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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Aufkleber vom III. Weg in der Nossener Straße

    25.09.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Im Umfeld der Nossener Straße in Hellersdorf wurden Aufkleber von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Flüchtlingsfeindliche Beiträge in Reinickendorfer Facebook-Gruppe

    25.09.2022 Bezirk: Reinickendorf

    In der Facebook-Gruppe "Mein Reinickendorf" verbreitete eine Person aus dem Umfeld der Bürgerinitiative "Kein MUF am Paracelsusbad" Gerüchte über den geplanten Bau einer Mobilen Unterkunft für Flüchtlinge (MUF) auf dem Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik-Gelände und kündigte "Widerstand" dagegen an. In den Kommentaren äußerte sich eine andere Person abwertend über Geflüchtete. Die Gruppe dient seit Jahren als Forum für flüchtlingsfeindliche Beiträge.

    Quelle: Register Reinickendorf
  • III. Weg-Flyer in Niederschönhausen

    25.09.2022 Bezirk: Pankow

    Es wurden in Briefkästen Flyer der extrem rechten Partei III. Weg entdeckt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • NS-verherrlichender Sticker an der Frankfurter Allee

    25.09.2022 Bezirk: Lichtenberg

    An der Frankfurter Allee wurde ein Sticker der extremen Rechten gemeldet und entfernt. Im Hintergrund des Stickers befindet sich die Reichsflagge, im Vordergrund der Schriftzug "NS-Zone".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische Äußerung auf Veranstaltung der AfD Charlottenburg-Wilmersdorf

    25.09.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In einer Rede auf dem Herbstfest der AfD Charlottenburg-Wilmersdorf äußerte sich der Redner nationalchauvinistisch und rassistisch, indem er Migration und Kriminalität in Zusammenhang setzte und die Einreise von Asylsuchenden auf alarmistische Weise als Bedrohung darstellte. Er entmenschlichte asylsuchende Menschen als "Illegale", wodurch jede Verantwortung der BRD für die Schutzsuchenden dementiert und ihre Aufnahme als nicht rechtskonform suggeriert wird. Außerdem zweifelte er die Diskriminierung von LGBTIQ*-Personen in ihren Herkunftsländern als legitimen Fluchtgrund an.

    Quelle: Register CW via Facebook
  • Sprühereien gegen Antifaschismus in Blankenburg

    25.09.2022 Bezirk: Pankow

    In den Straßen 33 und 31 wurden Sprühereien, die sich gegen Antifaschismus richteten, entdeckt. Der Slogan war "Fuck Antifa".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Sprühereien gegen Antifaschismus in Karow

    25.09.2022 Bezirk: Pankow

    In der Straße 47 Ecke Straße 50 wurden Sprühereien gegen Antifaschismus entdeckt. Der Slogan war "Fuck Antifa".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Sticker in Fennpfuhl von "Studenten stehen auf"

    25.09.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Nahe des Studierendenwohnheims Fennpfuhl wurden Sticker von "Studenten stehen auf" gemeldet. Diese werden dort regelmäßig geklebt. In der Gruppe agieren extrem rechte Personen und in vielen Texten werden NS-Zeit und Shoa relativiert.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Wolfsgruß in der Reichenberger Straße gezeigt

    25.09.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 18:40 Uhr bewegt sich die Demo "Transfeindlichkeit tötet! - Gemeinsam Transfeindlichkeit bekämpfen!" zwischen Erkelenzdamm und Kotti in der Reichenberger Straße. Drei Männer stehen am Rand der Demo. Einer von ihnen zeigt zu den Teilnehmer*innen der Demo den Gruß der Grauen Wölfe.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Autokorso startet vom Askanischen Platz

    24.09.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Heute begann um 11:00 Uhr ein rechter, verschwörungsideologischer Korso von "Autokorso Berlin". Via Berlin-Mitte zog er weiter nach Pankow, um sich dort aufzuteilen und durch Wohnviertel zu fahren.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Gegenkundgebung von transfeindlicher Aktivistin gestört

    24.09.2022 Bezirk: Mitte

    Eine Gegenkundgebung gegen eine Demonstration der transfeindlichen Organisation "RadFem Berlin" wurde durch eine transfeindliche Aktivistin gestört. Nachdem die Aktivistin Teilnehmende der Demonstration geschubst hatte, wurde sie von der Polizei abgeführt.

    Quelle: Register Mitte
  • Homosexuelles Paar angegriffen in der Ilsestraße

    24.09.2022 Bezirk: Neukölln


    Ein 48-Jähriger und sein 43 Jahre alter Freund werden gegen 23.30 Uhr in der Ilsestraße, in der Nähe der Straße Ilsenhof, aus einer Gruppe von vier bis fünf jungen Männern heraus mit einem Pflasterstein beworfen, der sie nicht traf und auf dem Gehweg zwischen ihnen aufschlug. Als das Paar weiterlief, rufen Mitglieder der Gruppe Beleidigungen und spucken nach ihnen. Schließlich wurde der Ältere durch die Männer mit Faustschlägen und einem Stock attackiert. Der 48-Jährige erlitt Verletzungen.

    Quelle: Register Neukölln
  • Reichsbürger*innen-Kundgebung am Pariser Platz

    24.09.2022 Bezirk: Mitte

    Ab 15.00 Uhr fand eine Kundgebung von Reichsbürger*innen und verschwörungsideologisch orientierten Friedensbewegten mit ca. 15 Teilnehmenden am Pariser Platz statt, auf der NS-Verharmlosungen im Zusammenhang mit Anti-Corona-Maßnahmen und Verschwörungsmythen aus regierungsorientierten russischen Quellen zum Ukraine-Krieg verbreitet wurden.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Stolpersteine im Reiche-Kiez beschmiert

    24.09.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Reichenberger Straße 151 wurden vier Stolpersteine mit Farbe beschmiert. Anwohner*innen putzten sie wieder sauber.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Transfeindliche Demonstration im Regierungsviertel

    24.09.2022 Bezirk: Mitte

    Im Regierungsviertel nahmen zirka 60 Personen an einer Demonstration der transfeindlichen Organisation „RadFem Berlin“ teil. Bei der Demonstration sprach auch eine für ihre transfeindlichen Äußerungen bekannte britische Politikwissenschaftlerin.

    Quelle: Register Mitte
  • Türschloss erneut in Berlin-Buch zugeklebt

    24.09.2022 Bezirk: Pankow

    Am Vormittag entdecken Personen, dass ihr Schloss mit Leim zugeklebt wurde. Die Personen sind seit Jahren gegen Rechtsextremismus aktiv.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Vor Geflüchtetenunterkunft in Heinersdorf rumgebrüllt

    24.09.2022 Bezirk: Pankow

    In der Treskowstraße standen ein Mann und eine Frau vor einer Geflüchtetenunterkunft. Beide brüllten rassistische Sprüche. Sie sagte u.a., dass "Ausländer das Geld von den Deutschen in den Arsch geschoben bekommen ..." und andere Sachen.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Anti-Schwarzer Rassismus und Antifeminismus im Weiterbildungskurs

    23.09.2022 Bezirk: Mitte

    Eine Schwarze lateinamerikanische Teilnehmerin an einem Kurs in einer Weiterbildungseinrichtung im Ortsteil Mitte wurde fortwährend von zwei anderen Kursteilnehmern mit sexistischen, antifeministischen und rassistischen Bemerkungen behelligt. Der Kursleiter und die meisten anderen Kursteilnehmer*innen schritten nicht ein, um dies zu unterbinden und sie zu unterstützen.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitische Aufkleber in Weißensee

    23.09.2022 Bezirk: Pankow

    In der Roelckestraße wurden Aufkleber mit antisemitischen Inhalt entdeckt und entfernt. Der Inhalt war Jüd*innen als Feinde und als "das Übel der Welt" zu sehen.

    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Antisemitischer Vorfall

    23.09.2022 Bezirk: Berlinweit

    Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Extrem rechte Aufkleber in Rahnsdorf

    23.09.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Entlang der Buslinie 161 vom Waldschützpfad bis Petershagener Weg wurden mehrere Aufkleber der JN (Junge Nationalisten) entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • "Impfstreik"-Sticker

    23.09.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Nahe des Volkspark Herzberge wurde ein Sticker gemeldet, der zum Impfstreik aufruft. Unterzeichner ist unter anderem das extrem rechte Compact-Magazin sowie die "Freien Sachsen".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Lehrerin äußerte sich abwertend zum Kopftuch einer muslimischen Schülerin

    23.09.2022 Bezirk: Spandau

    Beim Sommerfest einer Grundschule begrüßte eine Zwölfjährige ihre ehemalige Lehrerin. Diese erkannte die ehemalige Schülerin zunächst nicht, da sie inzwischen Kopftuch trägt. Die Lehrerin machte eine abwertende Bemerkung darüber und lud sie zu sich mit den Worten ein: "Dann verpasse ich dir 'ne Gehirnwäsche, so dass du das Ding wieder abnimmst. Du kannst so vieles nicht werden mit dem Kopftuch."

    Quelle: Berliner Register
  • Rassistische Diskriminierung in Reinickendorf

    23.09.2022 Bezirk: Reinickendorf

    In Reinickendorf hat sich ein rassistischer Vorfall ereignet. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Berliner unabhängige Beschwerdestelle für geflüchtete Menschen (BuBS)
  • Briefkasten in Berlin-Buch mit Bauschaum gefüllt

    22.09.2022 Bezirk: Pankow

    Am Vormittag entdeckten Personen, dass ihr Briefkasten mit Bauschaum gefüllt wurde. Die Personen sind seit Jahren gegen Rechtsextremismus aktiv.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • III. Weg-Aufkleber in Weißensee

    22.09.2022 Bezirk: Pankow

    In der Roelckestraße Ecke Pistoriusstraße sowie Roelckestraße Ecke Amalienstraße wurden Aufkleber der extrem rechten Partei Der III. Weg entdeckt und entfernt. Die Aufkleber hatten das Partei-Wappen sowie den Slogan "Berlin" und "Heimat".

    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Pöbelnde Männergruppe auf dem Traveplatz

    22.09.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Mehrere, sich täglich am Trafeplatz aufhaltende Personen, äußern immer wieder extrem rechte, rassistische und diskriminierende Sterotype gegenüber querenden Passanten und verherrlichen den Angriffskrieg von Putin. Wie ein Anwohner heute mitteilte, war eine Unterhaltung darüber mit den Personen mehrmals nicht möglich, da diese aggressiv und beleidigend wurden.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Strukturelle Benachteiligung einer Roma Klientin in Schuldberatung in Neukölln

    22.09.2022 Bezirk: Neukölln

    Bei einer Schuldenberatung äußert sich eine Beraterin abwertend über die mangelnden Deutschkenntnisse der Klientin. Sie müsse deutsch sprechen, um ihre Briefe zu verstehen. Als die Sozialarbeiterin der Betroffenen sagt, dass dieses Bürodeutsch schwer zu verstehen sei und sie ihrer Klientin doch helfen sollen. Daraufhin sagt die Frau von der Schuldenberatung unfreundlich: "Nein, ich habe nur eine Beratungsfunktion."

    Quelle: Amaro Foro
  • "Anti-NWO"-Sprüherei im Prenzlauer Berg

    21.09.2022 Bezirk: Pankow

    Am Thälmann-Denkmal wurde eine Sprüherei mit dem Slogan "Anti-NWO" und "Ziviler Ungehorsam" entdeckt. NWO steht für New World Order und bezeichnet eine antisemitische Verschwörungsideologie.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Hakenkreuz in Frohnau

    21.09.2022 Bezirk: Reinickendorf

    Unbekannte sprühten ein Hakenkreuz an die Außenwand eines Geschäfts am Ludolfingerplatz unweit des S-Bahnhofs Frohnau.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • NS-relativierende Stickerserie am Tierpark

    21.09.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Nahe des U-Bahnhof Tierpark wurden sieben Sticker gemeldet, die einen Vergleich von Konzentrationslagern im Nationalsozialismus und russischen Filtrationslagern ziehen. Weiter wurde ein Anti-Antifa-Sticker sowie ein Sticker des extrem rechten Compact-Magazins gemeldet. Alle Sticker wurden entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische Postwurfsendungen in Frohnau

    21.09.2022 Bezirk: Reinickendorf

    In Frohnau wurde die Sommerausgabe des "Blauen Bote", der Zeitung des AfD-Landesverbands Berlin, verteilt. Das Editorial enthielt die Aussage, "im Unterschied zu 2015 handelt es sich bei ihnen [den geflüchteten Ukrainer*innen] tatsächlich um Kriegsflüchtlinge." Diese Aussage kann so interpretiert werden, dass die Personen, die damals zuwanderten, sich ihren Flüchtlingsstatus erschlichen hätten, und schürt damit Rassismus gegen nicht-weiße Migrant*innen.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Türklingel und Schloss in Berlin-Buch zugeklebt

    21.09.2022 Bezirk: Pankow

    Am Vormittag entdeckten Personen, dass ihre Türklingel, ihr Schloss und ihr Briefkasten mit Sekundenkleber verklebt wurde. Die Personen sind seit Jahren gegen Rechtsextremismus aktiv.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
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