Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
10.11.2023 Bezirk: BerlinweitEs hinterließ ein User unter dem Tweet einer jüdischen Organisation einen antisemitischen Kommentar.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitischer Vorfall in Kreuzberg
10.11.2023 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn Kreuzberg kam es zu einer antisemitischen Bedrohung. Weitere Informationen werden nicht veröffentlicht.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Demonstration in Mitte
10.11.2023 Bezirk: MitteAusgehend vom Checkpoint Charlie zog eine pro-palästinensische Demonstration mit etwa 500 Teilnehmenden durch Mitte. Teilnehmende zeigten mehrfach Schilder mit antisemitischen und Holocaust-relativierenden Inhalten.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antisemitismus gegen israelische Musikstudentin
10.11.2023 Bezirk: MitteEine israelische Musikstudentin berichtete, dass sie am Rande einer Ensemble-Probe in einem Proberaum in Mitte von mehreren Mitstudierenden auf so drastisch israelbezogen antisemitische Weise verbal angegriffen worden sei, während alle anderen geschwiegen oder Zustimmung zu den Angriffen signalisiert hätten, dass sie weinend die Probe und das Ensemble verlassen hätte. Nach ähnlichen Erfahrungen in der UdK habe sie sich auch seither nicht mehr an ihre Uni getraut. Niemand habe Empathie oder Interesse für die israelischen Opfer des Hamas-Terrors gezeigt. Diese seien halt Opfer der Haltung "der Juden" gegenüber den Palästinenser*innen geworden, wurde ihr entgegnet. Ihre Hinweise, dass unter den Opfern viele friedensbewegt oder sogar arabische Beduin*innen gewesen seien, seien niedergeschrien worden und hätten niemand interessiert.Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung -
Extrem rechtes Graffiti in Karow
10.11.2023 Bezirk: PankowIn der Wolfgang-Heinz-Straße in der Nähe des Kinderclubs Der Würfel wurden Schmierereien auf zwei Sitz-Bänke mit dem Slogan "Der III. Weg" gesichtet.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Hakenkreuz in Alt-Hohenschönhausen
10.11.2023 Bezirk: LichtenbergAn der Tramstation Freienwalder Str. wurden mehrere Hakenkreuze entdeckt, die mit schwarzem Stift an das Haltestellenschild gemalt wurden.
Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuz u.a. in der Köpenicker Dammvorstadt
10.11.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Haltestelle Gelnitzstr. wurde an der Scheibe der Werbetafel ein Hakenkreuz, sowie der neonazistische Code "HH88" entdeckt und entfernt. An der Haltestelle auf der anderen Straßenseite wurde zudem der Schriftzug "Zecken boxen" entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
NS-Verharmlosung in der Friedrichstraße
10.11.2023 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Friedrichstraße, nahe Checkpoint Charlie, filmten gegen 18:45 Uhr zwei junge Männer mit ihren Handys. Sie riefen "Heil Hitler" und etwas über den Untergang des Abendlandes.
Quelle: Twitter -
Rassistische Morddrohung in der U-Bahnstation
10.11.2023 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der U-Bahnstation Kaulsdorf-Nord wurde eine Frau, die ein Kopftuch trug, von einem unbekannten Mann aus rassistischem Motiv mit Mord bedroht. Mit Worten und Gestiken zeigte er ihr, dass er sie töten wolle. Die Betroffene verließ daraufhin die Bahnstation und erstattete Anzeige bei der Polizei. Dort wurde ihr erklärt, dass Rassismus in der Gegend "normal" sei.Quelle: Augenzeug*in, nd-aktuell.de vom 07.01.2024 -
Rassistischer Angriff auf Grünen-Politiker in Moabit
10.11.2023 Bezirk: MitteGegen 17.30 Uhr wurde der Grünen-Politiker Jian Omar vor seinem Wahlkreisbüro in der Elberfelder Straße in Moabit von einer 61-jährigen Frau rassistisch beleidigt und mit einem Hammer bedroht. Die Täterin hatte zunächst gegen die Türscheibe des Wahlkreisbüros des Mitglieds des Berliner Abgeordnetenhauses gehauen. Als der Grünen-Politiker auf die Straße trat, wurde er sofort rassistisch beschimpft und, nach eigenen Angaben, mit dem Hammer massiv bedroht. Die Täterin äußerte dabei: „Scheiß-Türke“ und: „Du scheiß Ausländer, Leute wie Sie hat man früher in Gaskammern gesteckt.“ Eine Zeugin leistete Zivilcourage und sprang dem Bedrohten bei. Mithilfe der Zeugin konnten herbeigerufene Polizeieinsatzkräfte die Täterin stellen.
Quelle: Twitternachricht von Jian Omar vom 10.11.2023, Polizeimeldung Nr. 2090 vom 11.11.2023, Tagesspiegel vom 10./11.11.2023, Morgenpost vom 11.11.2023, Der Spiegel online vom 11.11.2023 -
Sachbeschädigung in Jugendclub in der Köpenicker Dammvorstadt
10.11.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickWährend einer Abendveranstaltung im HdJK/ Cafe Köpenick kam es zu einer Sachbeschädigung. In einem Toilettenraum wurde ein Hakenkreuz gemalt, sowie mehrere Plakate im Haus wurden zerstört. Im Laufe des Abends wurde eine Gruppe des Hauses verwiesen, die durch ihr Verhalten die Veranstaltung gestört hatte.
Quelle: HdJK - Haus der Jugend Köpenick -
Schmiererei von der Jugendorganisation des "III. Weg" in Hellersdorf
10.11.2023 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Gülzower Straße wurde eine Schmiererei der NRJ - die Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" - entdeckt.
Quelle: Augenzeug*in -
Sticker von "Der III. Weg" in Buckow
10.11.2023 Bezirk: NeuköllnIn der Umgebung des Hasenhegerweges in Neukölln-Buckow wurden mehrere Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" gesichtet und teilweise entfernt.
Quelle: Register Neukölln -
Antisemitische Beleidigung in der U-Bahn
09.11.2023 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der U-Bahn am Halleschen Tor wurde eine Person von einem ihr unbekannten Mann antisemitisch beschimpft.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Beleidigung in Tempelhof-Schöneberg
09.11.2023 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische E-Mail
09.11.2023 Bezirk: BerlinweitEs erhielt eine Institution eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische E-Mail
09.11.2023 Bezirk: BerlinweitEs erhielt eine Institution eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische E-Mail
09.11.2023 Bezirk: BerlinweitEs erhielt eine jüdische Organisation eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Pöbelei in Marienfelde
09.11.2023 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAls bei dem Gedenktag an die Reichspogromnacht 1938 eine Gruppe von Menschen vor den Stolpersteinen in der Kirchstraße Ecke Hranitzkystraße den Opfern gedachte, riefen Personen aus einem Auto heraus antisemitische Parolen gegen die Anwesenden.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Antisemitische Pöbelei in Moabit
09.11.2023 Bezirk: MitteBei einer Demonstration im Anschluss an eine Gedenkkundgebung in Erinnerung an den 09. November 1938 wurde den Teilnehmenden vom Rand "Ihr seid alles Kindermörder" zugerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Pöbelei in Moabit
09.11.2023 Bezirk: MitteEiner Person, die sich in der Nähe der Gedenkdemonstration zum 09. November aufhielt, wurde von drei Männern mit einer palästinensischen Flagge „du Judenschlampe“, „Scheiß Israel“ und „Scheiß Jüdin“ hinterhergerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Angriff in Charlottenburg
09.11.2023 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn Charlottenburg ereignete sich ein antisemitischer Angriff.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
09.11.2023 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
09.11.2023 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
09.11.2023 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei bei Stolpersteinen in Wilmersdorf
09.11.2023 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfNeben Stolpersteinen von zwei Häusern in der Xantener Str. in Wilmersdorf und dort für die Opfer anlässlich des Gedenkens der Reichsprogromnacht von 1938 aufgestellten Blumen und Kerzen wurde der Schriftzug "stop the genocide" geschmiert. Dadurch wurden die Opfer der Shoah kollektiv mit Israel identifiziert und als Täter dargestellt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitisches Gaffiti in Nord-Neukölln
09.11.2023 Bezirk: NeuköllnIn der Umgebung des Hermannplatzes in Nord-Neukölln wurde ein Graffiti mit der Aufschrift "Yallah Intifada" und dem Symbol des Hammer und Sichels gemeldet. Der Begriff "Intifada" ist mit der gezielten Ermordung von Jüd*innen_Juden assoziiert und gilt als Gewaltaufruf.
Quelle: Register Neukölln -
Antisemitismus bei Kundgebung in Neukölln
09.11.2023 Bezirk: NeuköllnAuf einer Kundgebung zu den Novemberpogromen wurden diese u.a. mit der Situation in Palästina gleichgesetzt.
Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin) -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in der Altstadt Spandau
09.11.2023 Bezirk: SpandauAn einem Laternenmast am Lindenufer wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt und entfremdet.
Quelle: Register Spandau -
Behindertenfeindliche Beleidigung in Gesundbrunnen
09.11.2023 Bezirk: MitteAm Bahnhof Gesundbrunnen äußerte sich eine Frau abfällig über einen Mann mit Behinderung. Umstehende solidarisierten sich mit dem Mann.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Diskriminierung an einer Schule
09.11.2023 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs wurde eine rassistische Diskriminierung an einer Schule dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen -
Extrem rechte Aufkleber am U-Bhf. Hellersdorf
09.11.2023 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltestelle am U-Hellersdorf wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf einem der Sticker war ein Gewaltaufruf gegen politische Gegner*innen dargestellt, auf dem andern eine Reichsfahne abgedruckt.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber in Charlottenburg
09.11.2023 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm U-Bahnhof Richard-Wagner-Platz wurde Aufkleber mit der Aufschrift "Zecken boxen" gefunden. Auf dem Aufkleber sind ein Keltenkreuz und unten drei Logos abgebildet: Hammer und Sichel mit Verbotsschild, in der Mitte der "Berliner Bär" und rechts der "SS-Totenkopf" mit dem "Sport frei"-Schriftzug, der in der extrem rechten Hooliganszene beliebt ist. Darunter sind 3 vermummte Männer (zwei von ihnen mit einem altdeutschen S auf der Brust) mit der Aufschrift "Berlin bleibt Deutsch" zu sehen. Die Parole "Berlin bleibt deutsch" ist auch der Titel eines Songs einer verbotenen Neonazi-Band.
Quelle: Register CW via Signal -
Gedenkdemonstration mit Eiern beworfen
09.11.2023 Bezirk: MitteAus einem Fenster wurden zwei rohe Eier auf eine Gedenkdemonstration anlässlich des Jahrestags der Reichspogromnacht in Moabit geworfen.
Quelle: Register Mitte via Twitter -
Gedenkkerzen an Stolpersteinen beschädigt
09.11.2023 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Kantstraße in Charlottenburg wurden an dort verlegten Stolpersteinen mehrere Kerzen, die für die Opfer anlässlich des Gedenkens der Reichsprogromnacht von 1938 aufgestellt waren, umgetreten.
Quelle: Bürger*innenmeldung via Twitter -
Gedenkkerze neben Stolperstein in Hohenstaufenstraße entfernt
09.11.2023 Bezirk: Tempelhof-SchönebergZum Gedenken an die Pogromnacht im Jahr 1938 wurde in der Hohenstaufenstraße am Morgen neben einem Stolperstein eine Gedenkkerze entzündet. Diese wurde im Verlauf des Tages von einer unbekannten Person entfernt.
Quelle: Meldeformular der Berliner Registers -
Hakenkreuze u.a. in Niederschöneweide
09.11.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Bahnsteig des S-Bhf. Schöneweide wurden vier Hakenkreuze sowie der neonazistische Zahlencode "88" entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Israel-bezogene antisemitische Propaganda am Hermannplatz
09.11.2023 Bezirk: NeuköllnAm Hermannplatz verteilte eine Person Flyer mit Israel-bezogenem antisemitischen Inhalt. Die Person trug dabei ein T-Shirt mit der Aufschrift: "Wärst du bereit für 'Israel' zu sterben?". Auch auf den Flyern wurde Israel in Anführungszeichen gesetzt, während bei der Nennung anderer Staaten auf diese Schreibweise verzichtet wurde. Dies suggeriert die Infragestellung des Existenzrechts Israels.
Quelle: Register Neukölln -
Mehrere Schmierereien vom III. Weg und Jugendorganisation am U-Bhf. Kaulsdorf-Nord
09.11.2023 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord wurden mehrere Schmierereien der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" sowie ihrer Jugendorganisation "NRJ" entdeckt.
Quelle: Augenzeug*in -
NS-verherrlichende Schmierereien in Britz
09.11.2023 Bezirk: NeuköllnAuf eine Bank in dem U-Bahnhof Grenzallee in Neukölln-Britz wurden mehrere Hakenkreuze und "Sieg Heil Deutschland" mit weißem Edding geschmiert.
Quelle: Register Neukölln -
Plakate für eine Gedenkveranstaltung an die Novemberpogrome 1938 in Pankow-Zentrum abgerissen
09.11.2023 Bezirk: PankowIn der Florastraße in der Nähe des unabhängigen Jugendzentrums JUP in Pankow wurden zahlreiche Plakate, die zu einer antifaschistischen Gedenkveranstaltung an die Novemberpogrome 1938 in Berlin-Moabit einluden, abgerissen. Die Plakate wurden anschließend wieder aufgeklebt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Plakate mit Fotos von israelischen Geiseln in Charlottenburg zerstört
09.11.2023 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Droysenstraße und am Stuttgarter Platz wurden Plakate mit Bildern der von der Hamas entführten Geiseln abgerissen. Da der Hamas-Terror gegen israelische Zivilist*innen islamistisch und antisemitisch motiviert war, wird die Zerstörung dieser Plakate als antisemitisch gewertet.
Quelle: RIAS Berlin -
Plakate mit Fotos von israelischen Geiseln in Wedding zerstört
09.11.2023 Bezirk: MitteIn der Brüsseler Straße in Wedding wurden zwei Plakate mit Fotos und Namen von israelischen Geiseln der Hamas abgerissen und zerstört. Plakate mit anderem Inhalt direkt daneben waren nicht betroffen. Da der Hamas-Terror gegen israelische Zivilist*innen islamistisch und antisemitisch motiviert war, wird die Zerstörung dieser Plakate als antisemitisch gewertet.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Rassistische Diskriminierung in Neuköllner Schule
09.11.2023 Bezirk: NeuköllnEs wurde eine Diskriminierung an einer Schule dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen -
Rassistischer Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen
09.11.2023 Bezirk: LichtenbergAn der Landsberger Allee wurde ein Aufkleber mit "Defend Europe" gemeldet und entfernt. Abgebildet ist ein Stacheldrahtzaun. "Defend Europe" war eine Aktion der extrem rechten "Identitären Bewegung", um auf dem Mittelmeer Schiffe an der Rettung von Geflüchteten zu hindern.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistischer Aufkleber in der Altstadt Spandau
09.11.2023 Bezirk: SpandauEin rassistischer und extrem rechter Aufkleber gegen Geflüchtete wurde auf einer Laterne am Lindenufer entdeckt und entfernt. Darauf stand „Abschieben schafft Sicherheit. Kriminelle Ausländer raus“.
Quelle: Register Spandau -
Rassistische u.a. Aufkleber in Plänterwald
09.11.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Köpenicker Landstr. wurden insgesamt vier Aufkleber mit rassistischen Inhalten und solchen gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt. Die rassistischen Aufkleber wendeten sich gegen Geflüchtete.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Reichsbürger*innenkundgebung vor dem Reichstagsgebäude
09.11.2023 Bezirk: MitteAuf der Wiese vor dem Reichstagsgebäude hielten weniger als 10 Reichsbürger*innen eine Kundgebung ab. Redner*innen verbreiteten dabei verschiedene Verschwörungsmythen, unter anderem über den Krieg in der Ukraine.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Telefonat mit Gewaltfantasien in der U8
09.11.2023 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 11:45 Uhr telefonierte ein ca. 50-jähriger Mann lautstark in der U8. Er erklärte brüllend seinem Gesprächspartner, dass ihm u. a. der Holocaust widerfahre und drohte Leuten den Bauch aufzuschlitzen, weil es alles Nazis wären.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische E-Mail
08.11.2023 Bezirk: BerlinweitEs erhielt eine Institution eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin