Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
07.08.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitischer Vorfall in Wilmersdorf
07.08.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEs ereignete sich eine antisemitische strukturelle Banachteiligung. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Demonstration in Mitte
07.08.2024 Bezirk: MitteAuf einer Versammlung wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen und antisemitische Schilder gezeigt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antiziganismus bei Wohnraumvermittlung
07.08.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergDem Antrag einer obdachlosen rumänischen Familie auf Unterbringung wurde erst stattgegeben, als durch eine Beratungsstelle interveniert wurde. Zuvor war diese Leistung verweigert worden. Weitere Informationen werden zum Schutz der Personen nicht veröffentlicht.
Quelle: Amaro Foro -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Nord-Neukölln
07.08.2024 Bezirk: NeuköllnIn der Braunschweiger Straße in Nord-Neukölln wurde ein Sticker mit der Aufschrift: "Wir haben die unfähigste Regierung der Welt" gesichtet und entfernt. Dieser wird von einem extrem rechten Versandhandel vertrieben und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Register Neukölln -
Aufkleberserie vom extrem rechten "Dritten Weg" in Pankow
07.08.2024 Bezirk: PankowIn der Neumannstraße, Vinetastraße, Eschengraben sowie in der Kissingenstraße, unmittelbar vor einer Schule, wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der Dritte Weg" an Laternenmasten entdeckt und entfernt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechte Propaganda in der Lemkestraße
07.08.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Lemkestraße in Mahlsdorf wurde extrem rechte und neonazistische Propaganda entdeckt und teilweise entfernt. Entlang der Straße wurde u.a. eine Schmiererei mit dem neonazistischen Zahlcode "1488" an einem Briefkasten entdeckt, mehrere gegen politische Gegner*innen gerichtete Aufkleber, ein Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" sowie ein Aufkleber mit rassistischem Motiv.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber in Lichtenberg-Nord
07.08.2024 Bezirk: LichtenbergAn der Tramhaltestelle Rhinstr./Gärtnerstr. wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Extrem rechte Schmiererei vor Schulgebäude
07.08.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf der Treppe vor einem Schulgebäude in der Kyritzer Straße in Hellersdorf wurde eine Schmiererei mit dem Wortlaut "FCK AFA" (=Fuck Antifaschismus) entdeckt.
Quelle: Augenzeug*in -
Graffiti vom "III. Weg" am Hellersdorfer Beerenpfuhlgraben
07.08.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einer frei zugänglichen Graffitiwand am Hellersdorfer Beerenpfuhlgraben wurde ein Graffiti der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Mit dem Graffiti wird die Freiheit eines Mannes gefordert, der in Österreich wegen nationalsozialistischer Aussagen verurteilt wurde. Auch in Deutschland solidarisieren sich extrem rechte Gruppen und Einzelpersonen, wie "Der III. Weg", mit dem Mann.
Der "III. Weg" veröffentlichte kurz darauf ein Propagandafoto im Internet, auf dem zu sehen ist, wie mehrere Personen vor dem Graffiti posieren.
Quelle: Augenzeug*in -
"III. Weg"-Aufkleber am Cottbusser Platz
07.08.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm U-Bahnhof Cottbusser Platz wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" an einer Laterne entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
"III. Weg"-Aufkleber am S-Bahnhof Wuhletal
07.08.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S- und U-Bahnhof Wuhletal wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" an einem Fahrplanschild entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
LGBTIQ*-feindliche Aufkleber in Weißensee
07.08.2024 Bezirk: PankowIn der Schönstraße Ecke Blechenstraße wurden drei Aufkleber mit dem Slogan #stolzmonat entdeckt und entfernt. Diese Kampagne ist eine Gegenbewegung zum Pride-Monat, bei der statt der Regenbogenfahne schwarz-rot-goldene Fahnen gezeigt werden. Diese wurde während des Pride Months durchgeführt, um diesen sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ* lächerlich zu machen und zu delegitimieren.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Radfahrer aus rassistischer Motivation in laufenden Autoverkehr abgedrängt
07.08.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 18:00 Uhr wurde auf der Oberbaumbrücke eine Schwarze radfahrende Person von einem Mann, ebenfalls radfahrend, vom Radweg in den laufenden Verkehr abgedrängt, so dass dieser fast von einem vorbeifahrenden Auto erfasst wurde. Bevor der Drängler schnell davon fuhr, rief er dem Betroffenen noch zu: "Ja genau fahr da rein, Leute wie Du werden am besten überfahren".
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistische Beleidigung in Dahlem
07.08.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfEine Frau beleidigte einen Busfahrer der Linie X10 mit rassistischen Worten. Der Busfahrer war zuvor von anderen Fahrgästen darauf angesprochen worden, dass die Frau die anderen Fahrgäste beleidige. Als der Busfahrer die Frau zum Verlassen des Busses aufforderte, tätigte sie die rassistischen Aussagen.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 1632 vom 08.08.24, Bürger*innenmeldung -
Runensymbolik und Hakenkreuze in Gropiusstadt
07.08.2024 Bezirk: NeuköllnIn der Umgebung des Kölner Damms im Bezirksteil Gropiusstadt wurden an einer Steinmauer mehrere SS-Runen und Hakenkreuze entdeckt.
Quelle: Register Neukölln -
Antisemitische Beleidigung in Tempelhof
06.08.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAuf dem S-Bahnhof Tempelhof wurde eine Frau, die eine Cola kaufen wollte, von einem jungen Mann als "Scheißjüdin" beleidigt. Als die Begleitperson der Frau ihm sagte, dass weder sie noch er etwas mit Israel zu tun hätten, antwortete der junge Mann, dass sich beide doch schämen sollten, Israel zu unterstützen, denn jeder, der diese Cola-Marke trinke, sei ein Freund Israels.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
06.08.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
06.08.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
06.08.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
06.08.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
06.08.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
06.08.2024 Bezirk: BerlinweitUnter einem Facebook-Beitrag einer jüdischen Organisation postete ein_e User_in einen Kommentar, demzufolge u.a. Zionisten die Massaker der Hamas vom 7. Oktober 2023 organisiert hätten, um sich Rohstoffe aus Gaza anzueignen.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Schriftzug in Oberschöneweide
06.08.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf der Stubenrauchbrücke wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber des "III. Weg" in Hellersdorf-Ost
06.08.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm U-Bahnhof Hellersdorf wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Aufkleber des "III. Weg" in Niederschöneweide
06.08.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Treppeneingang des S-Bahnhof Schöneweide wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Aufkleber des "III. Wegs" in Hellersdorf-Nord
06.08.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Fritz-Lang-Str. wurden drei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Israelbezogener Antisemitismus auf Kundgebung vor Amtsgericht Tiergarten in Moabit
06.08.2024 Bezirk: MitteAb 10.00 Uhr fand eine Kundgebung vor dem Amtsgericht Tiergarten in der Turmstraße in Moabit mit ca. 40 Teilnehmenden statt. Die Kundgebung fand anlässlich eines Prozesses gegen eine Frau statt, die dort wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe verurteilt wurde, weil sie auf einer Demonstration im Oktober 2023 die Parole gerufen hatte: "From the river to the sea - Palestine will be free." Mit dieser Parole wird Israel ein Existenzrecht abgestritten. Die Teilnehmenden wiederholten vielfach in Sprechchören vor dem Amtsgericht die leicht umgestellte Parole.
Quelle: Registerstelle Mitte -
LGBTIQ*-feindliche Propaganda in Wedding
06.08.2024 Bezirk: MitteAn einer Rolltreppe im S-Bahnhof Wedding wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
LGBTIQ*-feindlicher Angriff am Wohnort
06.08.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine Person wurde am Wohnort LGBTIQ*-feindlich und rassistisch diskriminiert. Zusätzlich kam es zu körperlicher Gewalt. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.
Quelle: Fair mieten – Fair wohnen -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber des "III. Weg" in Pankow
06.08.2024 Bezirk: PankowIn der Brehmestraße Ecke Rennbahnstraße wurde ein Aufkleber mit dem Wortlaut "LGBTQ?" und einem QR-Code entdeckt, welcher zur Internetseite der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" führt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Rassistische und sexistische Flugblätter in Wedding
06.08.2024 Bezirk: MitteIn Wedding wurden einwanderungsfeindlich-rassistische und sexistische Flugblätter entdeckt, die in einer Nachbarschaft und vor dem Büro eines Vereins, der Geflüchtete unterstützt und sich gegen Rassismus einsetzt, verteilt worden sind. In den Flugblättern wird eine namentlich genannte geflüchtete Frau rassistisch und sexistisch diffamiert.
Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldungen -
Schriftzug der "NRJ" in Kaulsdorf
06.08.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Planitzstr. wurde der Schriftzug "NRJ" (National Revolutionäre Jugend) entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Schriftzug gegen politische Gegner*Innen in Weißensee
06.08.2024 Bezirk: PankowIn der Smetanastraße Ecke Meyerbeerstraße wurde ein Schriftzug mit Gewaltandrohung entdeckt. Der Schriftzug sagt: „C4 for reds“. "C4 for reds" bedeutet, dass man Sprengstoffanschläge auf politisch linke Menschen befürwortet.
Quelle: Meldeformular Pankower Register -
Anti-Antifa Aufkleber in Rixdorf
05.08.2024 Bezirk: NeuköllnAuf einer Informationstafel auf einem Platz in Neukölln-Rixdorf wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen Antifaschist*innen richtete. In der Vergangenheit wurden dort schon mehrfach Anti-Antifa-Sticker und antisemitische Sticker geklebt.
Quelle: Register Neukölln -
Antimuslimisch-rassistische Beleidigung in Mitte
05.08.2024 Bezirk: MitteEine Frau mit Kinderwagen und weiterem kleinen Kind wurde im U-Bahnhof Stadtmitte von einer Unbekannten antimuslimisch-rassistisch beleidigt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Anti-palästinensisch-rassistischer Aufkleber in Mitte
05.08.2024 Bezirk: MitteIn der Nähe des Hausvogteiplatzes wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt mit der Parole: "Radical Queers for a Greater Israel". Der Aufkleber stammt von einem Flügel der "Anti-Deutschen", der extremistische und rassistische Forderungen der israelischen extremen Rechten nach Annexion palästinensischer Gebiete und Vertreibungen von Palästinenser*innen vehement unterstützt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Antisemitische Pöbelei und NS-verherrlichende Parole in Prenzlauer Berg
05.08.2024 Bezirk: PankowEin alkoholisiert wirkender Mann ging die Straße entlang in Prenzlauer Berg und rief dabei mehrmals laut: "Juden raus" und "Sieg Heil"
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
05.08.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
05.08.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei an der Zossener Straße
05.08.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf dem Fahrplan einer Bushaltestelle in der Zossener Straße wurde gegen 9:00 Uhr die Schmiererei "Hamas=Mossad" entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
05.08.2024 Bezirk: MitteAm Alexanderplatz kam es zu einer pro-palästinensischen Kundgebung mit etwa 40 Teilnehmenden. Dabei wurden antisemitische Karrikaturen gezeigt, in denen Israel unter anderem "Kindermord" vorgeworfen wurde. Mit dem Vorwurf des "Kindermords" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Aufkleber von "Division Odin" in Reinickendorf-Ost
05.08.2024 Bezirk: ReinickendorfAm Kolpingplatz in Reinickendorf-Ost wurden rassistische und extrem rechte Aufkleber dokumentiert. Dabei handelte es sich um Aufkleber mit der Aufschrift "White Lives Matter" und "Division Odin". Am Kolpingplatz wurden bereits mehrfach extrem rechte Aufkleber gemeldet.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Extrem rechte Aufkleber in Marzahn-Mitte
05.08.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltestelle am Eastgate wurde ein Aufkleber mit der "Schwarzen Sonne" entdeckt und entfernt.
Im Bürgerpark Marzahn wurde ein rassistischer sowie ein weiterer Aufkleber, der das Parteilogo zeigte, der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Zudem wurde der rassistische Schriftzug "N***" an einem Mülleimer entdeckt.
An einem Supermarkt in der Mehrower Allee wurden zwei rassistische Aufkleber, die die sog. "Remigration" forderten, entdeckt und entfernt.
In der Allee der Kosmonauten und der Raoul-Wallenberg-Str, wurden insgesamt über 20 Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie waren mehrheitlich rassistisch motiviert und stammten vom "III. Weg" und aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber in Nord-Neukölln
05.08.2024 Bezirk: NeuköllnIn der Umgebung des Bahnhofes Neukölln wurden mehrere Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und teilweise entfernt. Die Sticker titelten beispielsweise "Dumm dümmer Antifa" und richteten sich damit beleidigend gegen antifaschistisch Engagierte. Im Hintergrund war zudem ein Regenbogen dargestellt, weshalb der Aufkleber auch queerfeindlich gedeutet werden kann.
Quelle: Register Neukölln -
Extrem rechte Aufkleber und Schriftzüge in Hellersdorf-Nord
05.08.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Ecke Alte Hellersdorfer Str./ Eisenacher Str. wurde ein rassistischer Aufkleber gegen geflüchtete Menschen entdeckt und entfernt.
An der Ecke Fritz-Lang-Str./ Lil-Dagover Str. wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
An der Ecke Zossener Str./ Kastanienallee und an der Ecke Zossener Str./ Stendaler Str. wurde jeweils der Schriftzug "D3W" (Der 3. Weg) entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber und Schriftzüge in Marzahn-Süd
05.08.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Tramhaltestelle Helene-Weigel-Platz wurde der Schriftzug "Zecken boxen" entdeckt.
In der Allee der Kosmonauten wurde der Schriftzug "D3W" (Der III. Weg) entdeckt.
Am Spielplatz an der Mühle in Alt-Marzahn wurden zwei rassistische Aufkleber gegen geflüchtete Menschen entdeckt und entfernt. Sie stammten von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" und aus dem extrem rechten Onlinehandel "Druck18".
An der Bushaltestelle Alt-Marzahn wurden ebenfalls zwei rassistische Aufkleber gegen geflüchtete Menschen aus dem Onlinehandel "Druck18" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
05.08.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Elcknerplatz wurde an einer Baustellenabsperrung ein Aufkleber von "GegenUni" entdeckt und entfernt. GegenUni ist ein Projekt der Neuen Rechten, das versucht, theoretische Grundlagen für ein rechtes Lager zu erarbeiten und zu vermitteln.
Auf dem Katzengrabensteg wurde ein rassistischer Aufkleber eines neonazistischen Onlinehandels entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Flugblätter des "III. Weges" gegen politische Gegner*Innen in Weißensee
05.08.2024 Bezirk: PankowIn den Briefkästen eines Hauses in der Smetanastraße Ecke Meyerbeerstraße, wurden Flugblätter der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" mit dem Titel "Stoppt den linken Terror in Deutschland!" gefunden.
Auf der Website des III. Weg ist ein Foto mit Personen, die mit diesen Flugblättern ihre Gesichter verdecken. Der darunterstehende Text weist auf den Kontext hin, in dem sie sie verteilen: den Polizeieinsatz in Weißensee am 30. Juli 2024, bei dem im Haus eines antifaschistischen Aktivisten mutmaßlich Sprengstoff sichergestellt wurde.
Quelle: Pankower Register -
"III. Weg"-Aufkleberserie in Pankow
05.08.2024 Bezirk: PankowEntlang der Florastraße, Heynstraße, Maximilianstraße und Brixener Straße wurden zahlreiche Aufkleber und Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" und dessen Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend", kurz "NRJ", mit rassistischen und antisemitischen Inhalten sowie Propaganda für Kampfsporttraining entdeckt.
Quelle: Berliner Register via Meldeformular