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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • LGBTIQ*-feindliche Benachteiligung bei der BVG

    28.03.2023 Bezirk: Berlinweit

    Ein Mitglied des Aufsichtsrats der BVG strengte arbeitsrechtliche Maßnahmen gegen eine schwule Führungskraft an, dem sexuelle Belästigung auf einer Firmenfeier unterstellt und der dann auf Vorschlag einer Anwaltskanzlei abgemahnt wurde. Nach Abschluss der Maßnahmen reichte dies dem Aufsichtsrat jedoch nicht und es wurden schärfere Maßnahmen gefordert. Es wurde so wahrgenommen, dass die schärferen Maßnahmen des Aufsichtsrats schwulenfeindlich motiviert gewesen sein könnten.

    Quelle: Süddeutsche Zeitung 29.03.23
  • LGBTIQ*-feindliche Propaganda bei der BVG

    28.03.2023 Bezirk: Berlinweit

    Eine Mitarbeiterin der BVG dokumentierte über mehrere Jahre schwulen- und lesbenfeindliche Postings in internen Mitarbeiterforen. Eine weitere Mitarbeiterin sprach davon, dass über die Hälfte der internen Kommentare intolerant seien. Die Unternehmenskultur sei teilweise homosexuellenfeindlich.

    Quelle: Süddeutsche Zeitung 29.03.23
  • NS-verharmlosende Propaganda am Lindencenter

    28.03.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Am Lindencenter wurden mehrere Aufkleber der extremen Rechten gemeldet. Darauf stand "I [Herz] HTLR", weitere bildeten die Reichskriegsfahne ab oder darauf stand "Ich bin stolz ein Deutscher zu sein". Sie wurden entfernt.

    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • Rechter Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt

    28.03.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Straßenschild in der Straße Am Generalshof wurde ein Aufkleber der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen sind demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren. Eine Vermischung von Kulturen ist nicht gewünscht.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rechte und rassitistische Aufkleber in Heinersdorf

    28.03.2023 Bezirk: Pankow

    An der Haltestelle Am Wasserturm wurden verschiedene rechte und rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. die Slogan "Europa Jugend Revolution" (JN), "Wehr dich" (Identitäre Bewegung), "White lives matters" (Phalanx Europa) oder "Deutschland steh auf" (1-Prozent).

    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Sticker der extremen Rechten in Alt-Friedrichsfelde

    28.03.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Im Gensinger Viertel wurden mehrere Sticker der extremen Rechten entdeckt und unkenntlich gemacht. Auf den Aufklebern ist der Zahlencode "318" abgebildet, dies steht für die Neonazi-Vereinigung "Combat 18"

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Strukturelle Benachteiligung in Friedrichsfelde

    28.03.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Durch die Presse wurde bekannt, dass ein Rollstuhlfahrer seit mehreren Monaten seine Wohnung nicht mehr verlassen kann, da der Aufzug defekt ist. Das Mehrfamilienhaus befindet sich in Friedrichfelde und gehört zu einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft. Der Betroffene erfuhr durch die Hausverwaltung, dass der Aufzug nicht vor Mai repariert werden soll. Das Lichtenberger Register sieht in diesem Fall eine strukturelle Benachteiligung.

    Quelle: Berliner Zeitung
  • "III. Weg"-Sticker in der Mönchstraße

    27.03.2023 Bezirk: Spandau

    An der Eingangstür zu einem Unterrichtsraum von GIZ gGmbh, in dem Integrationskurse für Geflüchtete stattfinden, wurde ein Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • Rassistischer Angriff in der Tram

    27.03.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Tramlinie 16 in Marzahn wurde eine dreiköpfige Familie rassistisch beleidigt und angegriffen. Der Vater, die Mutter und die Tochter sollen in der Tram telefoniert haben, während sie ein Fahrgast zunächst rassistisch beleidigte und anschließend versuchte, sie gewaltsam aus der Bahn zu drängen und nach ihnen zu schlagen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0448 vom 28.03.2023
  • Rassistischer Aufkleber am Adersleber Weg

    27.03.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Haltestelle Adersleber Weg in Marzahn wurde ein Aufkleber vom Ku-Klux-Klan mit der Aufschrift "White Power" gemeldet und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassistische Schmiererei in Charlottenburg

    27.03.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Jebensstraße am S-Bahnhof Zoologischer Garten wurde eine Schmiererei mit einem rassistischen Mordaufruf entdeckt.

    Quelle: F_AJOC (Feministische Antifaschistische Jugend Organisation Charlottenburg)
  • Rechte und rassistische Aufkleber in Heinersdorf

    27.03.2023 Bezirk: Pankow

    In der Nähe der Haltestelle Tino-Schwierzina-Straße wurden rechte und rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese hatte u.a. den Slogan "Deutschland steh auf!" und waren von der extrem rechten Organisation "1-Prozent". Ein zweiter Slogan war "White lives matters" und waren von der extrem rechten Kleidermarke Phalanx Europa. Ein drittes Motiv hatte als Slogan "Wehr dich" und war von der extrem rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung".

    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Reichsbürger-Aufkleber in Reinickendorf-Ost

    27.03.2023 Bezirk: Reinickendorf

    Ein Aufkleber von staatenlos.info wurde in der Mittelbruchzeile im Ortsteil Reinickendorf gesehen und entfernt. Die Gruppe staatenlos.info ist der Reichsbürgerszene zuzuordnen. Der Sticker zeigte nationalistische, NS-verharmlosende und kriegsverherrlichende Symbolik.

    Quelle: Register Reinickendorf
  • Reichsbürger*innen-Friedensmahnwache am Pariser Platz

    27.03.2023 Bezirk: Mitte

    Reichsbürger*innen und verschwörungsideologisch orientierte Friedensbewegte hielten eine "Mahnwache für Frieden und Menschenrechte" mit ca. 10 Teilnehmenden am Pariser Platz ab, auf der NS-Verharmlosungen im Zusammenhang mit Pandemieeindämmungsmaßnahmen und Verschwörungsmythen aus regierungsorientierten russischen Quellen zum Ukraine-Krieg verbreitet wurden.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Sticker von "Der III. Weg" in Fennpfuhl

    27.03.2023 Bezirk: Lichtenberg

    In der Herzbergstr. wurde ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" gemeldet und entfernt. Der Sticker titelte "Härtere Strafen für Kinderschänder".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Verschwörungsideologische Friedensmahnwache am Alexanderplatz

    27.03.2023 Bezirk: Mitte

    Verschwörungsideologisch orientierte Friedensbewegte hielten unter Beteiligung von extremen Rechten eine "Friedensmahnwache" mit ca. 15 Teilnehmenden am Alexanderplatz ab, auf der NS-Verharmlosungen im Zusammenhang mit Verschwörungsmythen aus regierungsorientierten russischen Quellen zum Ukraine-Krieg verbreitet wurden

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Verschwörungsideologische Mahnwache vor dem RKI

    27.03.2023 Bezirk: Mitte

    Von 12.00 bis 14.00 Uhr fand eine Mahnwache am Nordufer im Wedding vor dem RKI (Robert-Koch-Institut) mit ca. 10 Teilnehmenden aus dem heterogenen verschwörungsideologischem Spektrum gegen "die Rolle des RKI im Zusammenhang mit der Corona-Hysterie und den dadurch begründeten Menschenrechtsverletzungen" und gegen Impfmaßnahmen statt, bei der auch NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet wurden

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitische Tweets

    26.03.2023 Bezirk: Berlinweit
    Am 26. und 27. März erhielt eine jüdische Organisation mehrere antisemitische Tweets
    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Tweets

    26.03.2023 Bezirk: Berlinweit
    Am 26. und 27. März erhielt eine jüdische Organisation zahlreiche antisemitische Kommentare.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Bedrohung politischer Gegner*innen im Bus in Lichtenberg-Mitte

    26.03.2023 Bezirk: Lichtenberg

    In einem Bus der Linie 240 in Richtung S-Bahnhof Storkower Straße pöbelte ein Mann gegen 21:30 Uhr laut rassistische Dinge. Dabei äußerte er sich stark abwertend gegen Sinti*zze und Rom*nja und teilte vulgäre, frauenverachtende Inhalte mit. Zwei Mitfahrer*innen gerieten dann in das Blickfeld des Pöblers. Diese nahm der Aggressor als politische Gegner*innen wahr und drohte ihnen explizit Gewalt an. Dabei näherte er sich den Betroffenen mit seiner Bierflasche. Er drohte mehrfach damit, sie mit der Bierflasche zu verletzen. Der Angreifer pöbelte "Zeckenvieh - gleich die Bierflasche drüberziehen". Beim Aussteigen zeigte er den Hitlergruß.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Hakenkreuze auf Bussitz in Zehlendorf

    26.03.2023 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In einem Bus der Linie M48 in Richtung Zehlendorf Busseallee wurde auf einem Sitz eine Hakenkreuzschmiererei entdeckt. Diese wurde überklebt und der BVG zur Entfernung gemeldet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Angriff am Alexanderplatz

    26.03.2023 Bezirk: Mitte

    Eine 35-jährige Frau wurde in der U-Bahn von einer Gruppe von sechs Männern aufgrund von antischwarzem Rassismus auf ihre Afrohaare angesprochen und beleidigt. Ein Mann versuchte sie, ohne ihre Erlaubnis zu fotografieren. Als die 35-Jährige und ihr 34-jähriger Begleiter sich gegen die Bildaufnahmen äußerten, wurden sie aus der Gruppe heraus bedroht und bedrängt. Am U-Bahnhof Alexanderplatz stieg das Paar aus und die Männer folgten ihnen. Der 34-Jährige wurde mehrmals ins Gesicht geschlagen und dadurch verletzt.

    Quelle: ReachOut
  • Rechte Aufkleber in Rudow

    26.03.2023 Bezirk: Neukölln

    In Rudow wurden mehrere rechte Aufkleber von 'III. Weg' und 'The white race' gefunden und entfernt.

    Quelle: hass-vernichtet.de
  • Sticker der extremen Rechten vor einem Wahllokal

    26.03.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Vor einem Wahllokal in der Sewanstr. wurde ein Sticker mit der Aufschrift "Kraft durch Diesel" gemeldet und entfernt. "Kraft durch Diesel" ist eine Referenz auf die nationalsozialistische Gemeinschaft "Kraft durch Freude". Der Aufkleber ist in einem extrem rechten Versandhandel bestellbar.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Ukraine-Geflüchtete in Gesundbrunnen bedroht

    26.03.2023 Bezirk: Mitte

    Im Treppenhaus eines Bildungsträgers im Ortsteil Gesundbrunnen wurden Z-Symbole zur Glorifizierung des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine geschmiert und damit Geflüchtete aus der Ukraine bedroht. In der dortigen Bildungseinrichtung finden Deutschkurse für Geflüchtete aus der Ukraine statt.

    Quelle: Meldeformular des Berliner Registers
  • Angriff auf Journalisten

    25.03.2023 Bezirk: Mitte

    Am Rande einer verschwörungsideologischen Demonstration am Rosa-Luxemburg-Platz ist ein Journalist von einer Teilnehmerin geschlagen worden. Die Täterin ist eine bekannte Schauspielerin, welche mehrfach an Übergriffen auf Journalist*innen beteiligt war.

    Quelle: dju in ver.di
  • Antimuslimische Pöbelei im M29

    25.03.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 12:00 Uhr pöbelte eine ältere Dame antimuslimisch in einem Bus der Linie M29 zwischen Moritzplatz und Lindenstraße.

    Aus dem Zeug*innenbericht: Ich war gegen 12:00 Uhr mit einem Kinderwagen im Bus M29. Alle Kinderwagenstellplätze waren belegt. An einer Haltestelle wollte eine junge Muslima mit Kinderwagen zusteigen, was sie nicht tat, da kein Platz mehr war. Als der Bus weiterfuhr, begann eine ca. 60-jährige Frau mit Rollator sich abwertend antimuslimisch und relegionsfeindlich zu äußern. Dagegen possitionierte ich mich, worauf sie noch ergänzte: "Wir haben davon 6 Häuser voll".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Anti-Schwarzer rassistischer Angriff auf einer Party am Plötzensee

    25.03.2023 Bezirk: Mitte

    Auf einer Party am Plötzensee trat gegen 22.30 Uhr eine Frau auf eine 26-jährige Schwarze Frau ein. Die Täterin hatte sich zuvor gezielt neben die 26-Jährige gesetzt, verlangte barsch, dass sie ihren Döner wegtue, denn der stänke, und nutzte dies, die Schwarze Frau auf rassistische Weise verbal und gestisch abwertend zu behandeln. Die 26-Jährige wies diese Respektlosigkeit zurück, woraufhin die Frau ihr mehrmals fest gegen das Schienbein trat.

    Quelle: Berliner Register
  • "Öko Nazi"-Schmiererei am Wahlplakat in Rummelsburg und Friedrichsfelde

    25.03.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Auf ein Großplakat für den Volksentscheid "Berlin 2030 Klimaneutral" wurde auf das Porträt einer Person "Öko Nazi" geschrieben. Hierbei handelt es sich um eine Diffamierung von politischen Gegner*innen als "Nazis". Bereits am 6. und 7. März wurden an der Ecke Alfred-Kowalke-Straße und Am Tierpark Großplakate für diesen Volksentscheid mit einem großen, schwarzen "No!" besprüht. Im Anschluss an den Volksentscheid wurden entlang der Straßen Rhinstraße, Am Tierpark und Treskow Allee mehrere Großplakate umgestoßen und mit "Kein Klimanotstand" und "Stimm gegen Klimakleber" beschmiert

    Quelle: Lichtenberger Register
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