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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Neonazi-Symbol und -Sticker in Alt-Hohenschönhausen

    03.04.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Auf dem Sportplatz an der Landsberger Alle (Höhe Altenhofer Str.) wurden zahlreiche Sticker der extremen Rechten gemeldet und entfernt. Darunter befanden sich auch Aufkleber von "Der III. Weg" oder Sticker mit rassistischen Inhalten. Mit Kreide wurde eine schwarze Sonne und eine Triskele mit Kreide auf einen Pfahl geschmiert.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Verschwörungsideologische Mahnwache vor dem RKI

    03.04.2023 Bezirk: Mitte

    Von 12.00 bis 14.00 Uhr fand eine Mahnwache am Nordufer im Wedding vor dem RKI (Robert-Koch-Institut) mit ca. 5 Teilnehmenden aus dem heterogenen verschwörungsideologischem Spektrum gegen "die Rolle des RKI im Zusammenhang mit der Corona-Hysterie und den dadurch begründeten Menschenrechtsverletzungen" und gegen Impfmaßnahmen statt, bei der auch NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet wurden

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Extrem rechte Propaganda in Steglitz

    02.04.2023 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In der Düppelstraße in Steglitz wurden ein gesprühtes Keltenkreuz und das Logo der rechtsterroristischen Atomwaffendivision entdeckt. Dabei handelt es sich um eine extrem rechte Gruppe, die zuerst in den USA auftrat, aber auch einen Ableger in Deutschland hat. Die Gruppe hat eine nationalsozialistische Ideologie und propagiert Antisemitismus, "White Supremacy" (dt. "weiße Vorherrschaft"), Hass auf marginalisierte Gruppen und Gewalt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Graffito in Alt-Hohenschönhausen von "Der III. Weg"

    02.04.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Die extrem rechte Kleinstpartei "Der III. Weg" hat ein großflächiges Graffito in Alt-Hohenschönhausen angebracht. Dieses beinhaltet den Schriftzug "NRJ Berlin". Dies steht für die Jugendorganisation des "III. Weg", der "Nationalrevolutionären Jugend".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • III. Weg-Aufkleber und Odal-Rune in Rudow

    02.04.2023 Bezirk: Neukölln

    In der Umgebung des Selgenauer Weges in Neukölln-Rudow wurden Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" sowie eine Odal-Rune gesichtet und entfernt.

    Quelle: hass-vernichtet.de
  • Neonazistische Propaganda vom III. Weg am U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord

    02.04.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der näheren Umgebung des U-Bahnhofes Kaulsdorf-Nord wurde eine Reihe neonazistischer Propaganda entdeckt und entfernt. Unter anderem handelte es sich um mehrere Plakate und Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg".

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassistischer Sticker und Schmiererei in Wannsee

    02.04.2023 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Am S- und Fern-Bahnhof Wannsee wurde ein Sticker mit dem Slogan "White lives matter" entdeckt. "White Lives Matter" (Weiße Leben zählen) ist eine Gegenkampagne der extrem Rechten zur antirassistischen "Black Lives Matter" (Schwarze Leben zählen)- Bewegung, die nach dem rassistischen Mord an George Floyd in den USA entstand und der auch in Deutschland zu vielen Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt führte. Mit dem Slogan "White Lives Matter" werden die rassistischen Morde an PoC (People of Color) relativiert und verhöhnt. Am Bahnhof hatte zudem jemand „Lern du mal deutsch du B*" geschmiert. Beides wurde entfernt.

    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • Antiziganismus in einer Schule

    01.04.2023 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Uns wurde ein Vorfall von Antiziganismus an einer Schule gemeldet. Zum Schutz der Betroffenen wurde dieser Vorfall anonymisiert.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Hakenkreuz-Schmiererei in Straßenbahn

    01.04.2023 Bezirk: Pankow

    In einer Straßenbahn der Linie M4 (Richtung Hackescher Markt) wurde gegen 18.00 Uhr im Prenzlauer Berg eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt und unkenntlich gemacht.

    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Mehrere großflächige Hakenkreuz-Schmierereien in Marzahn

    01.04.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An Baustellenmaterialien am Dompfaffenweg Ecke Bruno-Baum-Straße sowie an den Bushaltestellen am Hänflingsteig in der Bruno-Baum-Straße wurden mehrere großflächige Hakenkreuz-Schmierereien entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Rassistischer Angriff in Steglitz

    01.04.2023 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In Steglitz wurde eine Familie in ihrer Wohnung rassistisch angegriffen. Zwei der Familienmitglieder tragen Hijabs (Kopftücher), weswegen hier von einem antimuslimischen Angriff ausgegangen wird. Um die betroffenen Personen zu schützen, wurde das Datum geändert und der Vorfall weitestgehend anonymisiert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische strukturelle Benachteiligung in Steglitz

    01.04.2023 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Es wurden mehrere rassistisch-motivierte Diskriminierungen des Jobcenters Steglitz gemeldet. So sollte die betroffene Person z.B. mehrfach Formulare vorlegen, die sie und ihre Situation nicht betreffen. Weiteres wird zum Schutz der betroffenen Person nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Sticker der extremen Rechten im Weitlingkiez

    01.04.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Am Münsterlandplatz und in der Weitlingstr. wurden Sticker mit dem Slogan "Umweltschutz ist Heimatschutz" gemeldet. Dieser kommt von der "patriotischen Jugend". Das Thema "Naturschutz" wird von der extrem Rechten seit vielen Jahren vereinnahmt. Beispiele sind hierfür Kampagnen des "III. Weg" oder der NPD.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Antifeministscher Sticker in Westend

    31.03.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am Theodor-Heuss-Platz wurde ein antifeministischer Sticker entdeckt, der sich gegen gendergerechte Sprache richtete.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Antisemitische Plakate in der Admiralstrasse

    31.03.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Vormittag wurden in der Admiralstrasse fünf dicht aufeinander hängende antisemitische Plakate mit der Aufschrift "Intifada from the river to the sea" entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechter Stammtisch in Mitte

    31.03.2023 Bezirk: Mitte

    Die extrem rechte Jugendorganisation der AfD "Junge Alternative" veranstaltete in einer Gaststätte am Alexanderplatz einen Stammtisch.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • III. Weg-Plakate am Regine-Hildebrandt-Park

    31.03.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am Regine-Hildebrandt-Park sowie rund um den U-Bahnhof Hellersdorf wurden Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Weiterhin wurde ein Aufkleber vom III. Weg am U-Bahnhof Hellersdorf entdeckt.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • III. Weg-Sticker im Barnim- und Friedenstraßen-Kiez

    31.03.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Kontinuierlich werden Sticker vom III. Weg, überwiegend im Bereich Platz der Vereinten Nationen, Weydemeyerstraße und Strausberger Straße, entfernt. Das Stickeraufkommen reicht von täglich 5 oder mehr Sticker bis zwei Wochen keine Sticker. Inhaltlich richten sich die Sticker gegen politische Gegner*innen und/oder sind rechte Selbstdarstellungen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindliche Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    31.03.2023 Bezirk: Lichtenberg

    An der Hohenschönhauser Str. wurden zwei LGBTIQ*-feindliche Sticker gemeldet. Diese kommen aus einem extrem rechten Versandhandel und titeln: "Es gibt nur zwei Geschlechter. Respektiert die Naturgesetze."

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Pöbelei gegen Gedenkveranstaltung

    31.03.2023 Bezirk: Mitte

    Auf dem Alexanderplatz störte ein Aktivist aus der verschwörungsideologischen Mischszene eine Gedenkveranstaltung für eine trans Frau. Er wurde festgenommen.

    Quelle: NEA (North East Antifa)
  • Transfeindliche Hetze in Sozialen Medien

    31.03.2023 Bezirk: Pankow

    Ein Pankower Autor und Künstler verbreitete im März 2023 in den sozialen Medien transfeindliche Hetzbeiträge. In seinem Spotify-Podcast und begleitend auf Twitter forderte er am 12. März 2023: "Der Transgenderismus gehört ausgerottet." Auf seinem Twitter-Account brachte er im März Homosexualität und Perversion zusammen, auf einem ultrakonservativen Onlinenachrichtendienst schrieb er von "spiritueller Apartheid".

    Quelle: Meldeformular Berliner Register, Koordinierung der Berliner Register, queer.de 13.03.23, Twitter 12.03.23, Spotify 09.03.23, Beauftragter der Bundesregierung für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt 12.03.23
  • Antisemitischer Vorfall

    30.03.2023 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In Steglitz ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin)
  • Extrem rechte Aufkleber am Brodowiner Ring

    30.03.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Tram-Haltestelle "Brodowiner Ring" wurden rund ein Dutzend extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber propagierten u.a. rassistische und LGBTIQ*-feindliche Inhalte. Einige Aufkleber dienten der Selbstdarstellung der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent".

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Extrem rechte Schmierereien in der Zossener Straße

    30.03.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Zossener Straße wurden erneut extrem rechte Schmierereien an einer Graffiti-Wand entdeckt. Geschmiert wurden u.a. zwei gleichschenklige Keltenkreuze.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • LGBTIQ*-feindliche Aufkleber u.a. in Köpenick-Nord

    30.03.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Kaulsdorfer Straße wurden zwei LGBTIQ*-feindliche Aufkleber, einer davon von der neonazistischen Kleinstpartei Der III. Weg, und ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • LGBTIQ*feindliche Sachbeschädigung in Mitte

    30.03.2023 Bezirk: Mitte

    Zwei Jugendliche besprühten das Schwule Museum in der Lützowstraße mit einem Feuerlöscher. Die Fassade des Museums wurde nicht beschädigt. Es wurde Anzeige erstattet.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0472 vom 01.04.2023
  • Rassistische Sticker in der Boxhagener Straße

    30.03.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Es wurde ein Sticker mit der Aufschrift #nichtgefragt in der Boxhagener Straße entdeckt. Der Sticker gilt dem Protest gegen den geplanten Bau einer Geflüchtetenunterkunft in Upahl, Mecklenburg-Vorpommern und ist damit gezielt migrant*innenfeindlich.

    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • Rechtsrock im Sewanviertel

    30.03.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Aus einer Wohnung in der Dolgenseestr. wurde gegen 18:30 Uhr laut antisemitischer, rassistischer und den Nationalsozialimus verherrlichender Rechtsrock gespielt. In den Texten wurde der NSU verherrlicht. Die Fenster waren zur Straße hin geöffnet, sodass Anwohnende und Spaziergänger*innen davon gestört wurden.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Sozialchauvinistischer Angriff in Charlottenburg

    30.03.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf dem Mierendorffplatz wurde ein Mann aus sozialchauvinistischen Motiven angegriffen. Der Täter sprühte ihm im Vorbeigehen mit einer Sprühdose Pfefferspray ins Gesicht und lachte dabei laut. Der Betroffene schrie daraufhin vor Schmerzen und um Hilfe. Zwei Passant*innen riefen einen Krankenwagen und die Polizei.

    Quelle: Meldeformular des Berliner Registers
  • Anti-Schwarzer rassistischer Angriff in Nord-Neukölln

    29.03.2023 Bezirk: Neukölln

    In einer Bar in der Sonnenallee wird ein 25-jähriger Mann von einem unbekannten Mann aufgrund von anti-Schwarzem Rassismus angegriffen. Der Angreifer schlägt ihn zu Boden und flieht. Es wurde Anzeige bei der Berliner Polizei erstattet.

    Quelle: ReachOut
  • Bedrohung von politischen Gegner*innen in Alt-Hohenschönhausen

    29.03.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Gegen 16:45 Uhr fotografierte ein Mann eine Person mit Kind auf einem Spielplatz in der Küstriner Straße. Die Melder*in geht davon aus, als politische Gegner*in der Rechten wahrgenommen worden zu sein. Das Fotografieren von Personen gehört zu den Anti-Antifa-Methoden von Neonazis und gilt der Einschüchterung von politischen Gegner*innen.

    Quelle: Lichtenberger Register
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