Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
28.07.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische Schmiererei am Carl-Herz-Ufer und im Park am Gleisdreieck
28.07.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf zwei Müllbehälter am Carl-Herz-Ufer in Kreuzberg zwischen Alexandrinenstraße und Baerwaldbrücke wurde der Slogan "EAT SHIT KIKE!" geschmiert. "Kike" ist ein Schimpfwort, welches sich gegen Jüdinnen*Juden richtet.
Am Abend wurde eine ca. 30 cm hohe antisemitische Schmiererei im Park am Gleisdreck entdeckt und teilweise übermalt. An einer Wand entlang der Bahn, etwa schräg gegenüber dem Outdoor-Gym, war mit Edding eine Israelkarte gemalt worden. Über der Karte von Israel stand der Schriftzug "Palestine"und darauf war eine palästinensische Flagge angedeutet und quer darüber stand "Gaza", deutlich außerhalb des eigentlichen Gazastreifens.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Biesdorf
28.07.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Cecilienstr. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufrief.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Süd
28.07.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Wuhlewanderweg zwischen Cecilienstr. und Gottfried-Funecke-Weg wurden drei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Sie bewarben die Partei und waren rassistisch motiviert.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber in Marzahn-Süd
28.07.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bahnhof Springpfuhl wurde ein rassistischer Aufkleber eines neonazistischen Onlinehandels entdeckt und entfernt.
Im Wiesenpark wurden insgesamt elf Aufkleber der Partei "Die Heimat" entdeckt und entfernt. Die Aufkleber waren mehrheitlich rassistisch motiviert.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechte Schmiererei in Buckow
28.07.2024 Bezirk: NeuköllnAuf einer Parkbank in der Nähe der Heimsbrunner Straße in Buckow wurde ein Stencil (Graffiti-Schablone) entdeckt. Dieses zeigte den Schriftzug "Deutsches Reich" mit einem Adler darüber.
Quelle: Berliner Register -
Hakenkreuz u.a. in Johannisthal
28.07.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Ausgang des Landschaftspark Johannisthal an der Gerhard-Sedlmayr-Str. wurde an einer Absperrung ein Hakenkreuz entdeckt.
In der Wrightallee wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Israelbezogener antisemitischer Sticker in Nord-Neukölln
28.07.2024 Bezirk: NeuköllnAn einem Briefkasten in der Kranoldstraße wurde ein Aufkleber mit israelbezogenem antisemitischem Inhalt gesichtet.
Quelle: Register Neukölln -
LGBTIQ*-feindlicher Angriff in Mitte
28.07.2024 Bezirk: MitteIm U-Bahnhof Brandenburger Tor beleidigten zwei Männer einen Mann homofeindlich und griffen ihn dann an. Der Betroffene wurde zu Boden gebracht und verletzte sich am Kiefer. Die beiden Täter versuchten auch den Begleiter des Betroffenen anzugreifen.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 2055 vom 10.10.2024 -
LGBTIQ*-feindliche und extrem rechte Parolen am Altstädter Ring
28.07.2024 Bezirk: SpandauEin Mann brüllte am Altstädter Ring/ Seegefelder Straße aus einem Auto heraus: "Es gibt nur zwei Geschlechter". Als er offenbar eine ablehnende Reaktion wahrnahm, folgten Parolen gegen "Woke Linke" sowie eine extrem rechte Parole.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistische Aussage in Weißensee
28.07.2024 Bezirk: PankowEin Mann, der auf einem Balkon stand, schimpfte mit einigen Kindern, die auf der Wiese spielten, weil sie kein Deutsch sprechen konnten. Der Mann sagte: "Wenn ihr kein Deutsch könnt, solltet ihr zurück in das Land gehen, aus dem ihr kommt". Die Kinder wechselten schnell den Ort, an dem sie spielten.
Quelle: Berliner Register via Signal -
Rassistische Beleidigung und Angriff auf Krankenhauspersonal
28.07.2024 Bezirk: LichtenbergEin 25-Jähriger Mann beschwerte sich gegen 23:20 Uhr über die lange Wartezeit in der Rettungsstelle des Evangelischen Krankenhauses Königin Elisabeth in der Herzbergstraße. Als ihn eine Krankenschwester auf einen Notfall hinwies und um Geduld bat, hat der Mann die Krankenschwester beschimpft und rassistisch beleidigt. Als der Mann am Tresenbereich seine Versichertenkarte zurückholen wollte, kam es zu einer aggressiven körperlichen Auseinandersetzung mit dem weiteren Klinikpersonal.
Quelle: Polizeimeldung vom 29.06.2024 , Nr. 1570 -
Rechte Beleidigung und Bedrohung im Afrikanischen Viertel in Wedding
28.07.2024 Bezirk: MitteAm frühen Abend wurde in der Cornelius-Fredericksen Straße Ecke Guineastraße ein Mann mit lackierten Fingernägeln, der eine Kufiya trug, von einem ca. 50-jährigem Mann bedroht und mit einer behindertenfeindlichen Bezeichnung beleidigt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Schriftzüge gegen Antifaschist*innen in Niederschöneweide
28.07.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Hasselwerderpark wurden vier Schriftzüge gegen Antifaschist*innen entdeckt, darunter "FCK AFA" und "Fick Antifa".
Quelle: Zentrum für Demokratie -
"Sieg Heil"-Rufe in Lichtenberg
28.07.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Nähe vom U-Bahnhof Magdalenenstraße grölte eine Gruppe von ca. 6 Männern "Sieg Heil" und "Wir sind der Osten".
Quelle: Lichtenberger Register -
Antisemitische Propaganda in Berlin
27.07.2024 Bezirk: BerlinweitIn der Schreinerstraße wurde an zwei Häusern auf Regenabflussrohren jeweils auf Aufklebern mit Davidsternen auf Regenbogenfahnen der Davidstern mit einem Hakenkreuz übermalt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Angriff und Beschimpfungen in der U8
27.07.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 22:00 Uhr stieg am Moritzplatz ein angetrunkener junger Mann in die U8 Richtung Wedding und sprach zwei Personen nach Zigaretten an. Die Personen entfernen sich. Daraufhin warf der Angetrunkene mit Bierdosen auf die Personen und beschimpfte sie als "Juden". Die Bierdosen verfehlten ihr Ziel, so dass niemand verletzt wurde.
Weiterhin torkelte der Mann durch den Waggon, fiel dabei auf mehrere Fahrgäste und begann lauthals Fahrgäste mit antisemitischen Pöbeleien, die in massiver Weise alle jüdischen Personen beleidigten, zu belästigen. Eine Frau, auf die der Angetrunkene eben noch draufgefallen war, äußerte zudem: "Ich bin auch gegen Juden, aber das darf man ja nicht sagen". Als der Angetrunkene den Zug verlassen hatte, brüllte er auf dem Bahnsteig weitere antisemitische Parolen.
Teilweise wurde der Vorfall von einer mitfahrenden Person gefilmt.Quelle: Berliner Register -
Antisemitischer Aufkleber in der Wildenbruchstraße
27.07.2024 Bezirk: NeuköllnIn der Wildenbruchstraße in Nord-Neukölln klebte auf einem Verkehrsschild ein Sticker mit der Aufschrift "Search and destroy zionists" und überdeckte einen Sticker, der sich gegen jede Form von Antisemitismus aussprach.
Die Aussage lässt sich als Gewalt- und Tötungsaufruf gegen als „Zionist*innen“ markierte Personen verstehen.
Quelle: Register Neukölln -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
27.07.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
27.07.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
27.07.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
27.07.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Veranstaltung in Tempelhof
27.07.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAuf einer Versammlung ausgehend vom Platz der Luftbrücke wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus bei Demonstration in Neukölln
27.07.2024 Bezirk: NeuköllnAn der diesjährigen "Internationalist Queer Pride Berlin" (IQPB) , einer alternativen Demonstration zum CSD, nahmen ungefähr 8.5000 Menschen teil. Die Demonstration startete am Neuköllner Hermannplatz und lief dann durch Kreuzberg. Teilnehmende verbreiteten auf Transparenten und in Parolen Antisemitismus. Israel wurde auf Schildern und Transparenten als "Apartheidsstaat" bezeichnet. Auch die Parole "From the river to the sea. Palestine will be free" wurde in verschiedenen Ausführungen gerufen.
Quelle: JFDA e.V., RBB24 am 28.07.2024 -
Antiziganistische Diskriminierung in Pankow
27.07.2024 Bezirk: PankowEin Nachbar in Pankow erstattete Anzeige. Mehrere Nachbarn hatten die Polizei gerufen, weil sie verlangten, dass ein anderer Nachbar, der zuvor Musik gehört hatte, ausschließlich deutsche Musik spielen solle. In der Anzeige wurde angegeben, dass der Nachbar gefordert habe, alle sollten nur deutsche Musik hören.
Quelle: Amaro Foro / Dosta -
Aufkleber der extrem rechten Partei „Der III. Weg“ in Schöneberg
27.07.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEin Aufkleber der extrem rechten Partei „Der III. Weg“, mit dem Schriftzug „Antifa-Banden zerschlagen“, wurde in Schöneberg entdeckt.
Quelle: Einzelperson über Signal -
Aufkleber des "III. Weg" in Johannisthal
27.07.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Sterndamm wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Aufkleber zur Rechercheplattform "Correctiv"
27.07.2024 Bezirk: LichtenbergAuf dem Parkplatz des OBI in Lichtenberg wurden zwei Aufkleber mit der Aufschrift: "Corruptiv. Propaganda für die Regierung" entdeckt und entfernt. Hierbei handelt es sich um eine Anspielung auf die Recherchen des Medienhauses "Correctiv" zu extrem rechten Akteuren. Das Wortspiel, welches sich mit dem Begriff der "Korruption" zusammensetzt, diffamiert die Journalist*innen und Recherchen und kann als Teil eines extrem rechten Kulturkampf verstanden werden.
Quelle: Lichtenberger Register -
Aufkleber zur Rechercheplattform "Correctiv"
27.07.2024 Bezirk: LichtenbergAn der Türrschmidtstr. / Marktstr. wurde erneut ein Aufkleber mit der Aufschrift: "Corruptiv. Propaganda für die Regierung" entdeckt und entfernt. Hierbei handelt es sich um eine Anspielung auf die Recherchen des Medienhauses "Correctiv" zu extrem rechten Akteuren. Das Wortspiel, welches sich mit dem Begriff der "Korruption" zusammensetzt, diffamiert die Journalist*innen und Recherchen und kann als Teil eines extrem rechten Kulturkampf verstanden werden.
Quelle: Lichtenberger Register -
Aufkleber zur Rechercheplattform "Correctiv" an der Rummelsburger Bucht
27.07.2024 Bezirk: LichtenbergAn der Zillepromenade wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift: "Corruptiv. Propaganda für die Regierung" entdeckt und entfernt. Hierbei handelt es sich um eine Anspielung auf die Recherchen des Medienhauses "Correctiv" zu extrem rechten Akteuren. Das Wortspiel, welches sich mit dem Begriff der "Korruption" zusammensetzt, diffamiert die Journalist*innen und Recherchen und kann als Teil eines extrem rechten Kulturkampf verstanden werden.
Quelle: Lichtenberger Register -
Brandanschlag auf Wohnungslosen im Zelt
27.07.2024 Bezirk: MitteEin 42-jähriger Wohnungsloser, der in einem Zelt im großen Tiergarten übernachtete, wurde gegen 5.00 Uhr Opfer eines mutmaßlich sozialchauvinistischen Brandanschlags als ein Unbekannter sein Zelt geöffnet, eine Flüssigkeit über sein Bein geschüttet und es anschließend in Brand gesetzt habe. Anschließend sei der Unbekannte geflüchtet. Der 42-Jährige gab an, er habe den Brand am Bein in einem naheliegenden Gewässer selbst gelöscht. Das Zelt soll vollständig niedergebrannt sein. Der 42-Jährige alarmierte zunächst keine Rettungskräfte, musste aber später aufgrund seiner Brandverletzungen stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Dort erfolgten durch die alarmierte Polizei Anzeigenaufnahmen wegen schwerer Brandstiftung und schwerer Körperverletzung. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 1581 vom 31.07.2024 -
Extrem rechte Aufkleber in Marzahn-Süd
27.07.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Springpfuhlpark wurden zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Auf dem Helene-Weigel-Platz wurde ein extrem rechter Aufkleber eines neonazistischen Onlineshops entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Homofeindliche Beleidigung in der Köpenicker Dammvorstadt
27.07.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Abend versammelten sich mehrere Personen nach einer Veranstaltung in der Bundeszentrale von "Die Heimat" in der Seelenbinderstr. und auf dem Mandrellaplatz. Eine vorbeigehende Person wurde von der Gruppe als "Schwuchtel" bezeichnet und anderen Menschen wurde zugerufen: "Keine Sorge, es gab kein Schweinefleisch, nur Lamm."
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Israelfeindliche Demo vom Platz der Luftbrücke zum Moritzplatz
27.07.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergDie antisemitische Demonstration war geprägt von Hass und Hetze. In einer erschreckenden Allianz marschierten Islamisten Seite an Seite mit einem Neonazi und verunglimpften sowohl Israel als auch die Regenbogenfahne. Teilnehmer*innen bedrohten jüdische und nichtjüdische Gegendemonstrant*innen am Moritzplatz und beschimpften sie mit entmenschlichenden und dämonisierenden Parolen.
Quelle: JFDA e. V. -
Jugendliche in der Revaler Straße angepöbelt
27.07.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Revaler Straße werden Jugendliche aufgrund ihrer Sticker von einer rechten Person angepöbelt. Die Jugendlichen wehrten sich und der Rechte entfernte sich in Begleitung der Jugendlichen zum Bahnhof Warschauer Straße.
Quelle: Berliner Register -
LGBTIQ*-feindliche Beleidigung am Rand des CSD
27.07.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergZwei queere Menschen wurden am Rand des CSD in Schöneberg abwertend als „Barbie“ und „Mr. Pepper“ beleidigt.
Quelle: Berliner Register -
LGBTIQ*-feindliche Beleidigung in der U-Bahn in Kreuzberg
27.07.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einer U-Bahn, in der mehrere Personen waren, die vom CSD kamen, wurden diese gegen 23:00 Uhr von zwei anderen Personen in homophob und antisemitisch beleidigt.
Quelle: RIAS Berlin -
LGBTIQ*-feindliche Beleidigung und Bedrohung am Rande des CSD
27.07.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAm Rande des CSD wurde eine Gruppe von Trans-Frauen von einer Person beleidigt und bedroht.
Quelle: L-Support -
LGBTIQ*-feindliche Pöbelei an der Oberbaumbrücke
27.07.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf dem Rückweg von der CSD-Demonstration (Christopher Street Day) wurde eine Person von mehreren Personen aus einer Männergruppe heraus LGBTIQ*-feindlich angepöbelt. Der Vorfall ereignete sich an der Kreuzung Oberbaumbrücke/ Mühlenweg/ Warschauer Straße.
Quelle: Instagram -
Nazi-Symbole auf einem Plakat in Prenzlauer Berg
27.07.2024 Bezirk: PankowIn der Danziger Straße Ecke Greifswalder Straße wurde auf einem „Wolverine“-Plakat an einer Litfaßsäule dem Gesicht des Schauspielers ein "Hitlerbart" ins Gesicht und ein Hakenkreuz auf die Stirn gemalt.
Quelle: Meldeformular Pankower Register -
NS-Verherrlichung in der S3 bei Warschauer Straße
27.07.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der S3, Richtung Erkner, wurden an der Warschauer Straße zwei großflächige Graffitis entdeckt. An die Wand neben einer Tür wurde "HERTHA HOOLS 88" geschmiert und unter ein Fenster in der Nähe "HERTHA HOOLS 88! BSC!" Die 88 kann nicht in direkten Zusammenhang mit dem Verein gebracht werden und ist daher als Code der extrem rechten Szene zu lesen. Die Zahl ist der Code für "Heil Hitler".
Quelle: Register FK -
Rassistischer Aufkleber in Hellersdorf-Nord
27.07.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Oschatzer Ring wurde ein rassistischer Aufkleber gegen geflüchtete Menschen entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem extrem rechten Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistische und LGBTIQ*-feindliche Aufkleber in Marzahn-Mitte
27.07.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einem Supermarkt in der Oberweißbacher Str. wurden zwei rassistische Aufkleber, die die sog. "Remigration" forderten, entdeckt.
Nahe dem Einkaufscenter Eastgate wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistische und queerfeindliche Pöbelei in der Tram
27.07.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Tram zwischen Friedrichsfelde Ost und Karlshorst war eine Gruppe von 7 Personen, von denen sich v.a. eine Person mehrfach queerfeindlich und rassistisch geäußert hat. Er nutzte eine rassistische Bezeichnung für Türk*innen, stellte sie als Tiere dar und und machte negative Kommentare über Leute, die vom CSD (Christopher Street Day) zurück kamen.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistisch motivierter Angriff in Lichtenrade
27.07.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEine Frau und ihr Kleinkind wurden am S-Bahnhof Lichtenrade von einem älteren Mann und seiner Frau körperlich angegriffen. Der Mann rief zusammen mit seiner Frau "Scheiß Kanaken" und wurde handgreiflich, während die Frau versuchte, den Kinderwagen umzustoßen. Mutter und Kind erlitten Kopfverletzungen, Kieferverletzungen und einen Zahnbruch.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Reichsbürger*innenkundgebung in Tiergarten
27.07.2024 Bezirk: MitteVor dem Kanzleramt hielten unter 10 Reichsbürger*innen eine Kundgebung ab. Dabei verbreiteten sie eine Reihe von Verschwörungsmythen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Strukturelle Benachteiligung bei der Wohnungssuche
27.07.2024 Bezirk: BerlinweitEine betroffene Person berichtete in Beratungsterminen von anti-Schwarzen rassistischen Benachteiligungen bei der Wohnungssuche.
Quelle: NARUD e.V. -
Trans*feindliche Beleidigung in Schöneberg
27.07.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAm Rand der CSD-Demonstration (Christopher Street Day) wurde eine trans* Person als „Ladyboy“ von einer Gruppe junger Männer beleidigt.
Quelle: Berliner Register -
Veranstaltung in der Bundeszentrale von "Die Heimat" in der Köpenicker Dammvorstadt
27.07.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Bundeszentrale von "Die Heimat" in der Seelenbinderstr. fand eine Veranstaltung mit einem Liedermacher statt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Versuchte Störung des CSD durch Neonazis
27.07.2024 Bezirk: MitteIm Tilla-Durieux-Park versammelten sich etwa 30 Neonazi, um von dort den zeitgleich stattfindenden CSD zu stören. Die Polizei stoppte die Neonazis bevor sie den CSD stören konnten. Zu der Störaktion hatten im Vorfeld die "Jungen Nationalisten" und "Deutsche Jugend Voran" mobilisiert.
Quelle: Tagesspiegel vom 28.07.2024