Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
10.04.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische Sachbeschädigung in Mitte
10.04.2024 Bezirk: MitteIn einem Kulturkaufhaus in Mitte wurden die ersten Seiten jedes Exemplars eines Buches über Antisemitismus zerrissen.
Quelle: Tagesspiegel.de vom 11.04.2024, börsenblatt.net vom 11.04.2023 -
Antisemitische Schmierereien am Segnitzdamm
10.04.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn mehreren Hausfassaden am Segnitzdamm und am Erkelenzdamm wurden mit blauer und grüner Farbe großflächig antisemitische Parolen geschmiert: "Hamas" mit einem Herz dahinter und "Free Gaza" mit einem Herz dahinter. Die Schrift läßt Rückschlüsse darauf zu, dass es sich möglicherweise um die gleiche Person händeln könnte, die bereits am Monatsanfang mit roter Sprühfarbe im Gebiet die Sprüche an Hauswände schmierte.
Quelle: Berliner Register -
Antisemitische Schmiererei in der Colbestraße
10.04.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergWiederholt wurden in der Colbestraße mehrere antisemitische Schmierereien entdeckt, die bereits durch aufmerksame Personen weitgehend übermalt waren. Mit Filzstift wurden u. a. folgender Text angebracht: "ZIONISTS ARE NAZIS" oder "FCK ISRAEL".
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Aufkleber des "III. Wegs" in Mahlsdorf
10.04.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einer Bushaltestelle am S-Bahnhof Mahlsdorfs wird am Abend ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" mit der Aufschrift "Kampf den Feinden von Volk & Nation" entdeckt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Alt-Hohenschönhausen
10.04.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Konrad-Wolf-Straße wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten, der Antifa, entdeckt. Der Aufkleber wurde unkenntlich gemacht.
Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuz in Hellersdorf-Nord
10.04.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einem Supermarkt in der Louis-Lewin-Straße wurden ein Hakenkreuz und die Zahlenkombination "1161" entdeckt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf -
House of Queers im Märkischen Viertel angegriffen
10.04.2024 Bezirk: ReinickendorfDas House of Queers im Märkischen Viertel wurde Ziel eines LGBTIQ*-feindlichen Angriffs. Während des offenen Treffs für queere Jugendliche kam eine neue Gruppe von Kindern und Jugendlichen in das Gebäude. Sie stellten unhöfliche Fragen und verwendeten queerfeindliche Beleidigungen. Die Gruppe folgte den Teilnehmenden des Treffs nach draußen und belästigte sie weiter. Die Teilnehmenden und die pädagogische Fachkraft kehrten zum House of Queers zurück und schlossen das Hoftor, damit die Gruppe ihnen nicht folgen konnte. Daraufhin wurde das Haus von der Gruppe mit Steinen und Eiern beworfen.
Quelle: House of Queers -
Lesung am Franz-Mehring-Platz mit Protagonisten aus rechter, verschwörungsideologischer Mischszene
10.04.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergUm 18:00 Uhr fand eine Leseveranstaltung im ND-Gebäude am Franz-Mehring-Platz statt. Zu Gast war eine relevante Person aus der verschwörungsideologischen und demokratiefeindlichen Mischszene. Gleich mehrere Personen hatten auf die angekündigte Veranstaltung aufmerksam gemacht. Auf eine Anfrage, mit entsprechenden Quellenangaben aufgrund der Verwendung rechter Terminis und verschwörungsidiologischer Narrative, seinem Auftreten im rechten Newsportal "NIUS" oder seiner Aktivitäten bei einem rechten Kulturnetzwerk, antwortete der Veranstalter nicht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
LGBTIQ*-feindliche Beleidigung in Imbiss am Mehringdamm
10.04.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAls eine trans Frau an einem Imbiss am Ausgang des U-Bahnhof Mehringdamm gegen 18:00 Uhr eine Mahlzeit an einem Stehtisch zu sich nahm, wurde sie unvermittelt von einer vorbeikommenden ca. 45-jährigen Frau massiv beleidigt. U. a. fiel dann auch noch der eher harmlos anmutende Satz: "Frauen belästigen, dass könnt ihr".
Quelle: Berliner Register -
Mehrere Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Rummelsburg
10.04.2024 Bezirk: LichtenbergAn der Tramstation Marktstr. wurden mehrere Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt und entfernt. Auf einem Aufkleber ist ein Smiley abgebildet, der an Hitler erinnern soll. Dabei steht der Slogan: "Nazis gegen Rechts". Auf einem weiteren Aufkleber ist "FCK GRÜNE" zu lesen.
Quelle: Lichtenberger Register -
Neonazistischer Zahlencode in Niederschöneweide
10.04.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Fahrradständer vor dem Bürgeramt in der Michael-Brückner-Straße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "318" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber bewirbt die verbotene Neonazi-Organisation "Combat 18".
Quelle: Zentrum für Demokratie -
NS-verharmlosender Aufkleber an Kita in Kaulsdorf
10.04.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einem Kindergarten am S-Bahnhof Kaulsdorf wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Deutschland, Deutschland Über alles" sowie Bezug zur Wehrmacht, zu 1945 und mit schwarz-weiß-roter Flagge entdeckt und überklebt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf -
Rassistischer Aufkleber in Oberschöneweide
10.04.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Gelände der Hochschule für Technik und Wirtschaft wurde ein rassistischer Aufkleber gegen Geflüchtete entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Serie antisemitischer Sticker in der Altstadt Spandau
10.04.2024 Bezirk: SpandauAn mehreren Laternen in der Fußgängerzone wurden Sticker mit der Aufschrift "End the Occupation − End the Apartheid − Free Palestine" entdeckt und entfernt. Die Behauptung, es herrsche Apartheid, delegitimiert den Staat Israel.
Quelle: Register Spandau -
Angriff auf eine Journalistin in Blankenburg
09.04.2024 Bezirk: PankowEin Teilnehmer der AFD-Veranstaltung in der Parteizentrale in Blankenburg näherte sich schnell einer Journalistin und stieß ihr unvermittelt frontal mit der Hand das Kameraobjektiv ins Gesicht. Die Polizei nahm den Täter fest und erstattete Anzeige wegen versuchter Körperverletzung.
Quelle: Reporter ohne Grenzen, dju in ver.di, Berliner Morgenpost 10.04.2024 -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
09.04.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Sticker in der Bergmannstraße
09.04.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Bergmannstraße wurde an einem Laternenpfahl ein Sticker entdeckt, auf dem in Frakturschrift stand: "Hört auf Israel's Genozid zu finanzieren, um euren an den Juden in Vergessenheit zu drängen".
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Sachbeschädigung in Zehlendorf
09.04.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfSämtliche Blumen, die Bürger*innen und Politiker*innen des Bezirks auf dem Sderotplatz unter dem Schild des Platzes niedergelegt hatten, waren verschwunden. Die Blumen lagen dort in Gedenken an die Opfer vom 7. Oktober und die verschleppten Geiseln. Das Bezirksamt erstattete Anzeige.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Kundgebung in Tiergarten
09.04.2024 Bezirk: MitteAuf einem Protestcamp vor dem Reichstag wurde „From the river to the sea, palestine will be free“ gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber des "III. Weg" u.a. in Hellersdorf-Nord
09.04.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einem Stromkasten an der Ecke Hellersdorfer Str./ Alte Hellersdorfer Str. wurden drei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
An einer Bushaltestelle Alte Hellersdorfer Str. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen, sowie ein rassistischer Aufkleber, der den "Ku-Klux-Klan" ehrte, als auch der Schriftzug "1161" entdeckt und teilweise entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Aufkleber von "Division Odin" in Wittenau
09.04.2024 Bezirk: ReinickendorfAn der Bushaltestelle Rathauspromenade in Wittenau wurde ein Aufkleber des extrem rechten Versandhandels "Division Odin" gesehen und entfernt.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Behindertenfeindliche Benachteiligung in Karlshorst
09.04.2024 Bezirk: LichtenbergDer Aufzug an der S-Bahnstation Karlshorst war defekt. Eine Rollstuhlfahrerin bestellte daher den BVG-Sammeltaxidienst Muva, der in der Hotline zwar dreimal versprach, in zehn Minuten da zu sein, aber nie erschien. Der Versuch ein Taxi zu bestellen, das groß genug für den Rollstuhltransport war, scheiterte, da es davon nur wenige in Berlin gibt. Die Pflegekraft der Betroffenen begleitete die Rollstuhlfahrerin daher zum knapp 3 Kilometer entfernten S-Bahnhof Wuhlheide. Dort konnte die Fahrt schließlich angetreten werden. Der Aufzug am S-Bahnhof Karlshorst war bereits längere Zeit defekt. Rollstuhlfahrer*innen konnten die S-Bahnstation daher nicht benutzen.
Quelle: Berliner Register -
Diskriminierung an Reinickendorfer Grundschule
09.04.2024 Bezirk: ReinickendorfIn einer Grundschule in Reinickendorf wurden muslimische Schüler*innen während des Ramadans im Sportunterricht benachteiligt. Gemäß einer Vorgabe der Schulleitung durften Kinder, die fasteten, nicht am Sportunterricht teilnehmen. Einige Lehrkräfte setzten diese Regel sehr streng um und benoteten die fastenden Kinder mit der Schulnote Sechs. Andere Lehrkräfte fanden hingegen inklusive Lösungen, die es auch fastenden Kindern ermöglichte, am Sportunterricht teilzunehmen. Diese Regelungen, die ausschließlich muslimische Kinder betreffen, müssen im Kontext von antimuslimischem Rassismus gesehen werden. Während christliche Symbole und Feiertage als Norm unhinterfragt sind, wird Religiosität im Fall des Islams pauschal als bedrohlich wahrgenommen.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Extrem rechte und rassistische Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
09.04.2024 Bezirk: LichtenbergAn der Tramstation Rüdickenstr. wurden drei Aufkleber mit dem Slogan "Remigration" entdeckt. Das Schlagwort "Remigration" verweist auf die Forderung der Neuen Rechten nach zwangsweiser Abschiebung von Personen, die als "nicht-deutsch" angesehen werden. Die Aufkleber wurden entfernt.
In der Ribnitzer Str. wurde zudem ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt. Dieser richtet sich gegen politische Gegner*inenn der extremen Rechten und titelt: "Ist Rot der Geist und Grün der Sinn dann ist im Schädel Kacke drin". Der Aufkleber wurde entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte und rassistische Aufkleber sowie eine "NRJ"-Schmiererei in Mahlsdorf
09.04.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Kreuzung Donizettistraße/ Straußstraße in Mahlsdorf wurde ein Aufkleber des extrem rechten verschwörungsideologischen TV-Senders "AUF1" aus Österreich entdeckt.
An einem Supermarkt in der Straße "An der Schule" wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Islamists not welcome" entdeckt.
Zudem wurde an einem Werbeschild in der Straße Alt-Mahlsdorf eine Schmiererei der neonazistischen Jugendorganisation "NRJ" gefunden und entfernt.
Am S-Bahnhof Mahlsdorf wurde mit Edding die Parole "Deutschland den Deutschen" geschmiert. Die Parole wurde entfernt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf -
Graffiti gegen politische Gegner*innen am Bahnhof Kaulsdorf
09.04.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bahnhof Kaulsdorf wurde ein Graffiti mit der Parole "1161" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf -
Rassistische Aufkleber von "aktiv.berlin" in Wittenau
09.04.2024 Bezirk: ReinickendorfAn der Bushaltestelle Am Nordgraben / Oranienburger Straße wurden zwei Aufkleber von "aktiv.berlin" dokumentiert und entfernt. Der Aufkleber zeigte ein zerstörtes Berlin und zwei Menschen auf Fahrrädern. Die Aufschrift lautete "Remigration! ...bevor es zu spät ist." Hinter dem Begriff "Remigration" der extremen Rechten steht die Absicht der Abschiebung von Geflüchteten sowie Eingewanderten und ihrer Nachkommen in vermeintliche Herkunftsländer.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Rassistische Propaganda in Gesundbrunnen
09.04.2024 Bezirk: MitteIn der Nähe des S-Bahnhofs Humboldthain wurde das N-Wort an eine Wand gesprüht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistischer Angriff in der U-Bahn in Charlottenburg
09.04.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der U7 Richtung Rudow kam es ab dem Bahnhof Richard-Wagner-Platz zu einem rassistischen Angriff. Ein Mann spuckte einer asiatischen Frau immer wieder vor die Füße. Zwei jungen Männern of Color spuckte er ebenfalls vor die Füße und machte dazu Affen-Gesten. Als die Frau aussteigen wollte, ging er extra um die Haltestange herum, um die Frau anzurempeln.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistischer Aufkleber in Lichterfelde
09.04.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAm Büro einer sozialen Einrichtung im Bezirk klebte ein rassistischer Sticker. Der Sticker ist bei einem extrem rechten Versandhandel zu finden. Die Einrichtung arbeitet mit Menschen aus verschiedenen Kulturen und mit Einwanderungsgeschichte.
Um die Einrichtung und die Menschen, mit denen sie arbeitet, zu schützen, wurde dieser Vorfall teilweise anonymisiert.
Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail -
Rassistischer Aufkleber in Zehlendorf
09.04.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf der Clayallee wurde ein rassistischer Sticker an einer Baustellenbarke entdeckt. Der Aufkleber stammt aus einem neonazistischen Versandhandel. Er enthielt einen schwarz-weiß-roten Hintergrund (Reichsfarben) und die Aufschrift "White lives Matter". "White Lives Matter" ist ein Slogan, der als Gegenpart zur "Black Lives Matter"-Bewegung benutzt wird. Die "Black Lives Matter"-Bewegung organisiert Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt. Sie thematisiert dabei antischwarzen Rassismus in der Gesellschaft. "White Lives Matter" hingegen wird von weißen, extrem rechten Gruppierungen benutzt, die sich überlegen fühlen und den Slogan für sich umdeuten.
Quelle: Koordinierung der Berliner Register -
Rassistischer Aufkleber und Antisemitische Propaganda in Prenzlauer Berg
09.04.2024 Bezirk: PankowAn der Straßenbahnhaltestelle Marienburger Straße (M2 Richtung Heinersdorf) wurde ein Sticker mit der Aufschrift "Abschieben schafft Wohnraum" gesichtet und überklebt. Dies ist ein Zitat eines Abgeordneten der AfD.
Auch wurde an der Straßenbahnhaltestelle U-Bahnhof Eberswalder Straße (M10 Richtung Warschauer Straße) ein antisemitischer Aufkleber mit Israelbezug mit der Aufschrift "No Pride in Israeli Apartheid" entdeckt und entfernt.
Zudem wurden auf der Schönhauser Allee zwei Aufkleber der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber hatte als Slogan "Antifa-Banden zerschlagen" und zeigte eine maskierte, schwarzgekleidete Person, die auf das Symbol "Antifaschistische Aktion" zeigt.
Quelle: Berliner Register, Meldeformular Pankower Register, [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Rassistisches Graffiti in Hellersdorf-Süd
09.04.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltstelle Gülzower Straße/ Hellersdorfer Straße wurde ein Graffiti mit dem Zahlencode "444" entdeckt. "444" steht für "Deutschland den Deutschen".
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf -
Schriftzüge gegen Antifaschist*innen und queere Menschen in Köpenick-Nord
09.04.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn den Bushaltestellen Kleinschewskystr. und Filehner Str. wurde der Schriftzug "Fuck Antifa + LGBTIQ" entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Strukturelle Benachteiligung in Spandauer Behörde
09.04.2024 Bezirk: SpandauIn einer Behörde kam es zu einer anti-Schwarzen rassistischer Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Personen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: NARUD e.V. -
Verschwörungsideologische Aufkleber in Marzahn-Süd
09.04.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Tramstation Brodowiner Ring werden gegen Mittag etliche Aufkleber des extrem rechten verschwörungsideologischen Senders "AUF1" aus Österreich entdeckt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf -
Antisemitische Propaganda in Nord-Neukölln
08.04.2024 Bezirk: NeuköllnIn der Delbrückstraße wurde die Schmiererei „Free Palestine“ und „from the river to the sea“ entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Wedding
08.04.2024 Bezirk: MitteAn einer Laterne im Sparrplatz-Park wurde ein antisemitischer Aufkleber entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
08.04.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
08.04.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
08.04.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber von "Die Heimat" in Hellersdorf-Süd
08.04.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bahnhof Wuhletal wurden etliche Aufkleber der Partei "Die Heimat" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Drohbrief mit extrem rechten und verschwörungsideologischem Inhalt an Grünen-Politiker in Reinickendorf
08.04.2024 Bezirk: ReinickendorfEin Mitglied der BVV-Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Reinickendorf erhielt einen persönlich adressierten Drohbrief mit extrem rechten und verschwörungsideologischem Inhalt. In dem Schreiben verbreitete der Verfasser klassische Narrative der extremen Rechten, darunter die Verschwörungserzählung, dass alle etablierten Parteien – von der Linkspartei bis zur CDU – angeblich das Ziel verfolgten, Deutschland und das deutsche Volk zu vernichten und auszubeuten.
Der Verfasser hetzte über Migrant*innen, die er in menschenverachtender Weise als „asoziales Gesindel aus aller Welt“ diffamierte. Er warf der Regierung vor, öffentliche Gelder zu verschwenden und unterstellte den demokratischen Parteien, sich mit „allen Mitteln an die Macht zu klammern“. Dabei griff er auf ein typisches Element extrem rechte Verschwörungserzählungen zurück: die Behauptung, die Regierung kontrolliere die „Mainstreammedien“ und nutze Institutionen wie den Verfassungsschutz, um politische Konkurrenz – insbesondere die AfD – zu unterdrücken.
Der Brief nahm auch Bezug auf die Enthüllungen von Correctiv über ein Geheimtreffen von Identitären, AfD- und CDU-Mitgliedern in Potsdam im November 2023, bei dem Pläne für millionenfache Abschiebungen diskutiert wurden. Der Verfasser tat diese Berichte als „Lügenkampagne“ ab – ein typisches Muster der extremen Rechten, um kritische Berichterstattung zu delegitimieren.Für den Fall eines möglichen AfD-Verbots drohte er unverhohlen mit „Bürgerkrieg, Revolution oder Umsturz“. Der Drohbrief wurde zur Anzeige gebracht.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Erneut rassistische Aufkleber in Wilmersdorf
08.04.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Seesener Straße Ecke Hohenzollerndamm wurde erneut ein rassistischer Aufkleber entdeckt. Der Aufkleber schien selbstgemacht. Der Spruch auf dem Aufkleber weist auf ein (extrem) rechtes, verschwörungsideologisches Narrativ hin, welches Angst vor einer Übernahme der Gesellschaft und Regierung durch Muslim*innen schüren will. Muslim*innen werden zudem als gewaltvoll und terroristisch dargestellt.
Quelle: Register CW via Signal -
Extrem rechte Aufkleber gegen Antifaschismus in Weißensee
08.04.2024 Bezirk: PankowIn der Teskowstraße wurden verschiedene (extrem) rechte Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich gegen Antifaschismus richteten. Die Slogan waren "Love Football Hate Antifa" oder "A ntideutsch N utzlos T erroristisch I diotisch F eige A sozial".
Quelle: NEA (Antifa-Nordost) -
Hakenkreuz u.a. in Friedrichshagen
08.04.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Verkehrsschild am Fürstenwalder Damm wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
Am Ausgang des S-Bahnhofs Friedrichshagen, Richtung Kurpark, wurde an einem Schild ein Aufkleber, mit der Aufschrift "Der einzige Grund schwarz zu wählen" und bei dem im Hintergrund ein Soldat in NS-Uniform abgebildet ist, entdeckt.
Quelle: Berliner Register -
NS-verherrlichender Aufkleber in Mahlsdorf
08.04.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Ecke Summerter Str./ Pilsener Str. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der die Soldaten der Wehrmacht verherrlicht.
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistische Beleidigung in Mitte
08.04.2024 Bezirk: MitteIn der Großen Hamburger Straße beleidigte eine tanzende Frau einen Objektschützer der Polizei rassistisch.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0727 vom 09.04.2024 -
Rassistische Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt
08.04.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine Person wurde auf dem bezirklichen Wohnungsmarkt strukturell rassistisch diskriminiert. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.
Quelle: Fair mieten – Fair wohnen