Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt
Es wurde eine anti-Schwarze rassistische Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Es wurde eine anti-Schwarze rassistische Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Eine aus der Ukraine geflüchtete Schwarze Person wurde rassistisch diskriminiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Es wurde eine anti-Schwarze rassistische Diskriminierung im Bezirk Spandau dokumentiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Es fand ein rassistischer Vorfall gegen eine Schwarze Person statt. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht
Eine Institution erhielt eine antisemitische Mail.
In den Briefkasten einer Jugendfreizeiteinrichtung wurde ein Flugblatt gesteckt, welches sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet.
In der Oberspreestr. vor dem Alexander-von-Humboldt-Gymnasium wurde ein Aufkleber der Partei "Die Rechte" entdeckt und entfernt.
In der Bülowstraße wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei an einer Hauswand entdeckt.
Auf den Sitzen der Bushaltestelle "Liebenowzeile" am Steglitzer Damm wurden mehrere Hakenkreuze entdeckt. Einige der Schmierereien waren durchgestrichen.
Reichsbürger*innen und verschwörungsideologisch orientierte Friedensbewegte hielten eine "Mahnwache für Frieden und Menschenrechte" mit ca. 15 Teilnehmenden am Pariser Platz ab, auf der NS-Verharmlosungen im Zusammenhang mit Pandemieeindämmungsmaßnahmen und Verschwörungsmythen aus regierungsorientierten russischen Quellen zum Ukraine-Krieg verbreitet wurden.
An der Tramhaltestelle Zingster Straße/Ribnitzer Straße wurden mehrere Aufkleber der extremen Rechten gemeldet. Sie richten sich gegen Klimaproteste und stammten von einem extrem rechten Versand, titelten "NS-Zone", "Fuck You Israel" und "Destroy Red Flag". Ein weiterer stammte vom extrem rechten Compact-Magazin.
Verschwörungsideologisch orientierte Friedensbewegte hielten unter Beteiligung von extremen Rechten eine "Friedensmahnwache" mit ca. 15 Teilnehmenden am Alexanderplatz ab, auf der NS-Verharmlosungen im Zusammenhang mit Verschwörungsmythen aus regierungsorientierten russischen Quellen zum Ukraine-Krieg verbreitet wurden
Von 12.00 bis 14.00 Uhr fand eine Mahnwache am Nordufer im Wedding vor dem RKI (Robert-Koch-Institut) mit ca. 10 Teilnehmenden aus dem heterogenen verschwörungsideologischem Spektrum gegen "die Rolle des RKI im Zusammenhang mit der Corona-Hysterie und den dadurch begründeten Menschenrechtsverletzungen" und gegen Impfmaßnahmen statt, bei der auch NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet wurden
In der Rummelsburger Str. wurde ein Hakenkreuz an einem Stromkasten gemeldet. Dieses war wieder freigekratzt, nachdem es überklebt worden war.
In der Wichertstraße in der Nähe des S-Bahnhofes Prenzlauer Allee wurde die Sprüherei "N.W.O. satanistische Diktatur" entdeckt. "NWO" oder "New World Order" ist anschlussfähig an eine antisemitische Verschwörungsideologie.
Während eines Spiels des 1. FC Union beleidigte ein Fan einen anderen Fan der Gastmannschaft rassistisch.
Am Zentralfriedhof Friedrichsfelde wurde ein Sticker mit der Aufschrift "Black Metal against Antifa" gemeldet, mit einem Link darauf, der auf eine Homepage mit Rechtsrock verweist. In der Nähe war außerdem ein Refugees not Welcome-Aufkleber an ein Schild geklebt worden. Beide wurden entfernt.
Am Hermannplatz wurden rechte Aufkleber von Verschwörungsideolog*innen mit Corona-Bezug gefunden und entfernt.
In der Karl-Marx-Straße Ecke Hobrechtstraße zeigte jemand aus dem Fenster den Wolfsgruß als die Hanau-ist-überall-Demonstration vorbeizog. Der Wolfsgruß ist ein Erkennungszeichen der extrem rechten Grauen Wölfe und sollte die Demonstrierenden einschüchtern. Die Gedenkdemonstration erinnerte an die rassistischen Morde beim Anschlag in Hanau im Jahr 2020.
Eine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf Instagram.
Eine zivilgesellschaftliche Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Post
An einem Supermarkt in der Mahlsdorfer Straße, sowie an der Ecke Mittelheide, wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Darunter rassistische Aufkleber und einer, der sich gegen politische Gegner*innen richtete, sowie ein Aufkleber der NRJ (Jugendorganisation der extrem rechten Kleinstpartei „Der III. Weg“). .
Bei der S-Bahnlinie S7 nach Ahrendsfelde wurden in einem Waggon ca. 30-40 Hakenkreuze gemeldet. Die Hakenkreuze wurden überklebt und übermalt.
An der Bushaltestelle Rathaus Weißensee sowie an der Kreuzung Berliner Allee Ecke Rennbahnstraße wurden Aufkleber der extrem rechten Partei Der III. Weg entdeckt und entfernt. Ein Slogan war u.a. "Antifa Banden zerschlagen" und der Hinweis auf die Homepage der Partei.
Ab ca. 10.00 Uhr haben Anhänger und/ oder Sympathisanten der extrem rechten Partei Der III. Weg auf der Piazza versucht, Flyer zu verteilen. Dazu wurde ein Stand mit einer Flagge der Partei aufgebaut. Die Anhänger und/oder Sympathisanten blieben ca. eine Stunde.
Ausgehend vom Alexanderplatz zog eine Friedensdemonstration mit ca. 500 Teilnehmenden unter starker Beteiligung von verschwörungsideologischen und extrem rechten Gruppen durch Mitte. Vertreten waren die extrem rechten verschwörungsideologischen Gruppen „Studenten stehen auf“, „Freedom Parade“ und „Autokorso Berlin“. Letztere stellten den Lautsprecherwagen. Auch verschwörungsideologischen Gruppen wie „Eltern stehen auf“, „Freie Linke“ und die verschwörungsideologische Kleinpartei „Die Basis“ waren anwesend. Wie bereits bei der verschwörungsideologischen Kundgebung vor dem Reichstag am 05.02.2023 waren Gruppen aus dem Berliner Umland stark vertreten. So waren Personen aus dem Umfeld von „Eltern stehen auf“, „Barnimer für Frieden / gegen Krieg“ und „Oberhavel Trommler“ anwesend. Die Demonstration richtete sich gegen Waffenlieferung an die Ukraine und verbreitete Narrative aus regierungsorientierten russischen Quellen. In einer Rede wurde dabei von einem „Vernichtungskrieg gegen Russen“ gesprochen. Teilnehmende nahmen auf Schildern und Plakaten auch Bezug zu anderen Themen. So wurden Verschwörungsmythen über eine angebliche Abschaffung des Bargelds, Hetze gegen Journalist*innen und Verschwörungsmythen aus dem Reichsbürgermilieu verbreitet. Neben russischen Fahnen waren auch preußische und Reichsfahnen, sowie andere Erkennungszeichen von Reichsbürgern zu sehen. Auch Fahnen des extrem rechten „Compact“-Magazins sowie Buttons des extrem rechten verschwörungsideologischen Fernsehsenders „AUF1“ aus Österreich wurden gezeigt.
Eine Frau stieg in den RE1 am Hauptbahnhof und suchte einen Sitzplatz. Ein älterer Mann lehnte sich zu ihr, beleidigte sie als "Missgeburt“ und verschwand. Sowohl die Betroffene als auch umstehende Zeug*innen reagierten perplex. Niemand von den Anwesenden erkundigte sich nach dem Wohlbefinden der Betroffenen.
An der Landsberger Allee/Otto-Marquard-Straße wurde ein Sticker der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und überklebt. Dieser titelt "Den Volkstod stoppen".
An einem Mülleimer an der Bushaltestelle Barnimplatz wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
Auf den Sitzen der Bushaltestelle "Liebenowzeile" wurde ein geschmiertes Hakenkreuze entdeckt und Sprüche wie "Ausländer raus" und "AfD". Es handelt sich um die Haltestelle für den Bus in Richtung Mariendorf Dardanellenweg. Etwas zur selben Zeit wurden Hakenkreuze gemeldet, die sich an der Haltestelle in Gegenrichtung befanden.
An einem Supermarkt, sowie einem Ärztezentrum in der Mahlsdorfer Straße wurden insgesamt sieben LGBTIQ*-feindliche Aufkleber entdeckt und entfernt.
Zudem wurde auf dem Parkplatz des Supermarktes ein Schriftzug der NRJ (Jugendorganisation des III. Weg) entdeckt.
Am S-Bahnhof Kaulsdorf wurde an einer Anzeigetafel ein Aufkleber entdeckt, der den Nationalsozialismus verherrlicht.
Es wurde eine Diskriminierung an einer Schule dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
An der Tramhaltestelle Zingster Straße/Ribnitzer Straße wurden insgesamt sechs Aufkleber der extremen Rechten gemeldet. Zwei davon titelten "Ausländer raus" und kamen von "Die Rechte". Einer ist israelfeindlich. Ein weiterer stammt von einem Neonaziversandhandel und richtet sich gegen die Antifa, einer zeigt die Schwarze Sonne auf der Reichskriegsfahne und ein letzter titelt "Make Germany White Again".
Es fand ein rassistischer Vorfall gegen eine Schwarze Person statt. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht
Bei einer jüdischen Organisation ging eine verschwörungsideologische Massenzuschrift per Post ein.
Es wurde eine behindertenfeindliche Diskriminierung an einem Arbeitsplatz erfasst. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
In der Umgebung vom Selgenauer Weg und von der Köpenicker Straße wurden mehrere extrem rechte Sticker entdeckt und entfernt. Außerdem wurde eine Odal-Rune gesichtet und unkenntlich gemacht. Die meldende Person berichtete, dass sie von einer schwarz-gekleideten Person beobachtet wurde.
An der Anzeigetafel der Tram-Station Brodowiner Ring in Marzahn wurde ein Aufkleber mit schwarz-weiß-rotem Hintergrund (Reichsflagge) und dem Neonazisymbol der "Schwarzen Sonne" entdeckt. Die "Schwarze Sonne" wurde im Nationalsozialismus von der SS genutzt und kann entweder als drei übereinandergelegte Hakenkreuze oder als Rad aus zwölf "Sig-Runen" gedeutet werden.
Auf der Kantstraße wurde an einem Parkautomaten ein Aufkleber der neonazistischen Partei NPD entdeckt. Dieser enthielt den Slogan "Pro Bargeld Gegen totale Überwachung".
Vor dem Haus des Vereins Deutscher Studenten Berlin und Charlottenburg (VDSt) nahe des S-Bahnhofs Zehlendorf, steht ein Betonklotz, der in Reichsfarben bemalt ist und somit aussieht, wie eine Reichsflagge (Schwarz-Weiß-Rot). Auf diesem Klotz prangt das Logo der extrem rechten Burschenschaft Danubia München. Diese wird vom bayerischen Verfassungschutz beobachtet.
Am Bahnhof Wuhletal wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "White Lives Matter" entdeckt und entfernt. "White Lives Matter" ist ein Slogan, der als Gegenpart zur "Black Lives Matter"-Bewegung benutzt wird. Die "Black Lives Matter"-Bewegung organisiert Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt. Sie thematisiert dabei antischwarzen Rassismus in der Gesellschaft. "White Lives Matter" hingegen wird von weißen extrem rechten Gruppierungen benutzt, die sich überlegen fühlen und den Slogan für sich umdeuten.
An einem Großwahlplakat der Partei "Die Grünen" am Platz der Vereinten Nationen wurde auf der Rückseite der Spruch "Aus Grün wird braun" geschmiert und ein selbstgebastelter Fake-Aufkleber angebraucht, der die Partei inhaltlich verunglimpfte. Die Sprüherei wurde erst nach der Berlinwahl entdeckt.
In der Martin-Buber-Straße/Ecke Königstraße wurde ein Aufkleber der AfD-Jugendorganisation "Junge Alternative" entdeckt. Dieser ist bereits zerissen, der rechte Slogan ist aber noch zu lesen.
Erneut wurde in der in der Türrschmidtstr. ein Sticker entdeckt, der sich gegen die Grünen als politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet. Dieser titelt "FCK GRN".
Im U-Bhf. Hallesches Tor am Aufgang der Linie U1/3 Richtung Warschauer Straße wurde ein Sticker mit folgendem Inhalt gemeldet: Durchgestrichenes Gendersternchen und Aufschrift "Gendern? Nicht mit mir!"
Auf der Scheibe eines S-Bahn-Waggons der Linie S2 zwischen Lichtenrade und Südkreuz wurde die Schmiererei „Moslems not welcome“ entdeckt.
Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
In Rauchfangswerder wurden zwei Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
In der Vogelbeerstraße, Neltestraße und dem Adlergestell wurden Flyer der neonazistischen Kleinstpartei Der III. Weg in Briefkästen entdeckt. In den Flyern wurde in rassistischer Weise eine "biologisch und kulturell verbundene Gesellschaft" heraufbeschworen.