Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen
Logo: Leichte Sprache, von: Inclusion Europe Logo: DGS Deutsche Gebärdensprache

Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

Zu Vorfalls-Liste springen

Vorfälle Filtern

von:
bis:
Volltext-Suche
Filter zurücksetzen
Zurück zu Vorfalls-Filter springen

Weitere Links

Glossar
  • Rassistischer Angriff am Kottbusser Tor

    26.02.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine Schwarze Frau stieg am Kottbusser Tor in den U-Bahn-Fahrstuhl, in dem sich ein Mann mit Gehstock bereits befand. Die Frau bat ihn, für sich und ihr Fahrrad und eine Frau mit Kinderwagen noch etwas zur Seite zu rücken. Dies tat der Mann nicht, sondern er reagierte aggressiv. Als sich die Fahrstuhltür schloss, schubste er die Frau, beleidigte sie mehrfach rassistisch, schlug ihr mit dem Gehstock mehrmals auf ihren Arm und trat gegen ihr Bein. Der Aufforderung damit aufzuhören, kam er nicht nach. Oben angekommen, beleidigte er die Frau weiter und schubste sie aus dem Fahrstuhl, sodass sie über ihr Fahrrad auf den Bahnsteig der U-1 fiel. Niemand auf dem vollen Bahnsteig kam der Frau zu Hilfe. Erst später bot sich ein Passant als Zeuge an.

    Quelle: RBB24
  • Rassistischer Angriff in Tempelhofer Damm

    26.02.2023 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In der Ullsteinstraße wurde ein Mädchen, das mit seiner Mutter, die auch einen Kinderwagen mit einem Baby darin schob, unterwegs war, von einer Frau aus dem Weg gedrängt. Als die Mutter nach dem Grund fragte, schrie die Frau sie an, „Weil ihr Scheiß Ausländer seid, ihr Scheiß Kanaken, raus aus meinem Haus! Ich kann euch nicht ausstehen“. Außer dem Schrecken ist dem Kind glücklicherweise nichts passiert. Die Frau verschwand kurz darauf in unbekannte Richtung.

    Quelle: Berliner Register
  • Shoa-relativierende Schmiererei im Prenzlauer Berg

    26.02.2023 Bezirk: Pankow

    An einem Zaun in der Conrad-Blenkle-Straße stand der Shoa-relativierende Spruch "Ohne Bargeld heißt Auschwitz" geschrieben.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Sticker mit Reichsflagge auf einem Spielplatz

    26.02.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Spielplatz in der Rummelsburger Str. wurde ein Sticker der extremen Rechten entdeckt. Dieser richtet sich gegen politische Gegner*innen und zeigt die Reichsflagge.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Angriff auf Gegendemonstranten auf dem Pariser Platz

    25.02.2023 Bezirk: Mitte

    Am Rande einer "Friedensdemonstration" mit extrem rechter Beteiligung kam es zu einem Angriff auf einen Gegendemonstranten. Ein Mann auf dem Weg zur Demonstration versuchte, einem Gegendemonstranten ein Schild aus der Hand zu reißen. Dabei kam es zu Handgreiflichkeiten.

    Quelle: Twitter vom 26.02.2023
  • Aufkleber von Jugendorganisation des III. Wegs

    25.02.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Tramhaltestelle Jan-Petersen-Straße wurden mehrere Aufkleber, die für die Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" werben, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Extrem rechte Beteiligung an "Friedensdemonstration"

    25.02.2023 Bezirk: Mitte

    An einer sogenannten Friedensdemonstration in Mitte beteiligten sich verschiedene extrem rechte Gruppen und Einzelpersonen. Die Demonstration richtete sich gegen Waffenlieferungen an die Ukraine. Bereits im Vorfeld der Demonstration riefen extrem rechte Gruppen in sozialen Medien zur Teilnahme auf. Vor Beginn der Veranstaltung waren verschiedene extrem rechte Gruppen anwesend. Die rechte Politsekte BüSo verteilte Propagandamaterial am Zugang zur Veranstaltung. Anwesende Personen trugen Buttons des extrem rechten, verschwörungsideologischen Fernsehsenders „AUF1“ aus Österreich, zeigten Transparente und Schilder mit Bezug zur „QAnon“-Verschwörungsideologie sowie Fahnen des extrem rechten „Compact“-Magazins. Mehrere Teilnehmende trugen Kleidung in Reichsfarben und zeigten Reichsfarben und Fahnen auf Schildern und Buttons. Mehrere Personen trugen Kleidung der extrem rechten Marke "Thor Steinar". Durch ihre Kleindung waren auch Anhänger der nationalistischen Rockergruppe "Nachtwölfe" aus Russland zu erkennen. Nach Beginn der Veranstaltung waren Fahnen und Transparente der extrem rechten Gruppen, „Freedom Parade“, „Studenten stehen auf“, „Freie Jugend“ aus dem Umfeld der „Freien Sachsen“, „Rostock steht auf“ und „Freie Brandenburger“ zu sehen. Auch die verschwörungsideologische Kleinpartei „Die Basis“ war mit Plakaten und Schildern stark vertreten. Der AfD-Abgeordnete Gunnar Lindemann war ebenfalls vor Ort. Auffällig viele Kleingruppen aus Ostdeutschland waren anwesend. So waren unter anderem die Gruppe „Falkensee Trommler", "Oberhavel Trommler„, "Montagsspaziergang Wittenberg“ und eine Bürgerinitiative gegen die Unterbringung von Geflüchteten im Mecklenburger Upahl angereist. Teilnehmende verbreiteten eine Reihe von Verschwörungsmythen. Schilder und Transparente verbreiteten neben Forderungen mit Bezug zum Ukraine-Konflikt auch Verschwörungsmythen mit Pandemiebezug, über den "Great Reset" und Hetze gegen Journalist*innen. Viele der anwesenden Gruppen scheinen den Fokus ihrer Aktivitäten von Protesten gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie zum Ukraine-Konflikt gewechselt zu haben. Das extrem rechte „Compact“-Magazin war mit einem Kamera-Team und seinem Gründer vor Ort. Auch ein Team von „AUF1“ begleitete die Veranstaltung. Eine Reihe von extrem rechten und verschwörungsideologischen Medienaktivist*innen, unter ihnen ein verurteilter Holocaustleugner, nutzten die Veranstaltung für Propagandazwecke.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Extrem rechter Medienaktivist bedrängt Journalisten

    25.02.2023 Bezirk: Mitte

    Ein extrem rechter Medienaktivist bedrängte am Rande einer Friedensdemonstration mit extrem rechter Beteiligung einen Journalisten. Ein Video der Tat veröffentlichte der Medienaktivist anschließend in den Sozialen Medien. Der Journalist wurde danach massiv in den Sozialen Medien beleidigt.

    Quelle: dju bei ver.di
  • LGBTIQ*feindlicher und antifeministischer Aufmarsch im Tiergarten

    25.02.2023 Bezirk: Mitte

    Ab 17.30 Uhr fand vom Großen Stern aus ein gering besuchter Aufmarsch unter extrem rechter Beteiligung statt, der unter dem Aufruf stand: "Es gibt nur 2 Geschlechter! Weg mit dem Gendergaga und Frühsechsualisierung unserer Kinder!!!!" [sic] Die Teilnehmenden verbreiteten transphobe, LGBTIQ*feindliche und antifeministische Inhalte.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter
  • Rassistischer Aufkleber an Eingangstür

    25.02.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Eingangstür eines Wohnhauses in der Louis-Lewin-Straße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "White Lives Matter" entdeckt und entfernt. "White Lives Matter" ist ein Slogan, der als Gegenpart zur "Black Lives Matter"-Bewegung benutzt wird. Die "Black Lives Matter"-Bewegung organisiert Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt. Sie thematisiert dabei antischwarzen Rassismus in der Gesellschaft. "White Lives Matter" hingegen wird von weißen extrem rechten Gruppierungen benutzt, die sich überlegen fühlen und den Slogan für sich umdeuten.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassistischer Sticker in Rummelsburg

    25.02.2023 Bezirk: Lichtenberg

    In einem Park in Rummelsburg wurde auf einem Laternenmast ein Sticker entdeckt, der die Reichsflagge zeigt. Auf einem Grünflächenschild wurde ein weiterer Sticker der extremen Rechten entdeckt. Dieser titelt "Volksaufstand Ostdeutschland" und verweist auf eine rassistische Website.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Reichsbürger*innen Kundgebung vor dem Reichstag

    25.02.2023 Bezirk: Mitte

    Auf der Wiese vor dem Reichstagsgebäude fand eine verschwörungsideologische Kundgebung mit ca. 10 Teilnehmenden aus dem Reichsbürgermilieu statt, auf der NS-relativierende Vergleiche verbreitet wurden.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Sachbeschädigung in Wohnhaus

    25.02.2023 Bezirk: Lichtenberg

    In einem Wohnhaus in der Wönnichstraße wurde eine migrantische und politisch links positionierte Familie über Jahre durch mehrere Nachbar*innen schikaniert und es kam zu Sachbeschädigungen.
    Der Regenschutz des Kinderwagens des Kindes der Familie, der sich im Eingangsbereich des Vorderhauses befand, wurde entwendet und in den Müll geschmissen.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Sprühereien gegen Antifaschismus in Blankenburg

    25.02.2023 Bezirk: Pankow

    In der Bahnhofstraße bis nach Karow wurden eine Vielzahl von Sprühereien gegen Antifaschismus gefunden. Der Slogan war u.a. "Scheiß Antifa" oder "Fuck Antifa".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Übergriff auf Demonstrant*innen durch Sicherheitsmitarbeiter

    25.02.2023 Bezirk: Mitte

    Am Rande eine Demonstration mit extrem rechter Beteiligung am Brandenburger Tor kam es zu einem Übergriff durch Sicherheitsmitarbeiter des Gründers des extrem rechten "Compact"-Magazins Jürgen Elsässer. Mitglieder der Partei Die Linke, welche Elsässer und seine Mitarbeitenden von der Demonstration abschirmen wollten, wurden durch dessen Sicherheitsdienst körperlich bedrängt und ihnen wurden Fahnen entrissen.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Extrem rechte Symbole auf Demonstration

    24.02.2023 Bezirk: Mitte

    Auf einer Demonstration gegen den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine wurden Symbole der „Ukrainischen Aufständischen Armee“ gezeigt. Diese hat im Rahmen des 2. Weltkrieges mit den Nationalsozialisten kollaboriert und war am Genozid an der polnischen Bevölkerung in der heutigen Westukraine beteiligt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Hakenkreuze u.a. in Rahnsdorf

    24.02.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am S-Bhf. Rahnsdorf wurden mehrere Hakenkreuze sowie "FCK ANTIFA" in die Bänke geritzt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber vom III. Weg in Hellersdorf

    24.02.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Michendorfer Straße in Hellersdorf-Nord wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber propagierte LGBTIQ*-feindliche Inhalte.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Neonazistische Schmiererei in Hellersdorf-Ost

    24.02.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Hermsdorfer-Straße in Hellersdorf-Ost wurde „NPD“ (die Buchstaben stehen für die gleichnamige neonazistische Partei) an einen Pfosten geschmiert.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rechtes Schild im Bürgerpark Pankow

    24.02.2023 Bezirk: Pankow

    An einem Gedenkort im Bürgerpark Pankow für ein ermordetes Mädchen wurde ein Schild mit dem Slogan "Lukreta" aufgestellt. Lukreta ist eine Gruppierung der (extremen) Rechten und ist der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" zuzuordnen.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Rechte Sticker in Schöneberg-Nord

    24.02.2023 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Am U-Bahnhof Kurfürstenstraße wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen aus dem "AfD-Fanshop" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber hatte die Parole "GRÜNE STOPPEN - UMWELT SCHÜTZEN".

    Quelle: Einzelperson über Instagram
  • Schüsse auf das Schwule Museum in Tiergarten

    24.02.2023 Bezirk: Mitte

    Mitarbeitende des Schwulen Museums stellten morgens fest, dass in der Nacht auf das Museum geschossen wurde. Sie fanden 6 Einschusslöcher. Seit 2016 war es der dritte Angriff auf das Museum.

    Quelle: Tagesspiegel vom 28.02.2023
  • Sticker gegen politische Gegner*innen in Friedrichsfelde

    24.02.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Im Agnes-Kraus-Weg wurde ein Sticker entdeckt, der den Filmschauspieler Leonardo DiCaprio zeigt. Weiter ist zu lesen: "Da wollen sie uns 3 Jahre lang Angst vor 'nem Schnupfen machen...Aber Atomkrieg mit den Russen ist schon ok". Auf diesem Sticker wurde "FCK ANTIFA" handschriftlich hinzugefügt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Erneut Schriftzug gegen Grüne in Lichtenberg-Mitte

    23.02.2023 Bezirk: Lichtenberg

    In der Weitlingstr. wurde der Schriftzug" Grün wird zu braun" gemeldet. Dieser befand sich in weißer Farbe auf dem Gehweg.

    Dieser Slogan wird in verschiedenen Varianten von der extremen Rechten verbreitet und mit einem drohenden sogenannten 'Ökofaschismus' begründet. Als politische Symbolfarbe steht Braun historisch für den Nationalsozialismus. Die Gleichsetzung zwischen Grün und Braun verharmlost den NS.

    Dieser Schriftzug ist in den vergangenen Tagen mehrfach im Bezirk gemeldet worden.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Aufkleber in Köpenick-Nord

    23.02.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Straßenschild an der Ecke Mahlsdorfer Straße/ Unter den Birken wurden ca. 20 Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese waren gegen LGBTIQ* und Antifaschist*innen, sowie rassistisch.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Extrem rechte Aufkleber und Hakenkreuze am Selgenauer Weg Ecke Neuhofer Straße

    23.02.2023 Bezirk: Neukölln

    An der Ecke Selgenauer Weg und Neuhofer Straße wurden mit einem großen Edding gemalte Hakenkreuze und Keltenkreuze und mehrere extrem rechte Aufkleber ("The white Race", Der III. Weg: "Kriminelle Ausländer raus", "Ruhm und Ehre dem deutschen Soldaten", "Anti-Antifa organisieren") entdeckt und entfernt.

    Quelle: www.hass-vernichtet.de
  • Hakenkreuze in Wilmersdorf gesprüht

    23.02.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Sigmaringer Straße in Wilmersdorf wurden an die Rollläden einer Ladenflächen mit schwarzer Farbe drei große Hakenkreuze gesprüht.

    Quelle: Berliner Register
  • III. Weg-Aufkleber in Weißensee

    23.02.2023 Bezirk: Pankow

    An der Litfaßsäule an der Bushaltestelle Berliner Allee Ecke Rennbahnstraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei Der III. Weg entdeckt und entfernt. Der Slogan des Aufklebers war "Antifa Banden zerschlagen" sowie die URL der Homepage der Partei.

    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Neonazi-Aufkleber im U-Hellersdorf

    23.02.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Im U-Bahnhof Hellersdorf wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer der Aufkleber propagierte einen "Nazikiez" und verwies auf einen extrem rechten Telegram-Kanal. Der andere Aufkleber warb für die neonazistische Kleinstpartei "Der III. Weg",

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • NRJ-Tag in Weißensee

    23.02.2023 Bezirk: Pankow

    Auf einer Sitzschale an der Bushaltestelle Rathaus Weißensee wurde der Graffiti-Tag "NRJ" entdeckt. NRJ steht für die Jugendorganisation der extrem rechten Partei Der III. Weg.

    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Rassistische und rechte Sticker in Lichterfelde

    23.02.2023 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Am Hindenburgdamm auf einem Briefkasten der Deutschen Post wurden zwei rassistische und rechte Sticker entdeckt. Der eine Aufkleber hat den Slogan "White Lives matter". "White Lives Matter" (Weiße Leben zählen) ist eine Gegenkampagne der extrem Rechten zur antirassistischen "Black Lives Matter" (Schwarze Leben zählen) Bewegung, die nach dem rassistischen Mord an George Floyd auch in Deutschland zu vielen Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt führte. Mit dem Slogan "White Lives Matter" werden die rassistischen Morde an PoC (People of Color) relativiert und verhöhnt. Der andere Sticker war teils zerrissen und zeigte einen Wehrmachtssoldaten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rechte Aufkleber in Wilhelmsruh

    23.02.2023 Bezirk: Pankow

    In der Heinz-Brandt-Straße wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. den Slogan "Heimat verteidigen", "gender mich nicht voll", oder "Good night left side".

    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Verschwörungsideologische Mahnwache vor dem ZDF-Hauptstadtstudio

    23.02.2023 Bezirk: Mitte

    In Mitte fand eine Mahnwache vor dem ZDF-Hauptstadtstudio mit ca. 10 Teilnehmenden aus dem heterogenen verschwörungsideologischem Spektrum gegen Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung und gegen Impfmaßnahmen statt, bei der auch NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet wurden. Unter den Teilnehmende war eine Politikerin der verschwörungsideologischen Kleinpartei "Die Basis".

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antiziganistische Beleidigung in der U-Bahn

    22.02.2023 Bezirk: Mitte

    Zwei Frauen regen sich in einer U-Bahn der Linie 8 über eine Gruppe von Frauen mit Kindern, von denen ein kleines Kind laut schreit, auf und benutzen dabei das "Z"-Wort.

    Quelle: Amaro Foro/DOSTA
Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen