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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • "III. Weg"-Stickerroute in Alt-Hohenschönhausen

    06.11.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In Alt-Hohenschönhausen wurden rund um das Hohenschönhauser Tor circa 20 Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" gemeldet und entfernt. In den vergangenen Tagen wurden am selben Ort ebenfalls Sticker vom "III. Weg" entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • NS-verharmlosende Schmiererei an Geldautomat in der Frankfurter Allee

    06.11.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einem Sparkassen-Automaten wurde der Spruch "Impfung macht frei" übermalt und durch "Fuck Nazis!" ergänzt. Der Spruch ist dem Motto "Arbeit macht frei" entlehnt, das an NS-Vernichtungslagern angebracht war. Zusätzlich wurde augenscheinlich von einer weiteren Person (andere Schrift und Malfarbe) noch die Schmiererei "Antifa are the nazis" angebracht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • AfD-Infostand in Schmargendorf

    05.11.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In Schmargendorf veranstaltete die AfD Charlottenburg-Wilmersdorf einen Infostand. Dort wurde die AfD-Zeitung „Blauer Bote“ in der Herbstausgabe 2022 verteilt. Darin wird durch rassistische Codes wie „Flüchtlingskrise“, „Masseneinwanderung“, „Wir haben keinen Platz“, „Clan-Gewalt“ und "Messerstecher" aus bestimmten "Tätergruppen", die es entgegen der "politischen Korrektheit" "klar zu bennen" gelte, ein Zusammenhang zwischen Migration und Kriminalität hergestellt und somit ein Bedrohungsszenario aufgebaut.

    Quelle: Register CW via Facebook
  • Antimuslimische Äußerungen bei Mahnwache Spandau

    05.11.2022 Bezirk: Spandau

    Während der Mahnwache des Kirchenkreises Spandau auf dem Marktplatz sprach ein Passant die Flyer verteilende Person an, wies auf das Transparent der Mahnwache: "Für Toleranz und ein friedliches Miteinander − gegen Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit". Und er fragte, warum die Mahnwache nicht gegen Christenfeindlichkeit und Islamisten protestierte. Auf den Hinweis, dass Islamisten und Muslime nicht gleichgesetzt werden könnten, entgegnete er: "Ich habe nichts gegen Moslems, aber sie sollen sich in Deutschland benehmen wie Gäste." Seine Gesprächspartnerin erwiderte, viele Muslime in Deutschland seien deutsche Staatsbürger*innen und keine Gäste. Da winkte der Mann ab und ging.

    Quelle: Mahnwache für Toleranz, gegen Gewalt, Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit (Evangelische Kirche Spandau)
  • Antisemitische Bedrohung im Prenzlauer Berg

    05.11.2022 Bezirk: Pankow

    Eine Person wurde in ihrem Wohnumfeld antisemitisch bedroht. Die Nachbarn der Person kamen um 1.30 Uhr nach Hause und weckten sie, indem sie laute Musik spielten und auch gegen die Wände hämmerten, während sie mehrmals "Hau ab, Jude" riefen. Die betroffene Person will aus Angst vor Übergriffen ihre Nachbarn nicht zur Rede stellen.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Extrem rechter Sticker im Weitlingkiez

    05.11.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In der Weitlingstraße wurde ein extrem rechter Sticker gemeldet, der sich gegen politische Gegner*innen richtet. Abgebildet ist eine Figur, die eine Sonnenblume in einen Mülleimer wirft. Vor grünem Hintergrund ist der Schriftzug "Volksverrat" zu lesen. Der Begriff des "Volksverrat" wird vorrangig von der extrem Rechten benutzt. Der Sticker wurde entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Hitlergruß und rassistische Beleidigung in Berlin-Buch

    05.11.2022 Bezirk: Pankow

    Ein 17- und ein 42-jähriger Mann haben in Buch einen Raubüberfall begangen. Als die Polizei am Tatort eintraf, machte einer den Hitlergruß und sie beleidigten einen Polizeibeamten rassistisch.

    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 6.11.2022 (Nr. 2137)
  • III. Weg-Flyer in Berlin-Buch

    05.11.2022 Bezirk: Pankow

    In Briefkästen wurden Flyer der extrem rechten Partei Der III. Weg entdeckt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • III. Weg verteilt Flyer in Karow

    05.11.2022 Bezirk: Pankow

    Auf der Piazza haben am Vormittag Mitglieder und/oder Sympathisanten der extrem rechten Partei "Der III. Weg" Flyer verteilt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Kippa in Reichsfarben

    05.11.2022 Bezirk: Mitte

    Eine Teilnehmerin einer verschwörungsideologischen Demonstration am Alexanderplatz trug eine Kippa in den Farben der Reichsflagge.

    Quelle: Twitter
  • Neonazi greift politische Gegner*innen an

    05.11.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Nahe des Einkaufszentrums "Eastgate" in Marzahn wurden drei Personen von einem bekannten Neonazi, der dem Spektrum des "III. Wegs" angehörig ist, angegriffen. Die Person warben zuvor offen für eine linke Demonstration im Berliner Stadtzentrum. Als der Neonazi sie entdeckte, attackierte er sie.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Neonazi-Sticker und -Symbole an Briefkasten in Lichtenberg-Mitte

    05.11.2022 Bezirk: Lichtenberg

    An einem Briefkasten im Archibaldweg wurden mehrere extrem rechte Sticker gemeldet. Darunter ist beispielsweise das Symbol der "Schwarzen Sonne". Die "Schwarze Sonne" wurde im Nationalsozialismus von der SS genutzt und kann entweder als drei übereinandergelegte Hakenkreuze oder als Rad aus zwölf "Sigrunen" gedeutet werden.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische Pöbelei im Sewanviertel

    05.11.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Im Sewanviertel ist am frühen Abend ein Mann dabei beobachtet worden, wie er rassistisch pöbelte. Dabei benutzte er rassistische Sprache und trat anderen Passant*innen gegenüber aggressiv auf. Dieser Mann war der meldenden Person seit Sommer bereits mehrfach aufgefallen durch Pöbeleien, die sich zum Beispiel gegen Menschen mit Kopftuch, aber auch gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten, wie Angela Merkel oder die Grünen, richteten.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Reichsbürger*innen-Kundgebung am Pariser Platz

    05.11.2022 Bezirk: Mitte

    Ab 15.00 Uhr fand eine Kundgebung von Reichsbürger*innen am Pariser Platz statt, auf der NS-Verharmlosungen im Zusammenhang mit Anti-Corona-Maßnahmen und Verschwörungsmythen aus regierungsorientierten russischen Quellen zum Ukraine-Krieg verbreitet wurden.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Übergriff auf Gegendemonstrant*innen

    05.11.2022 Bezirk: Mitte

    Nach einer verschwörungsideologischen Demonstration am Alexanderplatz wurden Gegendemonstrant*innen von einem Teilnehmer der Demonstration in der U-Bahn LGBTIQ*feindlich beleidigt und körperlich bedroht. Der Angreifer verfolgte die Betroffenen dabei durch die Bahn.

    Quelle: Twitter
  • Übergriffe auf Journalist*innen

    05.11.2022 Bezirk: Mitte

    Am Rande einer verschwörungsideologischen Demonstration am Alexanderplatz kam es zu Übergriffen auf Journalist*innen. In einem Fall wurden zwei Journalist*innen von einem Teilnehmer der Demonstration durch Abdrängen an ihrer Arbeit gehindert. Nach Einschreiten der Polizei ließ der Angreifer von den Journalist*innen ab. Bei einem weiteren Übergriff wurde eine Journalistin durch eine Teilnehmerin der Demonstration körperlich angegriffen. Die Angreiferin stammt aus dem Umfeld der extrem rechten verschwörungsideologischen Gruppe Freedom Parade.

    Quelle: DJU bei Verdi
  • Verschwörungsideologische Kundgebung

    05.11.2022 Bezirk: Mitte

    Am Alexanderplatz veranstalteten verschiedene Akteure aus dem verschwörungsideologischen Milieu eine Demonstration unter dem Titel “Frieden Jetzt!”. Unter anderem waren die extrem rechten, verschwörungsideologischen Gruppen Freedom Parade, Handwerker für den Frieden und die verschwörungsideologische Kleinpartei Die Basis vertreten. Einzelpersonen und Gruppen aus dem Reichsbürgermilieu und mehrere bekannte Holocaustleugner*innen waren ebenfalls anwesend. In der Demonstration wurde das extrem rechte Magazin Compact verteilt. Der ehemalige Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke Diether Dehm verglich in einer Rede auf der Bühne den Nationalsozialismus mit der Außenpolitik der USA. Eine weitere Rednerin relativierte auf der Bühne den Nationalsozialismus. Aus der Demonstration heraus wurden Gegendemonstrant*innen LGBTIQ+ feindlich beschimpft.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter
  • "Auf1"-Aufkleber am Brodowiner Ring

    04.11.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am Brodowiner Ring wurden drei Aufkleber des verschwörungsideologischen Senders "AUF1 TV" an einer Laterne entdeckt und entfernt. Der österreichische Sender verbreitet unter anderem antisemitische Verschwörungsmythen.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Schöneberg

    04.11.2022 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An der Ecke Kurfürsten-/Potsdamer Straße wurden zwei Aufkleber gegen politische Gegner*innen entdeckt, die die folgenden Slogans transportierten "Antifaschismus ist keine Meinung. Sondern ein Verbrechen" und "Linker Lump, zur praktischen Arbeit". Die beiden Sticker wurden entfernt.

    Quelle: Einzelperson über Instagram
  • Neonazi-Sticker in Neu-Hohenschönhausen

    04.11.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Erneut wurde an den Laternenpfahl an der Tramstation Zingster -/Ribnitzer Straße eine Stickerserie der extremen Rechten gemeldet. Ein Sticker von "Die Rechte" titelt "Nationaler Sozialist. Ja, was denn sonst?!", andere zeigen die Reichskriegsfahne. Ein weiterer stammt von einem Onlineversand aus Halle und verschmäht politische Gegner*innen wie etwa die Grünen.

    Quelle: JFE FullHouse
  • Rassistische Kommentare in lokaler Facebook-Gruppe

    04.11.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In einer Marzahn-Hellersdorfer Facebook-Gruppe wurden rassistische Hasskommentare gegen eine Frau gepostet. Anlass war ein Beitrag über eine Busfahrt in Hellersdorf. Im Beitrag ging es darum, dass sich die betroffene Frau während der Busfahrt darüber beschwert habe, dass der Busfahrer sie rassistisch diskriminiert habe. Mehrere Personen kommentierten den Beitrag mit rassistischen Anfeindungen gegen die betroffene Frau.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Facebook
  • Shoa-relativerender Spruch im Prenzlauer Berg

    04.11.2022 Bezirk: Pankow

    Auf Sitzschalen in der Straßenbahn-Haltestelle Greifswalderstraße / Danziger Straße wurde der Shoa-relativierende Spruch "Ohne Bargeld heißt Auschwitz" entdeckt und übermalt.

    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Verschwörungsideologische Aufkleber in Alt-Treptow

    04.11.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem S-Bhf. Treptower Park wurden mehrere Aufkleber des verschwörungsideologischen Senders "AUF1 TV" entdeckt. Der österreichische Sender verbreitet unter anderem antisemitische Verschwörungsmythen.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Antisemitischer Tweet

    03.11.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Twitter-Kommentar.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Hakenkreuz-Schmierereien im Schloßpark

    03.11.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf den Bänken im Schloßpark Charlottenburg wurden an ca. 20 Bänken je sechs Hakenkreuz-Schmierereien entdeckt.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin)
  • Sachbeschädigung an einem Restaurant

    03.11.2022 Bezirk: Mitte

    An ein Restaurant wurde "Kein Platz für Antisemiten" geschmiert, weil die Inhaber Palästinenser sind.

    Quelle: Recherche- & Dokumentationsprojekt Antimuslimischer Rassismus (REDAR)
  • Shoa-relativierende Sprüherei im Prenzlauer Berg

    03.11.2022 Bezirk: Pankow

    An der Straßenbahn-Haltestelle Prenzlauer Allee / Danziger Straße wurde auf Sitzschalen der Shoa-relativierende Spruch "Ohne Bargeld geht's nach Auschwitz" entdeckt und übermalt.

    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Sticker vom verschwörungsideologischem Sender entdeckt

    03.11.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am Pfalzgrafenweg wurden drei Aufkleber des verschwörungsideologischen Senders "AUF1 TV" entdeckt. Der österreichische Sender verbreitet unter anderem antisemitische Verschwörungsmythen.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Stolperstein im Wedding massiv beschädigt

    03.11.2022 Bezirk: Mitte

    Der Stolperstein für Kiwe Wild in der Barfussstraße im Wedding wurde massiv mit einer Bohrmaschine beschädigt. Kiwe Wild wurde 1941 im KZ Buchenwald ermordet. Der Stolperstein war bereits im Mai 2021 mit Sig-Runen beschmiert und zuletzt erst am 28.10. diesen Jahres mit Einkerbungen beschädigt worden.

    Quelle: Antifa Wedding
  • Extrem rechte Sticker im Fennpfuhl

    02.11.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Im Fennpfuhl, nahe des Anton-Saefkow-Platzes, wurden drei extrem rechte Aufkleber gemeldet und entfernt. Auf einem ist die Reichsflagge sowie der Schriftzug "National Hetero Weiss" zu sehen, auf den anderen beiden wird ein Verbot der Antifa gefordert.

    Quelle: Lichtenberger Register
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