der Nähe des S-Bahnhof Friedrichsfelde Ost bei schikanösen Kontrollen und antimuslimisch-rassistischen wie sozialchauvinistischen Äußerungen beobachtet und gehört. Wieder ist niemand eingeschritten. Der Vorfall wurde von einer Umstehenden gemeldet.

    Quelle: Register Lichtenberg
  • Anti-Schwarz-rassistischer Angriff auf Kleinkind

    06.09.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Ein 3-jähriges Mädchen spielt im Hof, als es plötzlich von einem Nachbarn vom Fenster aus mit einem Eimer Wasser übergossen wird. Als die Mutter dies bemerkt, läuft sie zu ihrer Tochter und stellt fest, dass der Nachbar das Mädchen filmt. Als sie den Mann zur Rede stellt, wird sie aufgrund von antischwarzem Rassismus beleidigt.

    Quelle: ReachOut
  • Aufkleber von der verschwörungsideologischen Gruppe "Weiße Rose"

    06.09.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Zossener Straße wurden Aufkleber einer verschwörungsideologischen Gruppierung, die sich "Weiße Rose/White Rose" nennt, entdeckt und entfernt. Die Gruppierung relativiert den Nationalsozialismus, da sie den Nationalsozialismus mit den derzeitigen Maßnahmen zur Eindämmung von Covid19 gleichsetzt und sich selbst mit der Widerstandsgruppe "Weiße Rose" vergleicht.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Banner gegen Rassismus in Weißensee zerschnitten

    06.09.2022 Bezirk: Pankow

    In der Nacht vom 5.09. zum 6.09.2022 wurde das Banner am Stadtteilzentrum Weißensee mit dem Slogan "Pankow bekennt Farbe. Gegen Rassismus. Für Menschenrechte" zerschnitten und komplett zerstört.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • LGBTIQ*-feindliche Kommentare in lokaler Facebook-Gruppe

    06.09.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In einer Marzahn-Hellersdorfer Facebook-Gruppe wurden LGBTIQ*-feindliche Kommentare gepostet. Anlass war eine in der Gruppe beworbene Mahnwache gegen Transfeindlichkeit, die den Tod eines trans Mannes im Rahmen des Christopher Street Day in Münster thematisierte. Zu der Mahnwache luden die Queerbeauftragte des Bezirks und der Bezirksbürger:innenmeister ein. In den Kommentaren zur Mahnwache wurde sich über die Rolle der Queerbeauftragten im Bezirk verächtlich gemacht und behauptet, dass transfeindliche Gewalt ausschließlich von Menschen ausginge, die nicht deutsch seien. Weiterhin wurde ein Bild gepostet, das eine Regenbogenfahne in einer Mülltonne abbildete.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Muslimische Frau beleidigt

    06.09.2022 Bezirk: Spandau

    Eine muslimische Frau mit Kopftuch kam aus einem Supermarkt am Marktplatz Spandau. Ein ihr am Eingang begegnender Mann schaute sie an und sagte "Mittelalter". Die Frau empfand die Bemerkung, zusammen mit Mimik und Tonfall, als abwertend und beleidigend.

    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • Rassistisches Mobbing in der Schule

    06.09.2022 Bezirk: Berlinweit

    Ein Schwarzes Kind wurde in der Schule von Mitschüler*innen durch die Verwendung rassistischer Beleidigungen und Affengeräusche gemobbt. Die Schule ging gegen dieses Verhalten nicht vor. Als das gemobbte Kind damit begann sich erst verbal und später körperlich zur Wehr zu setzen, wurde sein Verhalten auf einer Schulkonferenz thematisiert.

    Quelle: Each One Monitoring
  • Extrem rechte Sticker in Lichtenberg-Mitte

    05.09.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Am Kraatz-Tränke-Graben wurden zwei Sticker entdeckt, die an einem Laternenpfahl geklebt waren, auf denen einmal "Refugees not Welcome" und "Volksaufstand Ostdeutschland" sowie "Lebe so, dass Lauterbach vor dir warnen würde" stand. Alle wurden entfernt. Alle können über den extrem rechten Onlineversand bestellt werden.

    Quelle: Register Lichtenberg
  • Für Geflüchtete Engagierter erhielt rassistischen Shitstorm

    05.09.2022 Bezirk: Mitte

    Ein in der Politik für Geflüchtete aktiver Mann erhielt über Social-Media-Kanälen und E-Mails einen Shitstorm aus rassistischen Hass-Kommentaren, die sich vor allem gegen die Einwanderung von Schwarzen und Muslimen richteten.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • "GegenUni"-Aufkleber in Weißensee

    05.09.2022 Bezirk: Pankow

    In der Heinersdorfer Straße und am Caligariplatz wurden Aufkleber von "GegenUni" entdeckt und entfernt. GegenUni ist ein Projekt der Neuen Rechten, es wird versucht, theoretische Grundlagen für ein rechtes Lager zu erarbeiten und zu vermitteln.

    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • III. Weg-Flyer in Blankenburg

    05.09.2022 Bezirk: Pankow

    In Briefkästen wurden Flyer der extrem rechten Partei III. Weg entdeckt. In den Flyern wurde sich antiziganistisch-rassistisch gegenüber Romn*ja und Sint*ezza geäußert.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • III. Weg-Flyer in Französisch-Buchholz

    05.09.2022 Bezirk: Pankow

    In Briefkästen wurden Flyer der extrem rechten Partei III. Weg entdeckt. In den Flyern wurde sich antiziganistisch-rassistisch gegenüber Romn*ja und Sint*ezza geäußert.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Rassistische Beleidigung in der Köpenicker Dammvorstadt

    05.09.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Eine Kajakfahrerin wurde auf der Müggelspree von einem anderen Kajakfahrer, nachdem sie ihn freundlich gegrüßt hatte, mit den Worten "Verpisst euch, scheiß K***, ihr geht mir auf den Sack!" rassistisch beleidigt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
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