Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
13.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Alten Hellersdorfer Straße wurde ein Aufkleber von „Der III. Weg“ entdeckt und entfernt. Dieser forderte „Härtere Strafen für Kinderschänder“ (eine langjährige neonazistische Parole). In der Quedlinburger Straße am Nauener Ring wurde ein Aufkleber der „Jungen Nationalisten“ entfernt. Zudem wurde in der Zerbster Straße auf einem Mülleimer eine „DJV“-Schmiererei (Deutsche Jugend Voran) entdeckt und entfernt. An der Haltestelle Landsberger Chaussee/Zossener Straße wurde außerdem eine „NRJ Berlin“-Schmiererei (Nationalrevolutionäre Jugend) entfernt. An der Neuen Wuhle Höhe Zossener Straße war der neonazistische Zahlencode „88“ (für „Heil Hitler“) gesprüht, auch dieser wurde entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
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Extrem rechter Aufkleber in Hellersdorf-Ost
13.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Kastanienboulevard wurde ein „FCK Antifa“-Aufkleber entdeckt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechter Sticker in Steglitz
13.10.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf der Schloßstraße wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Versandshop entdeckt. Der Aufkleber richtete sich gegen politische Gegner*innen. Außerdem wurden Aufkleber des rechten Internet-Radios "Kontrafunk" gefunden. Alle Aufkleber wurden entfernt.
Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf -
Hakenkreuz in Plänterwald
13.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Straße Am Plänterwald wurde an einer Hauswand ein Hakenkreuz entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Queerfeindlicher Aufkleber in Lichtenberg-Mitte
13.10.2025 Bezirk: LichtenbergIm Archibaldweg wurde auf einem Mülleimer direkt an der Treppe runter zur S-Bahn Nöldnerplatz ein queerfeindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistische Aufkleber in Niederschöneweide
13.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Flutstr. und in der Spreestr. wurde jeweils ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie waren anti-muslimisch und anti-Schwarz motiviert und stammten beide aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck88".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Aufkleber in Pankow
13.10.2025 Bezirk: PankowIn der Hadlichstraße wurde gegenüber eines Supermarkts ein Aufkleber mit dem rassistischen Motiv „Defend Europe“ entdeckt und überklebt. Der Aufkleber war aus einem extrem rechten Onlineversandhandel.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
Rassistische und sexistische Beleidigung und Bedrohung in Lichtenberg-Nord
13.10.2025 Bezirk: LichtenbergEin weißer Mann mit dem T-Shirt-Motiv "Ich scheiß auf Weltoffenheit, solange es keinen Weltfrieden gibt", beleidigte in der Siegfriedstraße eine Frau mit Hijab als F*** . Als eine Person mit Zivilcourage neben ihm gehend fragte, was er gerade gesagt habe, wurde der Täter auch gegenüber dieser Person direkt aggressiv und beschimpfte sie ebenfalls u.a. als F*** und drohte ihr Schläge an.
Quelle: Lichtenberger Register -
Sozialchauvinistische und rassistische Beleidigung am S-Bhf. Frankfurter Allee
13.10.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 10:20 Uhr beschimpfte ein älterer Mann mit Glatze und E-Roller eine POC, die neben dem Aufzug Reisende um Geld für Essen bat. Eine unbeteiligte Person forderte den Mann auf, die Beleidigungen zu unterlassen. Der Mann schrie die Person an und äußerte weitere Beleidigungen, wie z. B. "Versifftes Pack, wegen Euch gibt es solche Probleme überhaupt!". Er stieg dann später in die Ringbahn Richtung Ostkreuz.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Wieder rechte Sticker im Rudolfkiez entfernt
13.10.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Rother- und der Rudolfstraße wurden erneute Sticker eines extrem rechten Onlinehandels entfernt. Sie trugen die Aufschrift "Eure Vielfalt tötet". Damit wurde auf eine Umkehr des Slogans "Rassismus tötet" angespielt.
Die Sticker stammen von einem extrem rechten Onlinehandel und sind Teil einer Serie von Tilda-Memes, die eine blonde junge Frau zeigen. Die Figur ist Teil einer wachsenden Bildwelt, in der blonde, junge, muskulöse Personen als Stellvertreter*innen Deutschlands auftreten. Diese bildliche Darstellung transportiert die in extrem rechten Kreisen verbreitete rassistische Vorstellung, dass nur weiße Personen zum deutschen Volk gehören.Quelle: Bürger*innenmeldung -
Anti-Schwarze rassistische Beleidigung in Wedding
12.10.2025 Bezirk: MitteEine Schwarze Familie wurde in Wedding von Nachbar*innen beleidigt. Die Familie war schon mehrfach von denselben Nachbar*innen beleidigt und bedroht worden.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitischer Schriftzug in Niederschöneweide
12.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickErneut wurde in der Schnellerstr. der antisemitische Schriftzug "Judenhomos" sowie ein Davidstern entdeckt. In diesem Fall wird eine schwulenfeindliche Abwertung zur Diskriminierung von Jüd*innen genutzt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Antisemitische Schmiererei in der Oppelner Straße
12.10.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Oppelner Straße wurde mit schwarzem Edding die Parole "From the Mountains to the sea Palestine will be free" angebracht, die Israel das Extistenzrecht abspricht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitismus auf Demonstration durch Wedding
12.10.2025 Bezirk: MitteAusgehend von Nettelbeckplatz zog eine Demonstration durch Mitte. In einem propalästinensischen Block wurden antisemitische Parolen gerufen. Teilnehmende riefen "Zionisten sind Faschisten - töten Kinder und Zivilisten", "There is only one state - Palestine 48" und "Vom Wasser bis zum Wasser - Palästina ist arabisch" (auf Arabisch). Während die erste Parole auf die antisemitische Ritualmordlegende anspielt, sprechen die anderen beiden Parolen Israel das Existenzrecht ab.
Quelle: Registerstelle Mitte -
„Der III. Weg“-Propaganda in Hellersdorf-Ost
12.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Carola-Neher-Straße, Riesaer Straße, Nossener Straße und Glauchauer Straße wurden diverse Aufkleber von „Der III. Weg“ entdeckt und teilweise entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber in Friedrichshagen
12.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bahnhof Friedrichshagen wurden sieben extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die meisten Aufkleber hatten rassistische Inhalte, ein Aufkleber LGBTIQ*-feindliche und ein weiterer richtete sich gegen Antifaschist*innen. Alle Aufkleber stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck88".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechter Sticker in Haselhorst
12.10.2025 Bezirk: SpandauAn der Tür eines interkulturellen Nachbarschaftstreffs in der Waterkant wurde ein Sticker eines extrem rechten Versandhandels entdeckt: Auf den Farben der Reichsflagge waren in Fraktur "Antifa-Freie-Zone" gedruckt sowie drei Icons. Auf ihnen waren ein Punk, ein Antifa-Logo und (stilisiert) eine trans Person abgebildet, die jeweils mit einem roten Querstrich durchgestrichen waren. Ein Link und ein QR-Code auf dem Sticker führten zur Website des Versandhandels.
Quelle: Bezirkliche Anlaufstelle -
Extrem rechte Sticker in Lichterfelde
12.10.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAm S-Bahnhof Botanischer Garten wurden extrem rechte Sticker entdeckt und entfernt. Die Aufkleber stammten u.a. von einer extrem rechten Gruppierung und propagierten das rassistische Konzept der "Remigration".
Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Mahlsdorf
12.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bahnhof Mahlsdorf wurde ein queerfeindlicher Aufkleber entdeckt. Darauf war das Piktogramm einer Familie zu sehen, die sich mit einem Regenschirm mit einem Kreuz darauf von der Pridefahne schützt. Er wurde überklebt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Queerfeindliche und NS-verherrlichende Aufkleber in Lichtenberg-Mitte
12.10.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Eitelstraße wurde ein queerfeindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt.
Zudem wurde in der Skandinavischen Straße ein NS-verherrlichender Aufkleber in den Farben der Reichsflagge und einem darauf abgebildeten (Wehrmachts?-)Soldaten sowie dem Slogan "Hier wurde linker Müll entfernt" entdeckt und entfernt.
Im Kaskelkiez wurde in der Spittastraße Ecke Kaskelstraße darüber hinaus ein Aufklber der Neonazi-Hooliganband "Kategorie C" aus Bremen mit der Aufschrift "Deutsche Jungs" entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistische und LGBTIQ*-feindliche Beleidigungen, Hitlergruß und versuchter Angriff in der Tamara-Danz-Straße
12.10.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 3:00 Uhr hielten sich zwei Männer und drei Frauen an einem Tisch außerhalb eines Lokals in der Tamara-Danz-Straße auf, als sie von zwei jungen Männern aus einer 15-20 Personen großen Gruppe in unmittelbarer Nähe rassistisch und LGBTIQ*-feindlich beleidigt wurden. Zudem zeigte einer der Männer den Hitlergruß in ihre Richtung. Weiterhin wurden aus der Gruppe heraus auch Steine geworfen, die ihr Ziel verfehlten.
Die beiden Männer wurden von der Polizei wegen des Verdachts der Beleidigung, Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie versuchter gefährlicher Körperverletzung festgenommen.Quelle: Polizei Berlin Nr. 2293 vom 12.10.2025 -
Schmiererei gegen politische Gegner*innen in Nikolassee
12.10.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf einer Wand an der Autobahnabfahrt Hüttenweg wurde eine Schmiererei gesprüht, die sich gegen demokratische Parteien richtete und gleichzeitg einen rassistischen Hintergrund hatte. Das Graffiti suggeriert, dass Migration zu mehr Kriminalität und insbesondere zu Mord durch Menschen mit Migrationsgeschichte führe und demokratische Parteien verantwortlich für diese Kriminalität und Morde wären.
Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal -
Werbung für LGBTIQ*-feindliche und antifeministische Veranstaltung in Baumschulenweg
12.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Scheiblerstr. wurde ein Aufkleber für eine LGBTIQ*-feindliche, antifeministische und christlich-fundamentalistische Veranstaltung entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Anti-Schwarze rassistische Beleidigung im Schillerkiez
11.10.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Schillerpromenade wurde eine Person von einem Mann im Vorbeigehen mit dem N-Wort beleidigt.
Quelle: Register Neukölln -
Antisemitische Schmierereien am Carl-Herz-Ufer
11.10.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 10:00 Uhr wurden im Umfeld der Synagoge am Carl-Herz-Ufer antisemitische Parolen an Hauswänden entdeckt. Geschmiert wurden die Slogans "Death to the IOF" (damit ist die israelische IDF gemeint) und "Zionism is a crime". Dabei handelt es sich um eine häufig genutzte Umwegkommunikation, die Jüdinnen*Juden sowie Israel pauschal delegitimieren und dämonisieren soll.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitismus auf Demonstration durch Mitte
11.10.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte fand eine propalästinensische Demonstration mit etwa 16.000 Teilnehmenden statt. Es kam zu einer Reihe von antisemitischen und NS-verharmlosenden Äußerungen. So riefen Teilnehmende "Kindermörder Israel". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Ein Teilnehmer zeigte ein Schild mit einer Karikatur, die den amerikanischen Präsidenten als durch Israel, proisraelische Kräfte und den Teufel fremdgesteuert darstellt. Die Behauptung, dass sich Juden*Jüdinnen im Pakt mit dem Teufel befinden, ist ein antisemitisches Narrativ. Eine Rednerin sagte, man werde sich nicht mehr von "zionistischen profitgetriebenen Medien" täuschen lassen. Ein Teilnehmer zeigte ein Schild mit der Aufschrift "Never trust a zionist". Beide Aussagen greifen das antisemitische Narrativ des "hinterlistigen Juden" auf. Auf einem Transparent stand der Satz "Germany you cry never again while funding it again". Ein Teilnehmer zeigte ein Schild mit der Aufschrift "Your german guilt-complex kill palestinians". Beide Aussagen stelle einen Zusammenhang zwischen dem Nahost-Konflikt und dem Holocaust her, wobei das zweite Schild einen, in der extremen Rechten verbreiteten, "Schuldkult"-Diskurs bedient. Mit den Parolen "There is only one state - Palestine 48" und "Vom Wasser bis zum Wasser - Palästina ist arabisch" (auf Arabisch gerufen) wurde Israel das Existenzrecht abgesprochen. Auch wurden verschiedene Schilder mit der dämonisierenden Bezeichnung "IsraHell" gezeigt. An der Demonstration beteiligten sich auch Personen aus dem islamistischen Spektrum.
Quelle: Registerstelle Mitte, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V., Tagesspiegel vom 11.10.2025 -
Antisemitismus und NS-Verherrlichung im Bezirk
11.10.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAn der Wand einer sozialen Einrichtung im Bezirk wurden NS-verherrlichende Sprühereien und Hakenkreuze entdeckt. Außerdem wurde ein antisemitischer Spruch gesprüht. Die Schmierereien wurden unkenntlich gemacht.
Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail -
Aufkleber und Sprühereien gegen Antifaschismus in Pankow-Zentrum
11.10.2025 Bezirk: PankowIn der Parkstraße, Ossietzkystraße und im Schlosspark wurden Sprühereien mit Slogan "FCK AFA" (= Scheiß Antifaschismus) entdeckt und entfernt. Ebenso wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels mit dem selben Slogan entdeckt und entfernt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
„Der III. Weg“-Propaganda in Hellersdorf-Ost
11.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Kastanienboulevard wurden diverse Aufkleber von „Der III. Weg“ entdeckt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
„Der III. Weg“-Propaganda in Hellersdorf-Süd
11.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Maxie-Wander-Straße und in der Carola-Neher-Straße wurde je ein Aufkleber der NRJ, der Jugendorganisation von „Der III. Weg“, gesehen.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Mitte
11.10.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Marie-Curie-Straße wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt, beide stammten aus Neonaziversänden. Auf einem Motiv stand "Dumm, dümmer, Antifa" und auf dem anderen "Abschieben schafft Sicherheit - Kriminelle Ausländer raus".
In der Sophienstraße und in der Weitlingstraße wurden zudem mehrere Aufkleber mit jeweils einem Wolfsgruß der türkischen Faschist*innen der "Grauen Wölfe" und einer rassistischen "White Power"-Faust gemeldet und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechter Aufkleber in Oberschöneweide
11.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Edisonstr. wurde ein Aufkleber der "Jungen Nationalisten (JN)" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische Äußerungen in Steglitz-Zehlendorf
11.10.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn einer Einrichtung im Bezirk kam es zu rassistischen Äußerungen einer Mitarbeiterin.
Quelle: Bürger*innenmeldung über das Vorfallsformular -
Rassistische Bedrohung in Mitte
11.10.2025 Bezirk: MitteVor einer Botschaft in der Straße Unter den Linden bedrohte eine Frau eine Mitarbeiterin des Objektschutzes der Berliner Polizei mit einem Messer und beleidigte sie rassistisch. Die Betroffene griff zu ihrer Dienstwaffe und forderte die Frau auf, das Messer fallenzulassen. Die Frau kam dieser Aufforderung nach, verließ den Ort und wurde später festgenommen.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 2291 vom 12.10.2025 -
Rassistische Beleidigung an der Stresemannstraße
11.10.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf dem Parkplatz am Gropius-Bau saß gegen 14:40 Uhr ein Mann mit Migrationsgeschichte, der seinem Hund Wasser gab. Plötzlich setzte sich ein Mann neben ihn und begann ihn laut anzuschreien mit den Worten „Kurwa Asiaten, Kurwa Muslime, Kurwa Araber“ (Kurwa, polnisch = verdammter). Dann wurde der Betroffene von dem Mann gefragt, ob er Deutscher sei. Als er bejahte, wurde er mit den gleichen Worten erneut angeschrien und beleidigt, sodass er mit seinem Hund den Ort verließ.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistischer Angriff in Oberschöneweide
11.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickEin Mann bestellte an einem Imbiss an der Ecke Wilhelminenhofstr. / Edisonstr. einen Burger und wurde von dem Mitarbeiter rassistisch beleidigt. Als der Gast dem widersprach, wurde er mehrfach mit der Faust gegen den Kopf geschlagen. Es wurde Anzeige erstattet.
Quelle: Polizeimeldung vom 12.10.2025 -
Rassistische Sticker im Rudolfkiez
11.10.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergFast täglich werden von Anwohner*innen Sticker aus extrem rechten Onlinehandeln im Rudolf-Kiez entfernt. So auch heute wieder.
Ein Sticker mit der Aufschrift "Du wirst abgeschoben" auf dem ein weißer, junger Mann mit energischem Blick und Fingerzeig abgebildet war, wurde am Rudolfplatz enfernt, ein weiterer Sticker mit der Aufschrift "Eure Vielfalt tötet" in der Rotherstraße.Quelle: Bürger*innenmeldung -
Reichsbürger*innenkundgebung am Brandenburger Tor
11.10.2025 Bezirk: MitteVor der amerikanischen Botschaft am Pariser Platz hielten etwa 5 Reichsbürger*innen eine "Mahnwache" ab. Dabei zeigten sie Reichsfahnen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Schriftzug gegen Antifaschist*innen in der Köpenicker Altstadt
11.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Wendenschloßstr. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufrief.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Sozialdarwinistischer Übergriff auf Wohnungslosen und NS-verherrlichende Pöbelei
11.10.2025 Bezirk: LichtenbergAm S+U-Bahnhof Lichtenberg, auf Höhe des Ausgangs Siegfriedstraße Ecke Sana-Klinikum, urinierte ein unbekannter Mann auf eine am Boden liegende und schlafende Person und bespuckte sie. Zudem äußerte der Täter sinngemäß: "Hitler ("der Führer") hätte "euch" (gemeint waren "obdachlose" Menschen) auch ins Gas geschickt". Der Täter konnte durch engagierte Zivilcourage vertrieben werden.
Quelle: Lichtenberger Register -
Antimuslimischer Aufkleber in Alt-Friedrichsfelde
10.10.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Kreuzung Alt-Friedrichsfelde/Am Tierpark wurde ein rassistischer und antimuslimischer Aufkleber aus einem bekannten Neonaziversand entdeckt und entfernt. Dieser sprach sich inhaltlich gegen Schächten und den Verkauf von Halal-Fleisch aus.
Quelle: Lichtenberger Register -
Antisemitismus am Arbeitsplatz in Mitte
10.10.2025 Bezirk: MitteEin jüdischer Werksstudent wurde bei seiner Arbeitsstelle in Mitte von einem Kollegen antisemitisch beleidigt. Es wurde ihm u. a. gesagt: "Kein Wunder, dass man euch hasst bei dem, was Ihr in Gaza anstellt." Andere Kolleg*innen standen dabei und sagten nichts. Ein Vorgesetzter meinte, als er den Vorfall bei ihm meldete, er solle sich nicht so anstellen. Man wolle hier keinen Ärger.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
10.10.2025 Bezirk: MitteAm Checkpoint Charlie fand eine propalästinensische Kundgebung mit etwa 80 Teilnehmenden statt. Teilnehmende riefen die Parolen, "There is only one state - Palestine 48" und auf Arabisch "Vom Wasser zum Wasser - Palästine ist arabisch", welche Israel das Existenzrecht absprechen. Auch die Parole "Kindermörder Israel" wurde gerufen. Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Aufkleber des "III. Weg" in Johannisthal
10.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Ende der Wolfgang-Harlan-Str. wurden ca. 17 Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Diese waren rassistisch, LGBTIQ*-feindlich, zeigten das Logo der Partei und richteten sich gegen Antifaschist*innen.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Prenzlauer Berg
10.10.2025 Bezirk: PankowIn der Wisbyer Straße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Fck Antifa“ (= Scheiß Antifaschismus) entdeckt.
Quelle: Berliner Register via Signal -
„Der III. Weg“-Propaganda in Marzahn-Mitte
10.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Oberweißbacher Straße wurden drei Aufkleber von „Der III. Weg“ mit dem Slogan „Deutsche Jugend Voran“ entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Ost
10.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Oelsnitzer Straße wurde an einem Straßenschild ein Aufkleber von „Der III. Weg“ entdeckt. Auf einem Zaun klebte ein Aufkleber aus einem neonazistischen Versandhandel mit dem Slogan: „Antifa verbieten“. Dieser wurde entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber in Niederschöneweide
10.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Hartriegelstr. wurden zwei Aufkleber eines neonazistischen Onlinehandels entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber richtete sich gegen Antifaschist*innen.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Propaganda in Mahlsdorf
10.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltestelle S Mahlsdorf wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Hakenkreuze in Wendenschloß
10.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Tramhaltestelle Lienhardweg wurden zwei Hakenkreuze entdeckt und angezeigt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register