Fehlende digitale Barrierefreiheit
Ein großes Dienstleistungsunternehmen kommuniziert mit einer Beratungsstelle anstatt mit der gehörlosen Person, die als Kundin ein Anliegen hatte.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Ein großes Dienstleistungsunternehmen kommuniziert mit einer Beratungsstelle anstatt mit der gehörlosen Person, die als Kundin ein Anliegen hatte.
Auf der Toilette einer Sporthalle in der Straße "Am Hegewinkel" wurden Hakenkreuze und NS-verherrlichende Schmierereien entdeckt. Dies war über die Presse bekannt geworden. Die entdeckende Person meldete den Vorfall an die Bildungsverwaltung.
Im S-Bahnhof Pankow wurde ein Aufkleber der Jugendorganisation der extrem rechten Partei Der III. Weg - NRJ - entdeckt. Der Aufkleber hatte das Organisationslogo.
Gegen 16:05 Uhr pöbelte eine Person ohne Maske im Edeka eine andere Person, die eine Maske trug, mit den Worten "Nichts aus der Geschichte gelernt" an. In der Kassenschlange stand die pöbelnde Person 5-6 Wagen weiter vorne, schaute in Richtung der Maske tragenden Person und sagte: "Das neue Hakenkreuz". Der Angesprochene teilte lautstark mit, die Polizei zu rufen. Daraufhin wurden die Pöbeleien eingestellt.
An der U-Bahnstation Westphalweg wurden wieder Aufkleber mit dem Slogan „NS-Zone“ und dem Reichsadler entdeckt.
Die Progress-Pride-Fahne vor der Mittelpunktbibliothek Schöneberg, der Theodor-Heuss-Bücherei, wurde gewaltsam und mutwillig zerstört. Die Täter*innen sind nach ihrer Tat schnell geflohen. Die Polizei wurde über den Vorfall informiert.
Eine Schwarze Frau bat eine Bekannte um Hilfe, da ihr Sohn an seiner Grundschule über einen längeren Zeitraum rassistische Beleidigungen erfahren hatte. Er machte einen Suizidversuch und äußerte später dazu: "Ich will weiß sein."Die Schule wurde informiert.
(Das Datum wurde anonymisiert)
In Lichtenberg fand ein rassistischer Angriff statt. Das genaue Datum des Angriffs ist nicht bekannt.
Im Bezirk Mitte kam es zu einem rassistischen Angriff. Das genaue Datum ist nicht bekannt.
In der Seelenbinderstr. wurde ein rassistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
In der Gehsener Straße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "THE WHITE RACE" entdeckt und entfernt. Dieser stammt von einer neonazistischen Gruppierung aus Bautzen.
Auf ein Straßenschild an der Landsberger Allee wurden mehrere Sticker mit den Farben der Reichskriegsflagge gemeldet und überklebt. In der Großen-Leege-Straße wurde ein Sticker mit der Aufschrift "HKNKRZ" (Hakenkreuz) gemeldet und entfernt.
In Mitte fand eine Mahnwache vor dem Bundesgesundheitsministerium mit ca. 10 Teilnehmenden aus dem heterogenen verschwörungsideologischem Spektrum gegen Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung und gegen Impfmaßnahmen statt, bei der auch NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet wurden.
Am S-Bahnhof Zehlendorf wurde eine Frau, die ein Kopftuch trug, von einem Mann gestoßen, als sich dieser an ihr vorbeidrängte. Auf dem Bahnsteig war laut Beobachter*innen Platz. Der Mann hätte Abstand zu der Frau halten können.
Im und rund um den Bahnhof Wuhletal wurden mehrere NS-verherrlichende und rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf den Aufklebern war u.a. "I love NS" (=Nationalsozialismus) und "I love HTLR" (=Hitler) zu lesen.
Es wurde eine behindertenfeindliche Diskriminierung erfasst. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Es wurde eine behindertenfeindliche Diskriminierung erfasst. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
In einem Waggon der U-Bahnlinie 5 Richtung Hönow wurde eine Schmiererei mit den Worten "ANTIFA sind die neue NAZIS" entdeckt (Rechtschreibfehler im Original). Mit dem Slogan werden Menschen abgewertet, die sich gegen Faschismus engagieren. Gleichzeitig wird damit der Nationalsozialismus verharmlost, indem Antifaschismus mit dem Verbrechen des historischen Nationalsozialismus gleichgesetzt wird.
Bereits im vergangenen Jahr wurde der gleiche Schriftzug am U-Bahnhof Elsterwerdaer Platz hinterlassen.
In der Weitlingstraße wurde ein Flugblatt entdeckt, welches auf verschwörungstheoretische Inhalte auf einer Website hinweist. Auf der Website findet sich in der Selbstdarstellung der Initiative NS-verharmlosende Propaganda.
An der Haltestelle Kniproderstraße / Storkower Straße wurde auf einer Sitzschale ein Hakenkreuz und der Slogan "NAZI KIEZ" entdeckt.
Auf dem Cecilienplatz wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.
In Neukölln wurde ein lesbisches Paar beleidigt. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Am S-Kaulsdorf wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt, die den Nationalsozialismus verherrlichen.
Bei einem Supermarkt am Antonplatz wurden zwei Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Die Slogan hatten verschwörungsideoligische Inhalte.
In einem Wohnhaus in der Wönnichstraße wurde eine migrantische und politisch links positionierte Familie über Jahre durch mehrere Nachbar*innen schikaniert und es kam zu Sachbeschädigungen.
In den Kinderwagen des Kindes der Familie, der sich im Eingangsbereich des Vorderhauses befand, wurde Müll geladen.
Es wurde in der Voigtstraße zwischen Bänschstraße und Dolziger Straße der Schriftzug "Wir Pedos töten Kinder / Grüne Linke" entdeckt.
Im Treptower Park wurde ein Schriftzug gegen politische Gegner*innen entdeckt. Auf den Boden eines Weges wurde "GRÜN IST DAS NEUE BRAUN" gesprüht.
Bereits im Sommer 2022 kam es mehrfach zu Sachbeschädigungen am Abgeordnetenbüro der Grünen in Alt-Treptow mit ähnlichen Parolen. Ähnliche und identische Inhalte werden von der extremen Rechten verbreitet und mit einem drohenden sog. 'Ökofaschismus' begründet. Mit diesen Formulierungen wird ein bereits bestehender Diskurs hin zu einer zunehmenden Relativierung des Faschismusbegriffes vorangetrieben.
An der Haltestelle Freiheit und am Luisenhain wurden Aufkleber des verschwörungsideologischen Senders "AUF1 TV" entdeckt und entfernt. Der österreichische Sender verbreitet unter anderem antisemitische Verschwörungsmythen.
Es gab eine ableistische Diskriminierung an einer Lichtenberger Schule. Durch fehlendes Fachpersonal/Assistenz ergaben sich Schwierigkeiten bei der Beschulung von behinderten Kindern.
In der Umgebung der S-Bahnstation Südende wurden Flyer der neonazistischen Kleinstpartei Der III. Weg entdeckt. Diese wurden in Briefkästen verteilt. In den Flyern wurde in rassistischer Weise eine "biologisch und kulturell verbundene Gesellschaft" heraufbeschworen.
Am Ausgang des Bahnhofs Ostkreuz verteilte eine Gruppe von acht jungen Erwachsenen Flyer der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg". Nachdem eine Person sich dazu äußerte, wurde sie bedrängt und angerempelt.
Die gleiche Gruppe bepöbelte und bedrohte Menschen am Bahnhof Treptower Park.
Im Treptower Park wurde an einem Mülleimer ein gesprühtes Hakenkreuz entdeckt.
Ein 35-jähriger Mann war am Nachmittag mit seinem Partner auf dem Leopoldplatz spazieren, als ein unbekannter Mann das Paar anspuckte und homophob beleidigte. In der Absicht, den Tatverdächtigen zur Rede zu stellen, folgte ihm der 35-Jährige bei laufender Handykamera. Daraufhin warf der Unbekannte eine Vase in seine Richtung und verletzte ihn damit am Bauch. Anschließend flüchtete der Werfer. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.
In der Gehsener Straße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "THE WHITE RACE" entdeckt und entfernt. Dieser stammt von einer neonazistischen Gruppierung aus Bautzen.
In der Seelenbinder Str. wurden mehrere rassistische Aufkleber der NPD sowie Aufkleber der JN entdeckt und entfernt.
Reichsbürger*innen und verschwörungsideologisch orientierte Friedensbewegte hielten eine "Mahnwache für Frieden und Menschenrechte" mit ca. 10 Teilnehmenden am Pariser Platz ab, auf der NS-Verharmlosungen im Zusammenhang mit Pandemieeindämmungsmaßnahmen und Verschwörungsmythen aus regierungsorientierten russischen Quellen zum Ukraine-Krieg verbreitet wurden.
An einer Litfaßsäule am Gartenplatz wurden Schmierereien, die sich gegen politische Gegner*innen richten, entdeckt. Auf der Litfaßsäule stand "FCK Antifa".
In der Brüsseler Straße wurde eine Schmiererei mit dem Logo der extrem rechten Gruppe "Studenten stehen auf" entdeckt.
Am Gartenplatz wurde ein Sticker mit der Aufschrift "FCK AFA" entdeckt und entfernt. Dieser klebte über einem Sticker der Grünen.
Verschwörungsideologisch orientierte Friedensbewegte hielten unter Beteiligung von extremen Rechten eine "Friedensmahnwache" mit ca. 15 Teilnehmenden am Alexanderplatz ab, auf der NS-Verharmlosungen im Zusammenhang mit Verschwörungsmythen aus regierungsorientierten russischen Quellen zum Ukraine-Krieg verbreitet wurden
Von 12.00 bis 14.00 Uhr fand eine Mahnwache am Nordufer im Wedding vor dem RKI (Robert-Koch-Institut) mit ca. 10 Teilnehmenden aus dem heterogenen verschwörungsideologischem Spektrum gegen "die Rolle des RKI im Zusammenhang mit der Corona-Hysterie und den dadurch begründeten Menschenrechtsverletzungen" und gegen Impfmaßnahmen statt, bei der auch NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet wurden
Am Luisenhain wurde ein Aufkleber des verschwörungsideologischen Senders "AUF1 TV" entdeckt. Der österreichische Sender verbreitet unter anderem antisemitische Verschwörungsmythen.
An der Bushaltestelle Fürstenwalder Allee/ Schule wurde ein Aufkleber des verschwörungsideologischen Senders "AUF1 TV" entdeckt und entfernt. Der österreichische Sender verbreitet unter anderem antisemitische Verschwörungsmythen.
Am Abend fand die wöchentliche verschwörungsideologische Demonstration vom S-Bhf. Köpenick in die Altstadt Köpenick statt. Die Demonstration jährte sich zum ersten Mal, weshalb auf dem Schloßplatz eine größere Veranstaltung stattfand. Beworben wurde dies berlinweit. Damit stieg die Zahl der Teilnehmenden von den üblichen 50 - 60 Personen auf ca. 120 Personen. Darunter waren auch verschiedene Gruppen und Einzelpersonen aus der extremen Rechten und dem verschwörungsideologischen und Reichsbürgermilieu. So waren neben dem Landesvorsitzenden der NPD auch die Gruppen "Freedom Parade" und "Freie Geister" vertreten. Teilnehmende warben u.a. für den verschwörungsideologischen Sender "AUF1 TV". Der österreichische Sender verbreitet unter anderem antisemitische Verschwörungsmythen.
Am Gebäude einer Kirchengemeinde wurde auf einem Wandgemälde ein Davidstern mit Stickern überklebt, auf denen eine Palästinaflagge abgebildet war.
Am Dolgenseecenter wurde der Schriftzug "Grün wird zu braun" auf den Gehweg in weißer Farbe gesprüht. Dieser Slogan wird in verschiedenen Varianten von der extremen Rechten verbreitet und mit einem drohenden sogenannten 'Ökofaschismus' begründet. Als politische Symbolfarbe steht Braun historisch für den Nationalsozialismus. Die Gleichsetzung zwischen Grün und Braun verharmlost den NS.
Dieser Schriftzug ist mehrfach im Bezirk gemeldet worden.
In der Türrschmidtstraße wurde ein Sticker entdeckt, der sich gegen die Grünen als politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet. Dieser titelt "FCK GRN".
Nach einem Fußballspiel eines großen Berliner Fußballvereins singen Anhänger gegen 20:00 Uhr in der S-Bahn nach Berlin-Buch beim S-Bahnhof Pankow den Slogan "Sonderzug nach Birkenau" und brüllen dazu "Heil Hitler". Es wurde darüber hinaus "Hitler-Grüße" gezeigt.